Berufsunfähigkeitsversicherung, Verbeamtung,...

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Elbac
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Berufsunfähigkeitsversicherung, Verbeamtung,...

Beitrag von Elbac »

Hallo,

heute kam mir mal wieder der Gedanke, ob es nichts sinnvoll wäre eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Diese Idee hatte ich schon einmal, aber da gab es zur Antwort, dass es vor dem Berufseinstieg keinen Sinn machen würde.

Vielleicht haben welche von euch Erfahrungen mit Abschlüssen einer solchen Versicherung und können mir sagen, ob man mit Morbus Scheuermann und den Folgeproblemen überhaupt genommen wird oder nur, wenn diese Krankheit nicht mitversichert wird?

Mein Gedanke ist dabei einfach, dass wenn es möglich ist eine solche Versicherung abzuschließen, ob es nicht sinnvoll wäre es so schnell wie möglich zu machen, bevor eine Verschlechterung eintritt.

Da ich in den nächsten Jahren schon das Ziel einer Verbeamtung vor Augen habe, weiß ich aber auch gar nicht, ob ich dann eine Berufsunfähigkeitsversicherung benötige. Aber hier ist genau so die Frage, ob ich mit Scheuermann verbeamtet werde oder nur, wenn ich einen Nachteilsausgleich(?) in Form eines SBA's stelle?

Über Antworten würde ich mich seh freuen!

Viele Grüße
Elbac
Cleo
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Beitrag von Cleo »

Hallo Elbac,
ich bin neu im Forum und da ich beruflich auch manchmal mit Versicherungen zu tun habe möchte ich gleich antworten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist auf jeden Fall sinnvoll und wird auch schon für Schüler abgeschlossen. Der Vorteil ist ja, daß die Beiträge geringer sind, je eher der Abschluß erfolgt und die gesundheitlichen Probleme sind meist gering. Du kannst dir ein unverbindliches Angebot machen lassen und da werden Gesundheitsfragen gestellt. Sprich auf jeden Fall die Vorerkrankung an, evtl.sind Ausschlüsse möglich (war bei mir so, Skoliose, Asthma, Herz- Kreislauf-Probleme usw.). Wie das mit Beamtenstatus läuft weiß ich nicht, aber auf jeden Fall haben Beamte andere Tarife.
Vielleicht hilft dir meine Antwort weiter.
Viele Grüße Cleo
Elbac
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Beitrag von Elbac »

Hallo Cleo,

vielen Dank für deine Antwort!
Hm, da hätte ich mir wohl lieber vor ein paar Jahren schon mal ernsthaftere Gedanken machen sollen, bzw. habe ich mich informiert und eben die Antwort erhalten, dass es noch keinen Sinn machen würde...
Zumindest aus jetziger Sicht, würde ich es nur machen, um mich noch zu 100% versichern zu können. Wenn jetzt eh schon der Rücken rausfällt und dann vermutlich auch Asthma und Hüfte (man, wie sich das anhört... ). Ich denke, dass ich dann auch noch abwarten kann bis ich wirklich mal Geld verdiene und muss es jetzt nicht abknapsen.

Aber über weitere Antworten freue ich mich! Vielleicht weiß ja sogar noch jemand, wie es mit der Verbeamtugn aussieht. Und wenn es nur über SBA gehen würde, wann es Sinn macht einen Antrag zu stellen. Noch während des Studiums, direkt danach, zu Beginn oder während des Referendariats oder erst danach?

Viele Grüße
Elbac
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nonametoo
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Beitrag von nonametoo »

Wird die Versicherung wirksam, wenn ich nicht mehr in meinem Beruf arbeiten kann oder wenn ich gar nicht mehr arbeiten kann?
Wer keine Zeit für seine Gesundheit aufwendet,
wird eines Tages viel Zeit für seine Krankheiten aufwenden müssen.
Cleo
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Beitrag von Cleo »

Die Versicherung wird fällig wenn Du nicht mehr in deinem Beruf arbeiten kannst. Es gibt hier keine Verweisungsklausel (wie bei der EU-Rente). Das heißt, auch wenn Du noch irgendeine leichte Tätigkeit ausüben kannst zahlt die BU-Versicherung. Die Höhe der Zahlung kannst Du vertraglich festlegen, danach zahlst Du auch die Beiträge.
Gruß
Cleo
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Schnecke007
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Beitrag von Schnecke007 »

Hallo Elbac,

wegen der Verbeamtung würde ich mal beim Arzt Deines Vertrauens (guter Hausarzt und/oder Dr. Hoffmann?) nachfragen. Ich denke, es kommt darauf an, wie "schlimm" es um Deinen Rücken bestellt ist. Mit meiner kleinen Skoliose hatte ich keine Probleme bzgl. der Verbeamtung.

Viele Grüße,
Schnecke
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