Begleiterscheinungen der Skoliose

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Marc1989
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Begleiterscheinungen der Skoliose

Beitrag von Marc1989 »

Hallo zusammen, hab mich dann auch mal hier im Forum angemeldet um mich mal mit Mitleidenden austauschen zu können...

Ich bin 16 jahre alt und habe 24 Grad Skoliose, die sich mitlerweile eventuell verschlechtert hat. Bin seit sie erkannt wurde mit Krankengymnastik in Behandlung, allerdings nicht nach Schroth weil die Therapeutin meinte es gäbe auch andere wirksame Übungen... mitlerweile zweifle ich das an und werd mal mit ihr darüber reden.

Nun zur eigentlichen Frage:
Neben den Schmerzen die die Skoliose bereitet, die bei mir allerdings ertragbar sind und eher ein Verkrümmungsgefühl darstellen, habe ich alle paar Wochen / Monate in unregelmäßigen Abständen Taubheits und Lähmungserscheinungen am ganzen Körper. Meistens ziehen diese von den Fingerkuppen den Arm entlang, bis ins Gesicht, auf die andere Seite, in die Beine. Dabei ist sogar die Zunge wie taub und ich sehe nur noch verschwommen.
Bevor die Skoliose entdeckt wurde ließ ich bereits alle anderen Ursachen (Gehirndefekt etc) beim Neurologen ( auch MRT *horrotrip*) abchecken, diese sind also auszuschließen. Die Orthopädin meinte das diese Störungen durchaus durch die Wirbelsäulenverkrümmung zu stande kommen...

Ist das ein Anzeichen das es sehr schlimm ist mitlerweile? Habt ihr ähnliche Probleme?

Danke im Vorraus für eure Antworten ;)
Mfg
Marc
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Lynn
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Beitrag von Lynn »

Hallo! Von Lähmungserscheinungen, die derart großflächig sind und auch das Gesicht betreffen habe ich im Zusammenhang mit Skoliose noch nichts gehört. Es klingt eher so, als hätte der Neurologe dich nicht gründlich untersucht. Ich hatte auch einmal eine halbseitige Gesichtlähmung und gedacht, es könnte von der Halswirbelsäule ausstrahlen, weil ich gleichzeitig starke Nackenschmerzen hatte. Aber das geht gar nicht! Vielleicht hörst du dich ja nochmal nach einem besseren Neurologen um.
Wann hast du denn die Skoliose das letzte Mal röntgen lassen?
Ganz liebe Grüße,
Ula
~ ehemals Ulaschatz ~
Marc1989
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Beitrag von Marc1989 »

Hallo Ulla,

ich glaube sehr wohl das die Untersuchung extrem gründlich war...
Beim Neurologen in der Praxis wurden alle erdenklichen Tests gemacht (Hirnströme messen, irgendwelche Elektrobahnen in den Gliedern prüfen ;) )
Als dann minimale Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden hat man mich dann in den Kernspintographen (MRT) gesteckt und eine halbe Stunde lang den ganzen Kopf gescannt... ohne Befund.

Damals, das war vor circa 1 1/2 Jahren hatte ich die Lähmungserscheinungen auch schon mehrfach gehabt, allerdings die Sehstörungen noch nicht. Vor 1 Jahr traten dann auch die Sehstörungen auf und ich ging zum Internisten nachdem ich mich schlau gemacht hatte und Angst hatte eine Art Schlaganfall gehabt zu haben (typisch sind dabei : Taubheit am ganzen Körper, Kopfschmerzen, Sehstörungen). Allerdings ist ein Schlaganfall bei einem 16 Jährigen sehr sehr unwahrscheinlich.

Beim Internisten hat man aber dennoch am nächsten Tag Ekg und eine umfassende Blutuntersuchung sowie Ultraschall gemacht... wieder ohne Befund.

Schließlich bin ich dann zum Orthopäden und die Skoliose wurde festgestellt. Dort sagte man mir dann auch das die Skoliose die Erscheinungen durchaus verursachen könnte... mitlerweile bin ich mir da aber nichtmehr so sicher...

