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Operation freiwillig?

Verfasst: Di, 28.10.2003 - 17:59
von Träumerle
Hallo Ihr!

Ich habe mal eine Frage. Hat sich schonmal jemand freiwillig operieren lassen? Und geht das überhaupt...

Habe im Moment ca. 35 Grad und bin am überlegen ob ich mich freiwillig operieren lasse, koste es was es wolle..

Hat da jemand Erfahrung in dem Gebiet? Bzw. weiß einer wie das so abläuft auch nach der OP?

Verfasst: Di, 28.10.2003 - 19:23
von Sandrinchen
Hallo Träumerle,

ich denke (hoffe) mal, dass alle Operierten sich freiwillig haben operieren lassen, zwingen kann einen ja dazu niemand.

Warum möchtest du dich denn operieren lassen??? Hast du Schmerzen? Andernfalls denke ich nicht dass du mit 35° einen kompetenten Arzt findest, der dich operiert, die Indikation zur OP beginnt erst bei 40-50° und wenn du schmerzfrei bist ist eine OP bei dir doch wirklich nicht nötig.

Wie's nach der OP aussieht ist sehr unterschiedlich, kommt darauf an wo man sich operieren lässt. In Neustadt ist man z.B nach ein paar Wochen schon wieder relativ beweglich, weil man (meistens) kein Korsett zur Nachbehandlung tragen muss, dafür hat man aber, so viel ich weiß, mehr Metall in der Wirbelsäule. In anderen Kliniken muss man ein halbes Jahr ein Korsett tragen, bis die Fusionsstrecke einigermaßen versteift ist.
Da muss aber jeder selbst entscheiden, was er besser findet.


Liebe Grüße, Sandra

Re: Operation freiwillig?

Verfasst: Di, 28.10.2003 - 19:26
von Tomma
Träumerle hat geschrieben:Hat sich schonmal jemand freiwillig operieren lassen? Und geht das überhaupt...
Jede Skoliose-OP ist im gewissen Sinne freiwillig. Du oder deine Eltern müssen der OP zustimmen.
Habe im Moment ca. 35 Grad und bin am überlegen ob ich mich freiwillig operieren lasse, koste es was es wolle..
Der Arzt, der dich mit nur 35° operieren würde, ist in meinen Augen unseriös.
Ich hoffe, du bist dir bewusst, welche Tragweite eine Skoliose-OP hat. Das ist keine Blinddarm-Operation, die man nach 2, 3 Wochen weggesteckt hat.
Hat da jemand Erfahrung in dem Gebiet? Bzw. weiß einer wie das so abläuft auch nach der OP?
Was willst du genau wissen? Operierte haben natürlich ihre OP-Erfahrungen gemacht. Bei jedem läuft das anders ab, auch die postoperative Phase ist sehr individuell.

Verfasst: Di, 28.10.2003 - 19:28
von frasu
Also, als ich in Sobi war, wurde von einer Patientin erzählt (Gradzahl weiß ich aber nicht) die unbedingt Model werden wollte und die sich dann operieren lassen hat. Aber generell würd ich mir das doch sehr überlegen, bei 35°. Schließlich ist das doch ein ziemlich heftiger Eingriff. Und Turnen muss man danach wohl erst recht, dafür hat man aber keine Möglichkeit mehr, das OP-Ergebnis noch zu verbessern. Außerdem ist die Bewegungsfreiheit eingeschränkt.

Verfasst: Di, 28.10.2003 - 19:46
von Träumerle
Ja, Rückenschmerzen habe ich mittlerweile fast täglich, kommt aber teilweise auch von meiner Arbeit (8 oder mehr Std. am Tag stehen).

Was ich genau wissen will, is wie das nach der Op verläuft, also was danach auf einem zu kommt und so. Und was die Risiken sein können.

Verfasst: Di, 28.10.2003 - 20:17
von Toni
Hallo Träumerle
Ich hab in Bad Salzungen während meiner Reha 12 operierte Patienten kennengelernt und nächtelang mit ihnen geredet. Darüber hinaus kenn ich 5 weitere Operierte persönlich.
Von den 17 Operierten war nur eine Einzige einigermaßen schmerzarm bis fast schmerzfrei. Seltsamerweise eine vor 30 Jahren von Prof. Zielke operierte Harrington! Sie war auch die Einzige die sagte, sie würde es wieder machen lassen oder ihre Kinder operieren lassen.
Alle anderen würden es sich nach ihren heutigen Erfahrungen eher 100 mal als 10 mal überlegen sich nochmals operieren zu lassen. Einige sagten auch, daß sie die OP heute verweigern würden, stünden sie nochmals vor der Entscheidung.

