Verschreibung von Massagen und MT

Infos zu weiteren WS-Deformitäten, die mit Skoliose zusammen oder alleine auftreten
Benutzeravatar
Alex_activitas
Schroth-Therapeut/in
Schroth-Therapeut/in
Beiträge: 744
Registriert: Mo, 04.04.2011 - 15:34
Geschlecht: männlich
Wohnort: 72827 Wannweil
Kontaktdaten:

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Alex_activitas »

Klaus hat geschrieben:Ach so, also ist es bislang doch einheitlich in Deutschland. Nur die Begründung "Skoliose/Hyperkyphose" ist in BaWü eine offizielle Begründung.
Wie kommst Du darauf? Es ist nicht bundeseinheitlich. Es gibt meines Wissens nach auch Bundesländer, in denen es keine "Praxisbesonderheiten" gibt.
Allerdings wird an einer bundeseinheitlichen Regelung gearbeitet - wie gesagt. Und hier ist es noch unklar, welche Diagnosen bzw. Diagnosegruppen reinkommen und welche nicht.

Gruß,
Alex
Alexander Heidrich - activitas - menschen, die bewegen
Homepage: http://www.activitas.de
activitas auf facebook: https://de-de.facebook.com/activitasWannweil
socke
treues Mitglied
treues Mitglied
Beiträge: 417
Registriert: Di, 20.09.2011 - 20:34
Geschlecht: männlich

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von socke »

Klaus hat geschrieben: Vor einiger Zeit soll das einigen Berichten zufolge schon so weit gewesen sein.
Wir haben damals auch geraten, Dr. Hoffmann nicht mit zu vielen Verordnungswünschen zu überschütten.
Ich hab mir bisher meine Rezepte auch bei meinem "Haus-und-Hof-Orthopäden" geholt, sein Budget dürfte recht übersichtlich sein da er spätestens nach dem 3. Besuch einfach aufgibt und krankschreibt :lach: :lach:

Dr. Hoffmann kann ja nicht bundesweit mit Rezepten um sich schmeissen...

Trotz allem hat er mir bisher bei beiden Besuchen ungefragt ein Rezept mitgegeben und mir auch versprochen, das ich Nachschub bekommen werde. Ich hab wirklich nicht das Gefühl gehabt, dass sein Budget platzt.

Liegt wahrscheinlich (u.a.) an der Regelung für chronisch Kranke. Obwohl ich mir bei ihm vorstellen kann, dass er auch so sehr großzügig wäre.

LG

PS: Auf meinen Rezepten steht auch immer "MT/KG/Fango/sonstwas bei Hyperkyphose". Ich denke mal das wird dann schon die Begründung sein.
Benutzeravatar
Silas
Profi
Profi
Beiträge: 3067
Registriert: Sa, 06.11.2004 - 23:34
Geschlecht: weiblich
Therapie: Rahmouni Korsett
Schroth KG

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Silas »

... kleine Anmerkung: es ist nicht so, dass die Richtgröße als Pauschale zu betrachten ist, je nach Praxisbesonderheiten wird diese angepasst und jeder Arzt hat auch die Möglichkeit sich zu rechtfertigen und so die Richtgröße zu überschreiten - was natürlich gehörig Zusatzarbeit bedeutet und somit niemand will.

Natürlich bedeutet die Richtgrößeneinführung, dass die Ärzte besser abwägen müssen, wem sie was verordnen, aber es ist jetzt auch nicht so, dass sie den Märthyrertod sterben, wenn sie ihre Patienten ausreichend behandeln.

Man stelle sich vor, ein Allgemeinmediziner hat einige Aids-, Krebs- und Transplantationspatienten - das allein würde wahrscheinlich schon seine Richtgröße sprengen und damit die armen Patienten nicht sterben müssen, kann der Arzt natürlich sein finanzielles Problem begründen und bekommt dann die höhere Richtgröße genehmigt.
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15281
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Klaus »

Alex_activitas hat geschrieben:Es gibt meines Wissens nach auch Bundesländer, in denen es keine "Praxisbesonderheiten" gibt.
Na ja, was Niedersachsen angeht, so hatte mein Schmerztherapeut gesagt, dass er die chronische Schmerztherapie im letzten Jahr als besonderen Aufwand extra begründen musste. Es gab sie also nicht grundsätzlich als Praxisbesonderheit. In diesem Jahr sah er das als Vorlage für eine einfachere Begründung bei einer evtl. Regressforderung.

