Ich denke, Du solltest Dich wirklich mal mit der Anatomie des Rückens beschäftigen. Das habe ich auch gemacht und dazu besonders die Begriffe angeguckt. Dazu dann noch ganz logische Dinge und fertig war der "extrem erfahrene Patient in diesen Bereichen"?Aber was meinst du damit jetzt konkret??
Ganz im Ernst, man sollte immer seine eigene Kompetenz haben, die jeder hier entwickeln kann.
Sofern ich das hier noch nicht erläutert habe (ich schreibe sonst oft davon), geht die Betrachtung der seitlich gesehen Fehlstellungen am besten erst einmal über folgendes vereinfachtes Prinzip:
Der Kopf versucht immer im Lot mit dem Knie zu stehen.
Das bedeutet, dass Fehlstellungen in einem Bereich durch einen körpereigenen Ausgleich in einem oder mehreren anderen Bereichen korrigiert werden. Zumindest wird das versucht, es gelingt aber nicht immer! Dann steht man nicht mehr im Lot.
Dazu muss man natürlich wissen, was eine Lordose und was eine Kyphose ist und wo sie in natürlicher Form in den Bereichen der Wirbelsäule auftreten. Sind diese verstärkt, kommt ein "Hyper-" davor, also Hyperkyphose oder Hyperlordose. Sind die abgeflacht, kommt ein "Hypo-" davor, was im Sprachgebrauch selten ist. Da kommt dann eher der Flachrücken ins Spiel, was eine Abflachung der natürlichen BWS Kyphose ist.
Der Rundrücken ist das Gegenteil, was eine Verstärkung der natürlichen BWS Kyphose bedeutet und auch Hyperkyphose genannt wird. Im Sprachgebrauch leider auch nur Kyphose, was aber zu Irritationen führt.
Also Dein Flachrücken mir der Definition einer "Hyperlordose der BWS" müsste schon ein ganz seltener Extremfall sein. Oder eine sehr eigenwillige Bezeichnung des Dr. Grill.
Ist recht!Bilder kann ich per PN schicken, wenn's recht ist.
Gruß
Klaus


