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LWS-Abflachung / Kyphose ?
Verfasst: Fr, 21.11.2008 - 22:42
von ulli08
h6
Verfasst: Sa, 22.11.2008 - 10:06
von Klaus
Hallo ulli,
so ganz verstehe ich die Situation nicht.
Image 4 ist eine aktuelle Aufnahme der BWS?
Ich sehe da 1983 May, was ja nun vor Deiner Geburt war!?
Und zu dieser eindeutigen BWS Kyphose kann ich mir eine Steilstellung der LWS überhaupt nicht vorstellen.
Gruss
Klaus
Verfasst: Sa, 22.11.2008 - 10:37
von ulli08
Hallo Klaus,
habe mich gestern Abend wohl vertippt :- ) muss natürlich 25 lauten.
Allerdinsg meinte noch kein Orthopäde dass ich ein BWS Kyphose habe?
Gruß Ulli
Verfasst: Sa, 22.11.2008 - 10:49
von gauklerdavid
Hallo Ulli,
Willkommen hier im FOrum. Ich hoffe es gefaellt die hier.
Deine Situation finde ich schwierig einzuschaetzen, da keine ganzaufnahme im stehen vorliegt. Auf dem Roebie scheint die BWS Kyphose relativ normal zu sein und auf dem MRT scheint die LWS Lordose aufgehoben zu sein.
Ich denke es sind mehr Informationen noetig um eine Aussage machen zu koennen welche Therapie gut ist.
Wie sieht die Statik deiner Gesamten WS im sitzen und stehen aus?
Woher kommt die Fehlstatik, welche andere Prozesse sind beteiligt?
(Muskelschwaeche? Kollagenschwaeche? Keilwirbel? Entzuendliche Prozesse? Bei M.Bechterew z.B kann es in spaeten Stadien zu Kyphoisierung der BWS und Aufhebung der LWS lordose kommen, wobei dies bei dir wohl unwahrscheinlich ist)
Wenn die Schmerzen von der Fehlhaltung kommen kann Haltungsskorrigierendes und stabilisierendes Training helfen (bei komplexen Fehlformen ist das Schroth).
Es gibt sowohl lordosierende als entlordosierende Korsette, aber erstmal sollte mehr Information ueber deine Gesamtsituation bekannt sein.
Besten Gruss
David
Verfasst: Sa, 22.11.2008 - 11:01
von Klaus
gauklerdavid hat geschrieben:Auf dem Roebie scheint die BWS Kyphose relativ normal zu sein
Dieses Röntgenbild von offensichtlich 1983 ist plötzlich verschwunden!
uli08 hat geschrieben:habe mich gestern Abend wohl vertippt :- ) muss natürlich 25 lauten.
Wenn ich jetzt vermuten muss, dass das Alter an das Röbi bei Geburt angepasst ist, sorry, dann zweifle ich erst mal den Thread von ulli08 an!
Gruss
Klaus
Verfasst: Sa, 22.11.2008 - 11:10
von ulli08
Hm, ich verstehe das Problem nicht Klaus?
Das Röntgenbild ist doch nicht von 1983. Das ist das Geburtsdatum.
Das Bild ist ca. 3 Jahre alt ich habe zwar noch andere aber es ist dass einzige dass ich auf dem Computer habe.
Ich habe es dann nur deshalb rausgenommen weil es ja anscheinend mehr verwirrt als dass es irgendwie zur Lösung beiträgt..
Also sorry nochmal!
Viele Grüße
Ulli
Verfasst: Sa, 22.11.2008 - 11:28
von Klaus
Das Röntgenbild ist doch nicht von 1983. Das ist das Geburtsdatum.
Ok, das ist jetzt klar.
Ich habe es dann nur deshalb rausgenommen weil es ja anscheinend mehr verwirrt als dass es irgendwie zur Lösung beiträgt..
Bei der Situation braucht man wirklich Röntgen-Ganz-Aufnahmen von vorn und von der Seite, um weiter reden zu können.
Die bekommt man leider nicht überall, oft in grossen Kliniken und wenn man Glück hat, auch in strahlenreduzierter Digitaltechnik.
Nach einer Diagnose mit Angabe der entsprechenen Winkel muss natürlich auch der richtige Behandlungsweg eingeleitet werden und da kommt man in diesen Kliniken sehr oft nicht weiter.
Deswegen gibt es hier die allgemeine Empfehlung mit Stuttgart, wo man alles zusammen bekommt.
Und wie david schon gesagt hat, ist das hauptsächlich spezielle Schroth KG und ein individuelles Korsett, was aber eine genaue und präzise Abklärung und persönliche Einschätzung der Lebensqualität dringend verlangt.
Ein
korrigierendes Korsett im Erwachsenen-Alter ist immer ein Experiment und hat einen nicht zu unterschätzenden belastenden Faktor!
Gruss
Klaus
Verfasst: So, 23.11.2008 - 23:55
von ulli08
Vielen Dank für die Antwort Klaus!
Ich werde dann einen Termin bei Dr. Hoffman machen, da ich allerdings ziemlich weit entfernt von Leonberg wohne und ich wohl erst im Januar fahren kann hier nocheinmal die Frage ob es etwas gibt was die LWS lordosiert und frei käuflich ist?
