Seite 1 von 1

Hohlrundrücken: Aktueller Stand & Fragen zu Korsett

Verfasst: Mo, 01.12.2008 - 23:54
von Nebelschleier
Hallo zusammen,

ich habe hier zu Beginn des Jahres schon einmal geschrieben und Informationen eingeholt. Leider habe ich meine Accountdaten "verlegt" und mußte mich nun neu anmelden. Kurz nocheinmal zu mir: Bin 24 und habe circa seit meinem 15ten Lebensjahr mit stetiger Verschlimmerung einen ausgeprägten Hohlrundrücken bekommen. Dies war sicher auch durch mein tägliches Sitzen vor dem PC und Übergewicht bedingt. Die Ärzte bei mir im Ort stellten entweder keine Diagnose oder verschrieben lediglich Krankengymastik und hakten das Thema ab.

Über das Forum kam ich schließlich zu Dr. Hoffmann. Dieser stellte im April dieses Jahres folgenden Befund: Thorakale Verbiegung von 11° nach Cobb, der hochcervikale Winkel liegt bei 13° nach Cobb, Kyphosewinkel bei 54° nach Stagnara, der Lordosewinkel bei 62°.

Nachdem eine Schroth REHA zwei mal von meiner Kasse (BKK) abgelehnt wurde, hatte ich dort ein Gespräch und man zwang mich quasi dazu zuerst mindestens 1 Jahr eine Orthese zu tragen. Vorher hätte ich keine Chance auf eine Bewilligung. Folglich ließ ich mir diese verschreiben und trage seit Anfang Oktober eine Orthese von Rahmouni.

Ich bin nicht ganz gücklich über diesen Zustand und auch nicht recht mit dem Korsett zufrieden. Bis zum heutigen Tage habe ich es leider nicht geschafft über 5 Stunden täglich hinaus zu kommen. Nach einigen Berichten im Internet ging ich davon aus, daß man Kleidung darüber tragen kann, was aber in meinem Fall absolut nicht möglich ist. Laufen ist ebenfalls nur schwer möglich, da meine Haltung mit Korsett immer schräg nach vorne ist. Ich kann dann zwar krampfhaft gerade stehen, aber mein Becken wird nicht gedreht, wie es sein sollte (sofern ich das Prinzip richtig verstanden habe), sondern die Lordose eher verstärkt. Schwer zu erklären. Somit komme ich nur nachts zum Tragen. Damit ein- und durchzuschlafen ist jedoch die reinste Quälerei.

Die erste Kontrolle nach 1 Monat tragen brachte das folgende KORRIGIERTE (!) Röntgenergebnis: 40° Kyphose, 58° Lordose. Das ist doch ein Witz. Ich war seit meinem Röntgen im April nicht untätig und habe alle 2 Tage gezielte Dehnübungen vollzogen. Des Weiteren trainiere ich seit Juli ebenfalls 3 mal die Woche gezielt mit Gewichten und hatte das Gefühl, daß sich schon dadurch zumindest die Kyphose leicht gebessert hatte. Somit ist mein Fazit für das Korsett, daß es 0 bringt. Was dazu kommt, ist, daß dieses bis zum Anschlag geschlossen (sowohl unten als auch oben) und kein Spielraum für weitere Korrekturen vorhanden ist. Aber im unteren Rückenbereich ist massig Luft vorhanden - paßt eine ganze Hand rein. Teilweise habe ich das Gefühl, daß es mich eher mehr ins Hohlkreuz drückt. Ein Gespräch mit Rahmouni brachte nichts; dieser meinte das würde schon werden. :(

Bin nun etwas ratlos und mal wieder recht verzweifelt. Ich habe mir aufgrund der Rückenprobleme 2 Urlaubssemester an der Uni gegönnt, um dieses Probleme in den Griff zu bekommen, aber es tut sich einfach zu wenig. Ebenfalls zu Beginn des Jahres habe ich mir zu Hause einen Heimfitnessraum mit all meinem gesparten Geld mit qualitativ hochwertigen Geräten eingerichtet (Nautilus etc.), die gezielt auf die Verbesserung meiner Beschwerden abzielen. Wie bereits oben angesprochen, habe ich bereits 5 Monate intensives konsequentes Training hinter mir. Dieses sieht man auch recht gut und ich habe gelernt verschiedene Muskeln besser zu spüren und durch bestimmtes Anspannen meine Haltung zu beeinflussen. Schroth war mir ja leider bisher noch nicht vergönnt - bin aber trotzdem recht gut über die Muskeln und die jeweiligen Funktionen, Zugrichtungen etc. informiert.

