von allem etwas

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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angel79
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von allem etwas

Beitrag von angel79 »

Hallo, ich bin ziemlich neu hier und fast 30 :-) :) ich habe das gefühl ich hab von allem etwas. Ich hatte als Kind/Jugendliche Skoliose. 1994 ist dann so ziemlich viel von der Wirbelsäule versteift worden. hatte auch jahrelang Korsett. seit einigen jahren hab ich Probleme mit dem unteren Rücken. (Bandscheibe) immer nur Spritzen u Tabletten ist auch keine Lösung. Nach dem letzten Röntgen letzte Woche hat der Orthopäde als mögliche Diagnose aufgeschrieben: l5s1, und mögliche osteochondrose gestern war ich in der Röhre zum ct, da kam raus l3s1, was immer das bedeutet. dazu muss ich noch sagen meine Mutter hat Rheuma. Bei meinem Bluttest kam nix wegen rheuma raus, aber anscheinend kann man das nicht immer im Blut feststellen. Der Orthopäde hat außerdem gesagt ich hätte immer noch Skoliose. Kann das nicht verstehen. Die wurde doch begradigt. jetzt zu den Schmerzen. es war schon 4 mal so schlimm, das ich nicht mehr auf das rechte Bein stehen konnte und eher auf allen vieren unterwegs war, als auf 2 Beinen. Jetzt hab ich seit 1 1/2 Wochen Schmerzen, unten rechts, ganz tief unten, es zieht in der Pobacke bis in den Oberschenkel, bis in die rechten Fusszehen. kann aber noch auftreten, geh am Montag zum Orthopäde, mit den ct Bildeern, bin echt verzweifelt, bekomm kg und erst in 2 Wochen Akkupunktur. vielleicht hilfts ja was. Bin fast 30 arbeite als Erzieherin im Kleinkindbereich und möchte meinen Beruf noch lange ausüben. Freue mich über Kontakte oder Leidensgenossen. Katja
fran

Beitrag von fran »

naja was hattest du denn füe eine skoliose bzw wo bst du versteift?

oben in der bws, oder thorakolumbal oder unten???
angel79
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Beitrag von angel79 »

es ist schon so lange her. Ich weiss es nicht ganz genau. Aber ein Teil der Lendenwirbelsäule ist versteift.
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo Angel,
erstmal herzlich Willkommen hier im Forum :)

Wo wurdest du denn operiert und wann warst du zuletzt bei der Kontrolle in dieser Klinik?
Der Orthopäde hat außerdem gesagt ich hätte immer noch Skoliose. Kann das nicht verstehen. Die wurde doch begradigt.
Naja, man wird bei der OP bei dir ja nicht genau die 0 Grad erreicht haben, außerdem ist das Grundleiden ja immer noch die Skoliose. Somit hat der Orthopäde schon recht, denn einmal Skoliose, immer Skoliose!
Bin fast 30 arbeite als Erzieherin im Kleinkindbereich und möchte meinen Beruf noch lange ausüben.
Damit du deinen Beruf noch lange ausüben kannst, musst du deinen Rücken schon pflegen. Du solltest vielleicht auch mal eine Reha in einer spezialisierten Klinik, wie Bad Sobernheim, Bad Salzungen oder Isny in Betracht ziehen.

LG
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angel79
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Beitrag von angel79 »

danke für die Nachrichten. Ich bin 1994 in Langensteinbach operiert worden. (von Prof. Dr. Harms, wenn das jemandem etwas sagt. vor 2 0der 3 jahren war ich das letzte mal dort. Es hieß es ist alles in Ordnung, nach dem Röntgen. Und mir wurde wirklich gesagt, ich hätte 0 grad Verkrümmung. hab halt immer Angst das die Beschwerden der letzten Jahre doch irgendwas mit meinem früheren Leiden zu tun haben.
angel79
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Beitrag von angel79 »

ich bin es nochmal. War heut morgen bei der Krankengymnastik. Der Kg hat so arg an mir herumgedrückt, auf die schmerzenden Stellen. Hab geheult. Grausam. Später meinte er ich hätte einen Beckenschiefstand. ?von 12 cm? ich hab keinen Plan mehr. Jede Woche erfahre ich Neuigkeiten. Am Montag muss ich mit den ct Bildern zum Orthopäden. Schmerzen: Unten rechts im Kreuz und es zieht bis in den kleinen Fußzeh, ist grad noch so zum aushalten. Ich würd mich über Antworten oder andere Leidensgenossen die mir schreiben sehr freuen.
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Beitrag von minimine »

ich hab keinen Plan mehr.
Wenn man nach einer OP Probleme hat, dann ist es das naheliegendste, sich einen Termin in der Klinik zu holen, in der man operiert wurde!

LG
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Beitrag von angel79 »

klar, aber die op war 1994 ist ja schon ewig her. Und vor 2, 3 Jahren als ich dort war hat man mir gesagt es ist alles in Ordnung, und das das mit den Bandscheiben nicht von der op kommen kann.
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Beitrag von minimine »

Du solltest dich mal ins Skoliose-OP-Forum einlesen. Dort sind viele, die auch Jahre bzw. sogar Jahrzehnte nach der OP plötzlich Probleme bekommen.

Mit der Aussage, dass die Bandscheibenprobleme nicht von der OP kommen, würde ich mich auch nicht zufrieden geben. Es ist ja allgemein bekannt, dass die nicht versteiften Bereiche der Wirbelsäule nach der OP einer vermehrten Abnutzung unterliegen. Also da ist ein Zusammenhang doch schon wahrscheinlich.

Wenn du mit der OP-Klinik nicht zufrieden bist, dann geh halt mal in eine andere Spezialklinik und lass dich beraten.

LG
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Beitrag von angel79 »

danke für den Tipp, ich komme aus der Nähe von Stuttgart. Hast du eine Ahnung ob es da etwas gibt? Oder kannst du eine gute Klinik empfehlen?
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Beitrag von minimine »

Na wenn du bei Stuttgart wohnst, dann hast du es ja gut :D
Dr. Hoffmann in Leonberg.
Er arbeitet mit mehreren OP-Kliniken zusammen, kennt sich aber auch sehr gut mit Operationen etc. aus.

LG
Minimine
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angel79
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Beitrag von angel79 »

also, ich war gestern beim Orthopäden. seine Diagnose: Osteochondrose, Facettenarthrose und eine Bandscheibendegeneration. Morgen gehts los mit Akkupunktur beim Orthopäden. Bin mal gespannt. Würd mich über Kontakte von Leuten hier freuen.
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Thomas
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Beitrag von Thomas »

Also bevor ich Geld für Akupunktur ausgeben würde, die wahrscheinlich langfristig eh nichts bringt (meine Meinung), würd ich lieber mal bei Dr. Hoffmann in Leonberg vorbeischauen.

Gruß Thomas
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Thomas hat geschrieben:Also bevor ich Geld für Akupunktur ausgeben würde, die wahrscheinlich langfristig eh nichts bringt (meine Meinung), würd ich lieber mal bei Dr. Hoffmann in Leonberg vorbeischauen.
angel79, Du hast bereits vor einem Jahr von Deinen Problemen berichtet, da würde ich auch dringend raten, Dr. Hoffmann "vor Deiner Haustür" mal zu befragen.

Gruss
Klaus
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Beitrag von angel79 »

danke, war heut bei der ersten Akkupunktur. Aber ich denk langfristig muss ich echt mal zu "eurem Dr. Hoffmann" , den anscheinend alle kennen. :)
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