SchwarzeSchnecke hat geschrieben:Nun werde ich mir mal so einen kleineren, glatten Ball (vielleicht habe ich irgendwo sogar noch einen harten Flummi in der Größe) nehmen und einfach nur mit der Stelle draufliegen oder dagegendrücken, wie es der Trainer in dem Thread beschreibt
Ein Tennisball ist ganz gut, allerdings ist die Eigentherapie im Rückenbereich wirklich ein bischen schwierig, weil die Probleme oft an den selbst nicht erreichbaren Stellen sind und gezielt kleine Myogelosen mit dem Ball nicht effektiv angegangen werden können. Aber an anderen Stellen hantiere ich immer wieder mal mit dem Triggosan Schlüssel light aus dem vergriffenen Buch, was möglicherweise im Internet ab und zu mal auftaucht, zum doppelten Preis.

Aber immer noch billiger, als der wirklich nicht unbedingt benötigte "vollständige" Triggosan.
Ich habe vorhin die in Deinem Thread (den ich ganz durchgelesen habe) verlinkte Website aufgerufen und muß zugeben, daß das für mich nach Abzocke aussieht
In dem Thread hat der User trainer es auf den Punkt gebracht, es ist eigenlich nichts anderes, als eine Drucktherapie.
Und da ist wohl Fantasie und auch Basteln

gefragt, wie man das umsetzt. Bei meinen relativ geringen Beschwerden hat das bislang aber noch nicht gereicht, z.bsp. einen Nachbau des Schlüssels (ist ja eigenlich ein besonderer Stab) auf eine Platte zu montieren und diese an eine Wand zu befestigen.
Es ist aber auch etwas anderes, sich einseitig dagegen zu stellen oder auf dem Bauch zu liegen und sich therapieren zu lassen. Man verspannt sich in der Eigentherapie an diesen Stellen einfach mehr. Auch der Triggosan
Stab in der Ausführung für die Selbstherapie führt mit Sicherheit zu Verspannungen. Das hat mir eine Therapeutin in meiner alten Praxis mal in einer Diskussion einleuchtend gesagt. Sie hatte einen normalen Triggosan Schlüssel, aber hat den leider nicht richtig eingesetzt. Das war auch eine Zeitfrage bei der Therapie.
Insofern könnte man sich vielleicht eine private KG leisten, wenn der Therapeut entweder so einen Schlüssel hat oder sich auf einen mitgebrachten Schlüssel einlässt. Das wäre dann bestimmt billiger, als eine "Original Therapie nach Bauermeister" durchführen zu lassen.
Gerade heute gab es in der örtlichen Presse eine Gesundheitsbeilage u.a. zur Stoßwellentherapie.
Da gab es auch einen kleinen Absatz ausserhalb der üblichen Anwendungen:
Erste Studien und Tierversuche haben darüber hinaus gezeigt, dass Schmerzsyndrome und Muskelfunktionsstörungen positiv beeinflusst sowie die Rehabilitationszeiten von Nervenverletzungen reduziert werden konnten.
Und mit der Wirkung und der Kassenleistung ist es ja leider so, dass erst solche Studien erfolgreich abgeschlossen sein müssen, auch wenn es Vorreiter gibt, die es nicht immer verstehen, sich so repräsentieren, dass es seriös aussieht. Aber private Leistungen muss jeder selbst beurteilen, in dem Artikel wird von 60 -100 € pro Sitzung gesprochen.
Gruss
Klaus