Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

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minimine
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von minimine »

Hallo Ricky,
Irgendwie kam ich mit der Übung sowieso nicht klar, denn ich hätte das Band bzw. den Stock nach unten ziehen müssen, bei der Ausatmung. Logischer wäre für mich gewesen beim Hochräkeln...
ne, bei Schroth passt das schon so. :) Erst kommt das räkeln, dann noch ein normaler Atemzug (je nach Therapeut, bei manchen auch nicht) und dann das Einatmen in die Atemstellen, danach folgt erst die Korrektur und dabei eben das Anspannen der Muskulatur. So sind im Prinzip alle Schroth-Übungen aufgebaut, jeweils in unterschiedlichen Ausgangspositionen und mit unerschiedlichen Hilfsmitteln.
Aber wie gesagt, ich habe es so verstanden, als ob du das momentan eben noch nicht machen sollst, sondern nur dehnen. Eigentlich sollte sich dein Physiotherapeut auch an das halten, was auf dem Rezept steht...
Lustig ist, dass einige Zeit nach dem Auftragen die Wirbel anfangen zu knacksen, so als ob sie wieder an die richtige Stellen könnten.
Finde ich eigentlich gar nicht abwägig. Durch die Salbe werden ja deine Verspannungen gelöst und du wirst lockerer.
und was haben die dann gemacht?
Eine hat nach 1 Woche abgebrochen, eine Weitere hat die 3 Wochen durchgestanden, war aber mehr als froh, als die Reha vorbei war. Noch eine Weitere hat irgendwann nur noch Viertel-Übungenprogramm bekommen und sie hat noch nichtmal das durchgestanden (wobei dann darüber gesprochen wurde, dass sie ja nur keine Lust hätte für die Übungen) und noch eine, die fast gar keine Übungen ohne Schmerzen machen konnte (die war aber nach der OP in Sobi, auch da wäre evtl. eine andere Klinik besser gewesen).
Aber mach dir mal keine Gedanken, sieh es als Versuch an. Ich kam auch zur ersten Reha mit täglichen Schmerzen und ging fast schmerzfrei (wenn auch nicht für sehr lange, ca. 1,5 Jahre, kurz nach der 2. Reha kamen die Schmerzen wieder, bis ich dann, wieder ein Jahr später, den Korsettbauer wechselte). In der ersten Reha-Woche nahmen die Schmerzen aber erstmal zu, was wohl auch normal ist.

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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Huhu,
minimine hat geschrieben: ne, bei Schroth passt das schon so. :)
au man, alleine schon weil die Übungen so komplex sind, braucht man wohl die Reha :rolleyes:
danach folgt erst die Korrektur und dabei eben das Anspannen der Muskulatur.
ist mit Korrektur das gemeint, als ich quasi die Wirbelsäule aus der Streckug wieder nach unten/vorne führte?
Aber wie gesagt, ich habe es so verstanden, als ob du das momentan eben noch nicht machen sollst, sondern nur dehnen. Eigentlich sollte sich dein Physiotherapeut auch an das halten, was auf dem Rezept steht...
ist das tatsächlich eine Übung zum Muskelaufbau?
Ich meinte, weil ich eben die Wirbelsäule strecken mußte und dann wieder nach unten, sei es eher dehnen.
Aber falls die Übung falsch war, wundert es mich nicht, dass ich da an meine Grenzen kam, denn der Muskel direkt an meine Verkrümmung begann dann immer zu krampfen, als ich nach unten ging...
Finde ich eigentlich gar nicht abwägig. Durch die Salbe werden ja deine Verspannungen gelöst und du wirst lockerer.
ja genau, so erkläre ich es mir auch. Leider bleibt es nicht allzu lange so.Ausserdem riecht es sehr nach Pfefferminze, was andere immer vermuten läßt, ich sei erkältet... Leider beeinflußt auch das kalte Wetter meine Schmerzen negativ, da ich so fürchterlich verfroren bin und mich dann erst recht verkrampfe... :nein:
In der ersten Reha-Woche nahmen die Schmerzen aber erstmal zu, was wohl auch normal ist.
ich denke, wenn dann jemand da ist, der einen das auch als "normal" erklärt, ist man doch auch wieder beruhigter und kann weiter machen.
Wie gesagt würde ich auch gerade am Anfang nicht vor Schmerzmittel stoppen, wenn es dann am Schluß helfen würde.
Denn ich befürchte, dass es so immer schlimmer werden wird.


