Ich habe mich hier angemeldet, weil ich Fragen auf dem Herzen habe, die ich schon lange zu beantworten versuche.
Dabei versuche ich mich hier auch so kurz wie es mir möglich ist zu halten.
Hoffentlich habe ich meinen Post hier in diesem Themenkomplex auch richtig geparkt.
Also, nachdem was meine Mutter mir gesagt hat, habe ich als ich das Laufen damals erlernte, und die ersten Schritte somit ging, es nicht geschafft, den Fuß richtig abzurollen.
Ich lief bzw. laufe bis heute mit 24 Jahren auf Zehnspitzen, was man wohl "Spitzfuß" nennt, wobei es unter Ärzten wohl auch einen Mythos dazu gibt.
Meine Eltern waren in meiner frühen Kindheit deswegen mit mir bei einer Ärztin gewesen, wo ich an 9 Terminen insgesamt an Laufübungen teilgenommen habe und wie die Ärztin es meinte nicht wiederkommen brauchte, weil sich das mit der Zeit von alleine verbessern würde.
Über die Jahre hinweg habe ich es aber nicht "erlebt", dass sich eine Verbesserung gezeigt hat, ganz im Gegenteil!
Was hier vielleicht noch vorab wichtig zu wissen ist, ist dass meine Mutter eine Gehbehinderung hat. Ein Bein ist kürzer als das andere. "Irgendwas" wurde bei mir auch mal an der Hüfte festgestellt, jedenfalls sagte 2004 der erste Arzt für Orthopädie gar nichts dazu zu mir und schaute mich mit einem "hmm" nur wie ein Auto an, als ich das hinterfragte. 2010 war ich nochmal bei ihm gewesen und er meinte, dass die Skoliose nicht heilbar wäre und ich mit Schmerzen leben muss.
Als letztes war ich nun zum zweiten mal bei meinem Homöopathen gewesen, wobei ich ihn wegen einem Hinweis einer Bekannten nach MS fragte, was er verneinte. Jedenfalls hat er mir eine Überweisung zu einem Neurologen gegeben, der mich dann nun ende April nach einer Neurologisch-muskuläre Systemerkrankung untersuchen wird.
Nun zu weiteren Aktualitäten. Bis ende 2007, habe ich eine Abendschule besucht, auf der ich meine Abschlüsse nachgemacht habe.
Nachdem ich nun von dieser runter ging, war ich bei der Agentur für Arbeit bzw. der ARGE gewesen, wobei mir 2008 mit der ersten EGV ein 1€-Job im Gartenlandschaftsbau-bereich aufs Auge gedrückt wurde. Als ich dort dann nach geraumer Zeit gefordert wurde, habe ich die Aufgabe gehabt, mit einer Schauffel in einer Schubkarre einfach nur Sand rein zu befördern. Bei dieser Tätigkeit merkte ich jedenfalls für mich so gesehen das erstemal in einer extremen Form, wie Schwach ich eigentlich bin, indem ich gesehen habe, dass mir meine Armee bei der Hebelbewegung anfingen zu zittern, es schwer wurde und ich in der Hüfte einen enormen Schmerz gefühlt hatte. Die Schauffel mit dem Sand konnte ich also nicht richtig koodinieren.
Daraufhin war ich im März 2008 bei den zweiten Orthopäden gewesen, der mir sagte, dass ich wegen meinen Rückenproblem, vermutlich wegen einer Skoliose diese Tätigkeit nicht machen kann und gab mir einen Zettel mit, auf dem Krankengymnastikübungen bildlich draufgedruckt waren.
Es verging eine geraume Zeit, bis ich dann durch die ARGE in zusammenarbeit mit dem BZH in eine Ausbildung zum Fachlageristen "gesteckt" worden war. In dieser Ausbildung merkte ich jedoch schon in den Lehrräumen, dass mir der Rücken vom Sitzen eben weh tat und ich es leid wurde ständig rum zu sitzen.