Wenn ich versuche gerade zu stehen, sieht dies einigermaßen normal aus (vor allem morgens nach dem Aufstehen sieht die Haltung fast normal aus). Stehe ich jedoch locker da oder denke nicht an das Anspannen, habe ich kaum eine Verbesserung zum damaligen Röntgen. Das ärgert mich. Leider kann ich nicht die ganze Zeit mit angespanntem Hintern und Bauch, und durchgedrücktem Trapez herumlaufen. Eine aufrechtere Haltung habe ich mir generell schon angewöhnt.

Wie man sieht, mangelt es mir sicher nicht an Disziplin oder Konsequenz, aber wenn sich partout keine Resultate einstellen wollen, fragt man sich schon ob das alles einen Sinn hat.

Jemand irgendwelche Vorschläge oder Tips? Das Korsett ändern lassen? Weiter auf Besserung hoffen?

Grüße

PS: Für die etwas Versierteren kurz noch eine kleine Erläuterung zu meinem Training. Ich bin mir zwar relativ sicher, daß ich gezielt dem Hohlrundrücken entgegen wirke, aber man lernt ja nie aus. Ich verfolge folgendes Prinzip: Ganzkörpertraining mit Fokus auf Bauch, Rumpf, Schultern, Hintern, Biceps femoris (hinterer Oberschenkel) und Trapez/Nacken stärken; Brust, Hüftbeuger und vorderer Oberschenkel dehnen. Für letztere dehnen setze ich auf eine Art Ausfallschritt. Überall so viel Gewicht, daß noch eine perfekte saubere Ausführung möglich ist. Brustübungen generell mit wenig Gewicht ausführen, um einer Gefahr der Verschlimmerung der Kyphose aus dem Weg zu gehen.

Verfasst: Di, 02.12.2008 - 10:12
von Klaus
nebelschleier hat geschrieben:Nachdem eine Schroth REHA zwei mal von meiner Kasse (BKK) abgelehnt wurde, hatte ich dort ein Gespräch und man zwang mich quasi dazu zuerst mindestens 1 Jahr eine Orthese zu tragen. Vorher hätte ich keine Chance auf eine Bewilligung. Folglich ließ ich mir diese verschreiben und trage seit Anfang Oktober eine Orthese von Rahmouni.
Ich finde es sehr ungewöhnlich, dass eine Krankenkasse einen 24- jährigen zwingt, ein offensichtlich korrigierendes Korsett zu tragen!!

Normalerweise muss man als Erwachsener um so ein Korsett kämpfen.

Bei einer konservativen Erwachsenen Therapie steht an erster Stelle die KG und optimalerweise die Schroth KG in einer stationären REHA.!

Als Ergänzung kann man dann ein Korsett versuchen und muss beides parallel machen.
Ebenfalls zu Beginn des Jahres habe ich mir zu Hause einen Heimfitnessraum mit all meinem gesparten Geld mit qualitativ hochwertigen Geräten eingerichtet (Nautilus etc.),
Für das Geld hättest Du auch locker eine private Schroth REHA machen können! Und für den Bruchteil des Geldes danach in einem Fitness Studio trainieren können.
Gibt es tatsächlich noch nautilus Geräte zu kaufen?
Für die etwas Versierteren kurz noch eine kleine Erläuterung zu meinem Training
Also neben der Dehnung und "Stärkung" finde ich nichts konkretes dazu, wie Du die Übungen ausführst.
Wichtig ist, generell aus der Kyphose herauszugehen, nach oben strecken und Bauch nach hinten drücken.
Gutes Beispiel für richtige Bewegungsausführung ist der Butterfly:
vorwärts verboten, rückwärts optimal.

Gruss
Klaus

Verfasst: Di, 02.12.2008 - 11:02
von Nebelschleier
Ich war ebenso verwundert über die Aussage der Krankenkasse. Ansich wollte ich auch zuerst die Schroth KG durchziehen und, falls garnichts hilft, ein Korsett beantragen. Die Kasse argumentierte damit, daß ich zuerst alle Maßnahmen vorort (was ein Korsett einschließt) ausschöpfen muß, bevor anderweitige, wie z.B. Bad Salzungen genehmigt werden können.
Für das Geld hättest Du auch locker eine private Schroth REHA machen können! Und für den Bruchteil des Geldes danach in einem Fitness Studio trainieren können.
Gibt es tatsächlich noch nautilus Geräte zu kaufen?
Das mag sein, aber es sollte die Aufgabe der Kasse sein, diese Kosten zu tragen. Ich werde das auch noch durchboxen und sei's auch erst in einem Jahr. Darüberhinaus habe ich von den Geräten über Jahre hinweg einen Nutzen. Da diese zu Hause stehen, kann ich zu jeder Zeit trainieren und muß mich mit meinem Rücken nicht "schämen". Ein gutes Fitnesstudio hier im Ort kostet 70 EUR im Monat und ist mit einer längeren Fahrt verbunden - das muß nicht sein. Über einen langen Zeitraum fahre ich mit den Geräten, die nur einen minimalen Wertverlust haben, sicher besser.