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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von socke »

Es gibt ja auch im Schrothkomplex Übungen, die vorrangig dehnen (und auch etwas einfacher sind). Mein aktuelles Programm besteht aus 5 Dehnübungen (mit wirklich minimalem Kräftigungsanteil), von denen 2 "offiziell" Schroth sind. Zum Dehnen braucht man soweit ich weiss auch nicht unbedingt Schroth, daher wird ja auch erstmal "normale KG" aufgeschrieben.

Mit diesem Schroth "light" kann man dann erstmal im gröbsten die Strukturen bearbeiten, die bei quasi jedem Hyperkyphotiker verkürzt sind (v.a. Brust, Beinbeuger) und ich denke das bereit einen besser auf eine eventuelle Reha vor, als wenn man direkt losschrothet und sich noch mehr verspannt. Bei den Dehnübungen ist die korrekte Durchführung auch bei weitem nicht so schwierig wie beim Schrothen. Es gibt auch gibt auch gute McKenzie Übungen bei Hyperkyphose, mit denen man sich erstmal mobilisieren kann. Es ist ja nicht alles Schrott ausser Schroth (zumindest nicht bei Scheuermann).

Vielleicht sprichst du deinen Physio ja mal auf ein entsprechendes Dehn/Mobilisationsprogramm an. So wie es sich anhört, kommt das für dich aktuell eher in Frage als reines Schroth.

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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Hi Socke,

oja, die Brustdehnung hatte ich auch gespürt, da zog es eine zeitlang an der Stelle, an der sich die Rippen treffen, so als würden sie anfangen sich selbst zu bewegen :-)

Ich hatte bei den 6xKG auch schon Erfolge z.B. sind meine Schmerzen an den unteren Rippen komplett weg und die typische Bewegung mit dem Arm, beim Pullover ausziehen, geht jetzt auch ohne Schmerzen in der Schulter. Die kommen erst bei späteren Bewegungen wieder.

Leider kann ich mit der Physio gerade nichts besprechen, da ich kein weitere Rezept habe. Die Arzthelferin meinte, ich solle erstmal meinen Termin wahrnehmen und es mit dem Doc besprechen...

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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von minimine »

Hallo Socke,
Es gibt ja auch im Schrothkomplex Übungen, die vorrangig dehnen (und auch etwas einfacher sind).
das sind aber keine Schroth-Übungen, diese Dehungsübugnen dienen eher zur Ergänzung und kann man auch bei jedem anderen Physiotherapeuten lernen.

Hallo Ricky,
ist mit Korrektur das gemeint, als ich quasi die Wirbelsäule aus der Streckug wieder nach unten/vorne führte?
ich habe ja keine Kyphose, kann dir also nicht wirklich sagen, was deine Korrekturbewegungen sind. Hört sich aber schon danach an. Ich als Skoliotiker musste halt immer das Paket raffen, was im Grunde eben nur durch Anspannung der Muskeln geschieht. Nehme daher schon an, dass es bei Kyphose ähnlich sein wird, sonst fände dort ja gar kein Muskelaufbau statt.
Aber falls die Übung falsch war, wundert es mich nicht, dass ich da an meine Grenzen kam, denn der Muskel direkt an meine Verkrümmung begann dann immer zu krampfen, als ich nach unten ging...
Sprich doch einfach beim nächsten Termin mit deiner Physio und mach ihr klar, dass du eben wirklich nur dehnen willst. Glaub mir, ich hab auch bei meinem Physio immer wieder kritische Fragen gestellt, was mir persönlich viel gebracht hat (und ihm glaub ich auch).
Leider beeinflußt auch das kalte Wetter meine Schmerzen negativ, da ich so fürchterlich verfroren bin und mich dann erst recht verkrampfe...
Da kann ich mich auch mit einreihen. Bin heute morgen auch aufgewacht, hab ne kleine Bewegung gemacht und schon hat meine linke Rückenhälfte gekrampft. :boese:
Hast du es schonmal mit Wärmeunterwäsche versucht? Sieht zwar nicht gerade schick aus, aber vielleicht bringt es ja was. :)
ich denke, wenn dann jemand da ist, der einen das auch als "normal" erklärt, ist man doch auch wieder beruhigter und kann weiter machen.
Ich weiß nicht, wie es in Salzungen ist, dort hatte ich keine Einzeltherapie. In Sobernheim hatte ich wegen der Schmerzen auch Einzeltherapie und der Physio hat mir das zumindest so erklärt. Denke es ist einfacher, sowas individueller zu klären, also in Einzeltherapie, als in der Gruppe.

