Hab da was interessantes gefunden
Hab da was interessantes gefunden
Nicht, dass ich mich jetzt wieder für eine Operation interessiere , aber im Internet steht doch manchmal was neues.
Hier zum Beispiel:
Neues Implantat ermöglicht mehr Flexibilität nach Wirbelsäulen-Op
Leiter der Orthopädie am LKH Feldkirch entwickelte ein "Schrauben-Stab-System"
Eine neue Implantatsgeneration bei Wirbelsäulenoperationen wird an der Orthopädie Feldkirch erfolgreich eingesetzt. Entwickelt wurde dieses Implantat vom Leiter der Abteilung, Prof. DDr. Archibald von Strempel. Nun wurden erstmals internationale und österreichische Wirbelsäulen-Spezialisten zum Erfahrungsaustausch nach Feldkirch geladen.
Eine Wirbelsäulenoperation wird dann als Behandlung angewandt, wenn die Wirbelsäule aufgrund von starker Abnützung degenerative Veränderungen aufweist und der Patient deshalb unter starken Schmerzen leidet. Sie soll die Stellung der verformten Wirbelsäule korrigieren.
Bereits 1990 hatte Prof. DDr. Archibald von Strempel, Leiter der Orthopädie Feldkirch, die Idee eines dynamischen Implantats für die Wirbelsäule. Umsetzung und Erfolg dieser Idee war unter anderem Thema beim ersten internationalen Wirbelsäulen-Symposium in Feldkirch. "Wenn Sie sich einen Baum ansehen, wird klar, was mit flexibler Tragkraft gemeint ist", meint der Spezialist. Der Baum sei nicht rigide und hart, um die Last zu tragen, sondern müsse über eine gewisse Elastizität verfügen, um das Gewicht bei Bedarf auszugleichen.
Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch die Wirbelsäule. Um ihre Elastizität und Dynamik zu erhalten, hat der Orthopäde und Ingenieur eine neue Implantatsgeneration entwickelt, mit welcher er am LKH Feldkirch erfolgreich operiert: Um die Wirbelsäule elastisch zu halten, werden in die einzelnen Wirbel Spezialschrauben eingesetzt.
Dynamische Schraubenköpfe
Am Schraubenkopf ist ein beweglicher Metallteil angebracht, durch welchen nach dem Einbringen der Schrauben in die Wirbel zwei Stäbe parallel zur Wirbelsäule eingeführt werden. Es müssen zur Stabilität mindestens vier Schrauben eingesetzt werden. Die Schraubenanzahl ist abhängig von jener der verformten und schmerzhaften Segmente. Dieses Schrauben-Stab-System wirkt wie ein inneres Korsett, erhält aber durch die dynamischen Schraubenköpfe die Elastizität der Wirbelsäule.
Das Einsetzen dieses dynamischen Implantats (Cosmic-System) dauert unter normalen Umständen zirka zwei Stunden. Durch eine besonders schonende Operationsmethode erholt sich der Körper schnell.
Bei gutem Verlauf kann der Patient bereits am nächsten Tag aufstehen, nach zirka sieben Tagen kann er nachhause - im Vergleich zu den herkömmlichen Techniken, bei denen die Verweildauer im Krankenhaus bis zu 17 Tagen dauerte. Den größten Vorteil sehen von Strempel und seine Patienten darin, dass das Cosmic-System die Elastizität der Wirbelsäule und dadurch benachbarte Bandscheiben geschont bleiben.
Nachdem von Strempel seine Idee auch technisch geplant und umgesetzt hatte, wird das Implantat nun am LKH Feldkirch erfolgreich seit eineinhalb Jahren eingesetzt, zirka 60 Orthopädie-Patienten leben bereits mit neuem Implantat.
Daniela
Hier zum Beispiel:
Neues Implantat ermöglicht mehr Flexibilität nach Wirbelsäulen-Op
Leiter der Orthopädie am LKH Feldkirch entwickelte ein "Schrauben-Stab-System"
Eine neue Implantatsgeneration bei Wirbelsäulenoperationen wird an der Orthopädie Feldkirch erfolgreich eingesetzt. Entwickelt wurde dieses Implantat vom Leiter der Abteilung, Prof. DDr. Archibald von Strempel. Nun wurden erstmals internationale und österreichische Wirbelsäulen-Spezialisten zum Erfahrungsaustausch nach Feldkirch geladen.
