Eure erfahrungen mit Morbus Scheuermann und OPs

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
Markus Glaser
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Eure erfahrungen mit Morbus Scheuermann und OPs

Beitrag von Markus Glaser »

Bei mir (34) wurde diese Woche Morbus Scheuermann festgestellt.
In den Deckflächen der Wirbelkörper sind Ödeme zu erkennen auf dem CT.

Der Bereich wo die Schmorschen Knötchen sind ist bei mir ein seit über 20 Jahren bestehender Schmerzbereich.
Der je nach Belastung mal mehr mal weniger ab und an gar nicht schmerzt.
Ich würde gerne die Knötchen entfernen und den Wirbelkörper mit Knochenzement oder ähnlichem Auffüllen lassen.
Auch denke ich daran die Nerven der entspr. Bereiche abtöten zu lassen.

Habt ihr Erfahrungen mi solchen Sachen ?

Vielen Dank schonmal für Eure Antworten.

Markus
Markus Glaser
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Danke

Beitrag von Markus Glaser »

für di waaahnsinnig zahlreichen Antworten.

Dachte hier trifft man Leute die Erfahrung haben.

Aber scheinbar sind alle iwie Schreibfaul

naja mich wirds bis Sonnta noch geben ... wenn die Menge an Antworten pro Tag imma noch gleich iss bin ich hier weg

*kopf schüttel*
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chilli-pepper
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Beitrag von chilli-pepper »

Hallo Markus,

erstmal willkommen hier im Forum :) !

Bitte denke daran, dass nicht jeder jeden Tag hier mitliest/schreibt!
Da ich Skoliose-Patientin bin, kann ich dir auch nicht allzuviel sagen, vielleicht finden sich ja noch andere Mitpatienten!
Bitte gebe doch mal einige Suchbegriffe ein, ich denke , dass du einige Infos dazu findest...

LG chilli-pepper
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Schnecke007
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Beitrag von Schnecke007 »

Hallo Markus,

vielleicht sind wir nicht alle irgendwie schreibfaul sondern haben großteils einfach keine Erfahrung mit dem sehr speziellen Problem, das Du beschrieben hast? Oder hätten wir alle (natürlich abgesehen von den vielen schreibfaulen Usern) schreiben sollen, dass wir "mit solchen Sachen" leider keine Erfahrungen haben? :P

Gruß, Schnecke
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Markus hat geschrieben:Habt ihr Erfahrungen mi solchen Sachen ?
Ich denke auch, dass kaum jemand mit diesem speziellen Thema Erfahrungen hat und es sind auch nicht immer alle so oft online.

Dieses Forum hat den Schwerpunkt in der konservativen Therapie, deswegen könntest Du mal mit der Suchfunktion und entsprechenden Stichworten gezielt suchen oder auch im speziellen Skoliose-OP Forum gucken.

Unter Links & Adressen findest Du auch den Abschitt Operation, in der viele Adressen aufgeführt sind!

Gruss
Klaus
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Toni
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Re: Eure erfahrungen mit Morbus Scheuermann und OPs

Beitrag von Toni »

