Schüler in der Schule auf ihren Rücken ansprechen?

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Dolphingirl94
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Beitrag von Dolphingirl94 »

Nein, mit nacktem Rücken meinte ich auch nicht ( bei meinem biolehrer :embarrassed: ).
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Schnecke007
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Beitrag von Schnecke007 »

Genausowenig würd ich den Schüler aber zu einem Einzelgespräch bitten. Das ist für Schüler immer peinlich.
Hach, Schüler sind manchmal schon kompliziert... :D
Aber Du hast natürlich recht. Ich fand es bisher am unverfänglichsten, wenn ich einen Schüler gefragt hab, ob er nach der Stunde noch kurz Zeit zum Reden hat. Das ist dann so halb-offiziell. Nicht immer hat man ja einen unterrichtsbezogenen Grund für ein 4-Augen-Gespräch.

Viele Grüße,
Schnecke
Gast

Beitrag von Gast »

Ich denke auch das es richtig und wichtig wäre den Betroffenen darauf anzusprechen!
Natürlich ist so ein Gespräch Situationsabhängig und sollte niemals vor anderen stattfinden.Aber mit dem richtigen Feingefühl kann man das sicher schon gut rüberbringen.

Es gibt leider noch immer viel zu viele die noch nie etwas von dieser Erkrankung gehört haben und somit wertvolle Zeit verschenken!

Das Problem ist ja auch , das viele Eltern Ihre Kinder gar nicht unbekleidet sehen, da ja eine Schamgrenze vorhanden ist, da wären einige Eltern sicher dankbar für solch einen Hinweis wenn es einem Lehrer auffallen würde.

Ausnahmen gibt es aber bestimmt immer......,
aber lieber einmal mehr als zuwenig.Und wenn es bereits bekannt ist würde ich vermutlich denken: "Wow, es gibt doch noch welche die ein offenes Auge haben und Intersse zeigen! " und es nicht gleich negativ auffassen!
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BlümchenRose
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Beitrag von BlümchenRose »

Hallo!
Schnecke007 hat geschrieben:Hach, Schüler sind manchmal schon kompliziert... :D
Wir sind kompliziert?!? :( :lach: Wie kommst den da drauf?!? ;D Aber hast schon recht, es ist nicht immer so leicht mit uns Schülern :ja:

So ein unter-4-Augen-Gespräch kommt ja öfter mal vor, und muss ja nicht zwangsläufig damit zu tun haben. Das kann dann ja z.B. auch was mit den Noten, Schulaufgabe, Exen, mit irgendwelchen Formularen, ärger mit anderen Lehrern, oder sonst irgedwas sein... Also echt unverfänglich.

Ich finds gut, wenn du deine Schüler darauf ansprechen würdest, kommt wahrscheinlich eh nicht so oft vor. Und wenn man dann schon richtig was sieht, dann wirds eh Zeit, dass die Diagnose gestellt wird, und somit müsste der Schüler dir dann dankbar sein, dass du es ihm gesagt hast.
Und ich glaub, mit jemanden an seiner Seite, der das ganze auch schon erlebt und durchgemacht hat, der einem wertvolle Tips über Ärzte, Therapie und Physio geben kann, ist es echt leichter durchzustehen :ja:
So jemanden wie dich, kann man sich dann eigentlich nur wünschen!!!

Liebe Grüße
Bettina
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Schnecke007
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Beitrag von Schnecke007 »

So jemanden wie dich, kann man sich dann eigentlich nur wünschen!!!
Ui, danke schön! :embarrassed: Hoffentlich sehen das meine Schüler auch so... ;D

Viele Grüße,
Schnecke
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Korsi
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Beitrag von Korsi »

Schnecke007 hat geschrieben:
So jemanden wie dich, kann man sich dann eigentlich nur wünschen!!!
Ui, danke schön! :embarrassed: Hoffentlich sehen das meine Schüler auch so... ;D

Viele Grüße,
Schnecke
spo, muss auch mal meinen Senf dazugeben^^
Bin ja selber noch Schülerin, und meine beiden Eltern sind Lehrer^^
(Aber sie ham noch nie jemanden auf sowas angesprochen^^)

Aif jeden Fall wäre es mir peinlich (habe ja öfter mit Lehrern übers korsett geredet), es vor der ganzen klasse zu besprechen^^

Aber ich würde sagen, dass du dich damit auskennst, und er vllt. mal zum hausarzt (der kann ja weiterschicken, lieber nicht gleich mit nem orthopäden anfangen^^) gehen sollte, um es anschauen zu lassen :)

Ob sie es machen oder nicht, können sie ja dann selbst entscheiden^^

Außerdem kommts aufs Alter an :)
Einen Schüler aus den höheren Jahrgangsstufen würde ich nicht drauf ansprechen, die würden eh nichts dran ändern, bzw. sind meistens schon 18, usw. :)

Aber bei jemand Jüngerem würde ichs versuchen :D
HAbs selber mal gemacht xDD Hat zwar nichts gebracht (Das Mädchen war nicht besonders helle^^) aber egal :)
LG
Dani
Sobi 2007 & 2008 - Wir werden Sobi gemeinsam erneut unsicher machen ;)

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Beitrag von Sternenmama »

Hallo Schnecke,
genau DAS beschäftigt mich als betroffene Mutter einer 10jährigen Skoli-Tochter schon seit ca. einem Jahr. Ich bin der Meinung - auch wenn ich von meinem Kind weiß, wie peinlich ihr solche Gespräche sind - dass es wichtig ist, auch anderen (evtl. vorab den Eltern) die Augen dafür zu öffnen. In Amerika ist es schon fast üblich, dass Erfahrene zu den ihnen eigenen Themen in die Schulen gehen und entsprechende Vorträge und Info-Veranstaltungen abhalten (z. B. bzgl. Drogen, Internetsucht etc.). Warum können wir das hier nicht auch?
lg Grüße und viel Erfolg
Heike
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Norbert123
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Beitrag von Norbert123 »

Hallo Heike,

die Möglichkeit, dass Betroffene in der Schule zum Beispiel im Rahmen eines Referates darüber informieren, gibt es grundsätzlich schon; es wird halt nur nicht aktiv durch die Schulen gefördert.