Die Skoliose wurde das letzte mal komplett geröngt vor weniger als 1/2 Jahr. War dannach noch einmal zur Untersuchung wo dann nichtmehr geröngt wurde. Hinzufügen kann ich noch das ich einhergehend mit der Skoliose auch irgendwelche Fehlstellungen im Nacken habe und bestimmt eine Vorbelastung da mein Vater auch Probleme mit dem Nacken hat. (Dauerhaftes Taubheitsgefühl in der Hand)
Lilie
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Beitrag von Lilie »

Hallo Marc,

wie lange halten die Lähmungserscheinungen an bei dir?
Hast du Kopfschmerzen dabei, oder kommen sie im Anschluß?

Ich frage deshalb weil mir spontan der Gedanke kam ob es eine Migräne ist.

Es gibt eine Sonderform der Migräne, die mit Schlaganfallsymptomen (Taubheitsgefühlen, Lähmung, Sprachstörungen etc.) verbunden ist.
Ich habe diese Form und erkenne mich, wenn ich einen schweren Anfall habe, in deinen Schilderungen wieder.

Gruß und alles Gute wünsche ich dir!
Lilie
Marc1989
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Beitrag von Marc1989 »

Ja ich habe (gestern zum Beispiel) nach dem Ausklingen der Symptome recht starke Kopfschmerzen gehabt die sich auch mit einer Aspirin nur minimal verbesserten. Heute habe ich immer noch etwas Kopfschmerzen beim Rennen oder anderen Bewegungen die den Kopf "erschüttern".

Die Symptome halten bei mir circa eine halbe Stunde bis Stunde an, meistens bis das Taubheitsgefühl einmal durch den ganzen (manchmal nur halben) Körper "gewandert" ist. Hatte jetzt innerhalb von 2 Jahren 4-5 solcher Anfälle wobei ich nur 2 mal auch Sehstörungen hatte, einmal sogar Sprachstörungen (kann aber auch die Aufregung gewesen sein).

Da ich mal einen Tumor oder ähnliches ausschließen möchte (MRT war schließlich ohne Befund) wird es wenn es nicht an der Skoliose liegt wahrscheinlich so was sein.... ich errinner mich dunkel das mein Neurologe sowas auch vermutete. Wenn sich die Anfälle nicht anhäufen lass ich es mal auf sich beruhen, da ich die MRT Untersuchung schrecklich fand und möglichst umgehen möchte (hab dannach Stunden gezittert :-O)

Liebe Grüße
Marc
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maria*1986*
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ähnliche probleme

Beitrag von maria*1986* »

hey marc,
ich hatte diese symptome vor meinen beiden ops auch. allerdings war meine skoli weitaus ausgeprägter als deine und ich hatte noch ne starke kyphose und m.scheuermann.
jetzt, knapp 2jahre nach den ops, treten diese erscheinungen wieder auf,auch bei mir bis in die zunge und in den kopf,es fühlt sich an ,als hätte man nen schlag dagegen bekommen. da es wieder so schlimm ist,fahre ich in 2 wochen in die klinik,in der ich operiert worden bin.
ich würde auch dir vorschlagen,eine klinik oder eine zweite orthopädin zu rate ziehen oder mich ein mal bei dr. hoffmann vorstellen.
gehen diese anfälle von allein weg oder unternimmst du dann in dem moment was dagegen?
Lilie
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Beitrag von Lilie »

