Skoliose in den Fernsehmedien - zukünftig mehr?

Schreibe deinen Erfahrungsbericht zur Skoliose, Schmerzbekämpfung etc. oder tausche Erfahrungen mit Leidensgenossen aus
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J-Maria
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Skoliose in den Fernsehmedien - zukünftig mehr?

Beitrag von J-Maria »

Hallo zusammen,

anlässlich des Posts, s. hier viewtopic.php?t=12172&start=0
möchte ich Alle aufrufen, die regionalen Fernsehsender bzw. die Gesundheitsmagazine innerhalb der Sender z. Th. Skoliose anzuschreiben, jeder in seiner Region.
Die Themen in den Gesundheitsmagazinen werden sich sicherlich teilweise nach den Zuschauerzuschriften/-wünschen richten. Je mehr Zuschauerwünsche bzgl. Gesundheitsthemen in eine Richtung gehen, desto größer die Chance, dass die Redaktion sich damit beschäftig und in der Planung für zukünftige Sendungen berücksichtigt.

Erreicht man mehr Themen-Präsenz zu Skoliose in der Landschaft der Gesundheitsmagazine im Fernsehen, erreicht man mehr Aufklärung zu diesem Thema .
Die Patienten sind gleichzeitig Zuschauer. Heute funktioniert die Welt über die Medien. Also, schreib die Fernsehenredaktionen an, welche Themen ihr Euch in den Gesundheitssendungen wünscht. :verweis:

Ran an die Tasten! Wie man so schön sagt, „Es gibt nicht Gutes außer man tut es“

:schreiben:
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mamaratlos
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Beitrag von mamaratlos »

:bindafür: Das glaub ich auch.Je mehr Leute desto besser. Werde mich Morgen daran machen. Die Adressen der Sender stehn ja auch ihr hier im Net. Also worauf warten wir noch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo J-Maria,
ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich da etwas zwiegespalten bin. Einerseits würde ich es schon ziemlich gut finden, wenn das Thema bekannter wäre und in den Medien öfter diskutiert werden würde.
Aber, was wenn ich den Sender (in meinem Fall wohl Bayern 3) anschreiben würde, es würde tatsächlich eine Sendung zum Thema Skoliose gesendet werden und es würde da jemand eingeladen werden, der davon überzeugt ist, dass man z.B. nur was machen kann, während man noch im Wachstum ist oder ab 40° dringend zur OP rät!? Ich hab jetzt schon etliche "Skoliose-Berichte" aufgenommen, die mal im Fernsehen ausgestrahlt wurden, was richtig Informatives war da noch nicht dabei, der letzte Bericht über Schroth war da schon der Beste.
Was ich damit sagen will ist, dass mit solchen Aktionen dann doch auch sichergestellt werden sollte, dass auch nur richtige Informationen gegeben werden bevor der Stein ins Rollen gebracht wird.

LG
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J-Maria
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Beitrag von J-Maria »

Hallo minimine,

ich verstehe deine Bedenken, trotzdem meine ich nichts zu machen, weil wahrscheinlich, nicht exakt das richtige Ergebnis dabei rauskommt ist die eine Variante.

Eine andere Möglichkeit:
Angenommen, es wird z. Th. Skoliose gesendet, allerdings nicht die neuesten Erfahrungen und Therapiemöglichkeiten erwähnt. Hier hat man, dann die Möglichkeit sich genau auf diese Sendung zu berufen und konkrete Infos liefern/ergänzen. Ganz cool und sachlich die Infos liefern, auf kompetente Fachleute und Adressen verweisen. Ohne überheblicher Kritik mit übertriebenen emotionalen Einlagen, dass kommt nicht seriös an.
Die Themen rotieren, und irgendwann wird zu gleichen Thema eine neue Sendung vorbereitet. Hierbei werden, so sollte es sein, die Zuschauerzuschriften von der letzten Sendung berücksichtigt.

minimine:
Aber, was wenn ich den Sender ...
Wenn „Wenn ...“ zum tragen kommt, kann man da einsetzen und weiter machen. Genauso ist es bei der rbb Sendung gelaufen. Aufgrund einer Beschwerde zu einem vorrangegangenen Skoliose-Thema bzgl. mangelnde Infos zu Physiotherapie nach Schroth, wurde diesmal speziell darauf eingegangen.
Über eins muss man sich aber im Klaren sein: Das ist kein Wunschkonzert, es spielen viele unbeeinflussbare Faktoren eine Rolle. Man muss kompromissfähig sein.
So weit ich weiß, war die Frau Hausburg aus der rbb Sendung nicht von dem Drehort bzgl. der ärztlichen Begleitung begeistert. Der Kompromiss war glaube ich der, dass auf der Homepage zu der Sendung weitere Skoliose-Kontakte der Region angegeben werden.

