wie oft, wann,... schrothen?

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
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Elbac
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wie oft, wann,... schrothen?

Beitrag von Elbac »

Hallo,
tut mir Leid, dass ich euch im Moment mit so vielen Fragen nerve, aber irgendwie kommen zur Zeit so viele auf.
Ich versuche nun nach der Kur täglich 30 Minuten zu schrothen und wollte gerne wissen, ob es sinnvoller ist die 30 Minuten im Stück zu machen oder ob es genau so wirksam ist, wenn ich es unterteile? Ich finde es einfacher z.B. drei Übungen über den Tag zu verteilen.
Elbac
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derhanfi85
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Beitrag von derhanfi85 »

also auch jedenfall ist es (persönliche empfindung) besser am stück eine stunde zu schrothen.
so schrothe ich immer 1h am tag , teilweise mache ich auch meine hocker über kopf" übung 3/4, ich brauch nämlich erst eine 1/4h eh es richtig weh tut und auch was bringt; ist halt so die beste übung da man die schwerkraft auf seiner seite hat( die macht ist mit uns=D)
obwohl ich es auch ok finde, wenn man zum beispiel die beinrückseitendehnung seperat macht, oder halt die brustmuskeldehnung, da es dem sinne die kyphose "nicht direkt aufdehnt".
hast du schon die eine wie die andere möglichkeit ausprobiert?
also für mich würde eine einzelne übung nicht viel bringen.

Stefan
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Räkelkönigin
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Beitrag von Räkelkönigin »

Hallo Elbac,
also ich turne immer AM STÜCK.Manchmal mache ich zwischendurch , also zu einer anderen ZEit ,nochmal ein paar Stabilisationsübungen.
Auf die Dauer, sprich nach jahrelangem geschrothe :P ist man froh, dass man sein Pensum für den Tag erledigt hat ....Ich will mich damit nicht 3 mal täglich beschäftigen(müssen). :D

Und rein vom Trainingseffekt bringt es sicher mehr die Muskulatur etc. über einen längeren Zeitraum zu betätigen :mukkies: als 3 mal für eine kurze Zeit. 30 Minuten ist ja eh nicht wirklich lange.....

:gruebel: :confused: Allein die Tatsache, dass solche Fragen NACH DER REHA aufkommen , lassen bei mir allerdings Fragen entstehen, bezüglich der Vorbereitung der Patienten auf das häusliche Üben in Bad Salzungen..... :rolleyes:
Es muss einem doch eingetrichtert worden sein, wie man am besten zu Hause vorgeht..... :nixweiss:
Das ist nicht gegen Dich gerichtet sondern es ist eine Frage der Vermittlung die offenbar noch verbesserungswürdig ist in BASA...

GRuss
Räkelkönigin :juggle:
Elbac
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Beitrag von Elbac »

Hallo Räkelkönigin,
da muss ich BaSa und im Besonderen die Therapeuten gleich mal in Schutz nehmen. Ich bin ja selber Schuld wenn ich das da nicht frage und da können die ja nichts für (mir ist es erst zu Hause eingefallen). Aber generell habe ich ja auch gedahct, dass es am Stück sicherlich besser ist. Ich wollte euch einfach mal nach eurer Meinung dazu fragen. Eigentlich spricht die Therapeutin aus der jeweiligen Gruppe auch noch mit den Patienten, die fahren und gibt noch Tipps und sagt welche Übungen am geeignetsten wären, aber meien Therapeutin war leider am letzten Tag nicht mehr da, was sie vorher nicht wissen konnte. Aber sie hat auch zwischendurch immer mal gesagt, was bei mir gut aussieht.
Mir fällt es im Moment einfach leichter immer mal was zu machen. Generell möchte ich auch auf eine Stunde kommen... Klappt bei mir zu Hause dann ielleicht auch. Es ist einfach etwas langweilig da alleine zu liegen und ne stunde zu schrothen... aber ich werde mich wohl dran gewöhnen. Das "Problem" ist, dass ich nach einer Übung keine Schmerzen mehr hab eund dann erst einmal aufhöre und wieder was mache wenn die Schmerzen wieder da sind:-).
Na ja, mal gucken was ich draus machen kann.
Danke für eure Antowrten, Elbac
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Wiebi
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Beitrag von Wiebi »

