Nach OP Probleme mit Krankenkasse wg.Arbeitsunfähigkeit
Verfasst: Di, 18.12.2012 - 12:14
Hallo zusammen,
Ich bin neu hier, komme aus Mönchengladbach, bin 28 und wurde am 31.7.2012 in Neustadt bei Prof. Dr. Halm operiert (von ihm selber).
Im Krankenhaus selber sagte man mir am Tag vor der op, dass man normalerweise nach 3 Monaten wieder normal durchs leben geht und man wieder arbeiten kann. Ich bin nun seit august krankgeschrieben, wir haben Dezember und ich bin immer noch nicht in der Lage zu arbeiten. Leichte häusliche arbeiten wie Wäsche aufhängen, staubsaugen, putzen, machen mich schon sehr kaputt und ich muss mich nach 1 Std schon wieder direkt hinlegen.habe diesen starken Druck im brustbereich, als würde man mir die Luft mit viel Druck einschnüren. Wenn ich rausgehe, kann ich mich ca. 3-4 Std draußen aufhalten, gehen oder spazieren. Danach bin ich erschöpft und muss mich hinlegen.
Seit letzten Monat meldet sich der medizinische Dienst bei meinem Hausarzt. Er schreibt mich seit August krank. Ich habe hier keinen fähigen Orthopäden. Denn ich war kurz nachdem ich aus der Klinik Kam, bei einem Orthopäden, dort erwähnte ich, trotz Termin, dass ich nicht länger als 1 Std warten kann (ich war frisch operiert und trug noch ein Pflaster), die Praxis interessierte das aber nicht, und man ließ mich 3,5std. Warten,.... Ich legte mich ins auto auf die Rückbank. Dieser Orthopäde belustigte sich über alles, und verharmloste alles mit den Sätzen "jaaa, dann reduzieren wir jetzt mal direkt schön die Tabletten und gucken zu dass sie bald in ein paar Wochen wieder arbeiten können , ne!?"
Ich fühlte mich sehr unverstanden, und ging danach nicht mehr in diese Praxis. Somit ging ich zu meinem Hausarzt der meine skoliose Geschichte schon seit sehr vielen Jahren kennt, und mich auch kennt und alles sehr ernst genommen hat.
Der medizinische Dienst wollte mich zum 1.11.2012 schon gesund schreiben. Mein Hausarzt und ich legten Widerspruch ein, und dies bewillige meine Krankenkasse (Techniker Krankenkasse). Das ist nun knapp 4 Wochen her, und nun meldete sich erneut der medizinische dienst bei meinem Hausarzt.
Die sind der Meinung das es nicht sein kann, dass ich noch nicht arbeiten kann, und erwarten eine Stellungnahme im Januar von einem Facharzt!
Mich macht das ganze wirklich langsam fertig. Ich kann körperlich noch lang nicht das, was ich gerne würde. Ich habe noch starke Schmerzen bei leichten Anstrengungen, und ich habe 3 mal die Woche physio, was mir sehr hilft.
Was kann ich noch tun? Wo finde ich einen Orthopäden der mich ernst nimmt? Ich wollte Ende Januar/ Anfang Februar zur ersten Nachuntersuchung nach Neustadt. Aber selbst dort sagte mir eine Ärztin beim aufklarungsgespräch bevor dr Halm zu mir kam, dass man nach 3 Monaten wieder "gesund" ist....
Ich verspüre täglich piexen im op narbenbereich, bin noch an vielen stellen vom op bereich und vorne unter der brust seit der op taub, und es juckt täglich ohne Ende. Ich bin extrem wetterfühlig und merke an sehr vielen Tagen in der Woche, wo es mir, ohne anstrengung automatisch schlecht geht.
Könnt ihr mir jmd empfehlen, der mich ernst nimmt?
Der medizinische Dienst erwartet im Januar eine Stellungnahme eines Facharztes, und die der Klinik Neustadt.
Bin verzweifelt, und ich bin wirklich die letzte die sich krank stellt.
Letztendlich stellte sich nun raus, dass der med. Dienst sich dagegen stellt, weil ich vom Hausarzt krankgeschrieben werde, welcher absolut hinter mir steht.
Hinzu kommt noch, dass ich diesen Monat mehr krankengeld als normal bekam (die Krankenkasse zahlt seit 3 Monaten!), weil es sich um einen Anteil vom Weihnachtsgeld handelte. Somit hat der med. Dienst versucht durchzusetzen dass ich wieder arbeiten soll, anhand von "Akten" ohne mich je gesehen zu haben, nur damit die Krankenkasse nicht zahlen muss!?
Ich versteh langsam nicht mehr was ich tun soll. Man sagte mir, dass jeder operierte anders reagiert und jeder unterschiedlich viel zeit braucht um wieder arbeiten zu können.
Aber diese pauschalisierend ist echt furchtbar und ich finde die Realität sieht leider Anders aus.