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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von SchwarzeSchnecke »

Hallo Ricky,

Bei Dir wäre eigentlich erst einmal ein Muskelrelaxans indiziert, um überhaupt aus diesem Teufelskreis herauskommen zu können. Ein Rezept dafür kann Dir jeder beliebige Arzt ausstellen.

Hier eine Übersicht:

Als erstes würde ich TETRAZEPAM versuchen, denn das wirkt schon nach der ersten Einnahme und eignet sich somit gut als Bedarfsmedikament. Eine längerfristige Einnahme sollte vermieden werden, da es mit der Zeit zu einer Toleranzbildung kommen kann. (Wird dann die Dosis immer weiter erhöht, besteht auch die Gefahr einer Abhängigkeit und von Reboundphänomenen, wenngleich sie geringer ist als bei anderen Benzodiazepinen.) Es gibt Tabletten mit 50 mg, die sich halbieren lassen.
Eine ähnliche, jedoch deutlich stärkere Wirkung als TETRAZEPAM sowie eine längere Halbwertszeit hat CLONAZEPAM. Beide Wirkstoffe haben nur wenige Nebenwirkungen: Verlangsamte Reaktionen (merkt man selber i.d.R. nicht), evtl. eine gewisse Gleichgültigkeit, evtl. Müdigkeit. Bei TETRAZEPAM sollte mindestens einen halben Tag nach der Einnahme kein Kfz gesteuert werden, bei CLONAZEPAM mindestens einen ganzen Tag. Alkoholkonsum ist während der Dauer der Wirkung tabu.
Selbiges gilt auch für KATADOLON (Wirkstoffname: FLUPIRTIN), welches nicht nur ein Muskelrelaxans, sondern auch ein Schmerzmittel ist und sowohl in retardierter als auch in nichtretardierter Form erhältlich ist. Es kann sowohl bedarfsweise als auch längerfristig genommen werden, wobei mit der Dauer der Einnahme auch die Wahrscheinlichkeit für eine Toleranzentwicklung steigt. Die häufigsten Nebenwirkungen sind Müdigkeit, Schwindel, Magen-Darm-Beschwerden und eine Erhöhung bestimmter Leberwerte. (Aus diesem Grund sind regelmäßige Blutkontrollen zu empfehlen.)
Manche Ärzte verschreiben gern MYDOCALM (TOLPERISON). Dieses wirkt angeblich erst nach ein- bis mehrwöchiger Einnahme. Viele Patienten bemerken allerdings gar keine Wirkung (und auch keine Nebenwirkungen). Toleranzbildung soll angeblich nicht auftreten. Insgesamt läßt sich kaum vernünftige Literatur darüber finden.
Zu jedem der genannten Wirkstoffe (außer CLONAZEPAM) finden sich hier im Forum Erfahrungsberichte (:arrow: Forumssuche).
Es gibt noch weitere muskelrelaxierende Medikamente, die allerdings normalerweise nicht gegen Verspannungen eingesetzt werden.


Wer möchte, kann natürlich auch diverse Homöopathika, Bachblüten o.Ä. versuchen. Der Placeboeffekt, den diese Dinge oft haben, ist nicht zu unterschätzen, und jedenfalls schaden sie nicht. Ähnliches gilt für Kräutertees.

minimine hat geschrieben:
Es gibt ja auch im Schrothkomplex Übungen, die vorrangig dehnen (und auch etwas einfacher sind).
das sind aber keine Schroth-Übungen, diese Dehungsübugnen dienen eher zur Ergänzung und kann man auch bei jedem anderen Physiotherapeuten lernen.
Es gibt schon auch Schroth-Übungen, die hauptsächlich zur Dehnung und trotzdem echte Schroth-Übungen sind. Als Beispiel wäre der Große Bogen zu nennen, den ich bei meiner letzten Physiotherapeutin oft ganz am Anfang machen mußte. Eigentlich sollte auch jede PT-Einheit mit Dehnübungen beginnen. Viele Therapeuten scheinen jedoch den Wert dieser Übungen zu unterschätzen und fangen gleich mit solchen zum Muskelaufbau an. Dies war auch während meiner Reha in Bad Salzungen der Fall, nur achtete ich damals noch nicht so darauf. An manchen Tagen gab es wenigstens ein Aufwärmprogramm, aber eine Therapeutin fing morgens mit Deuserbandübungen an... und über die Teenager, die ihr Freies Üben stets mit der Beinrückseitendehnung begannen, machten sich die meisten lustig.