Ist es so, dass eine Praxisbesonderheit die Regressforderungg automatisch im Vorfeld verhindert?
Ich war davon ausgegangen, dass die Praxisbesonderheit nur eine komfortable Begründung bei einer Regressforderung ist.

Aber gerade heute hat mir mein Schmerztherapeut auf meine Nachfrage bezüglich Neuerungen in der Heilmittelverordnung mitgeteilt, dass es jetzt die Möglichkeit der Langfristgenehmigung gibt.

Dazu muss ich einen (bereits formulierten) Antrag bei der Krankenkasse stellen, zusammen mit der Heilmittelverordnung ausserhalb des Regelfalles.
Die Krankenkasse genehmigt dann für ein Jahr diese Verordnungen.
Damit ist nach seiner Ansicht auch der Regress vom Tisch, hoffentlich.

Gruss
Klaus
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15281
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Klaus »

Silas hat geschrieben:... kleine Anmerkung: es ist nicht so, dass die Richtgröße als Pauschale zu betrachten ist, je nach Praxisbesonderheiten wird diese angepasst und jeder Arzt hat auch die Möglichkeit sich zu rechtfertigen und so die Richtgröße zu überschreiten - was natürlich gehörig Zusatzarbeit bedeutet und somit niemand will.
Genau das ist ja das beschriebene Problem mit der zusätzlichen Arbeit und ich hatte ja auch schon angesprochen, dass die Regressforderung offensichtlich erst ein Jahr später kommen kann oder auch nicht. Das ist zusätzliche Unsicherheit, die keiner will.

Mit der Langfristgenehmigung bei den Heilmittelverordnungen, zumindest in Niedersachen(?), ist das hoffentlich bald vom Tisch.

Gruss
Klaus
Benutzeravatar
Alex_activitas
Schroth-Therapeut/in
Schroth-Therapeut/in
Beiträge: 744
Registriert: Mo, 04.04.2011 - 15:34
Geschlecht: männlich
Wohnort: 72827 Wannweil
Kontaktdaten:

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Alex_activitas »

Klaus hat geschrieben:Ist es so, dass eine Praxisbesonderheit die Regressforderungg automatisch im Vorfeld verhindert?
Ich war davon ausgegangen, dass die Praxisbesonderheit nur eine komfortable Begründung bei einer Regressforderung ist.
Das ist genau das Problem. Der Regress wird nicht im Vorfeld verhindert, sondern - wie schon weiter oben beschrieben - es kommt zu einer Regress-Androhung bei deren Überprüfung dann erst die Praxisbesonderheiten herausgerechnet werden. Erst dann ist der Regress vom Tisch,
Klaus hat geschrieben:Aber gerade heute hat mir mein Schmerztherapeut auf meine Nachfrage bezüglich Neuerungen in der Heilmittelverordnung mitgeteilt, dass es jetzt die Möglichkeit der Langfristgenehmigung gibt.

Dazu muss ich einen (bereits formulierten) Antrag bei der Krankenkasse stellen, zusammen mit der Heilmittelverordnung ausserhalb des Regelfalles.
Die Krankenkasse genehmigt dann für ein Jahr diese Verordnungen.
Das ist korrekt. Leider stellen sich noch einige Krankenkassen quer und genehmigen nicht so schnell, wie es die Heilmittelrichtlinien (die im Übrigen bundesweit Gültigkeit haben) vorsehen.
Klaus hat geschrieben:Damit ist nach seiner Ansicht auch der Regress vom Tisch, hoffentlich.
Das ist eine falsche Information. Die Verordnungen werden weiterhin - wie alle Verordnungen außerhalb des Regelfalls auch - auf das Budget des Arztes angerechnet!
Die Langfristgenehmigung ist lediglich eine Verringerung des Aufwandes für den Patienten, da er nicht immer wieder Rezepte genehmigen lassen muss.

