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Hyperkyphose 83 grad.

Verfasst: Sa, 19.09.2026 - 17:50
von Tommy05
Hallo zusammen,

zunächst einmal entschuldigt bitte mein schlechtes Deutsch. Dieser Text wurde übersetzt, da ich aus Flandern in Belgien komme.

Ich bin ein 48-jähriger Mann, 2,07 m groß und habe erst im vergangenen Jahr die Diagnose einer Hyperkyphose von 83 Grad und einer Lordose von 63 Grad erhalten. Außerdem besteht mit großer Wahrscheinlichkeit eine Bindegewebserkrankung (wie z. B. Marfan oder eine andere).
Meine Tochter (heute 21 Jahre alt) hat ebenfalls eine Skoliose.
Soweit ich mich erinnern kann, hatte ich schon als Kind einen Rundrücken, denn meine Eltern haben mir immer gesagt, ich solle mich gerade halten.
Außerdem habe ich seit etwa 15 Jahren Probleme mit einer Spondylolyse-bedingten Anterolisthese Grad 1 (verschobener Wirbel) auf Höhe L5–S1.

Wegen des verschobenen Wirbels habe ich bereits sehr viel Physiotherapie, Osteopathie, Rückenschule, Schmerztherapie und Infiltrationen ausprobiert. Da nichts wirklich geholfen hat, musste ich irgendwann sogar meine Arbeit anpassen.

Da ich im Laufe der Jahre zunehmend auch Beschwerden im oberen Rücken und im Nacken bekam, bin ich im vergangenen Jahr zu einem Wirbelsäulenspezialisten in unserer weiteren Umgebung gegangen. Es wurden Röntgenaufnahmen gemacht und laut seiner Aussage ist die Hyperkyphose sehr ausgeprägt, allerdings bin ich noch flexibel genug. Daher wurde zunächst empfohlen, Physiotherapie und Krafttraining zu machen.

Aus eigener Initiative bin ich anschließend zu einer Schroth-Therapeutin gegangen (es gibt nur zwei davon in Belgien).
Was ich sehr auffällig fand: Der Wirbelsäulenspezialist hatte von der Schroth-Methode noch nie gehört und musste sie sogar googeln. Das fand ich für jemanden, der auf die Wirbelsäule spezialisiert ist, schon etwas ungewöhnlich.

Bei der Schroth-Therapeutin habe ich viele Übungen gelernt und hatte das Gefühl, dass meine Beschwerden und meine Situation wirklich ernst genommen wurden. Sie hat allerdings auch erwähnt, dass sie mehr Erfahrung mit Skoliose hat, vor allem bei jüngeren Patienten, die sich noch im Wachstum befinden. Mit einem Menschen mittleren Alters und einer derart ausgeprägten Kyphose hatte sie bisher nicht so viel Erfahrung. Ich war ungefähr 18 Sitzungen bei ihr und habe auf jeden Fall vor, noch einmal hinzugehen.

Zurzeit gehe ich alle paar Wochen zum Physiotherapeuten für Dry Needling im Nacken und oberen Rücken, um die durch die Fehlhaltung verspannten Muskeln zu lockern.

In den letzten Monaten habe ich zunehmend Beschwerden. Vor allem habe ich das Gefühl eines Drucks im Nacken, bekomme bei Belastung weniger Luft, habe Kribbeln neben der Schulter und sehr häufig Kopfschmerzen. Besonders schwierig ist es, wieder einzuschlafen, wenn ich nachts aufwache. Ich schlafe normalerweise auf dem Bauch, aber wegen der Schmerzen wechsle ich ständig die Position, und nichts scheint wirklich zu helfen. In den letzten zwei Jahren habe ich bereits mindestens vier verschiedene Kopfkissen gekauft, aber keines davon hat wirklich geholfen.

Gibt es hier im Forum noch andere Menschen mit einer ähnlichen Situation?
Ich würde hier im Forum gerne mitlesen und bin für alle Tipps und Erfahrungen sehr dankbar.
Entschuldigt bitte schon jetzt den langen Text.

Viele Grüße
Tom