Räkelkönigin hat geschrieben:Allein die Tatsache, dass solche Fragen NACH DER REHA aufkommen , lassen bei mir allerdings Fragen entstehen, bezüglich der Vorbereitung der Patienten auf das häusliche Üben in Bad Salzungen..... :rolleyes:
Es muss einem doch eingetrichtert worden sein, wie man am besten zu Hause vorgeht..... :nixweiss:
Das ist nicht gegen Dich gerichtet sondern es ist eine Frage der Vermittlung die offenbar noch verbesserungswürdig ist in BASA...
Sorry, aber aus einer Frage solche Schlüsse zu ziehen, das ist jawohl daneben. Mir ist diese Frage noch nie in den Sinn gekommen, man geht halt immer davon aus, dass man am Stück schrothet, woher sollen die Therapeuten wissen, dass man genau auf die Idee kommt? Diese Frage taucht doch erst im Alltag auf und nicht auf der Kur.
In BaSa wird mit jedem Patient bevor er abreist durchgesprochen, was er für Übungen machen soll, welche lieber lassen, weil sie schnell "schief gehen" können usw. Es wird auch gesagt, wie lange man täglich mindestens üben soll. Was daran ne schlechte Vorbereitung sein soll... :rolleyes:
LG Wiebke

[i]Ich bin nicht auf der Welt um so zu sein, wie andere mich gerne hätten.[/i]
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Räkelkönigin hat geschrieben:Allein die Tatsache, dass solche Fragen NACH DER REHA aufkommen , lassen bei mir allerdings Fragen entstehen, bezüglich der Vorbereitung der Patienten auf das häusliche Üben in Bad Salzungen
Ich denke, das ist ein allgemeines Phänomen, was sich nicht auf Bad Salzungen beschränkt.
Wer zum ersten Mal seine REHA macht, hat hinterher sicherlich noch einige Fragen, insbesondere, wenn man sich intensiv damit auseinandersetzt.
Alltag ist nicht REHA-Tag. :)

Ich habe nun wirklich während meiner ersten REHA mit Fragen genervt, mein Fazit ist, man braucht eigentlich eine zweite REHA, um gezielter und optimaler ran zu gehen, weil vieles einfach Zeit braucht, um verinnerlicht zu werden.
Räkelkönigin hat geschrieben:Und rein vom Trainingseffekt bringt es sicher mehr die Muskulatur etc. über einen längeren Zeitraum zu betätigen als 3 mal für eine kurze Zeit
.
Was die Muskel aufbauende Komponente angeht, so ist die Muskelarbeit verantwortlich, um den Muskel zur Ermüdung zu bringen. Wird dieser Zustand nicht erreicht, weil immer nur kurz und nicht ermüdend trainiert wird, bringt das nichts, dem Muskel fehlt der Reiz zum Aufbau!

Entscheidend ist also die "Ermüdungsarbeit". Arbeit=Kraft mal Zeit.

D.h. ich kann in kurzer Zeit mit hoher Kraft das selbe Ziel erreichen, wie mit weniger Kraft bei längerer Übungszeit.
Allerdings hat man festgestellt, dass das ganze nicht proportional ist.
Ich muss bei halber Kraft nicht doppelt so lange trainieren, sondern "etwas mehr". Also ist das Trainieren mit hoher Kraft, zeitlich gesehen, wesentlich effektiver.

Da nach dem Ermüdungstraining immer eine Erholphase eintreten muss, ergibt sich zwangsläufig, dass Schroth bezüglich Muskel Aufbau an einem Tag immer in einem Durchlauf gemacht werden sollte.
Eigentlich sollte diese Erholpause im normalen Muskeltraining immer mindestens 48 Stunden (1 Tag ohne Training) betragen, deswegen müsste man nach meiner Meinung auch 1 Tag mit Muskelaufbau aussetzen, aber das ist eine andere Diskussion.

Die Muskel dehnende Komponente bei Schroth kann eigentlich immer gemacht werden, also jeden Tag und bei "gesplitteten Schroth" z.Bsp. auch nach oder vor der muskelaufbauenden Übung.

Gruss
Klaus
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Räkelkönigin
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Beitrag von Räkelkönigin »

Uiiiiiuiiiuiui...da schreien gleich die BASA Fans auf. :stumm: .... war ja fast zu erwarten....
Ich denke, das ist ein allgemeines Phänomen, was sich nicht auf Bad Salzungen beschränkt.
Wer zum ersten Mal seine REHA macht, hat hinterher sicherlich noch einige Fragen, insbesondere, wenn man sich intensiv damit auseinandersetzt.
Alltag ist nicht REHA-Tag. :)
Ehrlich gesagt war meine einzige Frage nach der Reha wie ich schnellstens an eine Sprossenwand komme.