Weil ich nun schon zu begin der Ausbildung angab, dass ich eben diese Probleme, die ich in der Tätigkeit des Gartenlandschaftsbau hatte, und auch so weiterführend beim versuchen Liegestütze zu machen, merkte wie in meinen Schultern irgendwas knackt, ich schnell erschöpft war und es sich einfach widerlich anfühlte, bin ich ein zweites mal zu den Orthopäden gegangen. Bei dieser Untersuchung stellte er nun mit einem Attest im Oktober 2008 fest, dass ich eine "Thoraco-lumbale Kypherskoliose mit statisch muskulärer Rückenstreckerinsuffizienz" habe und warnte, dass wenn das schlimmer wird, indem es auf die Knie sich ausweitet, ich bald im Rolstuhl sitzen würde. Daraufhin wurde ich an eine Kollegin vermittelt, bei der ich dann ein Rezept für ein Training an speziellen Geräten bekam, wo mir auch meine Kraft u.s.w. an einem Computer gemessen wurde. Das war für mich die erste Physiotherapie.
Hier ist die Homepage davon: http://www.novotergum.de
Ich will auch hier nicht so sehr auf den anderen Kram eingehen, jedenfalls wurde mir während der Ausbildung gesagt, dass ich das Attest am Besten vergessen sollte, weil ich ansonsten nie wieder so eine Chance bekommen würde. Begründet wurde dies mit dem Satz: "Was ein nicht tötet, macht ein nur Härter". Das mag in vielen Aspekten des Lebens stimmen, aber wenn es um die Gesundheit geht ist damit nicht zu spassen. In der Ausbildung war ich jedenfalls nur vier Monate lang gewesen. Warum ich raus bin brauch ich erstmal nicht zu schreiben, es betäubt jedenfalls die Schmerzen.
Was ich aber explizit anschreiben kann ist, dass ich am ersten Tag in einem Praktikum während der Ausbildung, so z.B. als ich eine ca. 6 oder 8 Meter hohe Leiter rückwärts ziehen musste, ich wirklich den heftigsten Schmerz meines Lebens im Rücken wahrgenommen habe, wobei ich auf die Zähne beißen musste. Im Übungslager habe ich auch bei der Tätigkeit Kisten aus einem Regal raus und rein zu tun, einen brennenden Schmerz im Rücken bzw. den Schultern gespürt. Dieses Gefühl ist aber nicht neu für mich, weil ich auch damals als ich zur Grundschulzeit zur Hausaufgabenhilfe ging und daher von morgens an in der Schule bis zum späten Nachmittag in der Hausaufgabenhilfe gesessen habe, wobei ich beim wegradieren der Fehler eben auch dieses brennen im Rücken wahrgenommen hatte.
Nachdem ich aus der Ausbildung raus war verging wieder ein längerer Zeitraum. Nur weil ich jedenfalls einen Anwalt eingeschaltet habe, weil es mir eben darum ging bzw. geht, dass ich vermutlich in einer leichten Tätigkeit 3 Stunden Arbeitsfähig bin, wurde dann im August 2010 der Ärztliche Dienst der Agentur für Arbeit eingeschaltet, wobei ich mich von denen nicht verstanden fühle. Zuvor, also von 2008 bis 2010 wurde von zwei bzw. drei Attesten keine Kenntnis genommen, sondern eben nur kurz drauf geguckt. Als ich beim ärztlichen Dienst war, wurde ich für ein halbes Jahr krank geschrieben und habe gesagt bekommen, dass ich nicht soviel nachdenken solle.
Nun, wenn ich das nicht mehr tun würde, wäre ich jetzt nicht zur Hinterfragung der Gesundheit hier im Forum. Im Juli 2010 war ich nämlich zum erstenmal bei einem Homöopathen gewesen, wobei er sich meinen Körper anschaute und folgendes feststellte:
"Der Patient suchte mich am 15.07.2010 erstmals in meiner hausärztlichen Sprechstunde auf und berichtete beim Heben und Tragen von schweren bis mittelschweren Lasten über Schmerzen im Bereich der unteren Wirbelsäule. Bei dem Patienten findet sich bei einer Körpergröße von 175 cm und einem Körpergewicht von 55 Kg ein Body-Mass-Index (BMI) von knapp 18. Dies ist aus medizinischer Sicht deutlich im Bereich des Untergewichtes, daher sind die beklagten Beschwerden plausibel. Ich habe Herr (...) deshalb geraten durch gezieltes Muskeltraining mittelfrisitg in einem Zeitraum von ca. 1,5 bis 2 Jahren die Stütz- und Haltemuskulatur der Wirbelsäule aber auch der Extremitäten systematisch aufzuarbeiten. Bevor nicht die Muskelmasse um mindestens 12 bis 15 Kg zugenommen hat, ist der Patient aus ärztlicher Sicht für schwere und mittelschwere körperliche Tätigkeiten, wie z.B. Garten- und Landschaftsbau nicht geeignet, da es absehbar zu Folgeschäden kommen würde."