Hallo Marc,
Die Symptome halten bei mir circa eine halbe Stunde bis Stunde an, meistens bis das Taubheitsgefühl einmal durch den ganzen (manchmal nur halben) Körper "gewandert" ist. Hatte jetzt innerhalb von 2 Jahren 4-5 solcher Anfälle wobei ich nur 2 mal auch Sehstörungen hatte, einmal sogar Sprachstörungen (kann aber auch die Aufregung gewesen sein).
Ich bin keine Ärztin, aber für mich hört es sich tatsächlich nach dieser Sonderform einer Migräne an. Vor allem auch im Hinblick darauf, dass der Neurologe auch so etwas in Betracht zog.
Heute habe ich immer noch etwas Kopfschmerzen beim Rennen oder anderen Bewegungen die den Kopf "erschüttern".
Das finde ich jetzt echt interessant!
Ich habe schon die verschiedenartigsten Miigräneanfälle gehabt, aber bei diesem "Schlaganfall-Anfall" war es bei mir genauso wie bei dir. Die Kopfschmerzen blieben noch 2-3 Tage in abgeschwächter form bei Erschütterung bestehen.

Asprin (2 Tabletten auf einmal) nützt bei mir auch nur minimal etwas, aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn ich bei den ersten Anzeichen gleich reagiere und 2 Tabletten nehme, ich den Anfall in den Griff bekomme und ihn abfedern kann.

Ich hatte bislang Gott sei Dank nur einen solchen "Schlaganfall-Anfall", bei dem die Kopfschmerzen auch typischerweise erst hinterher kamen.
Ich beschreibe dir mal wies bei mir war:
Los ging es mit einer tauben Fingerkuppe, dann die ganze Hand, dann die andere Hand, eine Stunde später war die Zunge taub, ich wollte sprechen, war klar im Kopf, aber die Wörter kamen anders aus meinem Mund. Wollte ich zum Bsp. "Brot" sagen, kam ein Unsinnswort wie "arrost" heraus, obwohl mein Gedanke im Kopf "Brot" war.
Dazu kamen Blitze die ich hinten-seitlich gesehen habe. Der Kopfschmerz kam erst mehrere Stunden später.

Sämtliche Befunde waren -wie bei dir-negativ (inklusive MRT).

Ich würde dir den Tipp geben nach Auslösern zu suchen.
Ich habe z.B. herausgefunden, dass es bei mir Kaffee ist, der schnell einen Anfall auslösen kann.
Ich verzichte seit einem Jahr konsequent auf Kaffee und meinem Kopf geht es viel, viel besser!

Zu Dr. Hoffmann zu gehen um WS-technisch nochmal alles abklären zu lassen ist eine gute Idee.
Prallel würde ich einen Migränespezialisten aufsuchen.
Wenn sich die Anfälle nicht anhäufen lass ich es mal auf sich beruhen, da ich die MRT Untersuchung schrecklich fand und möglichst umgehen möchte (hab dannach Stunden gezittert :-O)
Ich weiß nicht wo du wohnst, aber es gibt auch offene Röhren. In so einer lag ich und ich denke es ist schonmal deutlich angenhemer als in einer geschlossenen. Ein Neurologe müßte wissen welche Praxis oder Klinik über eine offene Röhre verfügt.

Gruß,
Lilie
Marc1989
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Beitrag von Marc1989 »

Ich weiss nicht was bei mir die Anfälle auslöst da sie bisher in den unterschiedlichsten Situationen und Tageszeiten auftraten: Bei der Busfahrt, während des Praktikums, zuhause, gestern im Auto eines Bekannten. Zeitlich gesehen Mittags bis Abends...
Solange sich die Anfälle nicht anhäufen lass ich das mal auf sich beruhen da ich ja einen "Hirndefekt" auschließen kann zum Glück.

Werde in der nächsten Woche auch nochmal zur Orthopädin gehen und versuchen mal mehr als 6 Sitzungen KG aufgeschrieben zu bekommen.
Ich habe nämlich das ungute Gefühl das ich mir mit den KG Übungen mehr kaputt mache... (Habe zum Beispiel bei täglichen Übungen starke Nackenschmerzen, ohne die Übungen nicht!) Dann werd ich bei der Therapie mal auf Schroth bestehen!