Nach 6 Wochen bis zu 7 Std Schroth am Tag (1991 , alte Schroth-Klinik) in Sobernheim war jedem klar, dass man zu Hause mind. eine Stunde am Stück turnt und sich in den restlichen Stunden des Tages Skoliosegerecht hinsetzt , geht, steht usw. Das hatte man dann mit allen seinen Sinnen verinnerlicht . Auch die Übungen waren klar,obwohl meine Skoli nicht in ein Schema F passt/e.

Heute habe ich -auch in Sobernheim- so meine Zeifel, ob das noch so rüberkommt.... Ich meine ,ob man heute nach einer Reha als Jugendlicher wirklich verinnerlicht hat, worum es geht und das eben nach der Reha Haltungen und Übungen in den Alltag integriert werden "sollten" und wie man das macht...

Denn was nutzt all die Turnerei , wenn man anschliesend zum Beispiel auf den mitlereweile in Sobi herumstehenden Sofas rumlümmelt etc...
Die Turnezeiten haben sich gegenüber "damals" auch reduziert und sind mit 4 Stunden in BASA nun mal noch geringer als die ZEit die man in Sobi zum Turnen hat, heutzutage.

Naja, ich will hier aber keine pro-kontra Sobi/BASA Diskussion neu heraufbeschwören oder jemanden für seine Fragen kritisieren....
__________

Neben der Muskeldehnenden und-aufbauenden Komponente der Übungen, gibt es ja auch noch die Verinnerlichung eines neuen Haltungsmusters als Effekt bei der Schrotherei.
Eine andere Haltung verinnerlicht man eher wenn man sie etwas länger beibehält, als wenn man sie mehrfach über kürzere Zeiträume einnimmt und dann wieder in alte Muster verfällt. Da müsste mal ne neurophysiologische Erklärung her, die ich aber nicht zur hand habe....

Gruss
Räkelkönigin :juggle:
la vie...

Beitrag von la vie... »

so, um vielleicht dieses thema abzuschließen: therapeut/in aus bad salzungen ist der meinung zerstückelte übungen am tag sind ok.
hab mich heut da mal über jemanden, der noch da ist, erkundigt und dies war die antwort.
aber kann ja auch jeder machen wie er lustig ist und denkt, dass ihm das gut tut.
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Toni
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Beitrag von Toni »

Liebe Räkelkönigin, Wiebi, Klaus und vor allem ELBAC!
Als ich von BaSa nach Hause kam, habe ich zuerst mal ca. 4 m2 Spiegelfläche und eine Sprossenwand gekauft. Ich habe fast 2 Jahre nach der Reha mindestens eine Stunde pro Tag Intensiv-Schroth durchgehalten.... ABER GESTÜCKELT!!!!!
Ich habe ein Übungsprogramm "Hotelzimmer-Notschroth" das ich ÜBERALL auf Reisen machen kann, und meinen "Luxus-Schroth" an der Sprossenwand mit handgeknüpftem Naturwoll-Gebetsteppich als Matte und Klassischer Musik zum Schrothen zuhause.
Wenn ich zuhause arbeite, haupsächlich am Computer, dann überfällt mich spätestens alle 2 Stunden das Bedürfnis mich zu dehen, zu strecken, mich intensiv zu reklinieren, die Lunge voll zu weiten usw.... was man alles am BESTEN und INTENSIVSTEN mit SCHROTH macht.
Wir haben in Basa ( vor über 3 Jahren schon!) in der letzten Woche ganz speziell die Übungen herausgesucht und einstudiert, die am Besten auch zuhause und auch unter suboptimalen Bedingungen ideal waren und als Übungsprogramm mitbekommen. Das selbe galt auch für die Übungen im Kraftraum, wenn man zu Hause in ein Fitness- oder Sportstudio geht.

Ich sehe nicht wirklich einen Nachteil darin, wenn man statt 1 h intensiv am Stück 5 mal 10 Minuten schrothet. Einen Teil meines täglichen Schroth-Pensums mache ich sogar mit Prismenbrille vor der Glotze liegend: Nackenspannbeuge, Hocker über dem Kopf, Bauchmuskeltraining, usw.... Damit wird sogar Fernsehen zu einer relativ sinnvollen Tätigkeit!

Natürlich wäre eine Stunde Intensivschroth am Stück- mit vorher Schwunggymnastik und anschließendem Aushängen an einer Balkenanlage"Faultier" das absolute Optimum, aber das würde bei meinem derzeitigen beruflichen Stress gar nicht in den Tagesablauf passen.

