Einlegesohlen -> Schmerzen im Sprunggelenk???

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Saphira
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Einlegesohlen -> Schmerzen im Sprunggelenk???

Beitrag von Saphira »

Hallo, ich habe mal wieder eine Frage und weiß nicht, ob das hier schonmal diskutiert wurde und ob das hier die richtige Rubrik für ist :confused: .

Und zwar habe ich jetzt seit Donnerstag Einlegesohlen von 0,5 cm für mein rechtes Bein, um meinen Beckenschiefstand (der eigentlich 1,8 cm beträgt) ein wenig auszugleichen. Nun habe ich seitdem diese Schuhe auch schon einige Zeit getragen und bin auch schon einiges damit gelaufen. Nun habe ich aber jedes Mal nach kurzer Zeit mit den Einlegesohlen Schmerzen im rechten Sprunggelenk unterhalb des äußeren Knöchels. Und zwar nur bei Belastung. Wenn ich die Schuhe dann wieder einen halben Tag ausgezogen habe, gehen die Schmerzen wieder weg. Jetzt haben ja einige von euch auch Einlegesohlen oder Schuerhöhungen. Jetzt wollte ich euch mal fragen, ob das bei euch auch so war/ist? Ist das am Anfang so und vergeht dann nach einigen Wochen, wenn sich der Fuß mal dran gewöhnt hat? Kann das überhaupt mit den Einlegesohlen zusammenhängen oder ist das jetzt nur Zufall?

Fragen über Fragen. Aber ich will ja die Therapiemaßnahmen alle durchhalten, damit sich endlich mal was bessert. Bin grad etwas verwirrt und leicht frustriert :( .

Grüßle,

Saphira
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo Saphira,

hast du denn richtige Einlagen, die auf einer Seite zusätzlich eine Erhöhung haben oder hast du einen Fersenkeil mit 0,5 cm?

Vielleicht kommt das daher, da dein Fuß ja nicht mehr normal im Schuh sitzt und der Knöchel somit nicht mehr richtig gestützt wird?

Ich habe zur Zeit auch immer wieder Probleme mit meinem Sprunggelenk und habe auch die Vermutung, dass es an den Einlagen liegt. Kanns aber nicht genau sagen, da ich vor einiger Zeit auch mal umgeknickt bin und der Fuß dadurch generell instabil ist. Ich hab ne Sprunggelenksbandage bekommen, die an sich ja auch helfen würde, wenn mir nicht nach 5 Minuten die Zehen einschlafen würden. :/

LG
Minimine
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Saphira
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Beitrag von Saphira »

Hallo Minimine,

erstmal Danke für deine rasche Antwort.

Also, ich hab mir die Einlegesohle jetzt nochmal angeschaut. Das ist ne komplette Sohle, die aber nur im Fersenbereich eine keilförmige Erhöhung hat, an den Seiten ist nichts. Mein Sprunggelenk tut dann halt beim Auftreten weh, vor allem, wenn ich mit der Ferse auftrete. Wenn ich nur mit dem Fußballen und den Zehen auftrete, tut es nicht ganz so weh. Und wenn ich einen halben Tag zu Hause wieder ohne rumgelaufen bin oder am Morgen, dann tut es kaum noch weh. Aber sobald ich die Schuhe nur anhabe, selbst nur zum Autofahren, dann tut es recht bald weh. Wobei ich gerade mit diesem rechten Sprunggelenk früher auch immer Probleme hatte und häufig umgeknickt bin, auch schonmal einen Bänderanriss hatte. Aber die letzten 3-4 Jahre hatte ich eigentlich da keine Probleme mehr (seit ich keinen Schulsport mehr habe :D ). Aber vielleicht ist mein Gelenk ja trotzdem noch instabil :confused: . Ich werde heute Abend mal meine Physiotherapeutin fragen. Ansonsten muss ich Dr. Hoffmann irgendwann mal drauf ansprechen. Weil mit den Schmerzen macht das gerade echt keinen Spaß :( . Ich hoffe, das legt sich noch.

