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ausgegrenzt wegen op-entschluß?

Verfasst: Sa, 12.04.2008 - 11:43
von nadine22
hallo ihr alle,


ich habe diesem forum vieles zu verdanken,endlich hab ich hilfe erfahren,aber ich habe das gefühl ,dass ich,seit das thema op aufgekommen ist,immer mehr hier untergehe.
es antwortet niemand mehr und das finde ich irgendwie schade.
wenn jemand mit mir und meiner person oder entscheidung ein problem hat,dann her damit.
wir sind doch erwachsene menschen.....wäre doch schade wenn was in der luft liegt..... :rolleyes:

Verfasst: Sa, 12.04.2008 - 11:54
von chilli-pepper
Hallo liebe Nadine,

oh oh- das ist aber bestimmt nicht beabsichtigt...
Ich selbst habe an dich noch einige Fragen und natürlich auch Wünsche , habe aber seit dem ich letzte Woche in Bad Salzungen war,
eine ganz schlimme Woche hinter mir und so gut wie nichts gelesen o. geantwortet...

Heute abend nehm ich mir Zeit für dich - versprochen!!! :tach:

LG chilli-pepper

Verfasst: Sa, 12.04.2008 - 12:08
von nadine22
:bussi: das ist lieb von dir :embarrassed:

Verfasst: Sa, 12.04.2008 - 12:25
von Thomas
Hallo Nadine,

das mit dem 'Nichtantworten' ist ganz bestimmt keine Absicht!

Deine Entscheidung für die OP ist ja vollkommen nachvollziehbar, und ich glaube, dass hier viel ganz viele mit Dir mitfühlen!

Eine solche Entscheidung ist ganz sicher kein Grund zur Ausgrenzung!

Viele liebe Grüße!

Thomas

Verfasst: Sa, 12.04.2008 - 12:43
von Dalia
Hallo Nadine,

niemand lehnt dich ab und du bist hier weiterhin herzlich willkommen. Aber das Forum wird immer größer und unübersichtlicher, so dass schon Postings untergehen können.

Ich habe selbst genug mit mir zu tun und mich deshalb etwas aus dem Forum zurückgezogen. Für die bevorstehende OP wünsche ich dir alles Gute, und ich freue mich, wenn du nach der OP einen Bericht abstattest. :)

Hallo Chilli, ich wünsche dir auch, dass es dir bald wieder besser geht.

Verfasst: Sa, 12.04.2008 - 18:34
von Klaus
Hallo Nadine,

Beim Thema OP halte ich mich mit konkreten Ratschlägen grundsätzlich zurück, weil ich damit überhaupt keine Erfahrungen habe und wirklich auch nicht in die Betroffenen hineingucken kann und ehrlich gesagt, auch nicht will. Ich würde eine Verantwortung fühlen, die ich überhaupt nicht tragen kann.

Selbst wenn man eine OP hinter sich hat, sind entsprechende Tipps und Empfehlungen immer ganz kritisch zu sehen und ganz individuell selbst zu entscheiden.

Es ist schon etwas anderes, ob man eine REHA durchführt oder/und ein Korsett trägt und dann möglicherweise ganz was anders macht oder ob man eine OP durchführen lässt.
Du musst selbst dahinter stehen und dazu wünsche ich Dir viel Erfolg.

Gruss
Klaus

Verfasst: Sa, 12.04.2008 - 18:49
von Toni
Hallo Nadine 22
bitte fühl Dich nicht ausgegrenzt. Das ist sicher nicht so.
Ich z.B. bewundere Deine Entschlusskraft und halte sie in DEINEM Fall für richtig.
Aber ich tu mich sehr schwer das zu kommentieren.
Habe zwar sehr viel OP-Erfahrung (über 10 Knochen und Weichteil-OP´s) aber noch NIE an der WS.
Ich bin davon überzeugt, daß Du in Neustadt in den bestmöglichen Händen sein wirst.
Für Alle diejenigen, die noch mit Korsett "kämpfen" und eventuell noch eine jahrelangen "Kampf" in und mit der "Rüstung" vor sich haben, um die OP möglichst zu vermeiden, ist es zunächst betrachtet demotivierend, von Deinem Entschluss und dessen Notwendigkeit zu lesen. Bei Nachdenken kann Deine Anamnese aber auch motivierend wirken, verstärkt und hochmotiviert zu kämpfen.
Leider ist "Angst"(vor der OP) zwar eine schlechte, negative aber doch hochwirksame Motivation.
Ein Teil der "Nichtreaktion" auf Deinen Entschluss ist sicher verhaltenes Abwarten. Die meisten fragen sich:Wie wird es Nadine ergehen? Wird sie Glück haben mit der OP? (wie die Allermeisten, die diesen Schritt wagen)
Viele beneiden Dich darum das Korsett los zu sein.
Einige haben Angst um Dich, können und wollen das aber nicht ausdrücken, um nicht Deine Angst noch zu verstärken.
Einige werden Dich ab diesem Entschluss eher als im OP-Forum zugehörig sehen, obwohl das nicht so sein sollte. OP-Kandidaten und Operierte sollten sich auch in unserem Forum "Zu Hause" fühlen können.
Ich jedenfalls wünsche mir, daß Du uns treu und erhalten bleibst,
dem Team um und mit Prof. Halm eine sichere und ruhige Hand,
Dir wenig Schmerzen und noch weniger Angst,
nur noch ganz wenig oder gar keine Cobb°,
eine sehr schnell Rekonvaleszenz und
VIEL GLÜCK!!!!
Gruß Toni