Fast alle hatten Schmerzen, einige ganz schlimm, unabhängig von der Art der Implantate, ob in Wildungen, in Neustadt (Halm), Langensteinbach (Harms) oder wo auch immer operiert. Einige hatten 4-8 schmerzfreie Jahre, von denen sie sagten, "Das wars wert!" Eine in Bad Wildungen Operierte hatte als OP-Ergebniss nur eine (lächerlich geringe) Korrektur von 65° auf 55-60°(!!!) also die Skoliose noch voll da- aber fast der ganze Rücken versteift.

Es gibt einige Wirbelsäulen-OP-Klinken die so ziemlich alles operieren was ihnen auf den Tisch und unter das Messer kommt, unabhängig von der Gradzahl. Das sind Operateure, die unbedingt eine bestimmte Anzahl solcher OP´s benötigen, damit sie Skoliosen überhaupt noch operieren dürfen. Diese Häuser gehören aber nicht zu den 4-5 empfohlenen OP-Kliniken in Deutschland.

Welchen realistischen Vorteil hast Du denn mit einer OP?
Wenn ich Dr.med H.-R.Weiß aus seinem neuen Buch sinngemäß zitiere, dann tauscht Du eine Anomalie- eine gekrümmte aber bewegliche Wirbelsäule gegen eine andere Anomalie eine begradigte aber versteifte Wirbelsäule aus. Pflegen musst Du Deine WS so oder so. Daß Dich eine OP in Zukunft von aller Mühsahl und Last KG zu machen befreit ist ein Trugschluss, den Dir nur unseriöse Operateure erzählen.

Das Gegenteil ist der Fall!
Wenn eine Operierte WS die nicht versteiften Restwirbel nicht sorgfältig durch spezielle Schroth-Übungen lebenslänglich pflegt und trainiert, sind Probleme und Schmerzen vorprogrammiert und sicher wie das Amen in der Kirche.

Auch das OP-Risiko selbst und eventuelle Folgerisiken sind nicht ganz zu vernachlässigen, wie der Fall von Bettinas Bruder erschreckend zeigt:
http://skoliose.net/forum/viewtopic.php?t=1222

Sehr gute und seriöse Operateure wie Prof. Halm oder Prof. Hopf schreiben ganz klar: OP nur wenn wirklich alle konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft sind und eine echte OP Indikation mit Schmerzen vorliegt!
Da ist Du Frage was Du denn bisher konservativ unternommen hast gegen Deine Skoliose?
Das mit der "freiwilligen OP" würde ich mir nochmals etwas gründlicher durch den Kopf gehen lassen!
Gruß Toni

Verfasst: Di, 28.10.2003 - 20:18
von BZebra
Träumerle hat geschrieben:Was ich genau wissen will, is wie das nach der Op verläuft, also was danach auf einem zu kommt und so. Und was die Risiken sein können.
Hallo Träumerle,

Du machst Deinem Namen ja wirklich alle Ehre. ;) *nichtbösegemeint*

Die Risiken sind z.B. das:

[equote="Abgeschickt von Bettina am 04 Oktober, 2003 um 13:44:34"]Mein Bruder,19 Jahre seit 10 Jahren Skoliose,wurde vor 5 Wochen in Münster operiert.Direkt nach der Op konnte er Arme und Beine bewegen,ist jetzt seit 2 Wochen aber durch eine Rückenmarkschwellung gelähmt.Seit gestern ist auch ein wichtiger Nerv(Sympathikus)von der Lähmung betroffen,Mein Bruder muß wieder voll beatmet werden und Braucht jetz einen Herzschrittmacher da dieser Nerv das Herz versorgt.
Hat jemand ähnlich schlimmes erlebt und ist jetzt wieder gesund?
Gruß Betina [/equote]

Sinnvoller wäre es, wenn Du Dich wegen der Schmerzen um eine Reha und ein Korsett kümmerst.