Nautilus Geräte gibt es immernoch zu kaufen, auch für privat. Gibt einen recht großen Händler für Geräte aller Art - auch mit einer Seite im Netz vertreten. Findet man recht schnell über Google.
Also neben der Dehnung und "Stärkung" finde ich nichts konkretes dazu, wie Du die Übungen ausführst.
Ich hatte mich hier kurz gefaßt, weil ich nicht wußte, ob eine genaue Beschreibung ins Forum paßt, da hier ja eher auf Schroth/KG und weniger auf Gewichtetraining gesetzt wird. Also was Du nennst, beachte ich stets. Ich achte auch generell immer auf eine gewisse Körperspannung.

Dehnübungen hatte ich ja bereits genannt. Mein Gewichtetraining sieht folgendermaßen aus (2er Split mit 2-3 Sätzen pro Übung):

Tag A:
- Bankdrücken mit relativ wenig Gewicht, ansonsten Standardausführung
- Pull Over mit wenig Gewicht (Im Liegen Hantel über die Waagrechte nach hinten führen und wieder nach oben)
- Beinpresse 45°
- Beincurls für hinteren Oberschenkel
- Shrugs hinter dem Körper für den Nacken mit sehr wenig Gewicht
- diverse Bizepsübungen, damit diese auch mitwachsen ;)

Tag B:
- Klimmzüge in den Nacken (schaffe leider nicht einmal eine handvoll) *
- Rudern am Gerät mit wenig Gewicht (sitzend und bewußt hinten die Schulterblätter zusammenziehen)
- Latziehen am Gerät, entweder in den Nacken oder zur Brust*
- Aufrecht Rudern mit fast keinem Gewicht für den Nacken
- Butterfly Reverse
- Schulterdrücken, Seitheben stehend und Seitheben sitzend vorgebeugt (alle mit sehr wenig Gewicht)
- diverse Trizepsübungen

* habe ich bisher viel Widersprüchliches gehört, ob in den Nacken oder zur Brust. Dr. Hoffmann meinte ich soll eher in den Nacken. Ich mach derzeit beides mit Fokus auf Nacken.

@ Die Anderen
Bitte noch zum Korsett äußern. Lohnt es wirklich dieses mit einer so geringen Korrektur zu tragen? Wie sollten weitere Schritte aussehen?

Verfasst: Di, 02.12.2008 - 11:33
von Thomas
Hallo Nebelschleier,

ein paar Anmerkungen zu Deiner Korsett-Therapie:

Ich wundere mich auch, dass die KK Dir zu einem Korsett geraten hat, das ist für eine Krankenkasse bei Erwachsenen eher unüblich. Bei welcher Krankenkasse bist Du denn versichert?

Die Korrektur Deiner Kyphose ist meiner Erachtens nach zwar nicht berrauschend (ich persönlich bin in meinerm ersten Korsett von 57° auf 37° gekommen), aber auch nicht sonderlich schlecht. Dass Deine Lordose so wenig korrigiert wird ist aber eher verwunderlich.

Dass das Korsett hinten nicht anliegt ist eher normal, denn hier ist ja praktisch der 'Ausweichraum' für Deine Lordose, wenn Du hier hinten anliegen würdest, könnte die Lordose ja nicht mehr weiter begradigt werden. Dafür sollte ein ausreichender Bauchdruck vorhanden sein, zusätzlich muss ein Druck auf den oberen Teil Deines Hintern ausgeübt werden, um für die Lordose-Begradigung eine Art Widerlager zu haben. Wenn Du nach vorne gebeugt läufst dann heisst das für mich, dass D8u dem Druck auf das Gesäß ausweichst. Dann kann sich natürlich auch Dein Hohlkreuz nicht begradigen. Du musst immer versuchen, trotz des Druckes auf Dein Gesäß möglichst aufrecht zu laufen!

Wenn Du das Korsett so eng einstellen kannst, dass die Ränder des Korsetts aneinander stoßen, dann solltest Du unbedinzt zu Rahmouni gehen, damit er das Korsett wieder etwas enger macht! Hat er bei meinem ersten nach einiger Zeit auch gemacht, das Korsett saß anschließend wesentlich besser.

Viele Grüße

Thomas

Verfasst: Di, 02.12.2008 - 11:54
von Nebelschleier
Hallo Thomas,

ich bin bei der BKK aktiv Rüsselsheim.

Ich hatte mir einfach mehr erhofft, eher Richtung 25-30°. Vorallem im unteren Rückenbereich, wo ich auch Schmerzen habe, wird nicht genügend bzw. garnicht korrigiert.

Ich laufe nicht komplett schräg, aber es ist immer die Tendenz da und wenn ich nicht aufpasse sieht man es schon. Stehe ich gerade, wird am Becken nichts gedreht, sondern der untere Rücken nach vorne gegen die Wand des Korsetts gepresst. Ist das Sinn der Sache? Habe verglichen zum Rest des Körpers einen eher großen Hintern, der auch durch das Training schon sehr fest geworden ist - ggf. hat das etwas damit zu tun.