Bin auch etwas verwirrt, eigentlich sollte man ja ab 20 Grad ein Korsett verschrieben bekommen, allerdings hatte ich damals 24 und jetzt wahrscheinlich noch mehr :( Ich hoffe mal ich brauch son Korsett nicht, zumindest keins was ich tagsüber tragen muss... Habe echt keine Lust mir mit so etwas meine Jugend kaputt zu machen :nein:

Liebe Grüße
Marc
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Beitrag von Ulli »

Hallo,
ich hatte in meiner Schwangerschaft desöfteren Migräne. Es war mal so schlimm, dass ich nicht mehr sprechen konnte! Mein Gesicht war taub! Ich hab auch nur schwarz-weiße Punkte gesehen. Es war Migräne.
lg
ulli
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Beitrag von Charp »

Hallo,

könnte wirklich Migräne mit sog. "Aura" sein, offenbar wurde ja alles andere ausgeschlossen (davon gehe ich jetzt mal aus, würde aber trotzdem noch mal einen Arzt aufsuchen und die jüngsten Anfälle schildern!).

Die Aura, das sind z.B. Sehstörungen (ganz typischerweise fällt nach und nach ein Teil des Gesichtsfeldes fast aus und flimmert mit so nem gezackten Rand, kann das schwer beschreiben) oder diese Lähmungserscheinungen, bei manchen verändert sich auch der Geruchs- und Geschmackssinn. Das ganze dauert etwa 20 min bis zu einer Stunde, in einigen Fällen auch länger. Es gibt auch eine exotische Migräneform, bei der die Symptome bis zu einem Tag dauern.

Die an die Aura anschließenden Migränekopfschmerzen verstärken sich auch, wenn man den Kopf schüttelt/ heftig bewegt. Die Aura-Frühwarnzeichen (Missempfindungen, Taubheitsgefühl, Sehstörungen) kann man nutzen, um rechtzeitig (also vorm Einsetzen der Kopfschmerzen) Schmerzmittel einzunehmen.

Somatosensorische Aura
Eine besonders typische somatosensorische Aura ist die Ausbreitung von einem Kribbeln, z.B. von den Fingerspitzen hoch zum Unterarm, weiter über den Oberarm und den Unterkiefer bis zur Zunge.

(von http://www.migraene-aura.de)

Migräne kommt oft familiär gehäuft vor, du kannst ja mal deine Mutter fragen, ob sie was dazu sagen kann. Eigentlich sollte ein Neurologe aber in der Lage sein, die Migräne zu diagnostizieren. Du musst Dir keine Sorgen machen, versuche mal herauszufinden, was deine persönlichen Auslöser sind (manchmal kommt man aber auch einfach nicht dahinter). Bei mir ist zum Beispiel oft der Tagesrythmus schuld: langes Schlafen, Urlaub, unregelmäßige Mahlzeiten... Das heißt aber nicht, dass Du an der Migräne irgendwie "schuld" bist ;D

Ich hoffe, ich konnte Dir weiterhelfen.
Liebe Grüße,
Charp
Marc1989
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Beitrag von Marc1989 »

Danke erstmal für die Infos und Tipps an alle!

Um nochmal auf den Atzt Besuch zurückzukommen, das hab ich wirklich hinter mir! War wegen diesen Symptomen vom Neurologen über den Internisten bis beim Orthopäden und keiner hat was finden können (Nur die Orthopädin meinte nebenher, das die Skoliose schuld sein könnte), bei manchen dieser Ärzte auch mehrfach.