Ich habe ein wenig gesucht im Forum und z.B: empfiehlt Toni in einem Beitrag:
Ein solches Taillenschnürmieder macht folgendes:
1. Es lordoisiert deine LWS etwas, so daß Du im Schnürmieder eher eine leichte "natürliche" Lordose hast.
2. Es hat einen "Zwetschen-Kern-Effekt". Das bedeutet daß es durch die Tailleneinschnürung die Distanz zwischen Becken- und Brustkorb vergrößert, die LWS-Bandscheiben entlastet, weil die LWS-etwas gestreckt wird.
Allerdings kann ich mir als Mann wohl kaum so ein Schnürmieder anlegen
Gibt es da nicht noch eine Alternative?
Vielen Dank und viele Grüße!
Ulli
Verfasst: Mo, 24.11.2008 - 11:26
von Klaus
Hallo ulli,
warte doch erst mal ab, was Dr. Hoffmann sagt!
Erst einmal sollten die Strukturen abgeklärt werden, weil allein die Beseitigung von häufig vorkommenden Muskelverkürzungen eine ganze Menge bringen kann, ganz abgesehen von der Schroth KG, die gezielt über diese Maßnahmen hinausgeht.
Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass man in der "Anfangseuphorie" alles auf einmal machen möchte und das möglichst mit allen möglichen Hilfsmitteln, die nicht anstrengend sind.
Dabei bietet der Körper viele Möglichkeiten, Änderungen mit eigener Kraft vorzunehmen und das muss er auch selbst tun, damit in den Korrekturphasen auch immer eine unbedingt notwendige Stabilisation stattfinden kann.
Nur mit einem Korsett, egal welcher Art, bekommst Du das ohne diese aktive Muskelpflege nicht hin!
Deswegen sollte nach meiner Meinung bei einem Erwachsenen grundsätzlich (keine Regel ohne Ausnahme!) immer erst die Schroth REHA durchgeführt werden, um zu gucken, wie weit man damit kommt.
Aber bitte erst einmal die ausführliche Diagnose!
Gruss
Klaus
Verfasst: Mi, 26.11.2008 - 17:35
von ulli08
Hallo Klaus,
danke für die Antwort!
Ich werde dann wie gesagt einen Termin bei Dr. Hoffmann machen.
Ich habe mittlerweile auch schon bei der Krankenkasse wegen einer Schroth Reha nachgefragt.
Die meinten das läuft über den Rententräger da ich noch familienversichert bin.
Meine Frage ist: Welcher Arzt sollte am besten den Antrag ausfüllen?
Mein Hausarzt oder der Orthopäde?
Viele Grüße!
Ulli
Verfasst: Do, 27.11.2008 - 12:10
von Klaus
uli08 hat geschrieben:Meine Frage ist: Welcher Arzt sollte am besten den Antrag ausfüllen?
Mein Hausarzt oder der Orthopäde?
Wenn Du schon zu Dr. Hoffmann fährst, dann sollte er das unbedingt machen.
Es sind ganz gezielte Formulierungen notwendig, damit es nicht zur Ablehnung kommt, denen man natürlich meistens auch erfolgreich widersprechen kann.
Wichtig ist es auch, sich vorher zu überlegen wohin man will, Bad Salzungen oder Bad Sobernheim.
Ich denke mal, mit 25 wird er Dir wahrscheinlich Bad Salzungen empfehlen, weil dort die meisten Erwachsenen sind.
Wichtig für eine REHA ist auch, ob Du vorher schon genügend ambulante physiotherapeutische Behandlungen hattest.
Vorraussetzung für eine REHA ist nämlich, dass diese Behandlungen ausgeschöpft sein müssen und nicht erfolgreich waren. Normale KG's und erst recht Massagen sind bei Kyphose/Skoliose generell nicht dauerhaft erfolgreich.
Gruss
Klaus
Verfasst: Sa, 29.11.2008 - 12:42
von ulli08
Hallo und Danke erneut für die schnelle Antwort!
Genau das habe ich mir auch gedacht, ist es deswegen nicht besser wenn mein Hausarzt bzw. Orthopäde den Antrag ausfüllen da ich ja dort schon seit 10 Jahren in Behandlung bin und die somit auch belegen können dass ich schon zig mal Krankengymnastik etc. hatte und oft wegen Schemrzen in Behandlung war.
Wenn ich zu Doktor Hoffmann gehe wie kann er begründen dass 400 km entfernt von ihm schon alle örtlichen Maßnahmen ausgeschöpft sind?
Viele Grüße!
Ulli
Verfasst: Sa, 29.11.2008 - 15:47
von minimine
Hallo Ulli,
den Antrag für die Reha hat bei mir Dr. Hoffmann gestellt, aber
Reha-Antrag selbst habe ich auch vom Orthopäden vor Ort ausfüllen lassen, genau wegen diesen ganzen Unterlagen, die man eh noch braucht. Ich hab aber auch den Befund von Dr. Hoffmann mit beigelegt. Und als der Antrag abgelehnt wurde (unabhängig davon, wer den Antrag gestellt hat), habe ich auch ohne weiteres ein zusätzliches Attest von Dr. Hoffmann zugeschickt bekommen. Weiß aber nicht, wie ein Arzt einer Schroth-Reha gegenübersteht, der Schroth evtl. nicht kennt, weil das eben auch entsprechend argumentiert werden musst, am besten auch schon konkret die Klinik im Antrag mit angegeben werden.
Alternativ kannst du den Antrag ja an Dr. Hoffmann schicken und dir von deinem "Haus-Orthopäden" die benötigten Unterlagen noch kopieren lassen.
LG
Minimine