Hallo,
socke hat geschrieben:
Bei mir ist es fast nur die BWS. Ich habe aber auch nicht den typischen "scheuermann-buckel" direkt unter dem Nacken, sondern eine insgesamt ziemlich nach hinten versetzte BWS.
meine Verbiegung ist eher zwischen den Schulterblätter, aber auch direkt unter der Halswirbelsäule habe ich das Gefühl, verbiegt sich etwas. Da habe ich dann auch die Schmerzen, wenn ich zb den Kopf immer hochhebe.
Das werde ich mal den Doc fragen - oje die Liste wird immer länger, hoffentlich hat er soviel Zeit...
Deswegen gilt es ja auch, vor jeder aktiven Maßnahme erst einmal weitgehend schmerzfrei zu werden ("Reha-fähig").
ich denke, dass bei mir dieses Dehnen wirklich sehr viel Sinn macht, denn so stoße ich schon recht früh an meine Grenzen...
Wie ich hier schon öfters gelesen habe, kann man auch "nur" das halbe Reha-Programm durchführen, wenn einem sechs Stunden zu viel sind.Das war eine meiner Befürchtungen, da ich ja noch eine andere Erkrankung habe.
Das würde ich aber später dan abklären.
Ja, ich denke auch das ich als "nicht-sportler" deutlich weniger Schmerzen hätte als jetzt. Wer aber zur Kyphose neigt, der arbeitet sich durch fast jeden Sport (vor allem solchen, der Muskulatur am Oberkörper aufbaut) immer mehr in die Krümmung.
deswegen ärgere ich mich auch so, dass man meinen Scheuermann und auch meinen Probleme, die ich schon seit je her habe, nie ernsthaft nachgegangen ist.
Ich habe als Kind Leistungsturnen gemacht, dann viele Jahre Volleyball und Kampfsport.
Nicht gerade das, was so zu empfehlen wäre. Vorallem Volleyball war teilweise eine echte Qual - danach ( und dazwischen...)
Bald weiss ich mehr. Bin auf jeden Fall sehr sehr gespannt auf die Schmerzbilanz im Korsett.
ich auch
Klaus hat geschrieben:
Bestenfalls kann man die Fehler des Alltags und auch des Lieblingssports, von dem man nicht lassen kann

, wieder mit Korsett oder/und Schroth ausgleichen.
das wäre dann eine gute Option, dass ich im Job doch manches machen könnte und es dann wieder hinbekommen würde.
Ich kämpfe selbst jetzt noch, am dritten Tag nach dem Badminton, mit Genick-und Schulterschmerzen
Ricky, insofern solltest Du schon ein bischen darüber nachdenken, ob Du auf Dauer jeden durch die Arbeit geforderten Sport mitmachen kannst.
Also Bowling und Trampolin geht definitiv überhaupt nicht mehr.
Das Blöde ist einfach, dass ich in meinem Job mittlerweile ausschließlich Pubertierende bekomme und da meist Jungs.
Die "knackt" man am ehesten über Sport etc, denn wen wunderts, ist Reden meist nicht so ihr Ding, vorallem nicht über Probleme.
So kann man gut eine Beziehung aufbauen und sie werden dafür "leichter lenkbar"
Ist mein pädagogischer Ansatz, der sehr gute Erfolge bringt.
Nur leide ich dann irgendwie...
Obwohl mir letztens einer der Jungs, weil wir nur zu Zweit beim Bowlen waren zugestanden hat mit Bande und zwei Hände spielen zu dürfen und er hat fast nicht gelacht...

Vorallem als ich dann auch noch gewann...aber im Normalsfall vermeide ich dies nun absolut.
Nach einer REHA wirst Du wahrscheinlich auch einschätzen können, wie sehr die Bewegungen z. Bsp. beim Badminton immer schädlich sind. Vielleicht aber auch die Erkenntnis, dass Deine Bewegungen noch sehr von ungewollten Verkrampfungen geprägt sind?
ich nehme an Beides.
Mittlerweile bin ich auf eine Reha mächtig gespannt - sofern ich eine bekomme.Mal schauen was der Doc sagt.
Würdest Du ihn beim nächsten Mal direkt darauf ansprechen, wenn er nicht von sich aus darauf kommt?
Kaffeetrinker hat geschrieben:
Bei Dr. Hoffmann geht es erstmal ums dehnen, denn mit Muskelaufbau verkürzen sich wieder die Strukturen. um nichts anderes drehts sichs da. Wenn Verkürzungen da sind (bei den meisten Kyphotiker) müssen diese erstmal gedehnt werden.
ja, auf dem Stand bin ich...
den normalen Rückengeschädigten gings besser und ich trainierte fleissig in die Verkürzungen rein.......
zum Glück bin ich schon "früh" hier s Forum gestoßen, denn die KG vorher wollte mit mir auch an den Geräten die Muskeln aufbauen...
....wenns nach den Schmerzen ginge wäre ich ja quasi nicht Reha-fähig.....
derzeit habe ich tatsächhlich das Gefühl, denn wir mußten ja schon die Übungen abrechen.
Aber ich würde mir bei der Reha erhoffen, dass durch andere Anwendungen auch die Muskeln weicher werden.
Notfalls müßte man vielleicht, um den Teufelskreis zu durchbrechen Schmerzmittel nehmen, damit man überhaupt die Übungen machen könnte, wodurch die Muskeln dann dehnbarer wären.
Oder ist an dieser Logik etwas falsch?
minimine hat geschrieben:
die zweite Übung, die du beschreibst, klingt nach Deuserband-Übung, was ebenfalls keine Dehnübung ist (das einzige was du dabei dehnst, ist das Band), aber wenn du das nach unten ziehst, spannst du ja die Rückenmuskeln an und machst somit Muskelaufbau.
Irgendwie kam ich mit der Übung sowieso nicht klar, denn ich hätte das Band bzw. den Stock nach unten ziehen müssen, bei der Ausatmung. Logischer wäre für mich gewesen beim Hochräkeln...
Aber ich durfte nur mit den Armen ziehen, deswegen ging ich davon aus, dass es kein Aufbau sei.
Meine Mutter hat von Dr. Hoffmann ja ebenfalls so ein Dehnungsrezept bekommen und bei ihr wurde eher passiv gedehnt bzw. Beinrückseitendehnung, die sie dann schon auch selbst machen konnte.
Diese Übungen mache ich auch immer zuhause. Die tun mir auch gut.
Salbe empfohlen, war zwar nicht ganz billig und riecht wie ein Erkältungsbad, half aber sehr gut gegen Verspannungen. Wenn du magst, schau ich mal nach, wie die heißt.
Vielen Dank

Ich habe auch ein sehr gutes Mittel zum Einreiben was immer wirkt, auch wenn es eine Weile dauert.
Lustig ist, dass einige Zeit nach dem Auftragen die Wirbel anfangen zu knacksen, so als ob sie wieder an die richtige Stellen könnten.
Ich habe bei allen 3 Reha´s solche Fälle kennengelernt, die vor Schmerzen keine Übungen machen konnten.
und was haben die dann gemacht?
Lieben Gruß an alle
und ein schönes Wochenende
