Beurteilung meines Befundes ?!
Verfasst: Fr, 19.08.2011 - 09:33
Guten Morgen zusammen.
Erst einmal vorweg:
Ich heisse Maik, bin "noch" 33 Jahre alt und leide seit längerem unter Problemen an der WS.
Vor einigen Wochen verspürte ich ein leichtes Taubheitsgefühl am linken großen Zeh, welches ich jedoch geschickt ignorierte. Einige Tage darauf mache sich mein Lendenwirbelbereich leicht bemerkbar. Nichts tragisches dachte ich mir, passiert ja öfter mal....
Letzten Montag dann ging nach dem zubinden meiner Schuhe am Morgen garnichts mehr. Wie ein halboffenes Klappmesser starkste ich durch die Wohnung auf der Suche nach Hilfe. Markerschütternde Schmerzen die in beide Beine strahlten. Dämlich wie man dann ist dachte ich mir "wird schon..." und fuhr zur Arbeit. Abends war dann endgültig Schluß, also ab zum Doc welcher mich auch gleich zum Orthopäden überwies.
Sein erster Satz war: "Ihre LWS steht ja stocksteif?!"
Röntgen, LWS komplett seitig.
Morbus Scheuermann, meine LWS steht kerzengerade.
Nächster Tag: MRT
Auszug Diagnose:
1. Segment LWK5/SWK1 breitbasiger etwa 4mm messender Bandscheibenprolaps der beide S1-Wurzeln erreicht im Recessus und hier bei zusätzlicher Spondylarthose zu einer Reizung führt. Die Neuroforamina sind noch ausreichend weit ohne sicheren Hinweis auf L5-Kompression.
2. Dehydrierungszeichen des Bandscheibenfaches LWK2/3 mit ventral betonter Osteochondrose die leicht aktiviert imponiert.
3. Relativ steile Haltung mit Schmol'schen Knoten als Residuen eines abgelaufenen Morbus Scheuermann.
Ich muss dazu sagen, mein Orthopäde ist nicht sehr gesprächig. Auch auf Nachfrage konnte oder wollte er mir nicht genau erklären was dies nun bedeutet. Er verordnete mir KG und verwies mich mehr oder weniger liebevoll der Praxis. Rezepte gabs nur für eine Stützbandage. Keine Schmerzmittel oder sonst etwas. Ibu400 reicht meinte er. AU bis einschliesslich Dienstag mit den Worten: "Wenn es nicht besser wird, dann müssen Sie halt noch einmal wiederkommen"...
Bin eigentlich weniger von der Diagnose geschockt, sondern vielmehr von meinem sog. Facharzt.
Gruß,
Maik
Erst einmal vorweg:
Ich heisse Maik, bin "noch" 33 Jahre alt und leide seit längerem unter Problemen an der WS.
Vor einigen Wochen verspürte ich ein leichtes Taubheitsgefühl am linken großen Zeh, welches ich jedoch geschickt ignorierte. Einige Tage darauf mache sich mein Lendenwirbelbereich leicht bemerkbar. Nichts tragisches dachte ich mir, passiert ja öfter mal....
Letzten Montag dann ging nach dem zubinden meiner Schuhe am Morgen garnichts mehr. Wie ein halboffenes Klappmesser starkste ich durch die Wohnung auf der Suche nach Hilfe. Markerschütternde Schmerzen die in beide Beine strahlten. Dämlich wie man dann ist dachte ich mir "wird schon..." und fuhr zur Arbeit. Abends war dann endgültig Schluß, also ab zum Doc welcher mich auch gleich zum Orthopäden überwies.
Sein erster Satz war: "Ihre LWS steht ja stocksteif?!"
Röntgen, LWS komplett seitig.
Morbus Scheuermann, meine LWS steht kerzengerade.
Nächster Tag: MRT
Auszug Diagnose:
1. Segment LWK5/SWK1 breitbasiger etwa 4mm messender Bandscheibenprolaps der beide S1-Wurzeln erreicht im Recessus und hier bei zusätzlicher Spondylarthose zu einer Reizung führt. Die Neuroforamina sind noch ausreichend weit ohne sicheren Hinweis auf L5-Kompression.
2. Dehydrierungszeichen des Bandscheibenfaches LWK2/3 mit ventral betonter Osteochondrose die leicht aktiviert imponiert.
3. Relativ steile Haltung mit Schmol'schen Knoten als Residuen eines abgelaufenen Morbus Scheuermann.
Ich muss dazu sagen, mein Orthopäde ist nicht sehr gesprächig. Auch auf Nachfrage konnte oder wollte er mir nicht genau erklären was dies nun bedeutet. Er verordnete mir KG und verwies mich mehr oder weniger liebevoll der Praxis. Rezepte gabs nur für eine Stützbandage. Keine Schmerzmittel oder sonst etwas. Ibu400 reicht meinte er. AU bis einschliesslich Dienstag mit den Worten: "Wenn es nicht besser wird, dann müssen Sie halt noch einmal wiederkommen"...
Bin eigentlich weniger von der Diagnose geschockt, sondern vielmehr von meinem sog. Facharzt.
Gruß,
Maik