Ich schätze ich werde den nächsten Kontrolltermin doch vorverlegen und nochmals die Korrektur des unteren Rückens und das zu weite Korsett ansprechen.

Verfasst: Di, 02.12.2008 - 12:08
von Thomas
Nebelschleier hat geschrieben:Stehe ich gerade, wird am Becken nichts gedreht, sondern der untere Rücken nach vorne gegen die Wand des Korsetts gepresst.
Das verstehe ich jetzt nicht. Der Rücken ist doch hinten am Körper. Wie kann er vorne an die Wand des Korsetts gedrückt werden?

Grundsätzlich ist es ja schon so, dass durch die Bauchpresse der Bauch (und damit auch die WS) an dieser Stelle nach hinten gedrückt werden soll, durch das Widerlager am Hintern wird der untere Teil der LWS nach vorne gedrückt, insgesamt soll so der Lordosewinkel verringert werden. Wenn Du jetzt aber nach vorne gebeugt stehst, wird der Druck auf den Hintern (und dadurch auch auf die LWS) geringer.

Was ich übrigens auch nicht verstehe ist, dass Du Deine Klamotten nicht über Deinem Korsett anziehen kannst. Du musst Dir dazu natürlich eine etwas weitere Hose anschaffen, die über den recht ausladenden Hüft-Teil des Korsetts drüber passt. Du solltest dann die Hose mit dem Gürtel über dem Korsett ziemlich starmm festziehen. Wenn Du den Gürtel eng genug ziehst, rutsch da nichts. Und Oberteile (auch normale Hemden, mit oder ohne Krawatte) passen in der Regel problemlos über das Korsett. Man sieht dann zwar eventuell die äußere Kontur der Reklinationshörnchen etwas durch, das hat mich aber noch nie gestört.

Gruß Thomas

Verfasst: Di, 02.12.2008 - 12:25
von Nebelschleier
Das verstehe ich jetzt nicht. Der Rücken ist doch hinten am Körper. Wie kann er vorne an die Wand des Korsetts gedrückt werden?
Wenn ich gerade stehe, bleibt der Hintern gleich, aber die Lordose wird durchgedrückt gegen die vordere Wand des Korsetts. Im Endeffekt wird der Bauch dagegen gedrückt, ja, aber ich habe das Gefühl, daß ich in dieser Haltung extrem ins Hohlkreuz verfalle und das innerhalb des Korsettes. Schwer zu erklären :/ Ich schätze ich habe auch generell zu wenig Druck auf den Bauchbereich im Korsett.

Was die Kleidung betrifft, so sieht man das Korsett bei mir immer, egal was ich trage. Die Bügel dabei am deutlichsten, da diese auch nicht 100% auf der Haut aufliegen. Außerdem sind meine Schultern erhöht, da die Arme etwas nach oben gedrückt werden. Sieht alles sehr unnatürlich aus. Bin da (leider?) sehr eitel.

Verfasst: Di, 02.12.2008 - 13:13
von Thomas
Nebelschleier hat geschrieben: :/ Ich schätze ich habe auch generell zu wenig Druck auf den Bauchbereich im Korsett.
Wenn das so ist, dann würde ich auf jeden Fall kurzfristig bei Rahmouni vorbeischauen. Denn wenn die Bauchpresse fehlt oder zu schwach ist, kann das Korsett natürlich die Hyperlordose nicht korrigieren.
Was die Kleidung betrifft, so sieht man das Korsett bei mir immer, egal was ich trage. Die Bügel dabei am deutlichsten, da diese auch nicht 100% auf der Haut aufliegen. Außerdem sind meine Schultern erhöht, da die Arme etwas nach oben gedrückt werden. Sieht alles sehr unnatürlich aus. Bin da (leider?) sehr eitel.
Leute, die ständig um Dich rum sind, sei es bei der Arbeit oder privat, erkennen natürlich, dass an Deiner Haltung irgend etwas anders ist. Dass Du ein Korsett trägst erkennt aber erfahrungsgemäß kaum jemand.

Und grundsätzlich steht hier natürlich Deine Eitelkeit einer eventuellen Schmerzminderung bzw. einer möglichen dauerhaften Aufrichtung gegenüber. Was einem hier wichtiger und dringender ist muss natürlich jeder selbst entscheiden.

Gruß Thomas

Verfasst: Di, 02.12.2008 - 20:45
von Klaus
nebelschleier hat geschrieben:- Beincurls für hinteren Oberschenkel
Dabei ist zu bedenken, dass oft dieser hintere Muskel verkürzt ist!