Wie wichtig Dehnung ist und welche ausgeprägte schmerzlindernde Wirkung damit verbunden sein kann, wurde mir eigentlich erst so richtig in den letzten Wochen bewußt. Ich mache zur Zeit Yoga, und vor den eigentlichen Yoga-Stellungen (Asanas) werden grundsätzlich mindestens 30 Minuten lang Entspannungs- und Dehnübungen durchgeführt. Erst dann kann man die Übungen richtig machen - und so, daß sie nicht wehtun. Auch am Schluß kommen wieder Entspannungs- und Dehnübungen. (Allerdings möchte ich an dieser Stelle vorsichtshalber darauf hinweisen, daß ich jemandem mit WS-Deformität, der noch nicht das richtige Körpergefühl hat und noch nicht weiß, wie er sein Paket raffen, Beckenkorrekturen durchführen usw. muß, von Yoga eher abraten würde.)
Wenn ich im Sportunterricht bei der Theorie besser aufgepaßt hätte, hätte ich vielleicht gelernt, daß jeder Profisportler zuerst Aufwärm- und Dehnübungen macht, bevor er mit seiner eigentlichen Sportart beginnt, und mir wäre die große Bedeutung dieser Übungen schon eher klargewesen. Aber auch ein guter Physiotherapeut sollte m.E. erkennen können, inwieweit ein Patient Dehnung benötigt, bevor er mit dem Muskelaufbau beginnen kann. Natürlich sind 20-30 min für eine PT-Einheit keine lange Zeit, aber ein bißchen Dehnung vorneweg sollte eigentlich immer möglich sein.


VG, Anne
Ausgewachsen und trotzdem korrigierendes Korsett? - Na klar!

Letzter Korsett-Thread: viewtopic.php?t=20971 • Reha in Bad Salzungen: viewtopic.php?f=9&t=10543 • Hypermobilität: viewtopic.php?f=4&t=21414

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Ricky
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Hallo Anne,

vielen Dank für die ausführlich Atwort.
Wenn ich es richtig verstanden habe, sind die von Dir aufgezählten Medikamente da, um die Muskeln "schlaffer" werden zu lassen.
Das würde sich sehr gut anhören.

Würde ich sie einnehmen, müßte ich in dieser Zeit jedoch krankgeschrieben werden, weil zu meiner Arbeit Autofahren, zum Teil mit den Kids, täglich dazugehört.
Dadurch wohl für mich nicht umsetzbar.
Vielleicht während einer Reha - meinst Du das würde von der Zeit her reichen?

Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum man vor einer Anwendung wie Physiotherapie sich nicht erst einmal warm macht.
Da würde schon 5 Minuten Radfahren sicherlich helfen.Wir im Training sind gerannt oder Seilgesprungen, dann haben wir uns gedehnt und dann Muskeltraining oder Techniktraining.
Und gerade in diesen Physioräume empfand ich es immer als sehr kalt, vorallem im T-Shirt.

Ja, ich habe die Übungen im T-Shirt gemacht, sie meinte das würde reichen...

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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von minimine »

Hallo Anne,
Es gibt schon auch Schroth-Übungen, die hauptsächlich zur Dehnung und trotzdem echte Schroth-Übungen sind. Als Beispiel wäre der Große Bogen zu nennen, den ich bei meiner letzten Physiotherapeutin oft ganz am Anfang machen mußte.
stimmt, den gibts auch noch (erfolgreich verdrängt :D ), aber erfolgt dabei wirklich überhaupt kein Muskelaufbau, sonder nur Dehnung??
BTW, find ich komisch, dass du den machen musstest, dachte der wäre eher gegen Flachrücken?!

Hallo Ricky,
Würde ich sie einnehmen, müßte ich in dieser Zeit jedoch krankgeschrieben werden, weil zu meiner Arbeit Autofahren, zum Teil mit den Kids, täglich dazugehört.
vielleicht wäre es ja tatsächlich möglich, dass du mal für 2-3 Wochen krank geschrieben wirst, damit du diesen Kreislauf mal durchbrechen kannst. Allerdings würde ich das dann schon mit dem Arzt besprechen, ob dieser Zeitraum überhaupt ausreichen würde.