Was ich für noch wichtiger halte:
Ich nenne das "Kleinhirn- oder Stammhirn-Schroth"
das ist der total verinnerlichte Schroth der unterbewusst ohne nachzudenken passiert.
z.B. habe ich kürzlich an einen Bahnsteig auf einen Zug mit verspätung gewartet. Anstatt einfach nur blöd und gelangweilt herumzustehen habe ich mich plötzlich selbst dabei ertappt, wie ich mit "Taillensteck-Übung" auf und ab- getappt bin. Ich war vor einem Landratsamt un habe auf einer Parkbank sitzend auf meinen termin gewartet. Die Lehne der Parkbank war hart und zufällig Genau auf optimaler Höhe unterhalb meines Kyphosenscheitels. Ich habe in einer Mischung von Brustmuskeldehnung, Sitz-Streck-Reklination, Beinstemmen usw.... die Parkbank spontan in ein "Schroth-Bänkchen" verwandelt und die Wartezeit optimal genutzt, auch wenn es nur ein paar minuten waren. Kürzlich bin ich mal in Augsburg mit der Straßenbahn gefahren. Ich fand sofort, daß sich die Haltestangen für Stehpassagiere in optimaler Griffhöhe für einen "Großen Bogen" befinden und sofort wurde die Trambahn für mich zur Schroth-Möglichkeit.
Ich bin auf einer Baustelle oder biogasanlage im gespräch mit meinen Kunden. Ich spüre mit mir stimmt was nicht. Sofort richte ich mich auf, nehme die Beckenkorrekturen ein, rekliniere, optimiere die Kopfhaltung und werde gegenüber meinen Gesprächspartnern "plötzlich" 8 cm größer ( was diese machmal sehr irritiert und mich sehr freut!)
Selbst beim Autofahren und vor allem IM KORSETT wird ständig weitergeschrothet! Ichhabe das Schrothen vor dem Spiegel und an der Sprossenwand mal als "Großen Schroth" bezeichnet, und das Bewahren der Schrothhaltung im Alltag als "Kleinen Schroth".
Inzwischen glaube ich, es ist genau umgekehrt: Der "Dauerschroth" im Alltag ist der GROSSE SCHROTH und die Hauptübungen auf der Matte oder an der Kameda nehmen im Verhältnis nur einen sehr kleinen Teil unserer Lebenszeit ein.
JEDE/R muss und kann selbst entscheiden wie und wann und wie lange ER/SIE schrothet.
Sicher ist nur das Eine:
Wer nicht schrothet der schrottet (seine WS)!!!
Gruß Toni
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Räkelkönigin
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Beitrag von Räkelkönigin »

Sicher ist nur das Eine:
Wer nicht schrothet der schrottet (seine WS)!!!
Hallo Toni,
das ist ja ein herzerfrischender Beitrag mitten in der Nacht :D ;D :P
Man kann es kaum besser formulieren :) !
Und es freut mich dass es noch andere "Verrückte " gibt, die auch in der Strassenbahn und an anderen ORten schrothen.
Ich bevorzuge v.a. die Gepäckablagen der Bundesbahnzüge :D ...in den Abteilen gibt´s sogar noch spiegel, aber meistens hänge ich dort eh nur aus oder strecke mich... ;) :sport:
Was ich für noch wichtiger halte:
Ich nenne das "Kleinhirn- oder Stammhirn-Schroth"
das ist der total verinnerlichte Schroth der unterbewusst ohne nachzudenken passiert.
Genau das meinte ich auch mit verinnerlichen dessen worum es geht.... und das du als Hardcore-Korsett-träger und-Schrothianer dass verinnerlicht liegt ja auf der Hand.
z.B. habe ich kürzlich an einen Bahnsteig auf einen Zug mit verspätung gewartet. Anstatt einfach nur blöd und gelangweilt herumzustehen habe ich mich plötzlich selbst dabei ertappt, wie ich mit "Taillensteck-Übung" auf und ab- getappt bin. Ich war vor einem Landratsamt un habe auf einer Parkbank sitzend auf meinen termin gewartet. Die Lehne der Parkbank war hart und zufällig Genau auf optimaler Höhe unterhalb meines Kyphosenscheitels. Ich habe in einer Mischung von Brustmuskeldehnung, Sitz-Streck-Reklination, Beinstemmen usw.... die Parkbank spontan in ein "Schroth-Bänkchen" verwandelt und die Wartezeit optimal genutzt, auch wenn es nur ein paar minuten waren. Kürzlich bin ich mal in Augsburg mit der Straßenbahn gefahren. Ich fand sofort, daß sich die Haltestangen für Stehpassagiere in optimaler Griffhöhe für einen "Großen Bogen" befinden und sofort wurde die Trambahn für mich zur Schroth-Möglichkeit.....
Frau Schroth würde sich vor dir verneigen... ;D :flehan: :love:
Ichhabe das Schrothen vor dem Spiegel und an der Sprossenwand mal als "Großen Schroth" bezeichnet, und das Bewahren der Schrothhaltung im Alltag als "Kleinen Schroth".
Inzwischen glaube ich, es ist genau umgekehrt: Der "Dauerschroth" im Alltag ist der GROSSE SCHROTH und die Hauptübungen auf der Matte oder an der Kameda nehmen im Verhältnis nur einen sehr kleinen Teil unserer Lebenszeit ein.
:gut: :yau: :zustimm:
JEDE/R muss und kann selbst entscheiden wie und wann und wie lange ER/SIE schrothet.
:bindafür:

