Hallo Toni,
Toni hat geschrieben:Das ist echt zum heulen, was der jungen Dame passiert ist, ganz unabhängig von der Schuldfrage.
Ich schäme mich meiner Tränen nicht, als ich diese beiden Videos gesehen habe.
geht mir genuso
Toni hat geschrieben:Ärzte und Kliniken dürfen in so einem Fall gar nichts von sich aus zugeben, sonst verlieren sie ihren Haftpflichtschutz.
Das ist klar - "zugeben" war hier in der Tat etwas unglücklich formuliert und von mir auch nicht im Sinne von "zugeben, da und dort etwas falsch gemacht zu haben" gemeint.
Es müsste aber z.B. OP-Berichte geben. Zumindest fällt hier auf, dass die Dinge, die von der Klinik genannt wurden (somit wurde ja irgendwas "zugegeben", dass bestimmte Behandlungen stattgefunden haben), irgendwie an und für sich nicht stimmen können und nicht nur Stillschweigen bewahrt wird.
Auch passt z.B. einiges der genannten Beeinträchtigungen nicht zu den Verhaltensweisen, die sie ausführen kann, z.B. klare Aussprache, obwohl sie eine Tracheotomiekanüle trägt, bei der es sich um keine Sprechkanüle handelt.
Toni hat geschrieben:und musste zuvor immer einen Wisch unterschreiben, daß das Risiko einer Querschnittslähmung besteht und daß ich mir das machen lasse, obwohl mir dieses Risiko mitgeteilt wurde. Mit so einem Wisch sind die ausführenden Ärzte doch immer aus der Haftung!
Diese "Wischs" kenne ich auch sehr gut (bei mir war es wenigstens bisher nur eine OP, jene bzgl. der Skoliose). Die Haftungsfrage finde ich auch sehr problematisch...
Wennauch ich denke, dass man nicht in jedem Fall Ärzte oder andere Behandelnde als die Schuldigen ausmachen kann. Der menschliche Körper reagiert - leider - teils arg unterschiedlich, und mir sind auch Fälle von Querschnittslähmung, Blaseninkontinenz etc. bei Skoliose-OPs bekannt, bei denen weder Vorerkrankungen vorlagen oder erkennbar waren, noch eine übermäßige Korrektur (mit entsprechender Belastung des Rückenmarks) stattfand, noch es sich um unerfahrene Kliniken/Ärzte handelte.
Toni hat geschrieben:Trotz langjähriger Anmeldung als "Toni der Scheuermann" kommt bei dem Link die SOPF-Meldung: Du hast keine Berechtigung in diesem Forum Beiträge zu lesen.
Ist das im SOPF normal oder typisch, daß eher OP-kritische und für OP-Vermeidung kämpfende User bei solchen peinlich-kritischen Themen von den OP-Befürwortern geblockt werden?
Entschuldigung

Ich hatte nicht gesehen, dass ich hier einen Thread verlinkt hatte, der in einem Mitgliederbereich steht

(Das ist kein Admin-Bereich oder dergleichen, in den unliebsame Themen verschoben würden, sondern ein ganz normaler Mitgliederbereich für Leute mit einer gewissen Anzahl von Postings. Ich sehe, dass du im SOPF nur drei Postings hast statt der nötigen zehn hierfür.)
Zu deiner Frage: Nein, auch in öffentlichen Forenteilen darf selbstverständlich alles OP-kritische (OP-Pfusch, größere und kleinere Probleme nach einer OP, vermehrte Schmerzen, Lähmungen, Probleme mit der (Schmerz-)Versorgung in Kliniken etc.) gepostet werden, und dies findet auch statt
Zumindest in der Zeit, seit der ich im SOPF bin - vorheriges kann ich nicht beurteilen - ist dort auf jeden Fall auch OP-Kritik zu finden, wird auch bei Neuankömmlingen die bisherige Therapie-"Karriere" hinterfragt und keineswegs die OP als "mal fix gerade machen" empfohlen.
Schon mal: Würden derartige Themen geblockt, müsste ja wohl das Posting gelöscht worden sein, in einen auch für Mitglieder nicht zugänglichen Bereich verschoben sein und würde nicht üppig diskutiert

Selbst bin ich auch durchaus OP-kritisch, und habe noch nie aufgrund entsprechender Äußerungen Probleme bekommen.
Dass man einen Thread, in dem über jemanden bzw. Dinge, die jemandem passiert sind, diskutiert wird, der selbst nicht in diesem Forum schreibt, in einem Mitgliederbereich erstellt, halte ich für sehr verständlich.
Viele Grüße,
Raven