Ich habe aber mehr Symptome als nur die Schmerzen! Was ich seit mehreren Jahren beobachte ist, dass meine Sehkraft so sehr abgenommen hat, dass ich alles was weiter weg als ungefähr 1 Meter ist, ohne Brille als verschwommen wahrnehme. Auch so kleine schwarze Flecken, sehe ich im Licht, wenn ich die Augen bewege, als ob diese hinter her schwirren. Jedenfalls, habe ich auch an mir seit einiger Zeit ein gewisses Kribbeln beobachtet, was eigentlich schon Täglich ist. Es kribbelt, in der Brust, den Beinen, im Schädel und vor allem im Rücken. Wenn es wirklich extrem wird, habe ich auch dabei so ein Wärme/Kälte Schubgefühl. Es fängt dabei erst an ein wenig im Rücken zu kribbeln, wobei es auf den Hinterkopf übergeht und wenn ich manchesmal ein Geräusch dazu ablassen muss, merke ich die Wärme und das Kribbeln. Desweiteren war ich wegen der Skoliose auch bei einem Lugenarzt gewesen, wobei dieser zwar keine Lungenfunktions- beeinträchtigung durch die Skoliose feststellte, dafür aber eine Lungenfehlfunktion bzw. Lungenfunktionsstörung. Wenn ich versuche zu laufen bzw. zu rennen kommt es auch vor, dass mir die "Lunge brennt".
Was ich auch noch beobachtet habe war, dass ich eine Art Blitzschlag vom Kopf bzw. der linken Seite des Halses in richtung Herz spürte, wenn ich zur Seite schaute. Das kommt nicht so oft vor, beim letzten mal musste ich in der City jedoch richtig schreien deswegen. Hm, dann gibt es da noch in meinen Füßen ein gewisses "Blubbern in den Muskeln", wie ich das nenne.
Aber das was mir am meisten auf den Kecks geht, ist eben, dass ich neben dem vielen Knacken der Knochen sehr schwach und schnell erschöpft bin. Wenn ich mir so z.B. in der Küche stehend ein Brot schmiere, tut mir schon der Rücken weh. Wenn ich die Kaffeekanne in die Hand nehme, ist diese ebenfalls "schwer". Wenn ich meine Arme nun grade austrecke, tut das ohne ein gegenstand in den Händen zu haben nach wenigen Sekunden weh. Und zu guter letzt schreibe ich in diesem absatz noch ein erlebnis auf. Die zweite Physiotherapie die ich gegen ende des Sommer 2010 in einer anderen Praxis anfing (und nicht als die Beste empfand) war ein erlebniss, welches ich nicht so schnell vergessen werde. Bevor ich an die Geräte rangelassen wurde, sollte ich mich auf eine Liege hinlegen und dabei innerhalb von 15 - 20 Minuten die Arme einfach nur mehrfach für 30 Sekunden grade ausstrecken. Das war alles was ich an den ersten Termin machen sollte. Dabei bekam ich Atemprobleme, fing nach wenigen Minuten an sehr stark zu schwitzen und fand das einfach sehr anstregend.
Ich habe dazu für mich schon einiges aufgeschrieben, wobei ich mich hier echt kurz gefasst habe, aber das meiste dabei benannt habe.
Meine Frage ist nun, wie ihr das Novotergum einschätzt und weiterführend auch wie mir bei meinen Beschwerden die Schroth helfen kann? Als ich nämlich nach dem Erlebnis im Gartenlandschaftsbau im Internet suchte bin ich auf diese Heilmethode gestoßen. Bei der Krankenkasse habe ich auch schon nachgefragt gehabt, ob die das übernehmen würden, was verneint wurde. Lieber sollte ich mir da eine Rezeptverlängerung besorgen, weil eine Überweisung halt nur alle 3 Monate beantragt werden kann und die Termine bei der Physiotherapie für einen Monat reichen, wodurch sich eine 2 Monatige Wartezeit bzw. untätigkeit ergibt. Ehm, falls das gefragt wird: wie ungrade mein Rücken ist weiß ich nicht.
Meine zweite Frage ist, habt ihr schon mal von sowas was ich beschrieben habe gehört bzw. gelesen und wisst was das im allgemeinen sein kann?
MfG, DudeOfLiberty