Eine Wirbelsäulenoperation wird dann als Behandlung angewandt, wenn die Wirbelsäule aufgrund von starker Abnützung degenerative Veränderungen aufweist und der Patient deshalb unter starken Schmerzen leidet. Sie soll die Stellung der verformten Wirbelsäule korrigieren.
Bereits 1990 hatte Prof. DDr. Archibald von Strempel, Leiter der Orthopädie Feldkirch, die Idee eines dynamischen Implantats für die Wirbelsäule. Umsetzung und Erfolg dieser Idee war unter anderem Thema beim ersten internationalen Wirbelsäulen-Symposium in Feldkirch. "Wenn Sie sich einen Baum ansehen, wird klar, was mit flexibler Tragkraft gemeint ist", meint der Spezialist. Der Baum sei nicht rigide und hart, um die Last zu tragen, sondern müsse über eine gewisse Elastizität verfügen, um das Gewicht bei Bedarf auszugleichen.
Nach dem gleichen Prinzip funktioniert auch die Wirbelsäule. Um ihre Elastizität und Dynamik zu erhalten, hat der Orthopäde und Ingenieur eine neue Implantatsgeneration entwickelt, mit welcher er am LKH Feldkirch erfolgreich operiert: Um die Wirbelsäule elastisch zu halten, werden in die einzelnen Wirbel Spezialschrauben eingesetzt.
Dynamische Schraubenköpfe
Am Schraubenkopf ist ein beweglicher Metallteil angebracht, durch welchen nach dem Einbringen der Schrauben in die Wirbel zwei Stäbe parallel zur Wirbelsäule eingeführt werden. Es müssen zur Stabilität mindestens vier Schrauben eingesetzt werden. Die Schraubenanzahl ist abhängig von jener der verformten und schmerzhaften Segmente. Dieses Schrauben-Stab-System wirkt wie ein inneres Korsett, erhält aber durch die dynamischen Schraubenköpfe die Elastizität der Wirbelsäule.
Das Einsetzen dieses dynamischen Implantats (Cosmic-System) dauert unter normalen Umständen zirka zwei Stunden. Durch eine besonders schonende Operationsmethode erholt sich der Körper schnell.
Bei gutem Verlauf kann der Patient bereits am nächsten Tag aufstehen, nach zirka sieben Tagen kann er nachhause - im Vergleich zu den herkömmlichen Techniken, bei denen die Verweildauer im Krankenhaus bis zu 17 Tagen dauerte. Den größten Vorteil sehen von Strempel und seine Patienten darin, dass das Cosmic-System die Elastizität der Wirbelsäule und dadurch benachbarte Bandscheiben geschont bleiben.
Nachdem von Strempel seine Idee auch technisch geplant und umgesetzt hatte, wird das Implantat nun am LKH Feldkirch erfolgreich seit eineinhalb Jahren eingesetzt, zirka 60 Orthopädie-Patienten leben bereits mit neuem Implantat.
Daniela
Elastische Implantate
Liebe Daniela,
über diesen Prof. von Strempel habe ich schon vor Jahren in einer Zeitschrift gelesen, dass er Skoliosen operiert, und zwar war er da im Annastift in Hannover.
Es scheint, etwas ganz Neues zu sein.
Liebe Grüsse Tialine
über diesen Prof. von Strempel habe ich schon vor Jahren in einer Zeitschrift gelesen, dass er Skoliosen operiert, und zwar war er da im Annastift in Hannover.
Es scheint, etwas ganz Neues zu sein.
Liebe Grüsse Tialine
- Damien
- aktives Mitglied

- Beiträge: 104
- Registriert: Do, 26.06.2003 - 21:42
- Wohnort: Fürth, Bayern
- Kontaktdaten:
Mag sein, dass ich grad ein wenig auf der Leitung stehe, aber welche Vorteile bringt dieses neue Verfahren denn nun genau?
Am Schraubenkopf ist ein beweglicher Metallteil angebracht, durch welchen nach dem Einbringen der Schrauben in die Wirbel zwei Stäbe parallel zur Wirbelsäule eingeführt werden. Es müssen zur Stabilität mindestens vier Schrauben eingesetzt werden. Die Schraubenanzahl ist abhängig von jener der verformten und schmerzhaften Segmente. Dieses Schrauben-Stab-System wirkt wie ein inneres Korsett, erhält aber durch die dynamischen Schraubenköpfe die Elastizität der Wirbelsäule.