Nele - unser Patenkind - hat kurz nachdem sie ihr Korsett bekommen hatte, mit ihrer Lehrerin darüber gesprochen, dass sie gerne ein Referat dazu in ihrer Klasse halten würde. Da das ganze irgendwie in den Lehrplan passen sollte - und ich glaube, dass hier der Knackpunkt liegt - wurde dieses Thema auf's nächste Schuljahr verschoben.

In der Sportumkleide ist das Korsett am Anfang schon ein Thema gewesen und alle Mädels haben daraufhin den einfachen "Vorbeugetest" gemacht und waren damit schon mal für die einfach festzustellenden Anzeichen sensibilisiert; wenn ein Vortrag vor der Klasse allein schon diesen Effekt hat, ist schon ein guter Schritt getan.

Über den geschützten Rahmen der eigenen Schulklasse hinaus zu gehen, kann man den Kids meiner Meinung nach nicht "zumuten" - auch wenn Nele schon mal über einen "Infostand auf dem Schulfest" gesponnen hat ...

Wichtig ist aus meiner Sicht, dass die Betroffenen in ihrer Klasse/Schule und auch zu den Lehrern ein ausreichendes Vertrauensverhältnis haben, um darüber zu sprechen - ansonsten wäre der Druck zu groß und würde ich dringend davon abraten.

Herzlichen Gruß,

Norbert
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Schnecke007
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Beitrag von Schnecke007 »

Hallo,

ich glaube, jetzt sprechen wir von zweierlei Dingen - zum einen was ich selbst hier angesprochen hab: im direkten Lehrer-Schüler-Kontakt auf Rückenprobleme hinzuweisen und zu beraten; zum anderen allgemeine Informationen über Rückenprobleme (unabhängig von einzelnen Schülern).

Beim zweiten Punkt sehe ich nicht, warum "das in Deutschland nicht möglich" sein sollte, nur scheint es bisher kaum Interesse diesbezüglich zu geben, es sei denn, man sieht sich ohnehin schon als betroffen. Viel Fingerspitzengefühl braucht es bei solchen Veranstaltungen wohl nicht, da niemand konkret angesprochen wird - ganz im Gegensatz zum ersten Punkt. Norbert hat ganz sicher recht, dass solche Dinge im persönlichen Gespräch nur dann Thema sein können, wenn das Lehrer-Schüler-Verhältnis stimmig ist.

Viele Grüße,
Schnecke
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Dein Thread ist ja jetzt schon ein paar Monate alt, Schnecke. Was hast du denn zwischenzeitlich gemacht? Angesprochen oder nicht und wie liefs?
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Schnecke007
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Beitrag von Schnecke007 »

Die Schülerin, die ich eigentlich meinte, ist gerade nicht an der Schule, erst wieder im September, ich kenne sie bislang auch nicht näher. Folglich habe ich noch niemanden angesprochen. Die Frage stellte sich mir aber schon in den letzten Jahren an verschiedenen Schulen bzgl. mehrerer Schüler (z. B. auch ein Schüler, den ich im Computerraum gesehen hatte, der mit einem unglaublichen Rundrücken vor dem Bildschirm lungerte! Habe ihn damals nicht angesprochen, u. a. weil ich ihn nicht persönlich kannte und weil ich seine Privatsphäre beim privaten Surfen nicht stören wollte).

Viele Grüße,
Schnecke
Sonny
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Beitrag von Sonny »

Hallo an alle!!

Also meine Tochter und ich haben gestern eine Mutter kennengelernt, deren Tochter auch Skoliose hat. Wir beide haben es schon sehr deutlich erkannt und auch ein "Nicht-Skoliose-Kenner" müsste es schon sehen. Ich schätze sie vielleicht so auf schon ungefähr 30 Grad.

Die Frau war mit ihrer Tochter auch schon bei verschiedenen Ärzten, sie wurde auch schon geröngt und auch ausgemessen und auch wohl die Rastervermessung bekommen und bekam wohl auch schon KG verschrieben. Aber so wie sich das von der Frau aus anhörte, war sie der Meinung, dass man abwarten solle...

Ich finde das sehr gefährlich, vor allem wenn man eine Tochter im Alter der anfangenden Pupertät hat. Der Schuss vom Nichtstun kann sehr sehr schnell in die Hose gehen....

Ich habe ihr unseren guten Orthopäden empfohlen und ich hatte den Eindruck, dass sie ganz arg dankbar für den Tipp war, denn sie kam mir ziemlich hilflos vor.....

Ich hoffe, sie meldet sich dort und stellt ihre Tochter vor. Ich denke, dass er ihr sofort ein Korsett verordnet.....

Ich drücke ihr jedenfalls die Daumen und ihrer Tochter natürlich auch...

LG
Sonny
LG Sonny
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