Gruß,
Alex
Alexander Heidrich - activitas - menschen, die bewegen
Homepage: http://www.activitas.de
activitas auf facebook: https://de-de.facebook.com/activitasWannweil
Ani88
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 121
Registriert: Mo, 24.05.2010 - 18:12
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose vor OP:th 88°, lu 70°; nach OP: th 31°, lu 20°;
2013: BSV L5/S1; Osteochondrose L5/S1 > L4/5;
chronisches Schmerzsyndrom
Therapie: OP 08/2011 in Neustadt i.H.: Korrekturspondylodese TH4-L4
Reha 2012
jetzt: KG,MT,Schmerzmedis,Tapes,
Infiltrationen, 2014:Stufendiagnostik+Nervenverödung, 01/2015:Reha
Wohnort: Stuttgart

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Ani88 »

Hey!
Alex_activitas hat geschrieben: Die Langfristgenehmigung ist lediglich eine Verringerung des Aufwandes für den Patienten, da er nicht immer wieder Rezepte genehmigen lassen muss.
Die Langfristgenehmigung ist ja dann auch nur interessant, wenn man die Rezepte außerhalb des Regelfalls genehmigen lassen muss, oder? Ich muss das z.B. bei meiner Kasse nicht, dann braucht man auch keine Langfristgenehmigung bzw. dann bringt sie ja auch nichts.
LG, Ani
Benutzeravatar
Alex_activitas
Schroth-Therapeut/in
Schroth-Therapeut/in
Beiträge: 744
Registriert: Mo, 04.04.2011 - 15:34
Geschlecht: männlich
Wohnort: 72827 Wannweil
Kontaktdaten:

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Alex_activitas »

Ani88 hat geschrieben:Die Langfristgenehmigung ist ja dann auch nur interessant, wenn man die Rezepte außerhalb des Regelfalls genehmigen lassen muss, oder? Ich muss das z.B. bei meiner Kasse nicht, dann braucht man auch keine Langfristgenehmigung bzw. dann bringt sie ja auch nichts.
Genau so ist es.

Gruß,
Alex
Alexander Heidrich - activitas - menschen, die bewegen
Homepage: http://www.activitas.de
activitas auf facebook: https://de-de.facebook.com/activitasWannweil
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15281
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Klaus »

Alex_activitas hat geschrieben:Das ist genau das Problem. Der Regress wird nicht im Vorfeld verhindert, sondern - wie schon weiter oben beschrieben - es kommt zu einer Regress-Androhung bei deren Überprüfung dann erst die Praxisbesonderheiten herausgerechnet werden. Erst dann ist der Regress vom Tisch,
Das meinte ich weiter oben mit einheitlicher Regelung in Deutschland, wobei bei der Praxisbesonderheit die Regress Androhung für den Arzt schnell vom Tisch ist.
Das ist eine falsche Information. Die Verordnungen werden weiterhin - wie alle Verordnungen außerhalb des Regelfalls auch - auf das Budget des Arztes angerechnet!
Das war auch eher eine Hoffnung, die sich laut meiner Krankenkasse nach einem eben geführten Gespräch im nächsten Jahr abzeichnen könnte.
Die Langfristgenehmigung ist lediglich eine Verringerung des Aufwandes für den Patienten, da er nicht immer wieder Rezepte genehmigen lassen muss.
Da die meisten KK auf eine Genehmigung verzichten, bringt das bei meiner Techniker Krankenkassse überhaupt nichts. Es müssen ja weiterhin Einzel-Verordnungen ausgestellt werden, die bislang auch nicht vom medizinischen Dienst moniert wurden.

Insofern ist diese Regelung vom 1.7.2011 nur ein Vorgriff auf kommende weitere Regelungen und für die meisten Patienten ohne Vorteil, leider.

Gruss
Klaus
Benutzeravatar
Romeo
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 137
Registriert: Mo, 27.02.2006 - 19:06
Geschlecht: männlich
Diagnose: Kyphose 71° cobb mit Schmerzen
Therapie: Von 3/2012 bis 4/2014 zwei Korsetts von Rahmouni. 41° mit Korsett. Seit 2017 ohne Korsett mit zuletzt gemessenen 61° cobb.
Wohnort: Allgäu

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Romeo »

Jetzt kann ich mal kurz berichten wie es bei mir mit der Verschreibung von MT weiterging:

Ich habe von Dr. Hoffmann beim Erstbesuch unaufgefordert ein Rezept für 6 x KG nach Schroth bekommen!!! Inzwischen habe ich schon 1 Sitzung bei einer nahe gelegenen Physiotherapiepraxis hinter mir. Diese Praxis wurde mir empfohlen.