- Klimmzüge in den Nacken (schaffe leider nicht einmal eine handvoll) *
Wichtig ist hier, dass Du mit den Händen möglichst breit fasst, weil Du sonst im oberen Bereich in die Kyphose hineinkommst. Und je höher Du gehst, desto schlimmer kann das werden. Also generell würde ich das nur bis zum Nacken machen.
- Rudern am Gerät mit wenig Gewicht (sitzend und bewußt hinten die Schulterblätter zusammenziehen)
Und genau diese Anspannung als Hauptkomponente nehmen, die Streckung der Arme in der Gegenposition nur kurz durchlaufen.
- Latziehen am Gerät, entweder in den Nacken oder zur Brust*
Du meinst sicherlich vor dem Körper, das würde ich nicht machen!
Schulterdrücken, Seitheben stehend und Seitheben sitzend vorgebeugt (alle mit sehr wenig Gewicht)
besser nicht!

Was machst Du eigentlich für den langen Rückenstrecker?

Gruss
Klaus

Verfasst: Di, 02.12.2008 - 22:41
von Nebelschleier
nebelschleier hat folgendes geschrieben:
- Beincurls für hinteren Oberschenkel
Dabei ist zu bedenken, dass oft dieser hintere Muskel verkürzt ist!
Meines Wissens nicht, zumindest nicht bei einer Lordose. Der vordere Muskel, also der Quadrizeps, ist der verkürzte, der einen Beckenschiefstand und ein daraus resultierendes Hohlkreuz fördert. Diesen dehne ich fast täglich. Der hintere Oberschenkelmuskel, der biceps femoris, sollte eher intensiv gestärkt werden, um eine Verkürzung herbeizuführen. Dadurch sollte das Becken im Zusammenspiel mit Hintern und Bauch beim Aufrichten unterstützt werden.

Klimmzüge und Rudern führe ich so aus, wie Du es auch empfohlen hast.

Was Latziehen betrifft, würde ich gerne wissen, warum ein Ziehen zur Brust (also vor den Kopf) eher schlecht ist. Wie schon vorher gepostet, höre ich hier immer Widersprüchliches. Ich bin dabei leicht nach hinten geneigt. Etwa 120°-Lage. Gewicht hält sich bei dieser Ausführung ebenfalls in Grenzen, um die Spannung halten zu können.

Selbiges für Seitheben vorgebeugt im Sitzen. Ausführung läuft folgendermaßen ab: Ich sitze auf einer Bank, Oberkörper im 45°-Winkel nach vorne gebeugt, Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule und hebe seitlich 2 Kurzhanteln (momentan 2kg je Hand) bis zur Waagerechten an und senke diese soweit, daß ich gerade noch die Spannung halten kann. Dies mache ich mehrmals. Während des ganzen Ablaufs sind die Hanteln leicht noch vorne gebeugt, wie wenn ich Blumen mit einer Kanne gießen würde. Ziel ist es doch generell die Schultern und besonders die hintere Schulter aufzubauen. Dies wird in erster Linie durch diese Übung und das Butterfly reverse bewerkstelligt. Die Ausführung beider Übungen ist doch recht ähnlich; verstehe nicht ganz wo das Problem liegt.

Für den Rückenstrecker mache ich lediglich hin und wieder den Vierfüßlerstand.

Verfasst: Mi, 03.12.2008 - 01:22
von Toni
Hallo Nebelschleier, bitte höre endlich auf mit dem Quatsch!
Du hast vermutlich eine krasse Dysbalance zwischen der super schon fast übertrainierten Äußeren (für Kraft und Bewegung zuständigen) und der verkümmerten tiefliegenden, wirbelsäulennahen, autochtonen Muskulatur.
Deine Trainiererei ohne genaue auf Dich abgestimmte Selbstkorrektur-Schroth-Kenntnisse führt Dich nur noch tiefer in eine Sackgasse! Die Heinis des MDK Deiner KK sind ziemliche Volldeppen. Die Korsett-Therapie OHNE die dazugehörige Physiotherapie ist ein absoluter Kunstfehler!
Krafttraining ist der falsche Weg eine Fehlstatik der WS zu beheben.
Bei sehr gut trainierten äußeren Rückenmuskeln ist die Korsett-Wirkung sehr eingeschränkt bis fast unwirksam!
Auch müssten Deine sicherlich vorhandenen Verkürzungen erst durch eine erfahrene Physio analysiert werden. Ich bin absolut überzeugt, daß Du NICHT an den Oberschenkelvorderseiten verkürzt bist, sondern genau anders herum!Das sagt mir schon Deine Beschreibung wie Du Dich im Korsett fühlst.
Wir müssen gegen Deine KK vorgehen! Übrigens ist für eine Reha nicht die KK sondern Dein Rentenversicherungsträger zuständig! (Es sei denn Du warst noch nie als AN versichert oder bistz noch "Kind"?)
Die Schroth-Reha wäre für Dich das allerwichtigste. Dafür musst Du kämpfen!
Hast Du Deine jetztige Situation denn schon mal in einem schriftlichen Bericht an Deine KK gesendet? Weist Du wer genau vom MDK Deinen Antrag bearbeitet hat?
Gruß Toni

Verfasst: Mi, 03.12.2008 - 02:20
von Nebelschleier
Hallo Toni,

bei allem Respekt, aber "Quatsch" ist das alles nicht. Ich möchte hier keinen Streit vom Zaun brechen. Mir ist schon aufgefallen, daß die allgemeine Stimmung hier im Forum dem Krafttraining gegenüber eher negativ eingestellt ist. Ich denke darüber etwas anders, aber das sei nun dahingestellt.