Wie genau soll das gehen? Wären die Wirbel nach dieser Methode dann noch voll beweglich wie bei einem nicht operierten, oder wie ist das mit der Flexibilität zu verstehen? Durch die dennoch eingesetzen Doppelstäbe müsste die WS aber ja dennoch versteift sein, oder?
Sorry, wenn ich so dumm Frage, bin zwar schon operiert, aber interessieren würde mich das ganze trotzdem (habe ja bereits mal einen Post zum Thema "bewegliche Implantate" gestartet, der leider nicht groß beachtet wurde
).
Am Schraubenkopf ist ein beweglicher Metallteil angebracht, durch welchen nach dem Einbringen der Schrauben in die Wirbel zwei Stäbe parallel zur Wirbelsäule eingeführt werden. Es müssen zur Stabilität mindestens vier Schrauben eingesetzt werden. Die Schraubenanzahl ist abhängig von jener der verformten und schmerzhaften Segmente. Dieses Schrauben-Stab-System wirkt wie ein inneres Korsett, erhält aber durch die dynamischen Schraubenköpfe die Elastizität der Wirbelsäule.
Wie genau soll das gehen? Wären die Wirbel nach dieser Methode dann noch voll beweglich wie bei einem nicht operierten, oder wie ist das mit der Flexibilität zu verstehen? Durch die dennoch eingesetzen Doppelstäbe müsste die WS aber ja dennoch versteift sein, oder?
Sorry, wenn ich so dumm Frage, bin zwar schon operiert, aber interessieren würde mich das ganze trotzdem (habe ja bereits mal einen Post zum Thema "bewegliche Implantate" gestartet, der leider nicht groß beachtet wurde
Tu erst das Notwendige,
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche
dann das Mögliche,
und plötzlich schaffst du das Unmögliche
Hallo Tialine!
Das muss aber wirklich schon ewig lange her gewesen sein, weil der jetzt seit längerer Zeit (ich weiß leider nicht wieviele Jahre) in Österreich operiert.
Hallo Damien!
Ich hab absolut keinen Schimmer was für Vorteile das ganze haben könnte. Hab das einfach mal gefunden und hab mir gedacht: "Na das kannste ja mal hier reinposten."
Daniela
Das muss aber wirklich schon ewig lange her gewesen sein, weil der jetzt seit längerer Zeit (ich weiß leider nicht wieviele Jahre) in Österreich operiert.
Hallo Damien!
Ich hab absolut keinen Schimmer was für Vorteile das ganze haben könnte. Hab das einfach mal gefunden und hab mir gedacht: "Na das kannste ja mal hier reinposten."
Daniela
-
Gast
Um ihre Elastizität und Dynamik zu erhalten, hat der Orthopäde und Ingenieur eine neue Implantatsgeneration entwickelt, mit welcher er am LKH Feldkirch erfolgreich operiert: Um die Wirbelsäule elastisch zu halten, werden in die einzelnen Wirbel Spezialschrauben eingesetzt.
Hier stehts, du musst nur den ganzen Artikel durchlesen.
Schöne Grüße
Daniela
Hier stehts, du musst nur den ganzen Artikel durchlesen.
Schöne Grüße
Daniela
-
Gast
-
Berndt
Operation ja ... nein ?
Hallo Daniela,
ich hab Deinen Artikel gelesen und bin mir sicher, dass neben mir auch andere davon profitieren. Ich jedenfalls versuche soviel wie moeglich Info ueber Operationsmethoden zu erhalten, da es bei mir nun langsam Zeit wird, dass ich unter's Messer komme.
Nochmals Danke fuer Deine Muehen
Gruss Berndt
ich hab Deinen Artikel gelesen und bin mir sicher, dass neben mir auch andere davon profitieren. Ich jedenfalls versuche soviel wie moeglich Info ueber Operationsmethoden zu erhalten, da es bei mir nun langsam Zeit wird, dass ich unter's Messer komme.
Nochmals Danke fuer Deine Muehen
Gruss Berndt