Gruß,
BZebra

Verfasst: Mi, 29.10.2003 - 19:42
von Träumerle
Hmm ich habe heute einen Termin mit meinem Orthopäden gemacht, mit ihm werde ich über alle Möglichkeiten die es gibt reden, d. h. Operation, Korsett, Reha usw. Werde mir mal seine Meinung dazu holen und dann weiter sehen...

Verfasst: Mi, 29.10.2003 - 20:32
von Toni
Hallo Träumerle-
bist Du Dir denn sicher, daß DEIN Orthopäde ausreichend kompetent und erfahren in Sachen Skoliose ist? Wieviele Orthopäden in NRW kennen denn die Methode SCHROTH oder die Möglichkeiten und Auswirkungen auch erwachsene Skoliosen mit hochkorrigierenden Qualitätskorsette zu versorgen-(wenn solche Korsette in ganz NRW kaum hergestellt werden)?

Uns sind hier noch keine hochkompetenten Skoliose- Orthopäden in NRW bekanntgeworden, außer Prof. Dr. Liljenqvist Uni Münster, der aber ein "reiner" Operateur sein soll!

Sehr viele aus NRW fahren zu Dr. Hoffmann nach Leonberg, weil sie noch keinen wirklich guten WS-Spezialisten in NRW gefunden haben!
Trotzdem - lass Dich mal beraten- aber bleib kritisch!
Gruß Toni

Verfasst: Mi, 05.11.2003 - 21:05
von Träumerle
Noch eine Woche bis zum Termin...wird auch endlich Zeit.

@Toni: Ich weiß nicht ob mein Orthopäde Erfahrungen mit Schroth und so hat, aber er hat mir zu der Kur verholfen, bzw hat mir die Kur verschrieben.

Habt ihr so nen Tipp gegen Rückenschmerzen. Wärme hilft irgendwie bei mir nicht :( Konnte mich am Samstag nicht bewegen, hab nur im Bett gelegen (ok hatten Freitag Abend/Nacht auch Inventur :( )

Verfasst: Do, 13.11.2003 - 19:33
von Träumerle85
Soa, ich war ja heute bei meinem Orthopäden und najo nach dem Röntgen hat man dann klar und deutlich gesehen, dass das sich um mehr als 12 Grad verschlechtert hat (hab jetzt 35 Grad). Nen Korsett kommt nicht in Frage, da meine größte Kurve oben liegt, und ich müsste dann nen Korsett bekommen, das über die Schultern gehen würde (irgendwie ka wie *gg) und damit könnte ich dann meine Arbeit vergessen.
Habe jetzt erstmal eine Einlage für meinen linken Fuß bekommen, da ich einen Beckenschiefstand habe und daher die Schmerzen kommen könnten (meinte er).
Und wenn das nicht hilft, könnte ichs mit FPZ (http://www.fpz-hamm.de) versuchen, nur das muss ich dann selbst zahlen und es ist ziemlich teuer :(
Eine andere Möglichkeit ist die OP. Darüber hat er nur gesagt, dass es auf jeden Fall was bringen würde und er das auch (wenn nichts anderes hilft) in die Wege leiten würde und mich dann halt nach Neustadt überweisen würde und so...
Schmerzmittel wollte er mir auch aufschreiben, aber ich habe abgelehnt, bin ned so für Pillen schlucken, wenns so noch auszuhalten ist.

Ich muss jetzt erstmal abwarten und in vier Wochen weiß ich mehr...hoffentlich.

Verfasst: Do, 13.11.2003 - 20:04
von Toni
Hallo Träumerle
Also ein Orthopäde der dich zu FPZ schickt statt zum Schrothen (REHA!)
der Dir einen Beinlängendifferenzausgleich verschreibt gegen Schmerzen und Dich mit 35° zum Operieren schicken will,
DEN KANNST UND SOLLTEST DU SOFORT ABHAKEN!

Hat er denn eine tatsächliche Beinlängendifferenz festgestellt und ausgemessen? Hat er dich auf verschieden hohe Brettchen gestellt und dann mit dem Skoliometer ( eine Art Wasserwage die quer auf den nach vorne geneigten Rücken gelegt wird) ausgemessen oder gar mit verschiedenen 3-D- Aufnahmen? Das Thema Beckenschiefstand ist schwierig. Da blicken die wenigsten Orthopäden durch. Meist steht das Becken gar nicht schief sondern ist eher verwrungen. Dann bringt das wahrscheinlich gar nichts.
sloopy hat mir mal 3 verschiedene 3D-Aufnahmen ihres Rückens von Dr. Hoffmann gezeigt mit nix und 2 verschieden hohen Brettchen unterm Bein. Da war dann eindeutig die Aufnahme mit nix drunter die Beste!