Verfasst: Sa, 12.04.2008 - 18:51
von nadine22
danke an euch alle.es geht mir gleich viel viel besser :gut: :biggthumpup: :zustimm: :mukkies:

Verfasst: So, 13.04.2008 - 13:11
von chilli-pepper
Hallo Nadine,
Heute abend nehm ich mir Zeit für dich - versprochen!!!
Naja- nach dem Motto "versprechen kann sich jeder mal " melde ich mich etwas verspätet... :|

Da ich in der letzten Zeit viele Postings nur überflogen habe, hätte ich auch nicht "ordentlich" antworten können.

Was mir etwas unklar ist - dein Rücken hat sich genau in der Zeit massiv verschlechtert , in der du dein Korsett hattes -
kann es sein , dass es da einen Zusammenhang gibt???
Wenn ja, dann frage ich mich ernsthaft, ob dass Dr.Hoffman nicht geahnt hat, er hat doch damit Erfahrung?!

Es ist für mich unbegreiflich, ein Korsett zu empfehlen ohne eine Schrothreha zu machen , am besten würde ich es finden,
erst die Reha , wenn das nichts bringt dann evtl. ein Korsett und als wirklich letzten Weg eine OP.

Ich persönlich würde mich nicht zu einer OP entscheiden, ohne vorher alles probiert zu haben .

Das ist kein Vorwurf an dich Nadine, ich kann mich nur nicht mit allen Entscheidungen von Dr. Hoffman anfreunden,
einige Empfehlungen finde ich von ihm schlichtweg ungeheuerlich....

Sich zu entscheiden diesen Weg zu gehen ist eine Entscheidung, die du dir sicher nicht einfach gemacht hast.
Wenn die Lebensqualität nicht mehr gegeben ist , dann ist es sicher eine richtige Entscheidung.

Ich bin nicht gegen OP, aber dagegen, vorher nicht alles probiert zu haben .
Mir geht es ja auch noch relativ gut- was ich in 10 Jahren machen würde , wenn meine Schmerzen nicht mehr auszuhalten sind, weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich würde ich mich genauso entscheiden wie du!
Ich würde mich nicht jetzt operieren lassen, aus Angst, dass ich in 10 Jahren Schmerzen haben werde...Obwohl natürlich jetzt meine WS noch wunderbar beweglich ist - in 10 Jahren vielleicht nicht mehr...

Eines ist mir aber klar: Diese Entscheidung muss langsam reifen und man muss davon überzeugt sein.
Alle "Für und Wider" sollte man beleuchtet haben und nicht blind dem ersten Arzt vertrauen- auch nicht wenn er Dr. Hoffman heißt. Das ist meine Meinung dazu ...
Du siehst - es ist ein bisschen wie die Frage "Was war zuerst da- das Huhn oder das EI?"

Dir wünsche ich natürlich ganz viel Erfolg und viel Unterstützung von deiner Familie und uns, wir warten natürlich auf weitere Berichte! :gut: :onceldoc:

LG chilli-pepper

@Dalia:Danke für deine lieben Wünsche!

Fragen zur OP

Verfasst: So, 13.04.2008 - 16:12
von mario_bln
Liebe Nadine,

ich werde mal versuchen, dir etwas Mut zu machen denn ich habe eine Kyphose OP in der Asklepios Klinik Birkenwerder (bei Berlin) hinter mir (01/02 07) und ist alles super geworden. Nach einem dreiviertel Jahr begann die WS zu verknöchern.

Den Buckel habe ich längst vergessen, hätte ich viel früher machen sollen.

Wenn Du Fragen hast, schreibe mich einfach an.

Das Du vor der OP Angst hast ist verständlich, es wird eine hammerharte Zeit für dich werden, aber das vergisst man ganz schnell.