Markus Glaser hat geschrieben:Bei mir (34) wurde diese Woche Morbus Scheuermann festgestellt.
Hallo Markus, willkommen im Scheuermann-Club!
Markus Glaser hat geschrieben: In den Deckflächen der Wirbelkörper sind Ödeme zu erkennen auf dem CT.
Das ist völlig normal, daß in den "Hohlräumen" Wasser (extracelluläre Gewebsflüssigkeit eingelagert wird.
Markus Glaser hat geschrieben:
Der Bereich wo die Schmorschen Knötchen sind ist bei mir ein seit über 20 Jahren bestehender Schmerzbereich.
Das täuscht! Dieser Bereich (Übergang Knorpel-Knochen hat gar keine Nerven (im Gegensatz zur Knochenhaut). Kann also gar nicht weh tun! Sonst würden alle Scheuermänner in dem florierenden Stadium in der Jugend schreien vor Schmerz! Der Scheuermann-Schmerz ist ein sekundärer Schmerz der durch die Fehlstatik woanders entsteht und den typischen Kyphose-Scheitel-Schmerz ("Dolch zwischen den Schulterblättern) durch Nervenreiziung vortäuscht.
Markus Glaser hat geschrieben: Der je nach Belastung mal mehr mal weniger ab und an gar nicht schmerzt.
Ich würde gerne die Knötchen entfernen und den Wirbelkörper mit Knochenzement oder ähnlichem Auffüllen lassen.
Welcher Arzt hat Dir denn eine OP nach dieser Methode angeboten? Wer macht so was?
Ich befasse mich seit Jahrzehnten wirklich sehr intensiv mit M. Scheuermann und habe noch nie von dieser OP-Methode gehört. Also können gar keine Erfahrungen damit vorliegen. Wenn Du gezielt nach Erfahrungen mit einer OP-Methode fragst, die es faktisch noch gar nicht gibt, kannst Du logischerweise von niemand darauf eine befriedigende Antwort bekommen.
Markus Glaser hat geschrieben: Auch denke ich daran die Nerven der entspr. Bereiche abtöten zu lassen.
Das halte ich für Schwachsinn/Wahnsinn sich irgendwelche Nerven mit Gift abspritzen zu lassen, die Du dringend brauchst um Deine autochtone Rückenmuskulatur zum Schrothen und sonstiger KG/Sport zu steuern.
Muskeln deren Steuerungsnerven tot oder abgeklemmt sind, verkümmern bis zum totalen Muskelschwund. (Siehe auch z.B. Carpal-Tunnel-Syndrom).
Das gilt auch für den Rücken!
Den Arzt der das bei mir versuchen würde, den würde ich steinigen oder vor den Kadi zerren!
Markus Glaser hat geschrieben:
Habt ihr Erfahrungen mi solchen Sachen ?

Vielen Dank schonmal für Eure Antworten.

Markus
Was hast Du denn in den 20 Jahren Schmerzen schon alles konservativ versucht, daß Du auf solche irrsinnigen Verzweiflungstaten spekulierst?
Hast Du denn ausser dem bischen Wässerchen in den Schmorlschen Knoten einen sonstigen Befund mit Gradzahl der Kyphose, Winkel der Keilwirbel, Schober-Ott-Vermessung, usw....?
Die Schmorlschen Knoten selbst können gar nicht weh tun! Ich bin voll solcher Schmorlschen Kavernen und habe definitiv keine Schmerzen mehr.
Tausende okulte "Scheuermänner" laufen mit solchen Schmorlschen Knötchen herum und wissen gar nicht, daß sie Scheuermänner sind, weil sie gar keine Schmerzen haben.
NIEMALS würde ich also deshalb darin mit Zement operativ invasiv rumpopeln lassen!
Versuch lieber mehr Aufrichtung, Reklination und mehr Distanz zwischen den BWS-Wirbelkörpern zu bekommen. Danbn verschwinden auch die Schmerzen OHNE Popel-OP!
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
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Dalia
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Re: Danke

Beitrag von Dalia »

Markus Glaser hat geschrieben:für di waaahnsinnig zahlreichen Antworten.

Dachte hier trifft man Leute die Erfahrung haben.

Aber scheinbar sind alle iwie Schreibfaul

naja mich wirds bis Sonnta noch geben ... wenn die Menge an Antworten pro Tag imma noch gleich iss bin ich hier weg

*kopf schüttel*
Gehts nicht auch etwas freundlicher? Die Forumsschreiber verwenden ihre freie Zeit zum Antworten und da das Forum rege benutzt wird, können Threads schon mal untergehen. Dann einfach nochmal nachhaken, aber: Bitte lächeln. ;)
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
niene
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M.Scheuermann

Beitrag von niene »

ich habe im letzten jahr die diagnose m. scheuermann erhalten. einen knick in der lws eine osteochondrose zwischen c4-c5 spondylose in der gesamten ws und osteophyten. ich habe in letzter zeit permanent schmerzen, blockierungen im ctü na ja und so weiter. wenn ich mich sportlich betätige (stabilisierung) dann gehts. nur schlafen mir oft die arme und beine ein, nachts. parästhesien hab ich täglich. damit kann man leben. ich werde bald mal wieder zum arzt gehen und eine feindiagnostik machen lassen. operation kommt für mich nicht in frage, so lange es geht werd ich das wohl konservativ behandeln. das würde ich auch jedem anderen raten. mit muskelaufbau und stabilisierenden übungen kann man da schon viel machen. am schlimmsten ist es nichts zu tun. das merk ich immer wieder selbst ;)
DarthO

Beitrag von DarthO »

Toni,

Du bläst hier totalen Schwachsinn rum!!!