minimine:
Aber, was wenn ich den Sender (in meinem Fall wohl Bayern 3) anschreiben würde, es würde tatsächlich eine Sendung zum Thema Skoliose gesendet werden und es würde da jemand eingeladen werden, der davon überzeugt ist, dass man z.B. nur was machen kann, während man noch im Wachstum ist oder ab 40° dringend zur OP rät!?
Dazu eine Frage:
Bist Du mit allem einverstanden, was hier im Forum geschrieben wird? Würdest Du jede Aussage unterschreiben?
Wahrscheinlich nicht, schreibst Du hier aber trotzdem.
So geht es mir auch. Ich finde das Skoliose-Info-Forum hat seine positive, aber auch negative Seiten. In einem Rahmen, wie ich es für mich selbst als Kompromiss sehe, nehme ich aber an diesem Forum teil.

In diesem Sinne sollte man auch den Fernsehensenden großzügiger sein und gleichzeitig versuchen im, zugegebenen eingeschränktem, Rahmen der Möglichkeiten als Zuschauer Einfluss zu nehmen. Hierbei meine ich die Gesundheitsmagazine der öffentlichen sog. 3. Programme. Sendungen die von der Sensation und Tragik leben, würde ich eher meiden.

Es geht langsam und mühselig voran. Nur wenn man nichts macht, dann bewegt sich nichts.
Ich bin aber davon überzeugt, dass das der richtige Weg ist, bzw. einer von vielen.

LG
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Beitrag von BlümchenRose »

Hallo!
J-Maria hat geschrieben:regionalen Fernsehsender bzw. die Gesundheitsmagazine innerhalb der Sender
VOX wäre vielleicht auch eine gute anlaufstelle. Dort bringt man mehrmals die Woche Reportagen (Stern-TV, Spiegel-TV...) und es wurde auch schon oft über Krankheiten etwas gebracht (z.B. Schlaganfälle, Behinderungen, ADHs,...). Vielleicht auch ne möglichkeit?

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Beitrag von Schalke-Andy »

Also, jetzt werden mich wieder Einige steinigen:
Ich hab 'ne Skoliose von 103°!
Aber nach meiner Meinung gibt es schlimmere Krankheiten als Skoliose.
Ich pack mich schon an den Kopf ob ich merk wie die Hörner wachsen, wenn ich höre das Leute mit Skoliose in Behindertenwerkstätten arbeiten. Habt Ihr denn keine Freude am Leben. Also ich habe Freunde, Arbeit, Sport, Familie... Toll, dann kommt ein Bericht über Skoliose im TV und dann geht es Euch besser? Oder was ist das Ziel, was so ein Bericht bringen soll??
Andy
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Beitrag von Mel-LeaJane »

Gerade bei Punkt 12:

Eine kurze Reportage über eine Operation einer Skoliose von Prof. Dr. Halm.

Leider ohne Angaben von Gradzahlen, leider ohne Bericht zur Vorbehandlung, also zu dem, was die Frau vorher gegen die Skoliose getan hat.

Insgesamt kam es für mich einfach wie eine absolute Befürwortung pro OP rüber. Leider.

Ich fands, naja.

Schade das nichts dazu gesagt wurde, was man ausser einer OP hätte versuchen können.

LG Mel
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Beitrag von minimine »

Hallo Mel,
habs eben auch gesehen, wollts eben auch einstellen, aber du warst schneller :D
Stimmt, da war gar nichts zu Vorbehandlungen dran, aber man hat schon ein gutes Gefühl dafür bekommen, dass so eine OP nicht ohne ist.

LG
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Beitrag von Mel-LeaJane »

Schalke-Andy hat geschrieben:Also, jetzt werden mich wieder Einige steinigen:
Ich hab 'ne Skoliose von 103°!
Aber nach meiner Meinung gibt es schlimmere Krankheiten als Skoliose.
Ich pack mich schon an den Kopf ob ich merk wie die Hörner wachsen, wenn ich höre das Leute mit Skoliose in Behindertenwerkstätten arbeiten. Habt Ihr denn keine Freude am Leben. Also ich habe Freunde, Arbeit, Sport, Familie... Toll, dann kommt ein Bericht über Skoliose im TV und dann geht es Euch besser? Oder was ist das Ziel, was so ein Bericht bringen soll??
Andy
Hallo Andy,

ohne dir zu Nahe treten zu wollen, hast du die Implizierung einer solchen Reportage wohl nicht verstanden.