Na dann auf ein munteres Schrothen :bia: , ob auf dem Gebetsteppich, der Airexmatte, oder wo und wie auch immer.

Gruss
Räkelkönigin :juggle:
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Toni
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Beitrag von Toni »

DANKE für die "Blumen" liebe Räkelqueen!
In Straßenbahnen ( wenn sie nicht überfüllt sind) finde ich immer wieder auch 2 vertikale Griffstangen in Optimalem Abstand. Dann kann ich dehnungstechnisch "zwischen 2 FESTEN Stäben" noch die Massenträgheits- und kinetischen Kräfte der bremsenden und beschleunigenden Trambahn zu Verstärkung der Schrothwirkung nutzen.......
Das sind Varianten, die nicht mal in den "heiligen Hallen" in Sobi möglich sind...... (grins..)
Gute Nacht
Toni
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Ach ja,
ich habe anscheinend vergeblich versucht, den Unterschied zwischen Muskelaufbau und Dehnung bei der täglichen Schrotherei darzustellen bzw. auseinanderzuhalten.

Vielleicht eher eine Diskussion mit @ulaschatz. :D

Das was ihr beschrieben habt, sind doch in erster Linie Dinge, die auf Muskeldehnung und bestenfalls Muskel-Erhalt beschränkt sind, was natürlich sehr wichtig ist.
Aber gerade am Anfang muss man seinen durch die spezielle Situation vernachlässigten Muskel aufbauen und ich denke solange, bis er die optimal mögliche Form annimmt.
Aber wie schon gesagt, vielleicht eine andere Diskussion im Zusammenhang mit Fitness Training. Da war die erste Bemerkung meiner ambulanten Schroth Therapeutin, dass "reines Schroth" in Kombination mit diesem Training wohl nichts zu tun haben möchte. :)

Insofern gilt bei Schroth vielleicht nicht das optimale, wenn es um den Muskelaufbau geht, weil Schroth ja eine Kombination ist und eher die Gesamtwirkung in den Focus kommt.

Gruss
Klaus
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Beitrag von Elbac »

Hallo,
mir wurde gerade von augerichtet, dass man auch stückeln kann (Aussage einer Therapeutin aus BaSa), aber wahrscheinlich ist es einfach ok und ideal wäre es am Stück was zu tun, was ich mir jetzt auch vornehme und es gestern immerhion auf 2x20 Minuten geschafft habe. 1h am Stück so alleine kostet mich schon Überwindung... Mein Ziel ist jetzt erst einmal 2x30 Minuten.
Danke für eure Meinungen, Elbac
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Beitrag von Dalia »

Ich weiß aus anderen Bereichen, dass häufiger und kürzer besser ist als einmal und lange (z.B. bei Stimmübungen und anderen Übungen). Wobei "kurz" auch nicht zu kurz sein sollte. Auch meine frühere Schroth-Therapeutin mit Ausbildung in Sobi sagte, dass sie es besser findet, wenn ich mehrmals statt einmal turne. Aber wie Toni sagt, man kann im Alltag schrothen. Ich benutze auch gern die Stäbe der U-Bahn für die Übung "Zwischen zwei Stäben", aber leider wird die U-Bahn nach und nach durch neue U-Bahnen ersetzt. :/

Ich übertrage das Beispiel jetzt mal aufs Korsett, auch wenn es nur begrenzt vergleichbar ist: Wenn ich das Korsett dreimal pro Tag 20 Minuten trage, halte ich die Korrektur länger, als wenn ich es einmal für eine Stunde trage und dann im Lauf des Tages ganz in mich zusammensinke. Ich denke, pauschla kann man nicht sagen, was besser ist.

