Hallo Werner, willkommen!
Maniac23985 hat geschrieben:ICh bin 23 Jahre und bei mir wurde vor etwa einem halben Jahr Morbus Scheuermann festgestellt.
Wer hat und wie wurde der Scheuermann festgestellt.
Wurde ein seitliches Ganz-WS Röntgenbild gemacht und dieses vermessen?
Hat das ein Arzt diagnostiziert?
Hat er Dir irgend eine Therapie empfohlen oder verschrieben?
Maniac23985 hat geschrieben: Ich habe als Metallbauer gearbeitet, aber kurz nach der Diagnose, wegen ständiger starker Rückenschmerzen aufgehört.
Du hast einfach den Beruf an den Nagel gehängt? Was machst Du bisher so den ganzen Tag? Wurdest Du gekündigt (wegen Rückenschmerzen?) oder hast Du gekündigt (wegen Rückenschmerzen?) Extreme Rückenschmerzen sind eventuell ein Grund für eine Krankschreibung, eine Reha, einen Klinikaufenthalt, eine OP usw.... aber bitte kein Grund einen erlernten Beruf so einfach aufzugeben, ohne Arbeits- und sozialmedizinische Begutachtung, ohne Therapieversuch, ohne Reha, usw...
Metallbauer kann unter Umständen ein Idealberuf für einen Scheuermann sein, wenn er sich nicht viel bücken und nicht zu schwer heben muss. ( Es gibt eine EU-Verordnung über das Heben und Tragen von Lasten durch Arbeitnehmer, die beruflich bedingte Schäden der WS verringern und vermeiden soll. Die gilt AUCH für Metallbauer!)
Maniac23985 hat geschrieben:
Da ich sehr unerfahren mit Morbus SCheuermann bin wollte ich mal fragen was ich erstens dagengen machen kann
Normalerweise tut M. Scheuermann nicht weh. Das ist eines der Probleme, daß man Scheuermann selbst nicht spürt.
Was weh tut sind die fehlstatischen Veränderungen der WS und die dadurch ausgelösten Degenerationsschäden, Verspannungen, Blockaden und Neuralgien und fehlender Zwischenwirbel-Raum.
Erfahrungsgemäß muss die Therapie darauf abzielen die Ursache, in dem Fall die Fehlstatik des Körpers zu beseitigen und den Schmerzkreis zu durchbrechen. Das geht nach meiner pers. Erfahrung am wirksamsten mit einem guten Korsett und mit einer Reha in einer der beiden Kliniken die nach Schroth therapieren.
Maniac23985 hat geschrieben: und zweitens was ich beruflich machen kann.
Fragen wir doch mal umgekehrt:
Was würdest Du denn gerne machen wollen? Was kannst Du wirklich gut?
Reiseschriftsteller? Restaurant-Tester?
Bei einer ordentlichen arbeits- und sozialmedizinischen Betreuung (z.B. bei oder nach einer Reha bekommst Du sicher von der Arbeits-Agentur Wiedereingliederungs-Vorschläge vorgelegt.
Du bist zu wertvoll und Deine Ausbildung war zu teuer um Dich nur wegen Rückenschmerzen im Hartz4 versumpfen zu lassen!
Gruß Toni