Ricky hat geschrieben:Wenn ich es richtig verstanden habe, sind die von Dir aufgezählten Medikamente da, um die Muskeln "schlaffer" werden zu lassen.
Richtig. Sie sind aber kein Ersatz für Dehnübungen, sondern sollten nur eine Übergangslösung sein.
Würde ich sie einnehmen, müßte ich in dieser Zeit jedoch krankgeschrieben werden, weil zu meiner Arbeit Autofahren, zum Teil mit den Kids, täglich dazugehört.
Man kann die auch zur Nacht nehmen, nur ist dann halt der Effekt etwas geringer.
Mit TOLPERISON muß man nicht aufs Autofahren verzichten, mit den pflanzlichen und homöopathischen Sachen auch nicht.
Progressive Muskelentspannung (PMR) oder Autogenes Training könntest Du auch versuchen. Da kannst Du sogar bei Deiner KK einen Antrag auf Übernahme eines Teils der Kosten stellen.
Und die TK bietet irgendwo auf ihrer Website eine Atem-Entspannungs-CD zum Herunterladen an - gratis.
Vielleicht während einer Reha - meinst Du das würde von der Zeit her reichen?
Würde ich eher nicht machen: Erstens würde ich niemandem empfehlen, völlig verspannt in eine Schroth-Reha zu gehen, weil dort gleich mit Muskelaufbau angefangen wird. Zweitens erschwert es den Muskelaufbau, wenn man zu wenig Muskelspannung hat. (Wenn man zuviel TETRAZEPAM nimmt, fühlen sich die Muskeln an wie Pudding.)
Vielleicht ist dort etwas für Dich dabei:
http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?_ ... en&x=0&y=0
Ich werde mir auf jeden Fall eines davon zulegen, als Ergänzung zu einem Buch mit Yoga-Stellungen.
Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum man vor einer Anwendung wie Physiotherapie sich nicht erst einmal warm macht.
Da würde schon 5 Minuten Radfahren sicherlich helfen.Wir im Training sind gerannt oder Seilgesprungen, dann haben wir uns gedehnt und dann Muskeltraining oder Techniktraining.
Und gerade in diesen Physioräume empfand ich es immer als sehr kalt, vorallem im T-Shirt.
Ja, ich habe die Übungen im T-Shirt gemacht, sie meinte das würde reichen...
Ich hatte zu jedem meiner Physiotherapeuten immer 500 m bis 1,5 km zu Fuß zurückzulegen; auch das macht bereits einen Unterschied.
In Räumen, in denen "geschrothet" wird, sollte es warm sein, sodaß man im BH auch zu Beginn (wenn man sich nicht aufgewärmt hat) nicht friert. In Salzungen habe ich nur selten gefroren (und dann nur nach dem Lüften), obwohl es draußen z.T. zweistellige Minusgrade hatte.
Ein normales T-Shirt geht gar nicht, höchstens noch ein sehr eng anliegender sogenannter Body.
Deine Thera scheint mir nicht sehr professionell zu sein.
minimine hat geschrieben:Es gibt schon auch Schroth-Übungen, die hauptsächlich zur Dehnung und trotzdem echte Schroth-Übungen sind. Als Beispiel wäre der Große Bogen zu nennen, den ich bei meiner letzten Physiotherapeutin oft ganz am Anfang machen mußte.
stimmt, den gibts auch noch (erfolgreich verdrängt

), aber erfolgt dabei wirklich überhaupt kein Muskelaufbau, sonder nur Dehnung??
BTW, find ich komisch, dass du den machen musstest, dachte der wäre eher gegen Flachrücken?!
Vielleicht ist ein bißchen Muskelaufbau dabei, aber überwiegend Dehnung.
Man stellt die Füße auf eine der unteren Sprossen, auf ein Hockerchen oder auf den Boden. Die Beine stehen hüftbreit. Sie sind zunächst angewinkelt, dann fast (nicht ganz!) durchgestreckt. Die Hände greifen eine Sprosse über dem Kopf (eine Sprosse tiefer, als man im Stand greifen kann), die Arme sind zunächst leicht angewinkelt und dann gerade. Der Kopf ist zwischen den Oberarmen. Die Schultern sind locker. Man zieht den Po nach hinten/ unten, unter Berücksichtigung der Basiskorrekturen.
Die WS wird bei dieser Übung gestreckt, also gehen Hyperlordose und Hyperkyphose zurück ("Ziel: Weiten der schwachen Seite"). Laut Übungsblatt von Bad Salzungen sollte sie 10 min lang durchgeführt werden.
VG, Anne