Hast Du Deine RöBis?
Wo liegt den Deine Hauptkrümmung? "Oben" ist relativ. Th x bis Th y?
Ein Korsett das über die Schultern geht ( CTLSO) ist nur dann notwendig wenn die Halswirbelsäule mit betroffen ist. Ist das der Fall?

Ich glaube Du bist noch nicht bei einem wirklich hochkompetenten Skoliose-Orthopäden gewesen.
Gruß Toni

Verfasst: Do, 13.11.2003 - 20:13
von BZebra
Siehste, hab ich's nicht gestern schon geahnt ;): Ortho hat keine Ahnung. :rolleyes: :nixweiss:

So, ich korrigier mal schnell seine Aussagen, stimmt so gut wie nix:
Träumerle85 hat geschrieben:Nen Korsett kommt nicht in Frage, da meine größte Kurve oben liegt, und ich müsste dann nen Korsett bekommen, das über die Schultern gehen würde (irgendwie ka wie *gg) und damit könnte ich dann meine Arbeit vergessen.
Die meisten Korsette gehen sowieso bis über sie Schultern (haben Reklinationspelotten) und in Deinem Alter (18) und nur 35° käme Korsett sowieso nur gegen die Schmerzen in Frage und das hieße nicht ganztags und nicht während der Arbeitszeit - es sei denn Du möchtest es gerne - sondern eher nachts und in Deiner Freizeit.

Sitzende Tätigkeiten z.B. (ich weiß nicht wie Deine ausschaut) kann man aber auch ganz ohne Probleme mit Korsett durchführen, man trägt es im Jugendlichenalter ja schließlich auch in der Schule.
Träumerle85 hat geschrieben:Habe jetzt erstmal eine Einlage für meinen linken Fuß bekommen, da ich einen Beckenschiefstand habe und daher die Schmerzen kommen könnten (meinte er).
Verkürzungsausgleich macht nur Sinn wenn auch eine wirkliche Beinlängenverkürzung vorliegt (ist das so?). Bei vielen Skoliosen liegt aufgrund von Beckenfehlstellungen ein funktioneller Beckenschiefstand vor, der nur durch entsprechende Korrektur der Skoliose, der Fehlstellung also beseitigt werden kann. Hier einen Verkürzungsausgleich zu verordnen würde die Skoliose sogar ncoh verschlechtern. Da muss man also sehr vorsichtig sein und es muss genau abgegeklärt werden, ob eine echte Beinlängendifferenz vorliegt. Beinlängendifferenzen unter 1 cm müssen auch nicht zwingend ausgeglichen werden. Richtig ist, daß wenn die Notwenidigkeit wirklich gegeben ist, es gegen die Schmerzen helfen kann.
Träumerle85 hat geschrieben:Und wenn das nicht hilft, könnte ichs mit FPZ (http://www.fpz-hamm.de) versuchen, nur das muss ich dann selbst zahlen und es ist ziemlich teuer :(
Und das Geld kannst Du Dir Gott sei Dank sparen, weil FPZ bei Skoliose sogar sehr schädlich sein kann. Skoliosen über 30° vor Wachstumsabschluss (da würdest Du auch mit 18 noch zu zählen) stehen bei FPZ sogar auf der Kontraindikationsliste, die dürfen das also garnicht machen.
Träumerle85 hat geschrieben: Eine andere Möglichkeit ist die OP. Darüber hat er nur gesagt, dass es auf jeden Fall was bringen würde und er das auch (wenn nichts anderes hilft) in die Wege leiten würde und mich dann halt nach Neustadt überweisen würde und so...
In die Wege leiten kann er das, in Neustadt würde man Dich aber mit einer so kleinen Skoliose ganz sciher wieder nach Hause schicken, weil es leider nicht der Fall ist, "daß es auf jeden Fall was bringen würde", im Gegenteil.
Man müsste sich auch noch über die Orthopädischen Leitlinien hinwegsetzen, und das ist rechtlich bei nicht ausreichender medizinischer Begründung ziemlich riskant.
Das wurde ja weiter oben aber schon mal besprochen, OP bei unter 40° nur in Pfuscher-Klinik.

