Bei Baby Skoliose diagnostiziert-reicht Krankengymnastik aus

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Löwe07
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Bei Baby Skoliose diagnostiziert-reicht Krankengymnastik aus

Beitrag von Löwe07 »

Hallo,

ich bin neu hier im Forum und setz mich mit dem Thema Skoliose auch erst seit kurzem auseinander. So wurde in der U3 bei meiner Tochter eine gewisse Schiefheit und Einseitigkeit festgestellt, die den Kinderarzt jedoch erstmal nur dazu veranlasst hat, mir nahezulegen vieles von rechts zu machen (meine Tochter (10 Wochen) hat den Kopf immer mit Blick nach links gedreht)...

Aus anderen Gründen (Sichelfuß und Verzögerte Reife der Hüfte) waren wir etwas später beim Ortophäden-diesem fiel ihre Schiefe ebenfalls auf (sie sieht aus wie ein kleines c), er diagnostizierte Skoliose und verschrieb Krankengymnastik.

Jetzt meine Frage-reicht Krankengymnastik in diesem Alter aus?
Gibt es sonst etwas, was ich tun könnte?
Auf was muss ich beim Krankengymnasten achten? Was sollte dieser mit ihr machen?

Ich fühl mich seit der Diagnose ziemlich rat- und hilflos! In meiner Familie ist das bisher nicht aufgetaucht... ;(
Tomma
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Beitrag von Tomma »

Es kommt öfters vor, dass Säuglinge in den ersten Lebenswochen eine Seite bevorzugen und den Kopf beispielsweise nur in eine Richtung drehen. Das kann von der Geburt herrühren. Konnte ein KiSS-Syndrom ( http://www.kiss-kid.de) ausgeschlossen werden?
Wenn bei eurer Tochter die Einseitigkeit wirklich auffällig ist, ist Krankengymnastik das Mittel erster Wahl. Ich weiß nicht, ab welchem Alter man mit der Therapie nach Vojta beginnen kann. Ich meine mich zu erinnern, dass dieses ab dem 3. Monat möglich sei. An eurer Stelle würde ich mir einen Vojta-Therapeuten suchen.
Habt ihr einen Arzt, der sich mit Skoliose wirklich gut auskennt? Es gibt nur ganz wenige. Wenn der Verdacht auf Skoliose bei eurer Tochter berechtigt ist, ist eine engmaschige Kontrolle erforderlich, um auf Verschlechterungen ädaquat reagieren zu können.
Ein Röntgenbild habt ihr wahrscheinlich (noch) nicht und wisst nicht, wie viel Grad die Skoliose beträgt und ob Wirbelkörperfehlbildungen vorliegen.
Wenn sich die Skoliose durch Krankengymnastik nicht bessert und weiter verschlechtert, sollte man eine korsett-Therapie in Erwägung ziehen.
Löwe07
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Beitrag von Löwe07 »

hallo,

danke für deinen rat. an kiss hab ich auch bereits gedacht und ich möchte das aktuell auch noch nicht ausschließen, auch wenn meine aktuelle therapeutin der meinung ist, dass das nicht vorliegt...
vojta sagt mir aktuell noch nichts (ich bin erst noch am recherchieren-skoliose war bis zur diagnose bei uns kein thema und ich mach mich jetzt erst damit vertraut), aber ich werd mich da definitiv so schnell es geht kundig machen.
aktuell haben wir krankengymnastik und einen osteopaten dran, aber ich weiß bei beiden nicht, ob sie sich wirklich damit auskennen und werd im zweifel wohl nochmal wechseln dürfen...
danke auf jeden fall für deine antwort. für weitere tipps und erfahrungsberichte bin ich dankbar
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Thomas
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Therapie: Rahmouni-Korsett seit Februar 2006, zeitweise mit Halsteil, Schroth-Reha Juni / Juli 2010
Wohnort: Nähe Stuttgart

Beitrag von Thomas »

Hallo Löwe,

es wäre interessant zu wissen, woher Ihr kommt. Wenn Ihr aus dem süddeutschen Raum kommt würde ich Euch auf jeden Fall empfehlen, einmal bei Dr. Hoffmann in Leonberg vorbeizuschauen. Er hat auch Erfahrung mit Skoliose bei Säuglingen und Kleinkindern und würde Euch auf jeden Fall beraten, welche Therapieformen zur Verfügung stehen. Falls irgendwann eine Korsettbehandlung nötig wäre, hat Rahmouni in Stuttgart hier auch sehr viele Erfahrung bei der Versorgung von Kleinkindern!

Viele Grüße

Thomas
maschi

Beitrag von maschi »

Hallo,

auch ich hatte als ich auf die Welt kam Sichelfüße und leider erst viel später wurde meinen Eltern gesagt, dass das mit der heutigen Skoliose zusammenhängt. Trotz ständige Betreuung von Ortopäden habe ich heute (bin 31) eine Verkrümmung von 40°C, aber zum Glück keine großen Probleme damit.

Deshalb kann ich nur aus meiner Erfahrung sagen, suche einen sehr guten Ortopäden auf, der sich auch mit Skoliosen bei Babys auskennt. Vojta habe ich eine zeitlang auch gemacht und damit kann schon sehr früh begonnen werden.
Bleib am Ball, informier Dich, hinterfrage die Ärzte und Therapeuten. Frag diese über Erfahrungen mit Skoliosen...

Aus welcher Gegend kommst Du?

viele Grüße
Maschi
Löwe07
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Beitrag von Löwe07 »

Hallo,

vielen Dank für eure Ratschläge.

Nachdem der Vater meiner Tochter in Stuttgart lebt wäre es für mich kein Problem sie dort in Behandlung zu geben, wenn da fähige Leute sind. Ich selber bin aus Regensburg in Bayern...

Wir waren ja heute wieder beim Osteopathen und ich hatte nicht wirklich das Gefühl, dass wir da gut aufgehoben sind...werd also definitiv nach jemand anderem suchen.
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Thomas
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Beitrag von Thomas »

Wenn Ihre eh öfters in Stuttgart seid würd ich auf jeden Fall bei Dr. Hoffmann vorbeischauen!

Dort bekommt man auch relativ rasch einen Termin!

Viele Grüße

Thomas
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