Ideen für erste Schritte gesucht
Verfasst: So, 08.01.2012 - 19:10
Hallo miteinander,
ich bin 24 (wachse also nicht mehr) und möchte den Kampf gegen meine Rückenkrümmung aufnehmen.
Status quo: Wenn ich in für mich normaler Haltung mit dem Rücken an einer Wand stehe, berühren Hintern, Brustwirbelsäule und Hinterkopf die Wand, zwischen Lendenwirbelsäule und Wand sowie Hals dem oberen Ende des Halses und der Wand haben jeweils die nebeneinander und aneinander liegenden Finger einer Hand ohne Daumen Platz (Körpergröße ca. 1,90 m). Im Rahmen der Musterung wurde seinerzeit von einem Orthopäden festgestellt, dass diese zu krumme Wirbelsäulenform auf Keilwirbel und schwache Rückenmuskulatur zurückzuführen ist (was beides wieder miteinander zusammenhängt), weitere Befunde wurden nicht genannt, auch keine Behandlungsempfehlung ausgesprochen. Von der Form abgesehen habe ich mit dem Rücken keine Probleme, also auch keine Schmerzen. Da mein Vater auch einen schmerzfreien krummen Rücken hat und ich körperlich allgemein nach ihm komme, bin ich ziemlich sicher, dass die Form der Wirbelsäule bzw. der Wirbel auf erblichen Veranlagungen basiert.
Bisherige Behandlung: Vor geschätzten sieben, acht Jahren war ich zweimal wegen meinr Haltung ein paar Wochen in ambulanter Krankengymnastik, wo Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur gemacht wurden (erinnere mich noch an "Auf dem Rücken liegen und mit Beinen Fahrradfahrbewegungen in der Luft machen", die eine Krankengymnastik hatte auch Massageelemente). Leider hatte ich damals noch kein Problembewusstsein bzgl. meiner Haltung und mir die falsche Stelle für jugendlichen Widerstand gegen elterliche Ratschläge ausgesucht, also die Übungen anschließend nicht selbstständig weitergeführt. Im Ergebnis habe ich also seither allenfalls zufällig etwas für meinen Rücken getan.
Zukunftspläne: Aufgrund themenfremder Ereignisse habe ich inzwischen die Erfahrung verinnerlicht, dass man viel erreichen kann, wenn man beharrlich Arbeit in etwas investiert, und habe mich dazu entschieden, dass auch auf meine Haltung anzuwenden. Zugleich werde ich ab Mitte des Jahres für 1 Jahr für einen Freiwilligendienst in einem Entwicklungsland sein und muss zu diesem Zweck zuvor zu einem noch unbekannten Termin ein einwöchiges Vorbereitungsseminar absolvieren. Die Chance, diesen Freiwilligendienst zu machen, bedeutet mir sehr viel, sodass ich davon nur in Notfällen Abstand nehmen würde.
Fragen: Gibt es sinnvolle Maßnahmen, die ich jetzt einleiten kann, um meine Haltung zu verbessern (Schmerzreduktion ist nicht nötig, da wie gesagt keine Schmerzen vorliegen) und die sich mit meinen geschilderten Zukunftsplänen vereinbaren lassen (zeitl. und mit Blick auf medizinische Infrastruktur, die in Entwicklungsländern zur Verfügung steht)? Oder ist es trotz fehlenden Leidensdrucks unbedingt anzuraten, so schnell wie möglich das hier oft empfohlene Programm mit Dr. Hoffmann, stationärer Schroth-Reha usw. anzupeilen?
ich bin 24 (wachse also nicht mehr) und möchte den Kampf gegen meine Rückenkrümmung aufnehmen.
Status quo: Wenn ich in für mich normaler Haltung mit dem Rücken an einer Wand stehe, berühren Hintern, Brustwirbelsäule und Hinterkopf die Wand, zwischen Lendenwirbelsäule und Wand sowie Hals dem oberen Ende des Halses und der Wand haben jeweils die nebeneinander und aneinander liegenden Finger einer Hand ohne Daumen Platz (Körpergröße ca. 1,90 m). Im Rahmen der Musterung wurde seinerzeit von einem Orthopäden festgestellt, dass diese zu krumme Wirbelsäulenform auf Keilwirbel und schwache Rückenmuskulatur zurückzuführen ist (was beides wieder miteinander zusammenhängt), weitere Befunde wurden nicht genannt, auch keine Behandlungsempfehlung ausgesprochen. Von der Form abgesehen habe ich mit dem Rücken keine Probleme, also auch keine Schmerzen. Da mein Vater auch einen schmerzfreien krummen Rücken hat und ich körperlich allgemein nach ihm komme, bin ich ziemlich sicher, dass die Form der Wirbelsäule bzw. der Wirbel auf erblichen Veranlagungen basiert.
Bisherige Behandlung: Vor geschätzten sieben, acht Jahren war ich zweimal wegen meinr Haltung ein paar Wochen in ambulanter Krankengymnastik, wo Übungen zur Stärkung der Rückenmuskulatur gemacht wurden (erinnere mich noch an "Auf dem Rücken liegen und mit Beinen Fahrradfahrbewegungen in der Luft machen", die eine Krankengymnastik hatte auch Massageelemente). Leider hatte ich damals noch kein Problembewusstsein bzgl. meiner Haltung und mir die falsche Stelle für jugendlichen Widerstand gegen elterliche Ratschläge ausgesucht, also die Übungen anschließend nicht selbstständig weitergeführt. Im Ergebnis habe ich also seither allenfalls zufällig etwas für meinen Rücken getan.
Zukunftspläne: Aufgrund themenfremder Ereignisse habe ich inzwischen die Erfahrung verinnerlicht, dass man viel erreichen kann, wenn man beharrlich Arbeit in etwas investiert, und habe mich dazu entschieden, dass auch auf meine Haltung anzuwenden. Zugleich werde ich ab Mitte des Jahres für 1 Jahr für einen Freiwilligendienst in einem Entwicklungsland sein und muss zu diesem Zweck zuvor zu einem noch unbekannten Termin ein einwöchiges Vorbereitungsseminar absolvieren. Die Chance, diesen Freiwilligendienst zu machen, bedeutet mir sehr viel, sodass ich davon nur in Notfällen Abstand nehmen würde.
Fragen: Gibt es sinnvolle Maßnahmen, die ich jetzt einleiten kann, um meine Haltung zu verbessern (Schmerzreduktion ist nicht nötig, da wie gesagt keine Schmerzen vorliegen) und die sich mit meinen geschilderten Zukunftsplänen vereinbaren lassen (zeitl. und mit Blick auf medizinische Infrastruktur, die in Entwicklungsländern zur Verfügung steht)? Oder ist es trotz fehlenden Leidensdrucks unbedingt anzuraten, so schnell wie möglich das hier oft empfohlene Programm mit Dr. Hoffmann, stationärer Schroth-Reha usw. anzupeilen?