Diese Reportagen sollten mehr im TV kommen, weil sich die heutige Gesellschaft zum Einen am TV orientiert, und zum Anderen viele garnicht wissen, WAS sie haben, und WIE sie dagegen vorgehen können.

Desweiteren verkommt Skoliose zur Volkskrankheit, weil sich NIEMAND damit öffentlich auseinander setzt. Dieses zieht nach sich, dass die meisten Eltern garnicht erkennen, WAS die Kinder haben bzw WIE schlimm das eigentlich ist. Es ist NICHT NUR einfach ein krummer unschöner Rücken!

Die Leute (selbst Ärzte) wissen zu wenig über Skoliose und deren vielfältige Behandlungsmöglichkeiten.

Und der falsche Weg ist es, dies zu verschweigen, weil "so schlimm ist es doch nicht".

Du hast viel hier im Forum gelesen, und dir sollte aufgefallen sein, dass 90% der User hier NICHT in Selbstmitleid verfallen sondern Leuten HELFEN versuchen und die Leute AUFKLÄREN wollen.
Hier klappt das auch ganz gut. Nur erreicht man hier nicht die breite Masse.

Vielleicht hast du mitbekommen, warum in Frankreich die Skoliosehäufigkeit bzw -stärke viel geringer ist. Und da liegt in Deutschland das Problem - die Aufklärung fehlt vollends!

Und dann kommt ein "Bildähnlicher"-Sender wie RTL daher, und spricht über eine supertolle OP. Keine Contras werden gesagt, kein Wörtchen, wie man VORBEUGEN kann, NICHTS!

Hier geht es nicht um Selbstmitleid!

Mel
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Beitrag von Mel-LeaJane »

Hallo minime,

ich hatte (als Operierte) eher das Gefühl, dass die OP hier als Allheilmittel OHNE jegliche Nebenwirkungen dargestellt wird.

Wie ein Spaziergang.

Das Problem ist, dass es das nicht. Und, dass die Frau nach 15 Tagen erholt war, zeugt für mich davon, dass es keine 50°Grad oder mehr Skoliose gewesen sein kann!

Es sah alles zu heitideiti-Sonnenschein aus.
Fand ich nicht gut.

LG Mel :-)
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Mel,
ich als nicht operierte fand das jetzt schon schlimm genug. Sie musste ja auch weinen, als sie sich von ihren Kindern verabschiedet hat.
Was ich auch nicht so gut fand war, dass gesagt wurde, dass nur die OP ihr helfen kann. Sie hatte halt sehr starke Schmerzen und wurde deshalb operiert.
Hast du mitbekommen, ob das Röntgenbild das gezeigt wurde zu der Frau gehörte?
Gut fand ich aber, dass das OP-Verfahren erklärt wurde und auch, dass der Rücken vorher und nachher gezeigt wurde.
Vielleicht gibts die Sendung auch bei rtl-now, dann kann man nochmal in Ruhe gucken.

LG
Minimine
Filmchen

Beitrag von Filmchen »

Hallo!

Hat jemand vielleicht einen Link, wo ich mir das Video von Punkt 12 nochmal angucken kann???

DANKE!

vlg

:)
Janchen
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Beitrag von Janchen »

Hallo :)

Hab das auch nur halb gesehen auf Punkt 12, aber meiner Meinung nach empfand ich die OP auch "nahezu Reibungslos", wodurch ich nen kleinen Streit mit meiner Mama bekam. Der Grund war, dass sich alles so abspielte, als hätte man sie Weisheitszähne rausbekommen oder sowas. Sie meinte zu mir "Stell dich doch nich bei so ner OP an, siehst du mal das da nix schlimmes ist." Der Spruch brachte mich auf die Palme, da mir selbst ein leitender Klinik-Arzt letztens zu mir sagte "Junge, operieren tu ich dich nicht, da du keine Schmerzen hast und es auch andere Wege gibt, denn so eine OP ist der wahre Hammer."

Soweit so gut... Bei RTL steht das so drin:
Skoliose:
Tagtäglich hat Renata unerträgliche Schmerzen, kann sich kaum noch bewegen. Seit ihrer Pubertät leidet die junge Mutter an einem krummen Rücken. Jeder Schritt quält sie. Die 32-Jährige ist schon seit Monaten nicht mehr in der Lage, zu arbeiten. Da sie aber selbstständig ist, steht jetzt sogar ihre Existenz auf dem Spiel. Renata hat nur noch eine Chance: eine komplizierte Operation. In einer Spezialklinik wollen Ärzte jetzt ihren Rücken begradigen.