Es ist ja nicht so, daß ich willkürlich darauf los trainiere. Das hat schon alles Hand und Fuß. Im Prinzip stärke ich auch nur die Bereiche, die einer Kyphose und verstärkten Lordose üblicherweise entgegenwirken sollen und das so schonend wie möglich. Auf Körperhaltung und Spannung achte ich dabei immer! Ich nutze kaum Gewicht; es ist in meinen Augen nur eine verstärkte und meist an Geräten statt auf dem Boden ausgeführte KG. Ich habe mich über Monate hinweg ausführlich mit der Muskulatur auseinandergesetzt. Und ich war Student, hatte also auch entsprechend Zeit dafür ;) Was den Oberschenkel betrifft, so denke ich trotzdem, daß ich das Richtige tue. Die Zugrichtungen sind ansich eindeutig und es gab im letzten halben Jahr eher die Tendenz zur Besserung, was auch Dr. Hoffmann auffiel, bevor ich das Korsett verpaßt bekam... aber ok, ich bin still :)

Ansonsten hast Du natürlich vollkommen Recht. Dieser Unsinn mit dem Korsett ohne die REHA ist mir auch unbegreiflich. Mein Ziel ist nach wie vor irgendwann die Genehmigung für die Schroth-REHA zu erhalten. Ich war tatsächlich noch nie als Arbeitnehmer versichert und gelte, da ich ja auch noch studiere derzeit als "Kind". Somit ist schon noch die BKK zuständig. Ich habe mit Dr. Hoffmann ein Attest verfaßt, in dem meine Situation ausführlich beschrieben wurde - das Resultat war das Korsett ohne die Reha. Den Namen des Sachbearbeiters bei der BKK, der für die REHA zuständig war, kenne ich noch, aber den der Person vom MDK, der die Entscheidungen fällte, nicht. Hier gab es nur ein Standardabfertigungsschreiben. Es hieß, wenn das Korsett nicht hilft, dann wird erst ggf. die REHA gewährt. Ich schätze ich mache da nochmals Dampf, auch wenn man dort meiner bereits überdrüssig ist.

Nichts für ungut für das, was ich oben geschrieben habe. Das Problem ist einfach nur, daß ich nicht still und untätig herumsitzen und mich auf das Korsett verlassen kann und will. Ich werde auch älter... ich muß etwas tun. Wenn die Kasse mir Steine in den Weg legt, muß ich das beste aus der Situation machen, und das ist für mich nunmal mein kleines Training :(

Auf alle Fälle mache ich morgen nochmals einen Termin bei Rahmouni um das Korsett zu korrigieren. Ist mal ein Anfang.

Verfasst: Mi, 03.12.2008 - 11:08
von Klaus
nebelschleier hat geschrieben:Was Latziehen betrifft, würde ich gerne wissen, warum ein Ziehen zur Brust (also vor den Kopf) eher schlecht ist. Wie schon vorher gepostet, höre ich hier immer Widersprüchliches.
Hier im Forum hörst Du nichts widersprüchliches dazu!
Toni hat hier genauso wie ich darauf hingewiesen, dass es um die Dehnung der Oberschenkelinnenseite geht. Ansonsten hat sich keiner konkret weiter zum Fitness /Kraft-Training geäussert.

Beim Latziehen solltest Du Dich mal in einem Spiegel betrachten, was sicherlich schwierig ist, weil Du nicht nur seitlich, sondern auch hinten gucken musst. Bei der Bewegungsausführung muss dabei deutlich zu sehen sein, wie sich die BWS nach vorn in die Korrektur bewegt.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass man das beim Ziehen vor dem Kopf erreichen kann, ganz abgesehen davon, dass die Schultern und Arme eher nach hinten gerichtet sein müssen!