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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von SchwarzeSchnecke »

Ricky hat geschrieben:Wenn ich es richtig verstanden habe, sind die von Dir aufgezählten Medikamente da, um die Muskeln "schlaffer" werden zu lassen.
Richtig. Sie sind aber kein Ersatz für Dehnübungen, sondern sollten nur eine Übergangslösung sein.
Würde ich sie einnehmen, müßte ich in dieser Zeit jedoch krankgeschrieben werden, weil zu meiner Arbeit Autofahren, zum Teil mit den Kids, täglich dazugehört.
Man kann die auch zur Nacht nehmen, nur ist dann halt der Effekt etwas geringer.
Mit TOLPERISON muß man nicht aufs Autofahren verzichten, mit den pflanzlichen und homöopathischen Sachen auch nicht.

Progressive Muskelentspannung (PMR) oder Autogenes Training könntest Du auch versuchen. Da kannst Du sogar bei Deiner KK einen Antrag auf Übernahme eines Teils der Kosten stellen.
Und die TK bietet irgendwo auf ihrer Website eine Atem-Entspannungs-CD zum Herunterladen an - gratis.
Vielleicht während einer Reha - meinst Du das würde von der Zeit her reichen?
Würde ich eher nicht machen: Erstens würde ich niemandem empfehlen, völlig verspannt in eine Schroth-Reha zu gehen, weil dort gleich mit Muskelaufbau angefangen wird. Zweitens erschwert es den Muskelaufbau, wenn man zu wenig Muskelspannung hat. (Wenn man zuviel TETRAZEPAM nimmt, fühlen sich die Muskeln an wie Pudding.)

Vielleicht ist dort etwas für Dich dabei: http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_noss?_ ... en&x=0&y=0
Ich werde mir auf jeden Fall eines davon zulegen, als Ergänzung zu einem Buch mit Yoga-Stellungen.
Ich kann auch nicht nachvollziehen, warum man vor einer Anwendung wie Physiotherapie sich nicht erst einmal warm macht.
Da würde schon 5 Minuten Radfahren sicherlich helfen.Wir im Training sind gerannt oder Seilgesprungen, dann haben wir uns gedehnt und dann Muskeltraining oder Techniktraining.
Und gerade in diesen Physioräume empfand ich es immer als sehr kalt, vorallem im T-Shirt.

Ja, ich habe die Übungen im T-Shirt gemacht, sie meinte das würde reichen...
Ich hatte zu jedem meiner Physiotherapeuten immer 500 m bis 1,5 km zu Fuß zurückzulegen; auch das macht bereits einen Unterschied.

In Räumen, in denen "geschrothet" wird, sollte es warm sein, sodaß man im BH auch zu Beginn (wenn man sich nicht aufgewärmt hat) nicht friert. In Salzungen habe ich nur selten gefroren (und dann nur nach dem Lüften), obwohl es draußen z.T. zweistellige Minusgrade hatte.

Ein normales T-Shirt geht gar nicht, höchstens noch ein sehr eng anliegender sogenannter Body.
Deine Thera scheint mir nicht sehr professionell zu sein.

minimine hat geschrieben:
Es gibt schon auch Schroth-Übungen, die hauptsächlich zur Dehnung und trotzdem echte Schroth-Übungen sind. Als Beispiel wäre der Große Bogen zu nennen, den ich bei meiner letzten Physiotherapeutin oft ganz am Anfang machen mußte.
stimmt, den gibts auch noch (erfolgreich verdrängt :D ), aber erfolgt dabei wirklich überhaupt kein Muskelaufbau, sonder nur Dehnung??
BTW, find ich komisch, dass du den machen musstest, dachte der wäre eher gegen Flachrücken?!
Vielleicht ist ein bißchen Muskelaufbau dabei, aber überwiegend Dehnung.
Man stellt die Füße auf eine der unteren Sprossen, auf ein Hockerchen oder auf den Boden. Die Beine stehen hüftbreit. Sie sind zunächst angewinkelt, dann fast (nicht ganz!) durchgestreckt. Die Hände greifen eine Sprosse über dem Kopf (eine Sprosse tiefer, als man im Stand greifen kann), die Arme sind zunächst leicht angewinkelt und dann gerade. Der Kopf ist zwischen den Oberarmen. Die Schultern sind locker. Man zieht den Po nach hinten/ unten, unter Berücksichtigung der Basiskorrekturen.
Die WS wird bei dieser Übung gestreckt, also gehen Hyperlordose und Hyperkyphose zurück ("Ziel: Weiten der schwachen Seite"). Laut Übungsblatt von Bad Salzungen sollte sie 10 min lang durchgeführt werden.