Mag ja sein, daß Du einen BWS-Scheuermann hast, deswegen bist Du noch lange kein Spezialist!

Ein Scheuermann in der Lendenwirbelsäule kann zum Beispiel bewirken, daß der eigentlich runde Nervenkanal auf einen dreieckigen zusammengedrückt wird, mit den entsprechenden Schmerzen und Bewegung oder Training kannst Du damit vergessen, da bewegt sich nichts mehr, sondern ist nur noch blockiert.

Abgetötet werden logischweise auch nicht die Muskelsteuerungsnerven, das wäre idiotisch und nutzlos, sondern die Gegenrichtung, die Nervenleitungen, die den Schmerzimpuls ans Gehirn leiten!

Und sehr wohl ist das eine sehr sinnvolle Behandlung, wenn man einen sehr guten Orthopäden hat, der auch die entsprechende Ausstattung und Erfahrung hat.

Dazu werden per Infiltration zuerstmal testweise die Nerven stillgelegt, um die Auswirkung beurteilen zu können, ergibt sich dabei ein Schmerzlinderung oder -freiheit werden bei der nächsten Infiltration einige Wochen später die Nervenenden endgültig gekillt, zum Beispiel durch Einspritzung von Zucker.

Wer jetzt denkt, toll, sofort haben wollen, naja, die Prozedur ist nicht gerade angenehm und schmerzfrei :D
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mamaratlos
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Diagnose: TOCHTER - Throrakolumbalskoliose
im Korsi -24,7° thorakal ,darüber links konvex 1-2 von 32° darunter 21,5 nach copp

SOHN - Kyphose/Skoliose
Kyphosewinkel 30°
BWK9-LKW 2
Skoliose 7°
Therapie: TOCHTER:
2008 Reha in Bad Kösen
2009 Korsi von CCtech Herr Nahr
durchgegehnd kg nach Schroth(auserhalb des Regelfalls)

SOHN: kg nach Schroth, März/April Sobi 2011
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Beitrag von mamaratlos »

Hallo DarthO :halloatall:


DarthO hat geschrieben:Toni,

Du bläst hier totalen Schwachsinn rum!!!

Mag ja sein, daß Du einen BWS-Scheuermann hast, deswegen bist Du noch lange kein Spezialist!

Dieser Thread ist vom letzten Jahr :D Ausderm finde ich es gut nicht gut verbal jemanden anzugreifen.Diskutieren finde ich super aber bitte sachlich .Dieses Forum ist nunmal von Laien für Laien. :ja:




Viele liebe grüße aus den Ruhrpott

Mamaratlos
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Unsere Skoliosegeschichte findet ihr hier: Berlin -Herr Nahr und Kletti
Sohnemann´s Geschichte

Ich werde den Kopf nicht in den Sand stecken und warten bis mich ein Strauß besucht
DarthO

Beitrag von DarthO »

Hallo, Mamaratlos,

eigentlich hast Du Recht, aber:

a) suchen aktuell weiter Leute Infos dazu und irgendwie findet man nicht leicht was vernünftiges

und

b)
mit völlig unterirdischem Wissensstand zu posten, als wäre er allwissend - Mediziner, die solche Verfahren aus gutem Grund und mit sehr gutem Erfolg anwenden, zu verunglimpfen(lies Dir bitte mal seinen Tonfall durch!), da bekommt er halt genau den Ton, den er selbst benutzt...