Grüßle,

Saphira
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Beitrag von Agrimon »

Hallo Minimine,

wenn die Zehen mit der Bandage einschlafen, ist wahrscheinlich die Bandage zu eng. Das Problem hatte ich auch schon, als ich noch Bandagen getragen habe. Ich hab auch ziemlich instabile Gelenke und kann auch nicht lange laufen. Seit dem ich die MBT Schuhe trage, die ja leider nicht ganz billig sind, sind meine Gelenkbeschwerden auch fast weg. Wie das Laufen mit den etwas günstigeren Nachvolgemodellen ist, weiß ich leider nicht. Da könnte man auch wieder eine Studie aufbauen. ;D

Gruß Agrimon
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Beitrag von Saphira »

So, ich habe jetzt mal meine Physiotherapeutin gefragt, ob das sein kann, dass einem von den Einlegesohlen das Sprunggelenk wehtun kann. Und sie meinte, dass das schon sein kann, weil sich die gesamten Muskeln, Sehnen und Bänder ja erst an die veränderte Position des Fußes gewöhnen müssen. Na ja, ich reibe mein Sprunggelenk grad jeden Morgen und Abend mit einer Diclofenac-haltigen Salbe ein und zieh jetzt andere Schuhe mit der Einlegesohle an (man bekommt ja immer für zwei Paar Schuhe jeweils eine Einlegesohle). Und so wird es jetzt langsam besser und es tut nicht mehr so arg weh. Ich hoffe, es geht noch vollends weg :) .

Grüßle,

Saphira
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Beitrag von Silas »

Wenn die Schmerzen weiterhin auftreten, wäre es hilfreich zu untersuchen, was weh tut.

Du kannst einerseits passiv das Gelenk in verschiedene Richtungen dehnen und andererseits um den Knöchel herum abtasten, ob es dort schmerzende Stellen oder Flüssigkeitsansammlungen gibt.

Sollte Dein Gelenk instabil sein, so ist es sicherlich sinnvoll behutsam die Muskulatur zu kräftigen. Hierzu kann Dir Deine KG bestimmt Übungen zeigen.
Ich kenne Deinen "Trainingszustand" nicht, aber selbst einfache Übungen, wie auf einem Bein stehen, ggf. dabei den anderen Fuß kreisen, auf Zehenspitzen und Fersen laufen oder einfach nur beim Laufen kräftig und bewusst abrollen, können helfen.

Wenn die Schmerzen mittelfristig nicht besser werden, sollte da aber etwas an den Einlagen korrigiert werden.

Wie hoch ist eigentlich die Korrektur? Wenn alles auf einmal ausgeglichen wurde, ist das für Deinen Körper eine ziemlich heftige Umstellung.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
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Beitrag von Saphira »

Hallo Silas,

vielen Dank für deine Antwort.

Die Instabilität in meinem Sprunggelenk kommt wohl von überdehnten Bändern, da ich in der Vergangenheit häufiger umgeknickt bin. Das hat sich gefühlsmäßig zumindest etwas stabilisiert. Weiterer Muskelaufbau zur weiteren Stabilisierung wäre sicher sinnvoll. Nur weiß meine Physiotherapeutin jetzt schon nicht mehr, wo sie überhaupt anfangen soll, weil es bei mir überall "Baustellen" gibt :D .

Der Unterschied zwischen beiden Beinen beträgt bei mir ausgemessen 1,8 cm. Es ist allerdings aufgrund der Skoliose nicht sinnvoll, alles auszugleichen (da sich sonst die Skoliose und die Rotation deutlich verschlimmern würden). Daher werden nur 0,5 cm ausgeglichen (was ja dagegen ja nicht so viel ist). Damit lässt sich eine verbesserte Aufrichtung der Wirbelsäule erreichen.

Momentan sind die Schmerzen wechselhaft, mal stärker, mal schwächer. Aber mit den anderen Schuhen ist es besser als mit den einen. Ich glaube langsam, dass es auch an den Schuhen liegt (wobei die einen bisher ohne Einlegesohlen auch bequem und problemlos waren).

Grüßle,

Saphira
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