Bin schnell wieder arbeiten gegangen (Hamburger Modell) und führe ein normales Leben. Schwere Einkaufstaschen tragen geht inzwischen auch problemlos.

Gruß Mario

Verfasst: So, 13.04.2008 - 17:28
von Maestro
Ich wünsch euch natürlich ein gutes gelingen der OP mitsamt der Genessung welche so Sauber wie nur möglich laufen sollte und hab kein Problem damit euren Entschluß zu akzeptieren.
Die OP sollte halt immer nur am Schluß stehn und wenn es bei euch so ist dann ist die Gegebenheit halt so und das ist zu akzeptieren.
Alles Gute und bitte weiter informieren wie es gelaufen ist ;)

Verfasst: So, 13.04.2008 - 18:02
von nadine22
Was mir etwas unklar ist - dein Rücken hat sich genau in der Zeit massiv verschlechtert , in der du dein Korsett hattes -
kann es sein , dass es da einen Zusammenhang gibt???
also im januar war ich bei doc hoffmann und es waren 70° ,ich bekam mein korsett,aber märz konnte ich das nichtmehr anziehen da es nicht mehr passte (die arme schliefen dauernd ein etc....)in der zeit ging es berg ab,trotz dass ich 5 mal in der woche schroth machte....
im april war ich erneut bei doc hoffmann /doc thomsen aus neustadt und der kyphosewinkel betrag 90°,ich bekomme schlechter luft und habe mich ja vorher schon mit dem thema op beschäftigt und war somit für mich auch kein problem.
doctor hoffmann meinte es wäre quasi der letzte strohhalm an dem ich mich klammern kann...und doc thomsen schrieb mich als eilig auf....hab auch sehr schnell meinen termin bekommen,und nun ja am 6.6 . ist mein klinik termin und am 9.6. gehts los.....
über das thema eigenbluttransport hab ich mich etwas geärgert,die aok übernimmt die transportkosten nicht mehr und es würde mich genau 660,91 euro kosten..... :boese:
naja,damit ist thema durch und ich werde wohl oder übel fremdes blut nehmen müssen....
geplant ist eine versteifung von th2 bis l2 und der restwinkel soll um die 50-60 grad sein (im korsett wurde ich sogar auf 42° aufgerichtet)
mich würde nur mal gerne wissen weshalb es sich innerhalb 3 monate so verschlechtert hat,ich mache jeden tag zuhause schroth,gehe fast jeden tag zur physio und mache noch neben bei nordic walking und wirbelsäulengym
also ich stecke echt hoffnung in die op,da ich 2 kleine kinder habe,und nur wenn es mir körperlich und geistig gut geht,geht es ihnen auch gut......


achja und vielen lieben dank an eure antworten,das tut echt gut

Verfasst: So, 13.04.2008 - 18:37
von mario_bln
Liebe Nadine,

bei 90° wird dir nichts weiter übrig bleiben als die OP, dir abzuraten und zu verunsichern macht da wenig Sinn. Wichtig ist, dass Du jemand hast der sich um die Kinder und dich kümmert in der Zeit.

2-3 Wochen wirst Du im KH sein, schätze 2 OPs sind nötig, wobei die erste schlimmer ist. Danach 1-2 Monate zu Hause und Arbeiten nach Hamburger Modell.

Ich hatte kein Eigenblut, ging bei mir nicht. Die Transportkosten kannst Du dir auch sparen.

Ganz wichtig!!!! Kümmert Euch um ein Pflegebett für die Zeit nach dem KH. Wir haben es selbst bezahlt, die Hausärztin hat ein Rezept ausgeschrieben, die DAK hat alles übernommen. Und lass dir eine Orthese Verschreiben, zur Sicherheit für die erste Zeit.

Ich bereue es nicht, nur die Jahre davor mit Buckel. Alte Fotos sehe ich nicht gern an.
Meine Erfahrungen und Fotos (auch Röntgenbilder) habe ich hier eingestellt, musst mal danach suchen.

In welcher deutschen Ecke steckst Du eigendlich?

Gruß Mario

Verfasst: So, 13.04.2008 - 18:57
von nadine22
In welcher deutschen Ecke steckst Du eigendlich?
in der mittleren ;D ich komm aus thüringen

Verfasst: So, 13.04.2008 - 19:22
von mario_bln
Und wo willst Du dich operieren lassen?
Ich wurde hier operiert http://www.asklepios.com/Birkenwerder/

Gruß Mario

Verfasst: So, 13.04.2008 - 19:24
von nadine22
ah,hab etwas gestöbert,nicht verkehrt....



ich lass es dort machen http://www.schoen-kliniken.de/

http://www.schoen-kliniken.de/Kliniken/ ... beiter.htm
Mitarbeiter