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Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Lilarot
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Beitrag von Lilarot »

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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Lilarot hat geschrieben:...und so ist es bei dir wirklich auch??? (also KEINEN flachrücken)
Nein, mein Seitprofil ist relativ normal, nur wenig abgeflachte Lordose und wenig Flachrücken.
und wenn ja, wie stehst du? bist du nicht oben krumm, wenn du locker bist bzw machst du kein hohlkreuz, wenn du dich aufrichtest
Ich habe vielleicht noch unterhalb des thorakolumbalen Bogens eine stärkere Lordose. So kommt es mir zumindest vor, da aber mein Seitprofil nicht stark von der Norm abweicht, ist das nie so richtig analysiert worden.

In jedem Fall wirst du nichts viel ändern können, wenn du nicht etwas neues ausprobierst, deswewgen würde ich es erst mal mit einem Korsett versuchen, und Mobilisierung ist doch vielleicht gar nicht so schlecht für dich, damit du in eine passendere Position kommen kannst, die dann vielleicht mit wenig Muskelkraft auch sonst gehalten werden kann.
Lilarot
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Beitrag von Lilarot »

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Ramses
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Beitrag von Ramses »

Halo Lilarot,

selbst wenn es hier noch jemand mit dem gleichen oder einem ähnlichen Bild der Skoliose wie Deiner gibt, heisst es nicht dass sie oder er die gleichen Symptome hat. Ich glaube Du verrennst Dich da. Die Auswirkungen können derart unterschiedlich sein, von keinerlei Problemen bis hin zu ganz anderen.

Gruß

Ramses
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Beitrag von Lilarot »

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Beitrag von Schnecke007 »

Off topic: Lilarot, könntest Du bitte versuchen, Deine Postings nur einmal anstatt fünfmal loszuschicken? Das macht den Admins einiges an Arbeit, die Doppelpostings wieder zu löschen.

Danke, Schnecke
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MCD
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Beitrag von MCD »

Hallo Lilarot!
Ich hab mir amal deine Postings durchgelesn und dein Röntgenbild angschaut. Ich hab auch eine thorakolumbale Sk. (mit dem Scheitel L1) und wie bei dir hab ich am Anfang meiner Behandlung auch 30° ghabt, jezz sinds bei mir nur mehr ca. 20° Tendenz fallend^^
Aber leider muss ich dich enttäuschen, weil ich keine deiner Angaben bei meinem Krankheitsbild bestätigen kann. Mein seitliches Rückenprofil war vollkommen normal.
Alle Wirbelsäulendeformationen sind halt einmal verschieden.
lg MCD
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Lilarot hat geschrieben:wenn jemand wirklich genau so einen bogen hat wie ich, an derselben stelle und zudem oben genauso gerade ist, dann ist es bei ihm natürlich auch so, dass er unten abgeflacht ist und oben die normale brustkyphose hat.
Eine seitliche Krümmung ist aber keine Voraussetzung für einen Flachrücken. Deswegen muss er dann nicht unbedingt eine normale Brustkypose haben.
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Beitrag von Lilarot »

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Beitrag von Lilarot »

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Beitrag von Lilarot »

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Beitrag von Dalia »

Lilarot, Skoliosen sind verschieden, kaum eine Skoliose gleicht der anderen. Auch ich würde dringend eine Schroth-Reha empfehlen. Was möglich ist, wenn man mehrere Monate konsequent nach Schroth turnt, siehst du in der unten angehängten Bilderreihe.

(Anmerkung: Vielleicht finde ich die dazugehörige Textbeschreibung noch. Falls ja, kommt sie hier noch rein.)
Dateianhänge
Ergebnis nach einer mehrmonatigen konsequenten Schroth-Reha
Ergebnis nach einer mehrmonatigen konsequenten Schroth-Reha
schroth-reha.jpg (28.62 KiB) 10517 mal betrachtet
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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Beitrag von Lilarot »

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Beitrag von Ramses »

Hallo Lilarot,

Du musst die Wirbelsäule als ganzes sehen. Du kannst nicht den einen Bereich trainieren und davon ausgehen dass sich in den anderen Bereichen nichts ändert.

