Kyphose - zu welchem Fachmann in Norddeutschland?
Verfasst: Di, 17.08.2010 - 14:15
Hallo,
das ist mein erster Beitrag hier im Forum.
Ich bin jetzt 28 Jahre alt und leide unter einem relativ stark ausgeprägten Hohl-/Rundrücken, mein Brustkorb ist eingesunken. Zum ersten mal aufgefallen ist es mir mit 19 (Freundin: "Stell dich mal gerade hin, du lässt alles immer so hängen!").
Körperliche Probleme habe ich eher weniger, nur manchmal durchaus merkbare Rückenschmerzen im Brustwirbelbereich.
Ich kann zwar bewusst unter "Zwang" (Brust Raus, Hohlkreuz, Schultern und Kopf nach hinten) relativ gerade stehen, aber eine natürliche Haltung ist das nicht.
Da ich schlank und muskulös bin finde ich mich trotzdem noch halbwegs attraktiv, trotzdem ist ein hoher psychischer Leidensdruck wegen meinem sichtbar ungesunden Rücken vorhanden. Ich denke eigentlich ständig daran und muss mich bei jeder Gelegenheit im Spiegel beobachten.
Ich vor ca. 3 jahren mal bei einem Orthopäden, der hat sich das kurz angeguckt und geröntgt. Seine Aussage: "Da kann man nichts machen, das kommt von einem Wachstumsschub in der Jugend. Gehen sie Schwimmen, das ist gut für den Rücken.."
das habe ich erstmal hingenommen und mich nicht weiter damit beschäftigt..
Nun ist es so dass ich in meiner Jugend bist zum Alter von ca. 23 dauerhaft schwer depressiv gewesen bin und kein Selbstbewusstsein hatte. Ich habe mich über Jahre im wahrsten Sinne des Wortes "hängen lassen" und hatte keine Kraft um mich psychisch und körperlich gerade zu machen.
Ich bin der festen Überzeugung das meine Fehlhaltung damit zusammenhängt, und das es möglich ist eine Verbesserung zu erzielen.
Ausserdem bin ich Tischler, d.h. starken körperlichen Belastungen ausgesetzt. Jeden Tag schwere Sachen schleppen, viel in ungesunden/gebeugten Körperhaltungen Arbeiten usw.
Ich denke da ist es wichtig was zu unternehmen..
Ich will nicht weiter Zeit verplempern sondern jetzt Nägel mit Köpfen machen und zu jemandem gehen der sich wirklich damit auskennt.
Ich komme aus Hamburg und suche einen Spezialisten in meiner Nähe. Einen der mich nicht abspeist, der mir wirklich sagen kann was Sache ist und mit welche Therapiemöglichkeiten es gibt. Zur Not fahre ich auch quer durch D, eine vernünftige Diagnose ist am wichtigsten.
Ich habe hier von Prof. Halm / Klinikum Neustadt gelesen, sollte ich mich dahin wenden?
Grüße,
Bensi
das ist mein erster Beitrag hier im Forum.
Ich bin jetzt 28 Jahre alt und leide unter einem relativ stark ausgeprägten Hohl-/Rundrücken, mein Brustkorb ist eingesunken. Zum ersten mal aufgefallen ist es mir mit 19 (Freundin: "Stell dich mal gerade hin, du lässt alles immer so hängen!").
Körperliche Probleme habe ich eher weniger, nur manchmal durchaus merkbare Rückenschmerzen im Brustwirbelbereich.
Ich kann zwar bewusst unter "Zwang" (Brust Raus, Hohlkreuz, Schultern und Kopf nach hinten) relativ gerade stehen, aber eine natürliche Haltung ist das nicht.
Da ich schlank und muskulös bin finde ich mich trotzdem noch halbwegs attraktiv, trotzdem ist ein hoher psychischer Leidensdruck wegen meinem sichtbar ungesunden Rücken vorhanden. Ich denke eigentlich ständig daran und muss mich bei jeder Gelegenheit im Spiegel beobachten.
Ich vor ca. 3 jahren mal bei einem Orthopäden, der hat sich das kurz angeguckt und geröntgt. Seine Aussage: "Da kann man nichts machen, das kommt von einem Wachstumsschub in der Jugend. Gehen sie Schwimmen, das ist gut für den Rücken.."
das habe ich erstmal hingenommen und mich nicht weiter damit beschäftigt..
Nun ist es so dass ich in meiner Jugend bist zum Alter von ca. 23 dauerhaft schwer depressiv gewesen bin und kein Selbstbewusstsein hatte. Ich habe mich über Jahre im wahrsten Sinne des Wortes "hängen lassen" und hatte keine Kraft um mich psychisch und körperlich gerade zu machen.
Ich bin der festen Überzeugung das meine Fehlhaltung damit zusammenhängt, und das es möglich ist eine Verbesserung zu erzielen.
Ausserdem bin ich Tischler, d.h. starken körperlichen Belastungen ausgesetzt. Jeden Tag schwere Sachen schleppen, viel in ungesunden/gebeugten Körperhaltungen Arbeiten usw.
Ich denke da ist es wichtig was zu unternehmen..
Ich will nicht weiter Zeit verplempern sondern jetzt Nägel mit Köpfen machen und zu jemandem gehen der sich wirklich damit auskennt.
Ich komme aus Hamburg und suche einen Spezialisten in meiner Nähe. Einen der mich nicht abspeist, der mir wirklich sagen kann was Sache ist und mit welche Therapiemöglichkeiten es gibt. Zur Not fahre ich auch quer durch D, eine vernünftige Diagnose ist am wichtigsten.
Ich habe hier von Prof. Halm / Klinikum Neustadt gelesen, sollte ich mich dahin wenden?
Grüße,
Bensi
