Dobbel Termin Dr. Hoffmann und Dr. Halm 2 Juli 08

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Sandman77
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Dobbel Termin Dr. Hoffmann und Dr. Halm 2 Juli 08

Beitrag von Sandman77 »

OK mein Berricht dazu... Erstens ich denke Dr. Halm sieht ganz gut aus, macht ein gutem eindrück und sehr professionell. Dr. Hoffmann hat mich gleich beruhigt nachdem ich zu in rein kam...

Er hat meine Fragebogen gesehen und somit dürfte ich erstes alleine kurz mit ihn reden da Dr. Halm schon eine neue Anwarter für eine OP hatte und noch da war...

Dr. Hoffmann meinte wie ich das eine OP mehr Vorteilen bringen sollte als nachteile. Er fand auch das eigenblut nicht in frage käme da ich zu wenig wiege, erklärte mich das ich wahrscheinlich von hinten operiert würde um Lungen zu schützen und danach eine HALO aber Dr. Halm würde das selbst erklären.

Er war dann weg kam wieder mit Dr. Halm. Der sah zufort meine Röntgen an und meinte das war eine schwere fall. Für ihn auch eindeutig wie beim Dr. Steffan und Dr. Hoffmann meine OP mit 9 war zu früh!
Er sah dann meine Rücken an, dehnte ein bisschen rum und meinte ich sah jung aus. :)

Ich erwähnten dann meine geringe Lungenvolume, eine Niere und zu kleines Herz dillemma und was für eine Risko das wäre... Und ob eine OP eine verbesserung bringen würde. Er zagte zufort nein! Ich würde nach einem OP KEINE höhere Lungenvolume erlangen oder mehr RAUM im Brustkorb erreichen. Ein andere Art Eingriff hatte mann da machen können früher für mich dafür aber jetzt zu spät...

Er meinte für mich wäre eine OP zu höhes Risiko und er wäre dagegen...
Dr. Hoffmann sah geschockt aus, ich war das auch. Ich hatte ein andere Antwort erhofft/erwartet...

Ich fragte dann nach Verschlechterung nach und Dr. Halm meinte er sah keine Anlass dazu das es sich verschlimmern könnte. Ich sollte aber Lungenterapi machen, reha und ich fragte dann nach Schroth und die beiden jah unbedingt. Dr. Halm ging dann und Dr. Hoffmann zagte ich sollte ihn anrufen, er war wie ich nicht zufrieden...

Somit ist wohl eindeutig klar das meine OP mit 9 ein Grosse Fehler war wenn mann bedenkt meine zukunftige Allgemeinheit zustand... Ich kann davon ausgehen das für mich jetzt zur jeden Zeit eine OP nie in frage kommen wird da es bei mir einfach zu gefährlich wäre...
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unglaublich

Offene Fragen

Beitrag von unglaublich »

Hallo Sandman, klingt ja nicht so doll. Was hat er denn zu Deinen Fragen 1, 3 und 4 gesagt?
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SchwarzeSchnecke
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Weitere Meinung?

Beitrag von SchwarzeSchnecke »

Hallo Sandman,

Das ist ja richtig blöd gelaufen. :(

Du könntest vielleicht noch einen weiteren Wirbelsäulenchirurgen um seine Meinung bitten. Es gibt ja nicht nur Dr. Halm.

Eine Schroth-Reha hast Du doch bereits gemacht, aber Verbesserung war danach ja keine drin. Und Du hast selber gesagt, daß sich Dein Zustand verschlechtert hat, seit Du in Deutschland bist – was ein Widerspruch ist zu dem, was Dr. Halm gesagt hat.

Hast Du mit Dr. Hoffmann schon telefoniert?

LG, Anne
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Beitrag von Dalia »

Hallo Sandman,

ich finde, es war eine ehrliche Antwort und es beweist, dass Prof. Halm nicht blindlings drauflos operiert.

Die Frage ist, ob deine OP mit 9 Jahren wirklich ein Fehler war, denn vielleicht ginge es dir sonst schlechter?

Ich meine auch, dass du dir eine zweite Meinung anhören solltest.