In dem Moment wenn die thorakolumbale Skoliose korrigiert wird, geht die Wirbelsäule in ihre physiologische Stellung, die hebt sich bei richtiger Therapie nicht auf. Es bringt nur wenig die Rückenmuskeln oder Bauchmuskeln zu trainieren ohne einen Plan über das wie zu haben. Bei Schroth wird insbesondere die tiefliegende Muskulatur trainiert, welche du mit normanlen Übungen garnicht erreichst. Diese tiefliegende Muskulatur ist es aber welche es Dir ermöglicht gerade zu stehen ohne dass Du Dich ständig korrigieren musst.

Gruß

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Beitrag von minimine »

Hallo Lilarot,
im Buch "Befundgerechte Physiotherapie bei Skoliose" von Dr. Weiß ist das sagittale Profil bei einer thorakolumbalen Skoliose beschrieben. Vielleicht hilft dir das ja weiter.

LG
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Beitrag von Lilarot »

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Beitrag von Ramses »

Hallo Lilarot,

wenn Deine Skoliose so fixiert ist, wirst Du sie mit Krankengymnastik nicht verbessern können. Dazu müsste die Fixierung aufgebrochen werden mit dem Risiko dass sich die Skoliose weiter verschlechtern kann, wenn Du die Übungen nicht konsequent machst und das eventuell zusätzlich notwendige Korsett ebenso konsequent trägst.

Du kannst noch so viel Muskelaufbau betreiben, die Fixierung wird sich nicht lösen auch wenn Du muskulär bedingt eine Korrektur erreichst. Sobald Du nicht mehr konsequent übst und die Muskulatur etwas erschlafft fällst Du wieder in das alte Muster zurück.

Bevor Du Dich jetzt voreilig für eine Korsetttherapie entscheidest, denn das Korsett würde benötigt um die Fixierung zu lösen, musst Du Dir darüber im klaren sein, dass diese Therapie Jahre dauern kann und kein Zuckerschlecken ist.

Gruß

Ramses
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Lilarot
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Beitrag von Lilarot »

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Zuletzt geändert von Lilarot am Sa, 01.05.2010 - 20:36, insgesamt 2-mal geändert.
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Beitrag von nimea »

Hallo allerseits ... ich mische mich als Neuling doch glatt mal ein :) es sei mir verziehen *smile*

Meine 5-jährige Tochter hat die Diagnose der "ThorakolumbalSkoliose" anfang August bekommen. Seither beschäftige ich mich (wohl oder übel) viel mit dem Thema...

So hab ich z.B. auch schon sehr oft gehört/gelesen, daß es für eine Korsett-Therapie nie zu spät ist. Reha-Maßnahmen und Muskelaufbauende Übungen sind dabei genauso wichtig.

Deine negativen Einstellungen zum Korsett, liebe Lilarot, kann ich allerdings nicht verstehen. Einerseits möchtest Du, daß dir geholfen wird, andererseits sagst du "man müsse es ja stundenlang tragen". Um dies mal in ein einfacheres Beispiel zu Übertragen sagst du "ich möchte kein Mumps, aber Impfen mag ich nicht" ... Tut mir leid, aber wenn man was verändern möchte, dann muss man eben in den sauren Apfel beißen. Das hat meine 5-jährige Tochter auch schon begriffen :-) Sie wird auch ein Korsett bekommen - und ich bin der Meinung, ich habe sie schon so gut darauf vorbereitet, daß sie wohl zwar meckern wird, aber dennoch weiß, daß ich ihr nur helfen will.

Mich macht echt sauer, daß gejammert wird, aber auch nix dagegen unternommen wird.


[Absatz entfernt]


Tut mir Leid, daß mein Auftakt gleich so rüpelhaft ist, aber wie immer im Leben, ist alles eine Einstellungssache.

Negativerfahrungen gehören dazu - auch WIR hatten die schon.

In diesem Sinne.
Einen schönen Dienstag noch :-)
nimea
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Beitrag von nimea »

Lilarot hat geschrieben: ...meine eltern halten davon nichts, zumal ich keine starken schmerzen habe.
das hatte ich glatt überlesen ... die Schmerzen werden vllt im Alter auftreten, wenn deine Eltern nicht mehr den Finger auf deiner Krankenakte haben - und dann wirst du deinen Eltern sehr dankbar sein, daß sie dir das ausgeredet haben. *zynisch grins*

denk an die Zukunft - klar ist die Behandlung kein Zuckerschlecken, aber deine Gesundheit sollte dir das wert sein (Wieso deine Gesundheit deine Eltern nicht interessiert, versteh ich allerdings nicht!)

jetzt aber - adios
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