Eigentlich hatte ich die Sache ja schon fast wieder vergessen, aber da ich nun wieder nach langer Zeit so einen Anfall hatte wollte ich mich mal umhören ob es tatsächlich was mit der Skoli zu tun hat. Anscheinend ja nicht :)

In meiner Familie hat niemand eine starke Migräne oder Ähnliches....
Vielleicht ist einfach der Schulstress (Oberstufe) Auslöser, solange es bei den seltenen Vorfällen bleibt kann ich auch gang gut damit leben^_^

Sobald sich das nächste mal so eine Attacke ankündigt, schmeiss ich mir mal direkt ne Aspirin ein und schau obs hilft :)

Grüße
Marc
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Beitrag von Charp »

Hallo Marc,

hmm, du musst ja damals so 14 oder 15 gewesen sein, vielleicht hat sich der Neurologe etwas schwer getan, einem Jungen in dem Alter Migräne zu diagnostizieren (Migräne gibts aber sogar schon bei Kindern, hab ich mal gelesen). Ich hatte übrigens auch mal ein MRT usw. deswegen, da ich spaßigerweise auch mal nur Aura ohne Kopfschmerzen habe :rolleyes:, da wurde dann auch erst mal alles mögliche untersucht...

Alles Gute,
Charp
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Beitrag von michiela22 »

Hallo,

muß jetzt auch mal was los werden.

Also ich hatte auch schon öfters Taubheitsgefühle im Gesicht, Zunge, Bis in den Daumen. Und Kopfschmerzen habe ich schon seit ich denken kann. Habe das immer auf mein Unfall den ich mit 2,5 Jahren hatte geschoben. Schädelbasisbruch mit inneren Blutungen. Dann habe ich gehört die Kopfschmerzen können von der Skoli kommen und ich habe auch seit ca. 2 Jahren extrem starke Kopfschmerzen unter anderem, das ich oft zu Tbl. greife, sonst habe ich das immer so ausgehalten. Mehr seit der Schwangerschaft. Kann das nicht doch davon kommen oder ist das wirklich Migräne?
Liebe Grüße Michaela :halloatall:
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Beitrag von Charp »

Also, ich kapier das nicht.... :boese:

Spätestens wenn man immer wieder starke Kopfschmerzen hat, die wirklich einschränken (ohne dass man vorher gesoffen hat oder so), geht man doch mal zum Arzt!!! Wenn der auf Migräne tippt, wird man in der Regel zum Neurologen überwiesen, der ein EEG und Doppler macht, um exotischen Kram auszuschließen. Das hat Marc schon alles richtig gemacht. Wir sind doch keine Ärzte hier... :/

Klar können Kopfschmerzen irgendwie mit allem zusammenhängen. Aber man kann doch einfach mal die "einfachen" Möglichkeiten durchgehen
- Spannungskopfschmerz (meist beidseitig, episodisch bis chronisch, nicht pulsierend etc.)
- oder Migräne (einseitig, pulsierender Schmerz, evt. Aura, wird durch Kopfschütteln verstärkt, öfter mit Übelkeit, Erbrechen, Lichtempfindlichkeit)
?
Die Fragen sollte Dir ein Arzt stellen!!

Hormonelle Schwankungen (Pillenpause, Schwangerschaft??) können auch Migräneanfälle triggern.

Selber über mehrere Jahre mit Schmerzmitteln rumdoktern ist ja nun keine Lösung, führt evt. noch zu Medikamentenabhängigen Kopfschmerz etc. Dieses "irgendwie aushalten" ist doch auch Blödsinn, was soll das bringen? Man muss rechtzeitig die richtigen Medikamente nehmen, vom ARZT verschrieben/empfohlen, sonst wirken die Dinger evt. nicht und übrig bleiben die Nebenwirkungen. Bei starker Migräne kann man übrigens auch mit entsprechenden Medikamenten vorbeugen.

> Aber wer weiß, woher dein Kopfschmerz kommt???!

Eine nette Hausärztin in CE, falls Du nicht weißt, wem Du deine Kopfschmerzprobleme schildern sollst, ist Frau Dr. Oppermann-Schmid, in der Halkettstr.