Ob die Dehnübungen nach Schroth oder nach einer anderen Art gemacht wurden, kann ich nicht sagen. Schroth war dort auf alle Fälle bekannt, würde jedoch eher für Jungendliche mit Skoliose gemacht. Auf alle Fälle wurde ich dort auf Spannungen und Blockaden durchgecheckt und meine Beweglichkeit wurde durch viele Dehnübungen bei Schulter, Hände, Rücken, Beine verbessert. Ich kann nur sagen, dass alle Dehnübungen etwas weh taten aber aushaltbar waren. Zumindest hatte ich anschließend überall Muskelkater. Die Rückenschmerzen waren am nächsten Tag dafür weg.

Allerdings hatte die Schmerzfreiheit nicht lange angehalten. Meine nächste KG ist wieder am Montag nächster Woche. Somit musste ich gleich feststellen, dass die KG nur kurzfristig was bringt und man damit länger am Ball bleiben muss.

Viele Grüße
Romeo
Wer immer nur in den Spuren anderer wandelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er keine bleibende Eindrücke hinterlässt.
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15281
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Klaus »

Romeo hat geschrieben:Ich habe von Dr. Hoffmann beim Erstbesuch unaufgefordert ein Rezept für 6 x KG nach Schroth bekommen!!!
.......Ob die Dehnübungen nach Schroth oder nach einer anderen Art gemacht wurden, kann ich nicht sagen.
Ich habe jetzt nicht alles im Gedächtnis, auch nicht die mitlesenden User :), solltest Du zunächst reine Dehnübungen machen?

Ansonsten schreibe ich auch ständig davon, dass die amulanten Schroth Therapeuten bei Hyperkyphose überfordert sein können.
Schroth war dort auf alle Fälle bekannt, würde jedoch eher für Jungendliche mit Skoliose gemacht.
Hier wird Schroth sogar nur bei Jugendlichen gemacht! Du bist dort sogar doppelt falsch, um es mal drastisch auszudrücken.
Deswegen kommt es auf die stationäre Schroth REHA an, die gerade bei Dr. Hoffmann häufig mit einer Feststellung von stark verkürzten Bereichen beginnt. Da muss dann wirklich erst einmal extra gedehnt werden, ehe die REHA effektiv gemacht werden kann.

Gruss
Klaus
Benutzeravatar
Romeo
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 137
Registriert: Mo, 27.02.2006 - 19:06
Geschlecht: männlich
Diagnose: Kyphose 71° cobb mit Schmerzen
Therapie: Von 3/2012 bis 4/2014 zwei Korsetts von Rahmouni. 41° mit Korsett. Seit 2017 ohne Korsett mit zuletzt gemessenen 61° cobb.
Wohnort: Allgäu

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Romeo »

Ich habe inzwischen schon die 3 Sitzung hinter mir und muss sagen, dass es meinem Rücken deutlich besser geht. Die manuelle Therapie, das Lösen von Blockaden sowie gezielte Dehnübungen haben mir viel gebracht. Ich soll auch einige Übungen, wie z. B. sitzende Armbewegungen mit dem Gummiband an der Türklinke, zu Hause weitermachen.

Ich habe bisher eigentlich keine Erfahrung mit Physiotherapie, kann aber nach 2 Wochen schon sagen, dass nach einigen Tagen ohne Übungen, alles wieder beim Alten ist. Man muss hier extrem am Ball bleiben!!!

Viele Grüße
Romeo
Wer immer nur in den Spuren anderer wandelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er keine bleibende Eindrücke hinterlässt.
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15281
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Klaus »

Romeo hat geschrieben:Die manuelle Therapie, das Lösen von Blockaden sowie gezielte Dehnübungen haben mir viel gebracht. Ich soll auch einige Übungen, wie z. B. sitzende Armbewegungen mit dem Gummiband an der Türklinke, zu Hause weitermachen.
Das ist jetzt die Verordnung von Dr. Hoffmann, KG nach Schroth ??

Gruss
Klaus
Benutzeravatar
Romeo
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 137
Registriert: Mo, 27.02.2006 - 19:06
Geschlecht: männlich
Diagnose: Kyphose 71° cobb mit Schmerzen
Therapie: Von 3/2012 bis 4/2014 zwei Korsetts von Rahmouni. 41° mit Korsett. Seit 2017 ohne Korsett mit zuletzt gemessenen 61° cobb.
Wohnort: Allgäu

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Romeo »

Hallo Klaus,

ich bin hier Neuling und kenne mich auch bei der Krankengymnastik nach Schroth nicht aus. Genau deswegen möchte ich Erfahrungen aus diesem Forum gewinnen.

