Wie viele gute Ärzte gibt es ???

Ärzte, Therapieformen, Physiotherapeuten, ...
Antworten
eigentlich Wolm

Wie viele gute Ärzte gibt es ???

Beitrag von eigentlich Wolm »

Hallo,

nun mal ein generelles Thema, auf welche Ärtze ist Verlass.
Mir sind folgende bekannt:
Dr.med. Kay Steffan
Dr. Hoffmann
"Dr. Josef Poschenrieder" (wenig Informationen)
Dr. Jacques Chêneau (Frankreich)
Dr.med. Manuel Rigo, Barcelona (Spanien)

Und Dr. Hoffman wird dann noch was Heilmittel angeht von "Vater Staat" das Handwerk gelegt. Ich finde dies eine große Sauerei.
Dann gibts noch die Hausärzte die meine dass muss ein Facharzt(denn es nicht gibt bzw. der es nicht kann) machen. Die Verantwortung immer schön hin und her schieben und warte bis nichts mehr geht. Solangsam reichst mir. Man kann doch sagen Ärtzte die sich mit WS-Defromierungen auskennen in Deutschland sind im einstelligen Bereich.
Wenn gibts denn noch groß in Deutschland???


Gruß Wolm
Benutzeravatar
Dalia
Co-Admin
Co-Admin
Beiträge: 10332
Registriert: So, 10.08.2003 - 12:48
Geschlecht: weiblich
Diagnose: 107° und 98° (im Jahr 2003 zu Beginn der Korsetttherapie: 98° und 93°), sehr starre Skoliose, kaum Beschwerden
Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
Wohnort: NRW

Beitrag von Dalia »

Es gibt bestimmt mehr gute Fachärzte, aber die zu finden ist wie die berühmte Stecknadel im Heuhaufen zu suchen. Wobei sich die Frage stellt, was ist ein "guter" Orthopäde? Prinzipiell sollten wir nach einem Besuch z.B. bei Dr. Hoffmann zu unseren früheren Orthopäden zurückkehren und sie "aufklären".
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
Benutzeravatar
Kypho60
treues Mitglied
treues Mitglied
Beiträge: 313
Registriert: Sa, 19.10.2002 - 00:00
Wohnort: NRW

Re: Wie viele gute Ärzte gibt es ???

Beitrag von Kypho60 »

eigentlich Wolm hat geschrieben:Und Dr. Hoffman wird dann noch was Heilmittel angeht von "Vater Staat" das Handwerk gelegt. Ich finde dies eine große Sauerei.
Hi,
was ist denn damit gemeint, hab ich da was nicht mittbekommen?
Würde mich über ne Erklärung freuen, muss da nämlich auch bald wieder hin.
lg kypho 60
Wolm
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 140
Registriert: Fr, 18.05.2007 - 15:54

Beitrag von Wolm »

Hallo,


Dalia das ist leichter gesagt als getan. Meine ersten Orthopäden hat zum beispiel kanns klar gesagt ein Korsett birngt nichts und ist ein vollkommender Schwachsinn.
Die Ärzte aufklären, nur weil du ihnen des sagst stellen sie noch längst keine kg aus. Für ausführliche Erklärungen ist nie Zeit. Also Ärzte lassen sich nur schwer was sagen. Mir wurde vorher Schmerzmiedel ausgestellt anstatt kg(hab damals gedacht ich spinn).

Kypho60 das kannst du nachlesen unter dem Thama: Bitte hilft Dr. Hoffmann.


Gruß Wolm
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15263
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

Wolm hat geschrieben:Kypho60 das kannst du nachlesen unter dem Thama: Bitte hilft Dr. Hoffmann.
Also dieses Thema kann ich nicht finden.
Aber was Heilmittel und Dr. Hoffmann angeht, so unterliegt er wie jeder andere auch der Heilmittelverordnung und dem Budget bzw. der Richtgrösse.

Und deswegen gibt es immer wieder die Empfehlung, mit Heilmitteln den Orthopäden vor Ort zu konfrontieren, der sicherlich weniger KG Bedarf hat, als Dr. Hoffmann schwerpunktmässig mit KG nach Schroth.

Abgesehen davon sollte langfristig durch eine Schroth REHA der Bedarf nach solcher KG auf gelegentliche Überprüfungen reduziert werden können.
Für den Bedarf über Schroth hinaus sollte man sich bei Schmerzen auch an einen Schmerztherapeuten wenden, einen Arzt für physikalische Therapie in Betracht ziehen (der ein sehr hohes Budget hat) oder auch die Therapeuten fragen, wer in puncto Verschreibung "großzügig" ist.

Wolm, du sprichst mit diesem Thread natürlich auch den bekannten Thread "Die faulen Orthopäden" an, in dem eigentlich das praktische Fazit war, als mündiger Patient das "Baukasten-Prinzip" anzuwenden.

Wenn schon nicht die Allround-Erstversorgung wie bei Dr. Hoffmann, dann eben einzelne Leistungen bei unterschiedlichen Stellen.

1.Röbi Ganz Aufnahme in einer entsprechenen Radiologie Praxis oder Klinik
2. reine Diagnose mit Winkelangaben bei einem "halbwegs" kompetenten Orthopäden
3. REHA beantragen in Zusammenarbeit mit einem Arzt, der Schroth kennt oder zumindest Dir unbedingt helfen möchte (Formulierungshilfen gibt es hier im Forum)
4. Korsett, da wird es schon schwierig und man muss dann doch wieder an Dr. Hoffmann denken oder alternativ z.Bsp. in Berlin an Dr. Thomas und in Deinem Alter müsste es eigentlich doch insgesamt viel leichter sein, zumindest in Essen oder in Lübeck gibt es weitere Möglichkeiten.

