ulster hat geschrieben:Die Vorteile einer 3D-Wirbelsäulenvermessung ggü. Röntgen sind ja (hab ich im Internet gefunden):
keine Röntgenstrahlenbelastung...
ist vollkommen richtig.
.. objektive Ergebnisse,
objektive Ergebnisse der
Optik ist auch richtig
.. gesicherte Therapieverordnungen, hohe Erfolgsquote in der Therapieverordnung
Das ist zu bezweifeln.
Wenn z.Bsp. Wirbel durch Knochenspangen fixiert sind, dann ist dort nichts mehr zu machen!
Und die Erfolgsquote ist bei Skoliose/Kyphose auch entscheidend davon abhängig, wie stark die Fehlstellung der Wirbelkörper wirklich ist oder ob die Optik durch die fehlerhafte Muskelstruktur was anderes vorgauckelt.
Beispiel:
Der normale Kyphosewinkel beträgt im Durchschnitt ca. 30 Grad.
Die optische Vermessung eines Patienten sagt 60 Grad, die Röntgenaufnahme sagt aber nur 40 Grad.
Die Rückenstruktur aus Muskeln, Bänder und Sehnen hat sich durch die tatsächlichen 40 Grad und massiven Haltungsfehlern auf optisch 60 Grad erhöht. Die Chance ist sehr hoch, durch entsprechende Muskelpflege in Form von Aufbau, Dehnung und Formung (Schroth) auf optische 40 Grad zu kommen und möglicherweise diese 40 Grad Wirbelkörper-Winkel noch weiter zu verbessern.
Umgekehrt bei 40 Grad optischer Winkel und 60 Grad tatsächlicher Wirbelkörper-Winkel wird es schwer, etwas zu verbessern. Hier besteht allerdings die grosse Gefahr, dass man aus der Optik heraus meint, nichts unternehmen zu müssen. Ein fataler Irrtum, denn solche Winkel neigen mit dem Alter zu einer Vergrößerung.
..Ergebniskontrollen beispielsweise während und nach krankengymnastischer Behandlung
Das ist wieder richtig, die Schroth REHA arbeitet damit, um einen Therapieerfolg zu zeigen. Und da sieht man jedes Grad an Verbesserung, was allerdings sehr von der eingenommenen Haltung abhängig ist!
Und dann werde ich ihn darauf ansprechen, ob es Sinn macht, stattdessen oder sogar zusätzlich nicht doch eine Röntgenaufnahme zu machen.
Um ein Bild von Deinem Wirbelkörper Zustand zu haben, ist auch aus oben gesagtem ein Röntgenbild (Ganz-Aufnahme von vorn und von der Seite) dringend erforderlich!!
Du solltest Dich nicht auf die Orthopäden bezüglich Skoliose/Kyphose verlassen. Die Kompetenz ist sehr oft mangelhaft.
Die Erfahrungsberichte hier im Forum sagen das eindeutig!!
Mal eine objektive und ehrliche Meinung, ist die wirklich so viel besser, oder haben sich in diesem Forum lediglich die Leute zum Erfahrungsaustausch zusammengefunden, bei denen Schroth sehr viel bessere Erfolge erzielt hat?
Also eine objektive Meinung wird es dazu nicht geben können.
Dazu müsste man ja einen Menschen haben, der für die verschiedensten Therapien immer in gleicher Ausgangslage ist.
Es gibt hier also nur den sehr regen Erfahrungsaustausch, der sich bezüglich Schroth sehr positiv ausdrückt.
Und wenn man bedenkt, dass sehr viele schon etliche andere Therapien erfolglos ausprobiert haben und in Hinblick auf die Statistik dieses Forums (ganz unten auf der Seite) kann man schon von einer optimalen Therapie sprechen. Dazu kommt, dass die beiden Schroth Kliniken in Bad Salzungen und in Bad Sobernheim sehr gut ausgelastet sind und zumindest in Bad Salzungen während meiner REHA ich von den meisten Leute gehört habe, dass sie dieses Forum gar nicht kennen!
Ist Schroth-KG auch bei einer Kyphose so vielversprechend oder nur bei einer Skoliose?
Schroth ist genauso bei Kyphose erfolgreich. Die Übungsabläufe sind etwas anders, nämlich symmetrisch ausgerichtet.
Die Übungen sind dadurch auch einfacher, allerdings braucht man auch hier 3-4 Wochen, um das wirklich zu verinnerlichen.
Gruss
Klaus