Viele haben unbegründete Ängste, wenn Ihre behandelten Ärzte so eine Behandlung vorschlagen, da muß nicht auch noch so ein uninformiertes Gegeifer dazu beitragen.
dani1983RT
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Beitrag von dani1983RT »

Hallo @ all,

ich bin neu hier im Forum, habe aber sehr viel erfahrung was rückenschmerzen angeht.

kurz zu meiner Person:

Ich heiße Dani bin 26 Jahre alt, wohne in RT und wurde im Sep. 2006
in 2 OP`s mit sehr viel Komplikationen nach den OP`s "über 5 Wirbel in der BWS VERSTEIFT" (habe jetzt 2 Metallstäbe, Schrauben und 8 Narben.

Ich finde es auf jeden Fall sehr wichtig bei einer solchen Entscheidung (OP),
die auf jeden Fall das ganze restliche Leben beeinflussen wird eine zweite, wenn nötig eine dritte Meinung hinzuzuziehen.

Ich selbst war vor der OP bei vier verschiedenen Ärzte und in Schmerzkliniken. Habe über ein Jahr lang versucht die höllischen Schmerzen Kyphose mit mehr als 70Grad) konserativ in der Griff zu bekommen. Leider ohne Erfolg.

Doch ich finde dass die Konserative Lösung an erster Stelle stehen sollte.

Wenn einem der Arzt sagt man muss Operiert werden, hört sich das für junge Menschen oft im ersten moment "Interresant" an. Aber eine solche OP ist AUF KEINEN FALL MIT EINER BLINDARM OP ZU VERGLEICHEN!!!

Bitte setzt euch ganz genau mit diesem Thema auseinander bevor man sich für eine OP entscheidet.

Man muss auch sehen, das Ärzte an so einer OP Geld verdienen und es auch Ihr Job ist, zu Operieren. Da wird oft mal schnell gesagt: Man muss eine OP machen. Will niemandem nichts unterstellen aber es ist eben ganz einfach so.


Bei meinen OP`s kam es zu edlichen komplikationen die ich auf anfrage gerne Posten werde. Will niemandem Angst machen aber es ist eine verdammt Gefährliche OP.

Also erst Informieren und alle Konserativen mittel ausschöpfen!!


MFG

Dani
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo dani,

bitte nicht doppelte Posts zum gleichen Thema, auch wenn Du verständlicherweise vor den möglichen Folgen einer OP warnen möchtest.

Gruss
Klaus
dani1983RT
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Beitrag von dani1983RT »

hi,


Sorry, dachte weil der text mehrere Themen umfasst.

Kommt nicht wieder vor! :)

gruss
Orpheus
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OP-Komplikationen ?

Beitrag von Orpheus »

Hallo Dani,
da ich neu im Forum bin habe ich erst heute Deinen Threat gelesen, mit großem Interesse. Mir hat ein Orthopäde zur OP geraten und nun interessieren mich die " Nebenwirkungen " und Folgen eines solchen Eingriffes brennend.
Ich habe Scheuermann mit ausgeprägten Rundrücken und ein " schönes " Hohlkreuz. Habe bereits ein Gips - und ein Stahlkorsett getragen, beides ohne jeden Erfolg und ich glaube in meinem Alter werden konservative Methoden nicht viel bringen.

Liebe Grüße, Orpheus !
dani1983RT
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@ Orpheus

Beitrag von dani1983RT »

Hallo Orpheus,

da du spezielle Fragen hast zu den Nebenwirkungen und Zustand nach der OP, habe ich die eine Persönlich Nachricht gesendet. Dort findest du einige spezielle Infos und bei bedarf kannst du dich bei mir melden auch gern per eMail.

MFG

Dani
"Wenn es uns schlecht geht, trösten wir uns mit dem Gedanken, das es noch schlimmer sein könnte.
Wenn es ganz schlimm ist, klammern wir uns an die Hoffnung, das es nur besser werden kann.
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Thomas
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Therapie: Rahmouni-Korsett seit Februar 2006, zeitweise mit Halsteil, Schroth-Reha Juni / Juli 2010
Wohnort: Nähe Stuttgart

Re: OP-Komplikationen ?

Beitrag von Thomas »

Orpheus hat geschrieben:Habe bereits ein Gips - und ein Stahlkorsett getragen, beides ohne jeden Erfolg und ich glaube in meinem Alter werden konservative Methoden nicht viel bringen.
Hallo Orpheus,

ein gutes Korsett und/oder Schroth können schon noch einiges gegen die Schmerzen bringen, wobei ich natürlich zugeben muss, dass ein Korsett beim Taxifahren schon recht hinderlich ist.