Das ist eher mit dem Latzug hinter dem Kopf möglich und da wirst Du gar nicht bis zur Brust kommen. :)
Ziel ist es doch generell die Schultern und besonders die hintere Schulter aufzubauen.
Es geht nicht einfach um einen normalen Muskelaufbau, sondern auch um die aktive Korrektur der Rücken-Struktur, da ist auch die vorgebeugte Haltung absolutes Gift!
Für den Rückenstrecker mache ich lediglich hin und wieder den Vierfüßlerstand.
Ich habe den Eindruck, dass Du Dich nur auf den oberen Bereich Deiner WS konzentrierst, es gehört alles zusammen. Insbesondere der Rückenstrecker und die Bauchmuskulatur als Gegenspieler sind unheimlich wichtig!
Und spätestens da ist das richtige individuelle Körpergefühl ganz wichtig, was man dringend braucht, wenn man Fitness Training macht.

Ich spreche da wirklich aus über 20 jähriger Erfahrung. Erst nach der REHA habe ich gemerkt, wie falsch ich in einigen Bereichen trainiert habe.
Und deshalb weiß ich auch, dass man ohne Schroth Erfahrungen diese kritischen Bereiche nicht per Kraft-Training angehen sollte.
Erst intensive Schroth KG als Grundlage, dann ergänzend und parallel Kraft-Training.
Mir ist schon aufgefallen, daß die allgemeine Stimmung hier im Forum dem Krafttraining gegenüber eher negativ eingestellt ist. Ich denke darüber etwas anders, aber das sei nun dahingestellt.
Ich hoffe, Du hast jetzt verstanden, dass man das Kraftraining nur unter dem Aspekt des richtigen Körpergefühls angehen sollte.
Und man muss auch wissen, dass es bei der Hyperkyphose "einfacher" ist, Schroth Elemente einzubauen, als bei der Skoliose.

Es geht nämlich auch um die richtige korrigierte (Schroth)Haltung bei der Bewegungsausführung, die man nach meiner Meinung irgendwie einbauen sollte. Dazu ist wichtig zu wissen, dass Schroth auf Isometrie aufgebaut ist! Insofern ist im bewegenden Muskeltraining diese isometrische Komponente besonders zu beachten.

Es gibt hier etliche Rückmeldungen von Skoliose Usern, die das beim Kraft Training für unmöglich halten.
Insofern ist das Wort "einfacher" sehr relativ zu sehen.
Und da es mehr Skoliotiker als Kyphotiker hier gibt, ist das Kraft/Fitness Training nicht so sehr im Focus, obwohl man eigentlich für die gesamte Muskulatur ständig etwas machen solle.

Gruss
Klaus

Verfasst: Mi, 03.12.2008 - 15:57
von Nebelschleier
Den Oberschenkel lassen wir am besten einmal außen vor ;)

Ich habe beim Latziehen tatsächlich seitlich einen Spiegel angebracht und mich von einem Freund auch hin und wieder von hinten filmen lassen, um mir das hinterher anzuschauen. Ich neige mich wie ein Stock leicht nach hinten und drücke die Kyphose durch so gut es geht, ohne dabei ins Hohlkreuz zu verfallen. Aber gut, das mit den Armen sehe ich ein. Ich werde darauf bis auf Weiteres verzichten und nur noch in den Nacken ziehen.

Was die Schultergeschichte betrifft, werde ich mich hier nochmals genauer informieren. Es entstehen ja ansich keine größeren Belastungen auf meine "kaputten" Bereiche, zumindest nicht viel mehr als beim Butterfly reverse. Ich bin absolut gerade leicht nach vorne geneigt, Bauch ebenfalls angespannt. Auf diese Übung verzichte ich eigentlich nur ungern.

Daß ich mich nur auf die Kyphose konzentriere, stimmt nicht. Wie schon gesagt, mache ich das mit den Oberschenkeln ( :P ), Training des Hinterns und 3 x die Woche ein intensives Bauchtraining, worunter auch die Stärkung des Rumpfes fällt. Und bevor hier etwas kommen sollte, ich schalte bei jeder Übung den Hüftbeuger komplett aus. Hatte ich bisher nicht genannt, weil das nicht wirklich unter das Krafttraining fällt.

Für den Rückenstrecker selbst mache ich wenig, das stimmt, aber hier kann man zu viel falsch machen, als daß ich mich hier heranwagen möchte.
Ich hoffe, Du hast jetzt verstanden, dass man das Kraftraining nur unter dem Aspekt des richtigen Körpergefühls angehen sollte.
Es ist nicht so, daß mir das nicht schon bekannt gewesen wäre, nur kann ich ja wie gesagt nur auf das zurückgreifen was ich lese oder in der KG beigebracht bekomme, solange mir die Schroth-REHA verwehrt bleibt. Würde liebend gerne Schrothelemente ins Training miteinfließen lassen - so ist das nicht. Ich will auch nicht behaupten, daß ich das perfekte Körpergefühl habe, aber es ist schon eines vorhanden. Sauberkeit und Körperspannung sind bei mir immer oberste Priorität.
Es gibt hier etliche Rückmeldungen von Skoliose Usern, die das beim Kraft Training für unmöglich halten.
Meine Skoliose ist vernachlässigbar. Nichtmal das Korsett wurde auf diese angepaßt. Zu sehen ist diese ebenfalls nur minimal. Wäre diese stärker ausgeprägt gewesen, dann hätte ich Krafttraining auch erstmal komplett sein lassen. Aber in meinem Fall glaube ich nicht, daß alles soooo falsch ist, was ich tue.

