Morbus Scheuermann und Skoliose
Verfasst: Di, 12.07.2011 - 23:14
Hallo! Mein Name ist Hannah und ich bin 18 Jahre alt.
Die Diagnose für Skoliose habe ich mit 9 Jahre (oder früher, leider weiß ich es nicht mehr so genau) erhalten. War damals bei der Krankengymnastik und das hat auch gut geholfen. Mein Arzt meinte auch das sie nicht unbedingt stark ist. Hatte dann auch die folgenden Jahre eig. keine Probleme damit.
Mit 15 oder 16 Jahren fing es dann an, dass ich als ich gerade auf einem Konzert war, zu schmerzen. Ich stand ziemlich lange und irgendwann konnte ich dann nicht mehr stehen, weil ich so arge Schmerzen hatte. Es hat sich mehr oder weniger so angefühlt als ob meine Wirbelsäule mein Gewicht nicht mehr tragen kann. Durch das Sitzen wurde es dann auch nicht unbedingt besser. Eine Freundin hat dann im Lendenwirbelbereich etwas massiert. Dadurch wurde es aber auch nur kurz besser. Als ich mich dann Abends hingelegt hatte, ging es gar nicht mehr. Am nächsten Morgen hatte ich dann erst mal keine Schmerzen mehr. Die Woche drauf hatte ich die Schmerzen dann immer öfter, bin dann auf Drängen meiner Mutter auch zum Orthopäden gegangen.
Der hat dann damals gemeint das ich eine Deckplattendefekt habe. Er meinte, das ich einen Bruch einer Deckplatte an einem Wirbel hätte und dass das eig. vorwiegend ältere Menschen haben. Hat mich natürlich dann auch sehr gewundert. Er hat mir dann Krankengymnastik verschrieben, aber die Frau die mit mir Gymnastik machen sollte, hat einfach nur massiert. Dadurch ging es dann auch wie gesagt kurzzeitig besser, aber auf Dauer hat es leider nichts gebracht. Tja, die "Krankengymnastik" war dann auch irgendwann rum und dann habe ich mich nicht mehr so damit beschäftigt. Habe es einfach hingenommen wie es eben war. Sport konnte ich zu der Zeit eh nicht viel machen, da ich kurz vorher eine Knieoperation hatte und 2 jahre später dann noch eine OP im Inneren der Nase.
Na ja. Mit 17 (letztes Jahr (2010) im September) hatte ich dann einen Autounfall (uns ist einer hinten rein gefahren. Meinen Eltern ging es gut) mit meinen Eltern. Daher das ich große Schmerzen hatte sind wir dann ins Krankenhaus in die Notaufnahme gefahren. Dort wurde dann mein Rücken gerönkt und die Ärztin meinte dann ich hätte eine Überstreckung der Wirbelsäule und das wenn ich Schmerzen habe auch mal eine Tablette dagegen nehmen darf. Soweit so gut. Ein paar Tage später kam dann ein Anruf vom Krankenhaus, dass sie noch etwas (verspätet wohlgemerkt) auf den Rönkenbildern entdeckt haben und das ich doch mal ins MRT soll. War dann drinnen und die Aufnahmen wurden gemacht. Der Arzt meinte ist nichts schlimmes. Gut dann habe ich noch meinen Hausarzt angerufen und der meinte dann, dass ich Morbus Scheuermann hätte. Eben die Krankheit die im jungen Alter entsteht und mit 18 Jahren aufhört. In der ganzen zwischen Zeit von meinem 15 - 17 Lebensjahr habe ich dann versucht die Schmerzen mit ABC-Pflastern (die spenden Wärme) zu verringern. Hilf leider auch nur auf kurze Dauer, ist aber nach Konzerten ganz gut (ich fotografiere leidenschaftlich auf Konzerten und wollte das natürlich nicht aufgeben).
Wie ich im Forum gelesen habe, gibt es noch jemanden der zusätzlich noch unterschiedlich hohe Schultern hat. Das habe ich nämlich auch. Mein Arzt meinte aber damals, dass das völlig ok ist und nicht weiter schlimm. War dann genauso blind wie der junge Mann im Forum und hab darauf nicht weiter geachtet. Aber weil er das geschrieben hat und ich das interessant fande, finde ich sollte ich es auch erwähnen. Ich bin gespannt was der andere Arzt dazu sagt. Habe ja im Internet gelesen, das man sowas durch Korsetts oder Krankengymnastik verbessern kann. Mein Arzt meinte aber das diese Krankheit ein Leben lang da ist und das man dagegen nix machen kann.
Falls ihr evtl. Fragen habt oder so könnt ihr die mir gerne stellen. Vielleicht hilft euch mein "Leben" mit den Schmerzen etwas weiter oder vielleicht hat jemand Tipps für mich. Ich würde mich freuen wenn mir jemand helfen kann!