Ich persönlich bin eher für kurz und oft als für lang und einmal, aber das soll jeder für sich entscheiden, wie er motiviert ist, denn wenn ihm die eine Variante nicht zusagt, sollte er sich nicht dazu zwingen, weil er dann irgendwann vor lauter Lustlosigkeit gar nicht mehr turnt.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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Beitrag von Alana »

Ich mache täglich 15-20 min Schrothübungen am Stück, schaffe dann ca. zwei verschiedene Übungen, aber mit power und Schweißperlen. (hab leider nicht so viel Zeit für mehr) Wichtig ist für mich das Gefühl hinterher, dass sich die Wirbelsäule erholter und gestreckter anfühlt. Das finde ich total wichtig und wenn man nur 10 min übt ist der Effekt halt nicht so stark da.
Darüber hinaus mache ich auch noch Übungen für die Bauchmuskulatur. Ich persönlich finde sit-ups effektiver als andere Bauchmuskelübungen. Sit-ups mache ich meistens 20 Stück pro Tag, aber nie zusammen mit den Schrothübungen, weil die einen stauchenden Effekt haben können. Ich finde die aber trotzdem gut und sie stabilisieren die Haltung.
1 Stunde am Stück Schrothübungen sind sicherlich übertrieben, dann lieber 2 mal 30 min am Tag, das wäre ideal.
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Beitrag von Toni »

Alana hat geschrieben:
Darüber hinaus mache ich auch noch Übungen für die Bauchmuskulatur. Ich persönlich finde sit-ups effektiver als andere Bauchmuskelübungen. Sit-ups mache ich meistens 20 Stück pro Tag, aber nie zusammen mit den Schrothübungen, weil die einen stauchenden Effekt haben können. Ich finde die aber trotzdem gut und sie stabilisieren die Haltung..
Hallo Alana, wenn Du eine "Flachrücken-Skoliose" bist, kannst und sollst Du gerne Situps machen! Warum nicht mit Schroth-Elementen kombinieren? Die Ausgangsposition für die Situps könnte Doch Deine "Gordnete Rückenlage" sein MIT Reissäckchen unter dem Paket.

Für uns BWS-Kyphosen sind inklinierende Situps das blanke Gift, auch wenn wir wegen unserer Hyperlordosen das Buchmuskeltraining bitter nötig haben!
Es werden deshalb andere und mindestens ebenso wirksame Bauchmuskelübungen schroth-gerecht gemacht, wie z.B. mit gesterckten Beinen riesige Ziffern und Buchstaben in die Luft schreiben, während man mit dem Oberkörper ruhig in geordneter Rückenlage liegt und sich am "Hocker über dem Kopf" festhält. Das beübt die gerade und schräge Bauchmuskulatur. Fortgeschrittene machen das sogar mit Beschwerungsgewichten an den Beinen.
Klaus hat geschrieben:Ach ja,
ich habe anscheinend vergeblich versucht, den Unterschied zwischen Muskelaufbau und Dehnung bei der täglichen Schrotherei darzustellen bzw. auseinanderzuhalten.

Vielleicht eher eine Diskussion mit @ulaschatz. :D
Lieber Klaus, der Unterschied zwischen ECHTEM Muskelaufbau und Dehnung ist mir voll bewusst!
Als ich in BaSa war, lag da uner Anderem eine sportmedizinische Fachzeitschrift für Physiotherapeuten aus. Darin war ein wissenschaftlicher Artikel über Trainigseffekte zum Muskelaufbau. Die Kernaussage war, daß TROTZ sehr intensivem Training Muskelaufbau bei bis dahin untrainierten Personen ERST NACH 4 WOCHEN täglichen Trainings (!!!!) stattfindet und die Leistungssteigerungen und Kraftzuwächse vor diesen 4 Wochen ausschließlich auf eine Effizenssteigerung (neuronal, Durchblutung, usw...) zurückzuführen sei!
Also: Selbst in 4 Wochen Basa Intensiv-Reha NOCH KEIN ECHTER Muskelaufbau.
Bei 6 Wochen Reha in Sobi beginn des Muskelaufbaus in den letzten 2 Wochen der Reha!
Ich glaube die Damen Kath. Schroth und Lehnert-Schroth wussten das und die "Skolis waren "früher" bis zu einem halben Jahr in "Dauer-Reha". Die Erfolge waren teilweise wirklich phänomenal!
Also Muskelaufbau setzt schon noch ein anderes "Leistungs-Schroth-Langzeit-Trainingslager" voraus.
Natürlich wäre es echt phantastisch täglich eine ganze Stunde unter Idealbedingungen intensiv zu Schrothen. Aber das kann ich vermutlich erst, wenn ich Rentner bin (wenn ich dann überhaupt noch jemals Rente bekomme!)
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Beitrag von Klaus »

