Skoliose mit 50 und die Suche nach dem besten Weg ...
Verfasst: Do, 04.09.2003 - 21:45
Hallo miteinander,
Ich bin 50 Jahre alt, männlich und habe Skoliose, die sich binnen 12 Jahren von 20 auf 40° ( Bestimmung nach Cobb) verschlechtert hat. Es handelt sich dabei um eine rechtskonvexe Thorakolumbalskoliose.
Skoliose wurde bei mir schon im Kindesalter entdeckt, zusammen mit einem Beckenschiefstand der jetzt 2,5 cm beträgt. Der Beckenschiefstand ist hervorgerufen durch eine Beinlängendifferenz, die durch eine Absatzerhöhung von 1,5 cm im Schuh ausgeglichen wird.
Mein Leben mit der Skoliose ist bisher absolut unproblematisch verlaufen. Seit Diagnose im Kindesalter habe ich immer Sport getrieben mal mehr, mal weniger. Hin und wieder gab es Probleme die man als Hexenschuß bezeichnen würde. Das kam dann mit KG und mal eine Schmerzspritze wieder ins Lot.
Seit 2 Jahren habe ich regelmäßige Schmerzen, die vom Rücken über die Hüfte in die Leistenbeuge ausstrahlen. Eine Röntgenaufnahme brachte die Diagnose 40° ans Tageslicht, im Vergleich zur letzten Aufnahme aus dem Jahr 1991 eine Zunahme um 20°. Von den behandelnden Orthopäden habe ich bereits die Empfehlung zur OP erhalten.
Ich meine, eine OP sollte das letzte Mittel sein. Seit ca. 2 Jahren gehe ich 1-2 mal/Woche zum Kieser- Training. Das hat meinen Rückenschmerzen primär nicht geholfen, jedoch hat sich meine Körperhaltung verbessert. Seit ca. 3 Monaten schwimme ich wieder regelmäßig. Das entspannt meinen Rücken deutlich und die Schmerzen werden geringer. Mit Hilfe meines niedergelassenen Krankengymnasten habe ich eine Drehbewegung erlernen können, die der Drehung meiner Skoliose entgegenwirkt. Auch das verringert den Schmerz.
All diese Erfolge lassen nicht darüber hinwegsehen, das der Rücken empfindlich ist. So bereitet leichte Gartenarbeit wie z.B. das Aufsammeln von Fallobst eine Verschlechterung.
Ich möchte Euch mit meinen Erfahrungen Mut machen, den Kampf gegen die Skoliose selbst zu führen.
Ich suche jetzt nach dem besten Weg und bitte um Rückmeldung, wenn Ihr mit Euren Methoden Erfolge erzielt habt. Ich bin interessiert von Euch zu hören, besonders wenn Ihr etwa in der gleichen Rückensituation und in der gleichen Lebensphase seit.
Viele Grüsse von John50
Ich bin 50 Jahre alt, männlich und habe Skoliose, die sich binnen 12 Jahren von 20 auf 40° ( Bestimmung nach Cobb) verschlechtert hat. Es handelt sich dabei um eine rechtskonvexe Thorakolumbalskoliose.
Skoliose wurde bei mir schon im Kindesalter entdeckt, zusammen mit einem Beckenschiefstand der jetzt 2,5 cm beträgt. Der Beckenschiefstand ist hervorgerufen durch eine Beinlängendifferenz, die durch eine Absatzerhöhung von 1,5 cm im Schuh ausgeglichen wird.
Mein Leben mit der Skoliose ist bisher absolut unproblematisch verlaufen. Seit Diagnose im Kindesalter habe ich immer Sport getrieben mal mehr, mal weniger. Hin und wieder gab es Probleme die man als Hexenschuß bezeichnen würde. Das kam dann mit KG und mal eine Schmerzspritze wieder ins Lot.
Seit 2 Jahren habe ich regelmäßige Schmerzen, die vom Rücken über die Hüfte in die Leistenbeuge ausstrahlen. Eine Röntgenaufnahme brachte die Diagnose 40° ans Tageslicht, im Vergleich zur letzten Aufnahme aus dem Jahr 1991 eine Zunahme um 20°. Von den behandelnden Orthopäden habe ich bereits die Empfehlung zur OP erhalten.
Ich meine, eine OP sollte das letzte Mittel sein. Seit ca. 2 Jahren gehe ich 1-2 mal/Woche zum Kieser- Training. Das hat meinen Rückenschmerzen primär nicht geholfen, jedoch hat sich meine Körperhaltung verbessert. Seit ca. 3 Monaten schwimme ich wieder regelmäßig. Das entspannt meinen Rücken deutlich und die Schmerzen werden geringer. Mit Hilfe meines niedergelassenen Krankengymnasten habe ich eine Drehbewegung erlernen können, die der Drehung meiner Skoliose entgegenwirkt. Auch das verringert den Schmerz.
All diese Erfolge lassen nicht darüber hinwegsehen, das der Rücken empfindlich ist. So bereitet leichte Gartenarbeit wie z.B. das Aufsammeln von Fallobst eine Verschlechterung.
Ich möchte Euch mit meinen Erfahrungen Mut machen, den Kampf gegen die Skoliose selbst zu führen.
Ich suche jetzt nach dem besten Weg und bitte um Rückmeldung, wenn Ihr mit Euren Methoden Erfolge erzielt habt. Ich bin interessiert von Euch zu hören, besonders wenn Ihr etwa in der gleichen Rückensituation und in der gleichen Lebensphase seit.
Viele Grüsse von John50