Liebe Grüße!
Die Diagnose für Skoliose habe ich mit 9 Jahre (oder früher, leider weiß ich es nicht mehr so genau) erhalten. War damals bei der Krankengymnastik und das hat auch gut geholfen. Mein Arzt meinte auch das sie nicht unbedingt stark ist. Hatte dann auch die folgenden Jahre eig. keine Probleme damit.
Mit 15 oder 16 Jahren fing es dann an, dass ich als ich gerade auf einem Konzert war, zu schmerzen. Ich stand ziemlich lange und irgendwann konnte ich dann nicht mehr stehen, weil ich so arge Schmerzen hatte. Es hat sich mehr oder weniger so angefühlt als ob meine Wirbelsäule mein Gewicht nicht mehr tragen kann. Durch das Sitzen wurde es dann auch nicht unbedingt besser. Eine Freundin hat dann im Lendenwirbelbereich etwas massiert. Dadurch wurde es aber auch nur kurz besser. Als ich mich dann Abends hingelegt hatte, ging es gar nicht mehr. Am nächsten Morgen hatte ich dann erst mal keine Schmerzen mehr. Die Woche drauf hatte ich die Schmerzen dann immer öfter, bin dann auf Drängen meiner Mutter auch zum Orthopäden gegangen.
Der hat dann damals gemeint das ich eine Deckplattendefekt habe. Er meinte, das ich einen Bruch einer Deckplatte an einem Wirbel hätte und dass das eig. vorwiegend ältere Menschen haben. Hat mich natürlich dann auch sehr gewundert. Er hat mir dann Krankengymnastik verschrieben, aber die Frau die mit mir Gymnastik machen sollte, hat einfach nur massiert. Dadurch ging es dann auch wie gesagt kurzzeitig besser, aber auf Dauer hat es leider nichts gebracht. Tja, die "Krankengymnastik" war dann auch irgendwann rum und dann habe ich mich nicht mehr so damit beschäftigt. Habe es einfach hingenommen wie es eben war. Sport konnte ich zu der Zeit eh nicht viel machen, da ich kurz vorher eine Knieoperation hatte und 2 jahre später dann noch eine OP im Inneren der Nase.
Na ja. Mit 17 (letztes Jahr (2010) im September) hatte ich dann einen Autounfall (uns ist einer hinten rein gefahren. Meinen Eltern ging es gut) mit meinen Eltern. Daher das ich große Schmerzen hatte sind wir dann ins Krankenhaus in die Notaufnahme gefahren. Dort wurde dann mein Rücken gerönkt und die Ärztin meinte dann ich hätte eine Überstreckung der Wirbelsäule und das wenn ich Schmerzen habe auch mal eine Tablette dagegen nehmen darf. Soweit so gut. Ein paar Tage später kam dann ein Anruf vom Krankenhaus, dass sie noch etwas (verspätet wohlgemerkt) auf den Rönkenbildern entdeckt haben und das ich doch mal ins MRT soll. War dann drinnen und die Aufnahmen wurden gemacht. Der Arzt meinte ist nichts schlimmes. Gut dann habe ich noch meinen Hausarzt angerufen und der meinte dann, dass ich Morbus Scheuermann hätte. Eben die Krankheit die im jungen Alter entsteht und mit 18 Jahren aufhört. In der ganzen zwischen Zeit von meinem 15 - 17 Lebensjahr habe ich dann versucht die Schmerzen mit ABC-Pflastern (die spenden Wärme) zu verringern. Hilf leider auch nur auf kurze Dauer, ist aber nach Konzerten ganz gut (ich fotografiere leidenschaftlich auf Konzerten und wollte das natürlich nicht aufgeben).
Wie ich im Forum gelesen habe, gibt es noch jemanden der zusätzlich noch unterschiedlich hohe Schultern hat. Das habe ich nämlich auch. Mein Arzt meinte aber damals, dass das völlig ok ist und nicht weiter schlimm. War dann genauso blind wie der junge Mann im Forum und hab darauf nicht weiter geachtet. Aber weil er das geschrieben hat und ich das interessant fande, finde ich sollte ich es auch erwähnen. Ich bin gespannt was der andere Arzt dazu sagt. Habe ja im Internet gelesen, das man sowas durch Korsetts oder Krankengymnastik verbessern kann. Mein Arzt meinte aber das diese Krankheit ein Leben lang da ist und das man dagegen nix machen kann.
Falls ihr evtl. Fragen habt oder so könnt ihr die mir gerne stellen. Vielleicht hilft euch mein "Leben" mit den Schmerzen etwas weiter oder vielleicht hat jemand Tipps für mich. Ich würde mich freuen wenn mir jemand helfen kann!
Liebe Grüße!