Toni hat geschrieben:Also Muskelaufbau setzt schon noch ein anderes "Leistungs-Schroth-Langzeit-Trainingslager" voraus.
Wir sprechen hier ja von dem täglichen Schroth nach einer REHA und der Muskelaufbau sollte schon eine Rolle spielen, natürlich um so mehr, je weniger man hat. :)

Ich denke, dass gerade bei Skoliose/Kyphose der Muskel eine besondere Rolle spielt und vieles kompensieren muss.
Ein Ausgleich von Muskeldefiziten ist angesagt, was für viele Muskelaufbau bedeutet und eine besondere Stärkung ist gefragt, wenn z.Bsp. ein Rundrücken aufgerichtet werden soll.
Das ist dann nicht nur Dehnung.

In den Schroth Übungen ist ja der Muskel Aufbau in Form der Isometrik enthalten. Das hat natürlich Grenzen, die nur mit den Mitteln beim normalen Fitness Training überschritten werden können.
Das macht durchaus Sinn, aber davon spreche ich in diesem Zusammenhang nicht.

Wenn der Muskelaubau mit der isometrischen Komponente in den Schroth Übungen beendet ist und sozusagen auf Muskel Erhalt umgeschaltet wird, gebe ich Dir vollkommen Recht, dass dann die Dehnung (und Formung) im Vordergrund steht. Das ist dann beliebig zu handhaben, wobei eine Dehnung ja so oft wie möglich durchgeführt werden kann und auch soll.

Gruss
Klaus
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Alana
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Beitrag von Alana »

Hallo zusammen,

[equote="Toni schrieb:"]Es werden deshalb andere und mindestens ebenso wirksame Bauchmuskelübungen schroth-gerecht gemacht, wie z.B. mit gesterckten Beinen riesige Ziffern und Buchstaben in die Luft schreiben, während man mit dem Oberkörper ruhig in geordneter Rückenlage liegt und sich am "Hocker über dem Kopf" festhält. Das beübt die gerade und schräge Bauchmuskulatur. Fortgeschrittene machen das sogar mit Beschwerungsgewichten an den Beinen.
[/equote]

Ja solche Übungen habe ich in Sobi auch gemacht. Zuhause mache ich die natürlich auch hin und wieder. Bauchmuskeltraining von unten in geordneter Rückenlage, auch mit dem Theraband. Aber trotzdem stelle ich bei mir selber fest, dass beim Training von oben, also durch sit-ups, ganz andere Muskeln trainiert werden. Und es ist sogar ein Unterschied, ob ich sie zu Hause auf dem Boden mache oder im Gemeinschaftraum auf dem sit-up-Bänkchen. Auf dem Bänkchen liegt man ja nicht flach, sondern etwas schräg nach unten. Ich spüre dann am nächsten Tag ein leichtes ziehen in den Bauchmuskeln (eine Art Muskelkater) und das würde ja bedeuten, dass einige Muskeln beim andern Training gar nicht zum Einsatz gekommen waren, also vorher untrainiert waren. Ich finde das immer wieder höchst erstaunlich, wie viele Muskeln da doch sind.
Wie das mit dem Flachrücken ist, weiß ich auch nicht so genau. Bei mir ist der Rücken auf der linken (schwachen) Seite ziemlich flach, auf der Paketseite eher normal.

[equote="Toni schrieb:"]Ich glaube die Damen Kath. Schroth und Lehnert-Schroth wussten das und die "Skolis waren "früher" bis zu einem halben Jahr in "Dauer-Reha". Die Erfolge waren teilweise wirklich phänomenal!
Also Muskelaufbau setzt schon noch ein anderes "Leistungs-Schroth-Langzeit-Trainingslager" voraus.[/equote]

Klar, wie sollen denn auch in vier oder sechs Wochen die jahrelang sich eingeschlichenen Fehlhaltungen wieder ausgebügelt werden können. Dazu braucht man Monate. Und um die ganzen Erfolge dann zu stabilisieren wahrscheinlich Jahre.
Ich denke da nur mal an die herausstehende Pakethüfte in meinem Fall. Bei meinem ersten Aufenthalt in sobi hatte ich damit wirklich schwer zu kämpfen und die dritte Beckenkorrektur ist auch nicht so einfach und muss ständig nachkorrigiert werden. Zur Verdeutlichung hab ich mal die kontrollfotos beigefügt:

