Fragen zu meiner Kyphose + Lordose
Verfasst: Mi, 23.04.2008 - 21:23
Hallo zusammen,
ich bin 23, männlich, Student und habe bereits seit ich 15 bin, Rückenprobleme. Wie diese genau entstanden sind, ist mir nicht bekannt, jedoch war ich früher sehr übergewichtig, unsportlich und viel vor dem PC gesessen. Ein Besuch beim Orthopäden brachte mich damals nicht weiter, ich bekam lediglich "Sport machen" zu hören und eine KG verordnet. Einige Monate hielt ich mich an die Übungen, doch das verlief sich dann irgendwann. 1 Jahr Krafttraining im Fitnessstudio folgte - jedoch mehr schlecht als recht. Mit zunehmendem Alter verstärkten sich die Rückenprobleme, ich hatte zumindest eine leichte Kyphose und Lordose. Irgendwann störte mich dies so sehr, daß ich auf Urlaube und Schwimmbadgänge völlig verzichtete. Das belastete mich alles massiv (und tut es immernoch), da ich ohnehin schon sehr eitel bin und viel auf mein Äußeres achte. Neuer Termin beim Ortopäden brachte abermals nichts, diesmal sei angeblich sogar alles in Ordnung gewesen. Total im Stich gelassen habe ich mich über Monate hinweg im Internet erkundigt (das war letztes Jahr), welche Dehn- und Kräftigungsübungen in meinem Fall sinnvoll sind. Habe mir sogar von meinem ganzen gesparten Geld einen Fitnessraum zu Hause eingerichtet - mit guten Geräten, teilweise wie im Studio. Hier habe ich dann schließlich Januar dieses Jahres angefangen konsequent alle 2 Tage zu trainieren und täglich etwa 1/2 Stunde Dehn- und kleinere Kräftigugsübungen zu machen. Nunja, irgendwann bin ich in diesem Forum gelandet und habe einige Posts mitverfolgt und mir dann gedacht, ein Besuch bei Dr. Hoffmann könne nicht schaden und ich weiß endlich wo ich wirklich stehe. Termin gemacht und inzwischen auch wahr genommen. Ich bin zuversichtlich dort hingegangen und hatte auch das Gefühl, daß mein bisheriges Training schon ein wenig Erfolg hatte. Ich war dann jedoch total geschockt, als ich das Ergebnis bekam. Ich habe eine 56° Kyphose, 61° Lordose und 11° Skorliose. Schmerzen hatte ich bis dato keine, höchstens im unteren Rückenbereich, wenn ich lange stand. Dr. Hoffmann riet mir von einem Korsett ab und will mich im Sommer nach Bad Salzungen schicken. Ich schreibe nun hier, weil mir beim Gespräch die Worte gefehlt haben, ich einfach zu sehr vor den Kopf gestoßen war - hatte nicht mit soetwas gerechnet. Wo stehe ich denn nach eurer Ansicht? Sind die Gradzahlen sehr gravierend? Inwieweit können diese voraussichtlich durch korrektes regelmäßiges Training (einschließlich Schroth, sobald ich es erlernt habe) verbessert werden? Werde ich je wieder in einen halbwegs normalen Bereich gelangen können? Auch wenn soetwas der letzte Ausweg sein sollte, interessiert es mich dennoch: Ab wann liegt man in einem Bereich, wo eine OP sinnvoll wird? Bin ich weit davon entfernt? Mich belastet dies psychisch wirklich sehr.
Grüße,
ich bin 23, männlich, Student und habe bereits seit ich 15 bin, Rückenprobleme. Wie diese genau entstanden sind, ist mir nicht bekannt, jedoch war ich früher sehr übergewichtig, unsportlich und viel vor dem PC gesessen. Ein Besuch beim Orthopäden brachte mich damals nicht weiter, ich bekam lediglich "Sport machen" zu hören und eine KG verordnet. Einige Monate hielt ich mich an die Übungen, doch das verlief sich dann irgendwann. 1 Jahr Krafttraining im Fitnessstudio folgte - jedoch mehr schlecht als recht. Mit zunehmendem Alter verstärkten sich die Rückenprobleme, ich hatte zumindest eine leichte Kyphose und Lordose. Irgendwann störte mich dies so sehr, daß ich auf Urlaube und Schwimmbadgänge völlig verzichtete. Das belastete mich alles massiv (und tut es immernoch), da ich ohnehin schon sehr eitel bin und viel auf mein Äußeres achte. Neuer Termin beim Ortopäden brachte abermals nichts, diesmal sei angeblich sogar alles in Ordnung gewesen. Total im Stich gelassen habe ich mich über Monate hinweg im Internet erkundigt (das war letztes Jahr), welche Dehn- und Kräftigungsübungen in meinem Fall sinnvoll sind. Habe mir sogar von meinem ganzen gesparten Geld einen Fitnessraum zu Hause eingerichtet - mit guten Geräten, teilweise wie im Studio. Hier habe ich dann schließlich Januar dieses Jahres angefangen konsequent alle 2 Tage zu trainieren und täglich etwa 1/2 Stunde Dehn- und kleinere Kräftigugsübungen zu machen. Nunja, irgendwann bin ich in diesem Forum gelandet und habe einige Posts mitverfolgt und mir dann gedacht, ein Besuch bei Dr. Hoffmann könne nicht schaden und ich weiß endlich wo ich wirklich stehe. Termin gemacht und inzwischen auch wahr genommen. Ich bin zuversichtlich dort hingegangen und hatte auch das Gefühl, daß mein bisheriges Training schon ein wenig Erfolg hatte. Ich war dann jedoch total geschockt, als ich das Ergebnis bekam. Ich habe eine 56° Kyphose, 61° Lordose und 11° Skorliose. Schmerzen hatte ich bis dato keine, höchstens im unteren Rückenbereich, wenn ich lange stand. Dr. Hoffmann riet mir von einem Korsett ab und will mich im Sommer nach Bad Salzungen schicken. Ich schreibe nun hier, weil mir beim Gespräch die Worte gefehlt haben, ich einfach zu sehr vor den Kopf gestoßen war - hatte nicht mit soetwas gerechnet. Wo stehe ich denn nach eurer Ansicht? Sind die Gradzahlen sehr gravierend? Inwieweit können diese voraussichtlich durch korrektes regelmäßiges Training (einschließlich Schroth, sobald ich es erlernt habe) verbessert werden? Werde ich je wieder in einen halbwegs normalen Bereich gelangen können? Auch wenn soetwas der letzte Ausweg sein sollte, interessiert es mich dennoch: Ab wann liegt man in einem Bereich, wo eine OP sinnvoll wird? Bin ich weit davon entfernt? Mich belastet dies psychisch wirklich sehr.
Grüße,