VG, Anne
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

minimine hat geschrieben: vielleicht wäre es ja tatsächlich möglich, dass du mal für 2-3 Wochen krank geschrieben wirst, damit du diesen Kreislauf mal durchbrechen kannst. Allerdings würde ich das dann schon mit dem Arzt besprechen, ob dieser Zeitraum überhaupt ausreichen würde.
mhmm...das ist so eine Sache...weil ich durch diese andere Erkrangung dieses Jahr schon 7 Wochen krank war...und wenn ich eventuell noch in eine Reha kann, wird es schon sehr viel sein.
Mal schauen, Anne sagte mir ein Medikament, mit dem ich auch Auto fahren darf.
Ausserdem habe ich bald 2,5 Wochen Urlaub, dass wäre auch eine Alternative...
SchwarzeSchnecke hat geschrieben:
Richtig. Sie sind aber kein Ersatz für Dehnübungen, sondern sollten nur eine Übergangslösung sein.
genau so eine Idee hatte ich kürzlich auch, damit ich überhaupt mal richtig dehnen kann.
Ich meinte damals ein Schmerzmittel.
Ich habe es gleich auf meine Liste für den Doc geschrieben...Vielleicht sollte ich dort mal anrufen und eine Überlänge ankündigen ;-)
Mit TOLPERISON muß man nicht aufs Autofahren verzichten, mit den pflanzlichen und homöopathischen Sachen auch nicht.
kennst Du denn ein pflanzliches bzw. homöopathisches Mittel?
Das wäre nicht schlecht, denn da glaube ich an mehr als an ein Placeboeffekt...ich habe auch schon gemerkt, wenn ich Magnesium zusättzlich nehme hilft es mir, aber leider raubt dies wieder das Eisen, wie mir erklärt wurde...:-(
Progressive Muskelentspannung (PMR) oder Autogenes Training könntest Du auch versuchen. Da kannst Du sogar bei Deiner KK einen Antrag auf Übernahme eines Teils der Kosten stellen.
damit mache ich es mir schwer..ist so fürchterlich langweilig, aber wenn es hilft
Danke Dir für die vielen guten Tipps :-)
Würde ich eher nicht machen: Erstens würde ich niemandem empfehlen, völlig verspannt in eine Schroth-Reha zu gehen, weil dort gleich mit Muskelaufbau angefangen wird.
ich denke deswegen fing der Doc erstmal ausschließlich mit Dehnen an...
Zweitens erschwert es den Muskelaufbau, wenn man zu wenig Muskelspannung hat. (Wenn man zuviel TETRAZEPAM nimmt, fühlen sich die Muskeln an wie Pudding.)
auwei, bestimmt sehr irritierend :-)
aber das leuchtet mir natürlich ein...

In Räumen, in denen "geschrothet" wird, sollte es warm sein, sodaß man im BH auch zu Beginn (wenn man sich nicht aufgewärmt hat) nicht friert.
ja schon, aber ich bin enorm verfroren, lag wohl eher an mir...
und das mit dem T-Shirt hat mich auch sehr gewundert.
Vielleicht meinte sie tatsächlich, dass es reicht, weil wir "nur" gedehnt haben, aber ich kenne mich da ja nicht aus, um gezielter nachfragen zu können...




LG Ricky
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von SchwarzeSchnecke »

Ricky hat geschrieben:kennst Du denn ein pflanzliches bzw. homöopathisches Mittel?
Das wäre nicht schlecht, denn da glaube ich an mehr als an ein Placeboeffekt...ich habe auch schon gemerkt, wenn ich Magnesium zusättzlich nehme hilft es mir, aber leider raubt dies wieder das Eisen, wie mir erklärt wurde...:-(
Mit Homöopathika usw. kenne ich nicht aus; würde da in einer Apotheke nachfragen, die einen entsprechenden Schwerpunkt hat.