Also, was macht meine Krankengymnastin bei mir (doppelt) falsch und was wäre deiner Meinung nach richtig? Für konstruktive Kritik bin ich immer offen.

Viele Grüße
Romeo
Wer immer nur in den Spuren anderer wandelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er keine bleibende Eindrücke hinterlässt.
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15281
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Klaus »

Hallo Romeo,

ich hatte ja geschrieben:
Klaus hat geschrieben:ich habe jetzt nicht alles im Gedächtnis, auch nicht die mitlesenden User :), solltest Du zunächst reine Dehnübungen machen?
Was hat denn Dr. Hoffmann konkret zur Behandlung gesagt?
Hat er davon gesprochen, dass Du erst einmal extra dehnen sollst? Es ist nämlich oft so, dass zunächst mal stark verkürzte Strukturen vorgedehnt werden müssen, um dann effektiv mit Schroth KG arbeiten zu können.

Das ist wichtig, um etwas zu Deiner jetzigen KG sagen zu können.

Gruss
Klaus
Benutzeravatar
Romeo
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 137
Registriert: Mo, 27.02.2006 - 19:06
Geschlecht: männlich
Diagnose: Kyphose 71° cobb mit Schmerzen
Therapie: Von 3/2012 bis 4/2014 zwei Korsetts von Rahmouni. 41° mit Korsett. Seit 2017 ohne Korsett mit zuletzt gemessenen 61° cobb.
Wohnort: Allgäu

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Romeo »

Hallo Klaus,

ich habe Dr. Hoffmann von meinen akuten Rückenschmerzen erzählt. Häufig ein stechender Schmerz im Schulterbereich und jeden Morgen vom Liegen im Bett einen Schmerz nahe dem ISG Gelenk. Darauf hat er als Soforthilfe mir ein Rezept für KG verordnet. Vielleicht habe ich mir in der Aufregung nicht alles merken können, aber über spezielle Übungen hat er nichts gesagt.

Meine Krankengymnastin geht auf alle Fälle super auf die lokalen Schmerzbereiche im Rücken ein. Nach der Behandlung bin ich vorübergehend immer schmerzfrei.

Viele Grüße
Romeo
Wer immer nur in den Spuren anderer wandelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er keine bleibende Eindrücke hinterlässt.
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15281
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Klaus »

romeo hat geschrieben:Darauf hat er als Soforthilfe mir ein Rezept für KG verordnet
Du hast weiter oben von KG nach Schroth ? geschrieben und jetzt von Soforthilfe.

Auch mit einem offensichtlich verordneten Korsett sollte die Strategie der KG in den Details eigentlich bekannt sein. Sonst bringt das nichts. Wenn es um reine temporäre Schmerzbekämpfung geht, ist das erst einmal ok.

Aber eine ambulante Schroth KG ist eigenlich immer nur eine Maßnahme vor einer stationären Schroth REHA, in der man insbesondere als erwachsener Hyperkyphose Patient besser aufgehoben ist, als bei einem ambulanten Schroth Therapeuten, der sonst nur Kinder mit Skoliose behandelt. Abgesehen davon, dass man Schroth nur in einer stationären REHA wirklich lernt.
Korsett und Schroth ist in den meisten Fällen schon optimal.

Gruss
Klaus
Benutzeravatar
Romeo
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 137
Registriert: Mo, 27.02.2006 - 19:06
Geschlecht: männlich
Diagnose: Kyphose 71° cobb mit Schmerzen
Therapie: Von 3/2012 bis 4/2014 zwei Korsetts von Rahmouni. 41° mit Korsett. Seit 2017 ohne Korsett mit zuletzt gemessenen 61° cobb.
Wohnort: Allgäu

Re: Verschreibung von Massagen und MT

Beitrag von Romeo »

Hallo Klaus,

Vielen Dank für deine Antwort. Du hast mir auf alle Faelle weitergeholfen.

Grüße
Romeo
Wer immer nur in den Spuren anderer wandelt, braucht sich nicht zu wundern, wenn er keine bleibende Eindrücke hinterlässt.
Antworten