Was verstehst Du denn unter einem Stahlkorsett? Meinst Du damit ein Milwaukee-Korsett (mit Halsring) oder wie sah Dein Korsett aus?

Gruß Thomas
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sloopy
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01/2010 thorakal 48°
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08/2011 72h ohne Korsett ~37°
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Re: OP-Komplikationen ?

Beitrag von sloopy »

Orpheus hat geschrieben:und ich glaube in meinem Alter werden konservative Methoden nicht viel bringen.
Hallo Orpheus,
das kannst du doch so pauschal gar nicht sagen. Du hast noch nicht mal eine anständige Diagnose, behauptest aber schon, dass konservative Methoden nichts bringen. Nur weil du die letzten Jahre bei den falschen Ärzten warst, heißt das nicht, dass jetzt nichts mehr zu machen ist. Hier bei uns haben einige Leute sehr gute Erfahrungen mit konservativen Methoden gemacht, die noch einige Jährchen älter sind als du. Thomas und Toni sind Ü50 und Korsett-Träger, Lady S (Ü50) und Klaus (Ü60) haben erfolgreich Schroth-Rehas gemacht, Sabona hat mit 45 ihre erste Schroth-Reha gemacht und ihr Schmerzen erfolgreich im Griff- nur um hier mal ein paar Oldies :D beim Namen zu nennen.

Gruß, sloopy
Mein Thread: Mein CCtec (Erwachsenen)korsett und ich

"Bewahre mich vor dem naiven Glauben,es müsse im Leben alles glatt gehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen." (Antoine de Saint-Exupéry)
Orpheus
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Beitrag von Orpheus »

Hallo Sloopi und Thomas,
zunächst mal, das kommt nicht von mir,sondern das hat mein Arzt gesagt,
er meint ich stehe kurz vorm Rollstuhl und da will ich natürlich nicht rein!
Gleich am Anfang hat der Arzt mir versprochen, das ich mit 30 Jahren im Rollstuhl sitze. Jetzt bin ich 40 und nach mehreren Wirbeldach-Brüchen sieht es nicht gut aus, trotz Fitnesstraining und Rückenübungen.
Die Schmerzen hab ich einigermaßen im Griff, die sind nicht der Grund für eine eventuelle OP, die Aussicht um den Rollstuhl zu kommen sind der Grund warum ich überhaupt darüber nachdenke.
Bei dem Korsett ging ein Stahlbügel um die BWS und einer um die LWS und von vorne drückte eine Kunststoffplatte dagegen, dies wurde dann zugezogen. Einen Halsring hatte das Korsett nicht, aber mein Gips ging von der Hüfte bis unter das Kinn.
Bei einer möglichen OP habe ich wenigstens eine Chance auf ein besseres Leben und diese würde ich natürlich ergreifen, denn dann habe ich zumindest alles versucht dem Rollstuhl zu entgehen.


Liebe Grüsse, Orpheus !
Lady S
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2013: lumbal 64°, thorakal 56°, inzwischen vermutlich deutlich mehr.
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Beitrag von Lady S »

Wirbeldach-Brüche?? Rollstuhl??
Ich bin jetzt nicht so der Scheuermann-Spezialist, aber das scheinen mir nicht die "normalen" Scheuermann-Folgen zu sein.

Entweder hast Du ein eher spezielles Problem oder Dein Orthopäde hat möglicherweise nicht so den richtigen Überblick.
Vielen von uns wurde von vielen Orthopäden schon vieles erzählt :juggle:

Bewege Dich unbedingt mal zu einem Spezialisten für Wirbelsäulendeformitäten (einer, nämlich Dr. Steffan in Sobernheim, wurde Dir ja schon genannt). Das gilt insbesondere, falls Du eine OP in Betracht ziehst (was soll da überhaupt operiert werden?): soviele Meinungen wie möglich einholen, bevor Du Dich entscheidest!

Grüsse, Lady S
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