Bin euch dankbar, wenn ihr euch meldet.
Lg
Ich bin neu hier, komme aus Mönchengladbach, bin 28 und wurde am 31.7.2012 in Neustadt bei Prof. Dr. Halm operiert (von ihm selber).
Im Krankenhaus selber sagte man mir am Tag vor der op, dass man normalerweise nach 3 Monaten wieder normal durchs leben geht und man wieder arbeiten kann. Ich bin nun seit august krankgeschrieben, wir haben Dezember und ich bin immer noch nicht in der Lage zu arbeiten. Leichte häusliche arbeiten wie Wäsche aufhängen, staubsaugen, putzen, machen mich schon sehr kaputt und ich muss mich nach 1 Std schon wieder direkt hinlegen.habe diesen starken Druck im brustbereich, als würde man mir die Luft mit viel Druck einschnüren. Wenn ich rausgehe, kann ich mich ca. 3-4 Std draußen aufhalten, gehen oder spazieren. Danach bin ich erschöpft und muss mich hinlegen.
Seit letzten Monat meldet sich der medizinische Dienst bei meinem Hausarzt. Er schreibt mich seit August krank. Ich habe hier keinen fähigen Orthopäden. Denn ich war kurz nachdem ich aus der Klinik Kam, bei einem Orthopäden, dort erwähnte ich, trotz Termin, dass ich nicht länger als 1 Std warten kann (ich war frisch operiert und trug noch ein Pflaster), die Praxis interessierte das aber nicht, und man ließ mich 3,5std. Warten,.... Ich legte mich ins auto auf die Rückbank. Dieser Orthopäde belustigte sich über alles, und verharmloste alles mit den Sätzen "jaaa, dann reduzieren wir jetzt mal direkt schön die Tabletten und gucken zu dass sie bald in ein paar Wochen wieder arbeiten können , ne!?"
Ich fühlte mich sehr unverstanden, und ging danach nicht mehr in diese Praxis. Somit ging ich zu meinem Hausarzt der meine skoliose Geschichte schon seit sehr vielen Jahren kennt, und mich auch kennt und alles sehr ernst genommen hat.
Der medizinische Dienst wollte mich zum 1.11.2012 schon gesund schreiben. Mein Hausarzt und ich legten Widerspruch ein, und dies bewillige meine Krankenkasse (Techniker Krankenkasse). Das ist nun knapp 4 Wochen her, und nun meldete sich erneut der medizinische dienst bei meinem Hausarzt.
Die sind der Meinung das es nicht sein kann, dass ich noch nicht arbeiten kann, und erwarten eine Stellungnahme im Januar von einem Facharzt!
Mich macht das ganze wirklich langsam fertig. Ich kann körperlich noch lang nicht das, was ich gerne würde. Ich habe noch starke Schmerzen bei leichten Anstrengungen, und ich habe 3 mal die Woche physio, was mir sehr hilft.
Was kann ich noch tun? Wo finde ich einen Orthopäden der mich ernst nimmt? Ich wollte Ende Januar/ Anfang Februar zur ersten Nachuntersuchung nach Neustadt. Aber selbst dort sagte mir eine Ärztin beim aufklarungsgespräch bevor dr Halm zu mir kam, dass man nach 3 Monaten wieder "gesund" ist....
Ich verspüre täglich piexen im op narbenbereich, bin noch an vielen stellen vom op bereich und vorne unter der brust seit der op taub, und es juckt täglich ohne Ende. Ich bin extrem wetterfühlig und merke an sehr vielen Tagen in der Woche, wo es mir, ohne anstrengung automatisch schlecht geht.
Könnt ihr mir jmd empfehlen, der mich ernst nimmt?
Der medizinische Dienst erwartet im Januar eine Stellungnahme eines Facharztes, und die der Klinik Neustadt.
Bin verzweifelt, und ich bin wirklich die letzte die sich krank stellt.
Letztendlich stellte sich nun raus, dass der med. Dienst sich dagegen stellt, weil ich vom Hausarzt krankgeschrieben werde, welcher absolut hinter mir steht.
Hinzu kommt noch, dass ich diesen Monat mehr krankengeld als normal bekam (die Krankenkasse zahlt seit 3 Monaten!), weil es sich um einen Anteil vom Weihnachtsgeld handelte. Somit hat der med. Dienst versucht durchzusetzen dass ich wieder arbeiten soll, anhand von "Akten" ohne mich je gesehen zu haben, nur damit die Krankenkasse nicht zahlen muss!?
Ich versteh langsam nicht mehr was ich tun soll. Man sagte mir, dass jeder operierte anders reagiert und jeder unterschiedlich viel zeit braucht um wieder arbeiten zu können.
Aber diese pauschalisierend ist echt furchtbar und ich finde die Realität sieht leider Anders aus.
Bin euch dankbar, wenn ihr euch meldet.
Lg