Das Magnesium kannst Du schon nehmen. Ich nehme auch täglich Magnesium (abends) und habe schon seit langem einen normalen Eisenspiegel, obwohl er früher häufig zu niedrig war und ich inzwischen keine Eisenpräparate mehr nehme.
Progressive Muskelentspannung (PMR) oder Autogenes Training könntest Du auch versuchen. Da kannst Du sogar bei Deiner KK einen Antrag auf Übernahme eines Teils der Kosten stellen.
damit mache ich es mir schwer..ist so fürchterlich langweilig, aber wenn es hilft
Ich nehme für solche Dinge lieber an Kursen teil, wegen der (für mich) damit verbundenen größeren Motivation.
Aber natürlich muß jeder für sich selber herausfinden, was ihm guttut.

LG, Anne
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von socke »

Ricky hat geschrieben:
Mit TOLPERISON muß man nicht aufs Autofahren verzichten, mit den pflanzlichen und homöopathischen Sachen auch nicht.
kennst Du denn ein pflanzliches bzw. homöopathisches Mittel?
Das wäre nicht schlecht, denn da glaube ich an mehr als an ein Placeboeffekt...ich habe auch schon gemerkt, wenn ich Magnesium zusättzlich nehme hilft es mir, aber leider raubt dies wieder das Eisen, wie mir erklärt wurde...:-(
[/quote]

Hi,

ich hab einiges an Muskelrelaxantien probiert und kann aus meiner persönlichen Erfahrung sagen, dass Tolperison nicht oder zumindest nicht spürbar gewirkt hat. Von pflanzlichen Mitteln solltest du dir auch nicht zu viel versprechen, sie sind ja nicht umsonst rezeptfrei erhältlich ...

Tetrazepam ist zwar wie Valium und Konsorten ein Benzodiazepin und daher mit Vorsicht zu genießen, aber von der Wirkung her einfach das Mittel der Wahl.
Körperlich macht es natürlich nach einer Zeit abhängig, aber da die Wirkung auf die Psyche eher subtil ist und man es ja auch vorwiegend nachts einnimmt, muss man wenigstens nicht mit einer psychischen Abhängigkeit rechnen und kann es einfach ausschleichen.

Möglicherweise ist das ja wirklich was für dich, wie Schnecke schon sagte. Und bei deinem Beschwerdebild sollte dir das auch jeder Arzt verschreiben (zumindest eine N1 ;) ). Bei Clonazepam dürfte das schwieriger werden.

LG
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von socke »

SchwarzeSchnecke hat geschrieben:
minimine hat geschrieben:
Es gibt ja auch im Schrothkomplex Übungen, die vorrangig dehnen (und auch etwas einfacher sind).
das sind aber keine Schroth-Übungen, diese Dehungsübugnen dienen eher zur Ergänzung und kann man auch bei jedem anderen Physiotherapeuten lernen.
Es gibt schon auch Schroth-Übungen, die hauptsächlich zur Dehnung und trotzdem echte Schroth-Übungen sind. Als Beispiel wäre der Große Bogen zu nennen, den ich bei meiner letzten Physiotherapeutin oft ganz am Anfang machen mußte.
Hallo,

ich finde es auch wichtig, dass man die (Nicht-Schroth)Übungen von einem Schroth-Therapeuten lernt, da bei Skoliose/Hyperkyphose auch bei der Ausführung der Dehnung auf mehr geachtet werden muss als beim Normalo.

LG
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Re: Durch Arbeit immer wieder zurückgeworfen...

Beitrag von Ricky »

Hallo Ihr,

@Socke, der Nikolausstiefel ist schon da, fehlt also nur noch das Korsett..:-)

Oje, mit Medikamente mache ich es mir sehr schwer, nachdem ich in den letzten zwei Jahren von Null auf ziemlich viele Medis kam, mit drei Vollnarkosen innerhalb eines Jahres...
Derzeit bin ich fast wieder frei...aber ich werde es mit Dr.Hoffmann besprechen.

Ich dachte mir auch, dass es Sinn macht die Dehnungsübungen gleicht bei einer Schroththerapeutin durchzuführen, in der Hoffnung, dass sie mir generell ein paar Tipps geben könnte...

@Anne, ich habe akut Probleme mit meinem Eisenhaushalt, aber das ist eine andere Geschichte, deswegen muß ich etwas vorsichtiger sein.Aber wie gesagt hin und wieder nehme ich etwas ein.

LG
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