Warum wollte Dr. Hoffmann, dass du ihn anrufst? Hast du ihn schon angerufen? (Übrigens sehe ich ihn morgen wahrscheinlich :D).
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Sandman77
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Beitrag von Sandman77 »

Dr. Hoffmann war nicht Dr. Halm seine meinung, sein Telefon aber ständig besetzt :(

Somit nicht erreicht...
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Beitrag von Sabona »

Hallo,

auch ich hatte am 2.7. einen Kombi-Termin Prof.Halm/Dr.Hoffmann.
Ich persönlich war nicht gerade auf eine OP eingestellt. Aber aufgrund meiner 90 Grad, meinte Dr.Hoffman ich sollte es machen lassen bevor ich zu alt bin. (z.Zt. 51 Jahre) Ich könnte trotz täglichem schrothen meine Skoliose nicht aufhalten.
Prof.Halm war da ganz anderer Meinung. Solange ich keine Schmerzmittel brauche, ist eine OP nicht anzuraten. Und das Alter spiele keine Rolle. Ich könnte sonst vom Regen in die Traufe kommen. Mir war diese Antwort sehr recht. Jetzt macht mir das Schrothen noch mehr Freude. Dazu hat er mir nämlich schon geraten.
Eines frage ich mich aber schon noch. Bevor ich Dr.Halm sah, wurde ich zweimal gefragt ob ich privat zusatzversichert bin. Hat eine private Versicherung Einfluß auf die Entscheidung von Prof.Halm?
Ich selber habe keine. Bin gesetzl. versichert.

LG
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Wenn du eine private Zusatzversicherung hast, hast du fast den Status eines Privatpatienten und du kannst dir deinen Arzt selbst aussuchen, auch Chefarztbehandlung ist möglich. Der große Nachteil ist aber, dass die PVK nicht verpflichtet ist, offenstehende Restbeträge komplett zu begleichen und das Ganze ist ein fürchterlicher Papierkrieg.

Ich bekomme die Rechnung nach Hause, die ich bei der GVK einreichen muss, die Rechnungen müssen GOÄ-Nummern beinhalten. Die GVK notiert bei mir auf den Rechnungen, welchen Anteil vom Betrag sie übernimmt, ich reiche dann alles inkl. der Genehmigungsvermerke bei der PVK ein. Zwei Krankenkassen zu haben ist schon sehr unpraktisch und eine private Zusatzversicherung kann schweineteuer sein.
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Beitrag von Sandman77 »

Wie erreiche ich Dr. Hoffmann am besten?

Ich würde nicht gefragt wegen versicherung er hat nur gewundert wieso ich so jung aus sah. :)
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Beitrag von Sabi »

Sandman77 hat geschrieben:Wie erreiche ich Dr. Hoffmann am besten?
Am besten schickst du ihm eine E-Mail und bittest ihn darum um einen Rückruf. Du kannst ja eine Zeit angeben, wann es dir gut passt, mit ihm zu telefonieren.

Gruß,
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Sandman77
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Beitrag von Sandman77 »

gute idee!
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nasowas

Beitrag von nasowas »

Sabona hat geschrieben: Eines frage ich mich aber schon noch. Bevor ich Dr.Halm sah, wurde ich zweimal gefragt ob ich privat zusatzversichert bin. Hat eine private Versicherung Einfluß auf die Entscheidung von Prof.Halm?
LG
Ganz unabhängig von Deinem persönlichen Erlebnis und den Gründen, die bei Dir eine Rolle spielen, kann ich mir. ehrlich gesagt, nicht vorstellen, dass in den heutigen Zeiten die Versicherung ohne Bedeutung ist.
Eine gesetzliche Versicherung zahlt für jede Op eine Pauschale, und die ist bei schwierigeren Op's, die einen überdurchschnittlich langen stationären Aufenthalt erfordern, sicher nicht kostendeckend.
Also wird es wohl immer häufiger vorkommen, dass größere Operationen abgelehnt werden müssen, weil sie nicht kostendeckend durchgeführt werden könnten.
Bevorzugt werden demgegenüber "leichte" Fälle operiert, die nach wenigen Tagen wieder entlassen werden können.

Prof. Halm hat dieses Szenario vor einigen Jahren schon so ausgemalt.
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Beitrag von Sabona »

Hallo nasowas,

genau diesen Eindruck hatte ich. Nur ich sehe das positiv. Man wird nicht "überversorgt". Ist ja kein Geld zu verdienen. Nutzen - Risiko wird genauer abgewogen.
Mein Sohn ist z.B. privat versichert und ich wundere mich immer wieder welche Therapien er bei einem harmlosen Problem vorgeschlagen bekommt.
LG
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