Also mit genügend Informationen und ein bischen Flexibilität lässt sich etliches bewerkstelligen und die Kritik an den Ärzten, so berechtigt sie auch ist, kann in den Hintergrund treten.

Gruss
Klaus
Benutzeravatar
Kypho60
treues Mitglied
treues Mitglied
Beiträge: 313
Registriert: Sa, 19.10.2002 - 00:00
Wohnort: NRW

Beitrag von Kypho60 »

Wolm hat geschrieben: . . . . . kannst du nachlesen unter dem Thama: Bitte hilft Dr. Hoffmann.
Vielleicht hat wolm ja folgendes gemeint:
viewtopic.php?t=3416
LG Kypho 60
Wolm
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 140
Registriert: Fr, 18.05.2007 - 15:54

Beitrag von Wolm »

Allround-Erstversorgung wie bei Dr. Hoffmann,
Hallo Klaus,

ich bin Patient bei Dr. Hoffmann. Jedoch hat Rahmouni mir mitgeteilt, dass es sinnvollerwäre ein oder mehrer Orthopäden Zuhause die Kg-Verordnung machen zu lassen.

Nun sieht es so aus Ortopäden Zuhause: Ich teile mir das mit dem Hausartz auf diesem Gebiet kenn ich mich nicht aus.
Hausarzt: Dafür muss ein Facharzt gerade stehen.

chroth REHA der Bedarf nach solcher KG auf gelegentliche Überprüfungen reduziert werden können.
Nur dumm wenn in einer Reha eine schlammpige Erstuntersucheung(ohne Röntgenbild) ist und die Therapie alles andere als glatt läuft und man Zuhause feststellen darf mann kann die Übungen alle samt abverändern.

Arzt für physikalische Therapie in Betracht ziehen (der ein sehr hohes Budget hat)
Das werd ich mal inbetracht ziehen.

Kyphos60 genau das habe ich gemeint.


Gruß Wolm
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15263
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

kypho60 hat geschrieben:Vielleicht hat wolm ja folgendes gemeint:
viewtopic.php?t=3416
Sorry, aber wenn man die Suchfunktion benutzt findet man das Thema nun mal nicht. Die ist nicht so intelligent wie Googel. :)
wolm hat geschrieben:Nur dumm wenn in einer Reha eine schlammpige Erstuntersucheung(ohne Röntgenbild) ist und die Therapie alles andere als glatt läuft und man Zuhause feststellen darf mann kann die Übungen alle samt abverändern.
Das habe ich nicht mitbekommen, wo war das?

Und der Schroth Therapeut hat keine Idee, wer für die nötigen Verordnungen sorgen kann?

Gruss
Klaus
Wolm
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 140
Registriert: Fr, 18.05.2007 - 15:54

Beitrag von Wolm »

Hallo Klaus,

das kannst du nicht mitbekommen haben, weil ich das in keinem Beitrag erwähnt habe :ja: :ja: .

Warum kein aktuelles Röntgenbild entstand ist in Bad Sobernheim nachdem das mitgebrachte durch Vermessungen nach dem formetrik-system ca. 20 Grad Abweichung war, weiß ich nicht.
Ich werde mich mal bei einem Arzt für physikalische Therapie vorstellen.



Gruß Wolm
mohnblume.muenchen
treues Mitglied
treues Mitglied
Beiträge: 406
Registriert: Do, 02.03.2006 - 18:02
Wohnort: München

Beitrag von mohnblume.muenchen »

@Wolm:
Ist da jetzt eine ganz andere Diagnose rausgekommen oder warum musst du die Übungen alle verändern?
...und wenn wir keine Luft mehr kriegen, wenn die Wellen uns besiegen, weiß ich doch: wir hab´n die Perlen uns verdient. ("Perlentaucher" / Rosenstolz)
Benutzeravatar
Thomas
Tech-Admin
Tech-Admin
Beiträge: 3585
Registriert: So, 19.02.2006 - 10:23
Geschlecht: männlich
Diagnose: Kyphose anfangs 59 Grad, inzwischen nur noch 49 Grad, Neuroforamen-Stenose (Einengung der Nervenwurzeln) in der HWS.
Therapie: Rahmouni-Korsett seit Februar 2006, zeitweise mit Halsteil, Schroth-Reha Juni / Juli 2010
Wohnort: Nähe Stuttgart

Beitrag von Thomas »

Wolm hat geschrieben:das kannst du nicht mitbekommen haben, weil ich das in keinem Beitrag erwähnt habe :ja: :ja: .
Hallo Wolm,

dann erzähl und doch mal, was in Deiner Reha falschgelaufen ist, sonst stochern wir hier immer im Nebel rum!

Gruß Thomas
Zuletzt geändert von Thomas am Mo, 27.08.2007 - 11:55, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15263
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

Hallo Wolm,

viewtopic.php?p=70038&highlight=#70038

hier hast Du das schon mal erwähnt und Toni hat Dir auch gesagt, dass die Formetric Messung (rein optisches Verfahren) von einem Röbi abweichen kann. Dr. Steffan hat das beim Skoliose Symposium auch noch mal betont, dass da ganz erhebliche Abweichungen in positiver als auch in negativer Hinsicht vorkommen können.

Ich kann mir aber beim besten Willen, auch bei 20 Grad Abweichung, nicht vorstellen, dass Deine 57 Grad Kyphose hätte anders behandelt werden sollen, als mit den typischen symetrischen Übungen.

Es sei denn, die aktuellen Therapeuten haben da ein bischen versagt.

Gruss
Klaus
Antworten