Wie auch immer. Habe eben mit Mühe und Not noch einen kurzfristigen Termin für eine Korsettkontrolle bei Rahmouni in 2 Wochen erhalten. Mit meinem BKK Sachbearbeiter hatte ich ebenfalls ein längeres Gespräch und es wird - nochmal - alles geprüft. Vielleicht habe ich ja diesmal Glück. Ich werde euch auf dem Laufenden halten. Und nehmt mir meine Ansichten nicht allzu übel, ich bin halt stur, und lasse mich nunmal nicht gleich überzeugen :)

Verfasst: Mi, 03.12.2008 - 22:59
von Toni
Nebelschleier hat geschrieben:Hallo Toni,

bei allem Respekt, aber "Quatsch" ist das alles nicht. Ich möchte hier keinen Streit vom Zaun brechen. Mir ist schon aufgefallen, daß die allgemeine Stimmung hier im Forum dem Krafttraining gegenüber eher negativ eingestellt ist. Ich denke darüber etwas anders, aber das sei nun dahingestellt.
Hallo Nebelschleier, ich habe wirklich jahrelang Krafttraining bis zu meiner REHA in Bad Salzungen gemacht. Dann hatte ich Sequenztraining (so nennt man in BaSa den Kraftsport) und nun mache ich auch Gerätetraining in einer "Muckibude".
Ichhalte SEHR VIEL von Gerätetraining!
Aber bei der SCHROTH-Grundausbildung in BaSa hatte ich so viele "Aha-Erlebnisse" daß mir ganze Leuchtoffröhrenfabriken aufgegengen sind. Mir war plötzlich klar, warum die Jahre davor in diversen Sportstudios, teilweise unter med.-physiotherapeutischer Leitung mir überhaupt gar nichts in Richtung Behebung der fehlstatischen Krümmungswinkel und Veränderung meiner falschen Haltungsmuster gebracht haben, Eher im Gegenteil. Ich hatte mir sooooo viele falsche und schädliche Bewegungsabläufe antrainiert, (obwohl ich von Yoga, Feldenkrais, BRÜGGER, KLAPP, "AOK-Rückenschule" usw.... )alles hinter mir hatte und mir auch einbildete, daß ich sehr bewusst und optimal selbstkorrigiert in der "Maschine" sitze.
Pustekuchen!
Mit Deinem zuständigen "Heini" vom MDK würde ich gerne mal verhandeln.
Klar, daß Die KK eine notwendige REHA nicht oder nur sehr ungerne bezahlen. Aber in Deinem Fall sehe ich das richtige Erlernen con SCHROTH als bittere und dringende Notwendigkeit an. Schroth muss mit einem Korsett völlig harmonieren. So wie das klingt passt Dein Korsett nicht zu Deinem Körper und schon gar nicht zu Deinem Trainingstil. Das ist zum Scheietrn verurteilt. Das wird der "Zuständige" vom MDK dann als Scheietrn der Korsett-Therapie auslegen und alle die nach Dir dann an diesen Typ geraten haben dann die allergrößten Probleme!
Ichhabe weder Deinen Körper, dein Korsett noch deinen Körper im Korsett gesehen. Aber gefühlsmäßig nach dem was Du da schreibst, läuft da etwas total schief.
Also bei allem Respekt für Deine sicherlich ernsthaften Bemühungen: Lass den Quatsch!
Verschaff Dir erstmal absolute Klarheit darüber daß Du garantiert NICHTS trainierst, was deiner Aufrichtung und Korrektur zuwieder läuft. Dieses Risiko ist wirklich sehr groß! Und davon haben die allerwenigsten Physioterapeuten und Muckibudentrainer auch nur die geringste Ahnung!
Nicht einmal niedergelassene Schroth-Therapeuten, die meistens nur erkennen, ob es an der Sprossenwand gut oder schlecht aussieht (wenn überhaupt), nicht aber in der Kraftsportmaschine.
Man kann sich mit Schroth wirklich bis zur totalen Erschöpfung auspowern ohne ein Gramm Gewichte irgend wo hin zu bewegen.
Dagenen kannst Du 1000 Tonnen Stahlgewichte pro Tag durch die Luft pumpen, ohne daß es auch nur ein Jota für deine WS positives bewirkt. Im Gegenteil! Die Dysbalance wird nur noch stärker.
Dagenen ist Kraftsport mit guten Schroth-Kenntnissen etwas ganz Wunderbares. Aber es ist nicht notwendig, wie SOBI beweist!
Gruß Toni