Also, neuer Ortho, neues Speil, neues Glück. ;) Am geschicktesten Du gehst gleich nach Stuttgart. ;)

Gruß,
BZebra

p.s. Die Links gestern haben nicht funktioniert weil die im Standardbrowser bei Dir geöffnet wurden, also der I.E., und ist noch der Cookie fürs automatische einloggen. Wenn Du Den noch löschst, sollte es auch wieder mit dem I.E. funktionieren.

Verfasst: Do, 13.11.2003 - 20:33
von Träumerle85
Also ich hab einmal eine Krümmung von 10 Grad bei Th1
Und dann noch ne Krümmung von 35 Grad zwischen Th3 und Th7.

Werd mir mal doch ne Woche Urlaub nehmen und nach Stutti fahren müssen...ich mein ihr sprecht aus Erfahrung..

Verfasst: Do, 13.11.2003 - 20:47
von BZebra
Träumerle85 hat geschrieben: Und dann noch ne Krümmung von 35 Grad zwischen Th3 und Th7.
Da reicht ein Cheneau-Korsett. Ich habs nicht mehr richtig im Kopf, aber ich glaube Cheneau-Korsette sind bei Bögen mit Scheitelwirbel (also der mittlere Wirbel des Bogens) bis Th4 wirksam.
Träumerle85 hat geschrieben:Werd mir mal doch ne Woche Urlaub nehmen und nach Stutti fahren müssen ...
Ne ganze Woche gleich :D , da sollte aber ein Tag auch reichen. So groß ist Deutschland doch gar nicht.

Gruß

Verfasst: Do, 13.11.2003 - 20:58
von Träumerle85
Na wenn man schonmal nach Stuttgart kommt, muss man sich auch die Stadt angucken und die Leute besuchen, die dort wohnen *g*

Verfasst: Di, 24.02.2004 - 20:43
von Träumerle
Hey Ihr!

War lange Zeit nimmer online... :rolleyes:

Bei mir hat sich so einiges verändert. Habe einen speziellen Übungsplan machen können bei einem Physiotherapeuten im Fitnessstudio. Nach den Übungen bin ich ne Zeit schmerzfrei, und najo helfen tuts wohl auch hoffentlich...Massagen bekomm ich auch jede Woche, das hilft zusätzlich noch zu entspannen und schwimmen geh ich einmal in der Woche ebenfalls um Muskeln aufzubauen. Zwar hab ich den falschen Job gewählt (dadurch wirds halt immer schlimmer..) aber da muss ich jetzt durch ;)

Was könnte man noch alles machen? *gg*

Verfasst: Mi, 25.02.2004 - 08:19
von netkitty
Träumerle hat geschrieben:Bei mir hat sich so einiges verändert. Habe einen speziellen Übungsplan machen können bei einem Physiotherapeuten im Fitnessstudio.
Du solltest bevor du im Fitesstudio irgendwelche Übungen machst besser zu einem nach Schroth ausgebildeten Therapeuten gehen.
Schroth Übungen sind bei Skoliose viel effektiver als "Gewichte stemmen".
Weißt du ob der Therapeut in deinem Studio sich damit auskennt?
Als Ergänzung zu Schroth kann ein Fittnessprogramm durchaus sinnvoll sein, dass weiß ich aus eigener Erfahrung.
Jedoch ist dafür ein gewisses Grundwissen über z.B. Beckenkorrekturen und richtiges Atmen bei deiner speziellen Skoliose nötig.
Auch unter physiotherapeutischer Aufsicht kann in einem Studio viel falsch gemacht werden.
Frag den Physio nach Schroth, oder besser frag deinen Arzt nach Krankengymnastik und suche dir einen nach Schroth ausgebildeten Therapeuten.
Adressen von in Sobernheim ausgebildeten Therapeuten kannst du da telefonisch erfragen.
Die Telefonnummer findest du auf der Linkseite.
Grüsse
Nicole

Verfasst: Mo, 01.03.2004 - 21:20
von Träumerle
Also der Thearpeut kennt sich aus mit Schroth und ich hab auch spezielle Schroth-Übungen bekommen! Darauf habsch ja bestanden *gg* Auch halt mit dem richtigen Atmen und Beckenstellung etc. Da wird bei mir immer schön drauf geachtet...

Verfasst: Di, 02.03.2004 - 06:55
von netkitty
Na dann ist ja gut. ;)