So, los gehts!!
Charp
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Beitrag von michiela22 »

Hallo Charp,

weiß gar nicht warum du jetzt so erzürnt bist über meinen Beitrag/Frage :nein:

Vielleicht hätte ich dazu schreiben sollen, das ich schon zig mal beim Arzt war deswegen, es aber einerseits auf meinen damaligen Unfall geschoben wurde oder es wurde gesagt es ist der Streß, den man mal hin und wieder hat, oder kommt psyisch. Wenn man so etwas ständig gesagt bekommt, geht man nicht mehr deswegen zu Arzt. Und mittlerweile ist das das geringste Problem. Bin auch vorher nie auf den Gedanken gekommen es könnte Migräne sein, hab mich damit nicht befaßt wie die Symptome dafür sind. Erst als ich es bei Marc gelesen habe das die Taubheitsgefühle damit zusammen hängen können.
Und die Kopfschmerzen sind auch erst seit der Schwangerschaft stärker, so das ich denke das kommt von den Schmerzen im Rücken und Nacken.

Du hast recht, Fr. DR. Oppermann Schmid ist eine hervorragende Ärztin und ich bin auch schon seid mind. 5 Jahre bei Ihr und das ist die einzige Ärztin der ich vertraue und sie ist wirklich genau und nimmt mich ernst. Aber ich komme mir schon richtig "blöd" vor immer wieder was neues zu sagen. OK es ist ja immer mehr was ich habe. Wir haben auch schon ein CCT gemacht, aber da war alles ok.

Ich werde die Reha abwarten, vielleicht lindert die die gesamten Schmerzen etwas und dann werde ich weiter sehen.
Ich bin auch niemand der wegen jeder Kleinigkeit zum Arzt rennt und das habe ich nun schon viel gemacht, da kommt mir das lächerlich vor. Ist ein Fehler, ich weiß, liegt aber evtl. daran das ich Krankenschwester bin und die sind oft so. Und Schmerzmittelnehmer bin ich auch nicht. Ich beiß mich dann da durch. Nehme zur Zeit genügend aufgrund meiner Rückenprobleme.
Liebe Grüße Michaela :halloatall:
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Beitrag von Charp »

Hallo Michaela,

war auch nicht bös gemeint oder gegen Dich gerichtet, eher gegen die merkwürdigen Ärzte ... Die kapier ich nämlich auch nicht...
Bin auch vorher nie auf den Gedanken gekommen es könnte Migräne sein, hab mich damit nicht befaßt wie die Symptome dafür sind.
Auf den Gedanken sollte auch der Arzt kommen.. Nee, im Ernst, ich kenn das Problem ja, wenn man irgendwie mehr als zwei Beschwerden auf einmal hat, heißt es gleich, dass wäre psychisch... Bekloppt, v.a. weil grade Migräne recht furchteinflößend sein kann und sich oft unterschiedlich äußert (s.o.) und die Betroffenen dann denken, sie hätten nen Schlaganfall, Hirntumor, was weiß ich. Seit ich weiß, was es ist, finde ich meine Aura recht unterhaltsam (hab leicht reden, da ich nur selten wirklich schlimme Kopfschmerzen danach kriege).

Naja, da deine Kopfschmerzen können ja alles mögliche sein, bei deinen sonstigen Beschwerden mit Nackenschmerzen etc. auch Spannungskopfschmerzen oder so.. Die Ärztin unseres Vertrauens weiß schon, was sie tut :D

Also, lass dich nicht ärgern von den Ärzten ;) (und von mir auch nicht)
Liebe Grüße,
Charp
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Beitrag von michiela22 »

Hallo Charp nochmal,

stimmt mit den Ärzten und deshalb bleibe ich auch bei Ihr. Denke wenn das nach der Reha nicht besser wird, laß ich das noch mal geziehlt auf Migräne untersuchen. Hab es nähmlich sehr satt mit meinen 25 Jahren ständig und über Jahre täglich Schmerzen zu haben. Bin ja schon endlich ein Schritt weiter mit der Reha und einer Diagnose von Dr. Hoffmann was die Schmerzen im Rücken wohl verursacht. Mal sehen.

Dir scheint die Reha ja auch geholfen zu haben?!

Ne, laß mich nicht ärgern. ;D
Liebe Grüße Michaela :halloatall:
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