Selbst nach sechs Wochen Kur war das immernoch nicht viel besser. Aber zu Hause muss man halt auch beim Laufen und ständiger Spiegelkontrolle drauf achten, dass die Hüfte hereingenommen wird. Es ist wirklich schrecklich, wie ich auf den Bildern so schief da stehe. Aber jetzt ist es wirklich besser und dank der ständigen muskulären Kontrolle steht auch keine Hüfte mehr heraus. Dadurch werden die täglich Schrothübungen auch einfacher, weil man sich schließlich noch auf andere Sachen konzentrieren muss.
War jetzt nur ein Beispiel für die notwendige Langfristigkeit dieser Übungen und wer behauptet, man könne mit der Schroththerapie nicht stabilisieren hat das echt nicht verstanden und selber noch nie gemacht.
gruß Alana
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Räkelkönigin
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Beitrag von Räkelkönigin »

[equote]1 Stunde am Stück Schrothübungen sind sicherlich übertrieben, dann lieber 2 mal 30 min am Tag, das wäre ideal.[/equote]
Das kommt ja ganz auf die jeweilige Situation an in der sich die Skoli befindet und natürlich auf die äusseren Lebensumstände. Der persönliche "Leidensdruck" ist sicher auch nicht ganz unbedeutend.....

Übertreiben kann man es mit Schroth meiner Meinung nach eigentlich nicht. Es muss halt jeder für sich das passende Pensum und Procedere herausfinden. Am Anfang nach einer Reha ist man zum Glück /hoffenlich super motiviert.... aber die dauerhafte Umsetzung in den Alltag muss sich erst einspielen.

Ich mache viele Thorakolumbalübungen und andere Übungen mit diversen Gerätschaften.
Dazu muss mein Turnbereich erstmal hergerichtet und später wieder aufgeräumt werden. :rolleyes: Dieser Aufwand ist mir 2 mal täglich zu viel. (Von einem extra Turn-Raum träume ich noch.....)
Zudem habe ich nach 1 Std. SChroth eine deutlich bessere Aufrichtung als nach 30 Minuten.
Das ist aber sicher sehr individuell zu sehen, eben ja nach Skoliosesituation.

Ich habe in meiner ersten Reha(1991) die Erfahrung gemacht, wirklich deutlich sichtbar etwas SELBER AKTIV verändern zu können, was die Jahre zuvor nicht der Fall war. Dazu kam ein nie gekanntes Körpergefühl ...das war vorher eine Katastrophe.....Das hat mich so nachhaltig beeindruckt, dass es für mich wie Zähneputzen geworden ist zu schrothen.
(Liegt vielleicht auch etwas an der Therapeutin, die ich einzeln hatte in der 1. Reha :bussi: .....ihre Stimme und Worte "klingen" bei so mancher Übung noch heute in meinen Ohren..... :schlaumeier: und es ging dort -wie schon weiter oben angedeutet- auch noch deutlich intensiver zur Schroth-Sache :D , als in der heutigen Zeit in Soberheim....aber das ist ein anderes Thema....der Nostalgie-Thread ist ja bereits unter anderer Überschrift zu finden.... ;) )

Einmal täglich schrothen bringe ich besser in einem Tagesablauf unter, der täglich anders aussieht, also mit variierenden Arbeits-oder Studienzeiten. Bei täglich wiederkehrendem ARbeitsrythmus , also um 9 aus dem Haus und um 18 Uhr zurück, splittete ich die Turnerei auch mal auf. In einem ungeregelten Tag fällt es mir viel schwerer zweimal Schroth einzuplanen.... abgesehen von den oben beschriebenen anderen
Efekten in puncto Aufrichtung, Aufwand usw.

Am besten geht es mir den Tag über , wenn ich morgens schon geschrothet habe, oder zumindest die Stabilisationsübungen (aus Sobi) gemacht habe.

Keep on Schrothing :mukkies: :sport: :bia:

Räkelkönigin :juggle:
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Beitrag von Klaus »

Alana hat geschrieben:Ich spüre dann am nächsten Tag ein leichtes ziehen in den Bauchmuskeln (eine Art Muskelkater) und das würde ja bedeuten, dass einige Muskeln beim andern Training gar nicht zum Einsatz gekommen waren, also vorher untrainiert waren. Ich finde das immer wieder höchst erstaunlich, wie viele Muskeln da doch sind.
Deswegen soll man ja auch ausgewählte (Lieblings-) Schroth Übungen abwechselnd in den unterschiedlichen Positionen machen, also Rücken-, Bauch- und Standposition.

Gruss
Klaus
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