Skoliose ist ist eine Seitverbiegung der Wirbelsäule, bei gleichzeitiger Rotation der Wirbel, welche nicht mehr vollständig aufgerichtet werden kann.
Interviewpartner:

Renata Behneke, Skoliose-Patientin
Professor Henry Halm, Arzt / Kontakt über: www.schoen-kliniken.de
Falls ich noch so einen Clip von Punkt 12 finde, lasse ich es euch wissen :)

LG Jan
renata32

Beitrag von renata32 »

Hallo allezusammen

Ich bin Renata, und ich bin auch die, die bei RTL Punkt 12 war mit der Skoliose OP
Ich habe einige Beiträge gelesen und wollte mich kurz dazu äußern.

Die Skoliose und Kyphose wurde bei mir sehr früh festgestellt mit 11 Jahren.

Danach folgten ätliche Röntgenbilder, Skoliosesprechstunden, Krankengymnastik, Gipsliegebett, Korsett u.s.w.

Die Skoliose verschlimmerte sich von Monat zu Monat also von damals festgestellten 12° bist jetzt 68° und gegenkrümmung 40° skoliose und 60°Kyphose

Die Schmerzen wurden mit der Zeit und mit dem Alter schlimmer.

Damals mit 16-17 Jahren wollte ich keine OP ich war Jung und hatte große Angst und ich war schmerzfrei. Die Ärzte sagten das die Probleme mit dem alter kommen, ich habe denen nicht geglaubt. Ich war fest überzeugt bei mir nicht!!!

Aber Ich war im unrecht! Mich haben die Schmerzen und die Schwierigkeiten der Skoliose eingeholt.

Ich muß dazusagen ich wurde die ganze Zeit von einem sehr Guten Orthopäden begleitet. Dr.Heise aus Hamburg der sich bestens mit Skoliosen auskennt auch an der Uni-Eppendorf als Chefarzt tätig war und selbst mal Operiert hat.

Er sagte es wäre Zeit zur OP und es würde sich nicht mehr verbessern es kann nur schlimmer werden.

Ich war jetzt Überzeugt OP muß sein.

Er Überweiste mich zu Professor Dr.Halm.

Nach einer ausführlichen Beratung und Untersuchung haben wir einen OP Termn vereinbart,

Zur OP möchte ich sagen natürlich ist das kein Spaziergang die OP lief glatt keinerlei komplikationen während der OP.
3Tage nach der OP bin ich aufgestanden und war der glücklichste Mensch der Welt. Der Rippenbukel war komplett weg und ich war 6cm größer.

Ich hatte leider am 4 Tag nach der OP eine Darmlehmung das war nicht sehr schön und ich hatte höllischen schmerzen. Es gab danach auch std. wo ich die OP bereut habe.

Im großen und ganzen bin ich heute sehr froh das ich diese OP gemacht habe vielleicht bereue ich manchmal es auch das ich das nicht viel viel früher gemacht habe.

Ich kann nur sagen das Professor Dr.Halm und sein Team Perfekt sind!!!

Ich kann nur allen Proffesor Dr. Halm und sein Team empfehlen
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

renata32 hat geschrieben:Die Skoliose verschlimmerte sich von Monat zu Monat also von damals festgestellten 12° bist jetzt 68° und gegenkrümmung 40° skoliose und 60°Kyphose
Sinn dieser Diskussion soll ja auch sein, über die Fernsehmedien mehr über die konservativen Möglichkeiten zu berichten.
Und ich bin mir ziemlich sicher, dass man damals mit einem wirklich guten Korsett diese dramatische Verschlechterung hätte aufhalten können.
Ich muß dazusagen ich wurde die ganze Zeit von einem sehr Guten Orthopäden begleitet. Dr.Heise aus Hamburg der sich bestens mit Skoliosen auskennt auch an der Uni-Eppendorf als Chefarzt tätig war und selbst mal Operiert hat.
Insofern glaube ich nicht, dass sich dieser Dr. Heise mit den konservativen Methoden auskennt.

Gruss
Klaus
Mel-LeaJane
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Mel - dorsale Spondylodese Th3-L2 (Isola) 1997/Korrektur auf ca. 35°
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Beitrag von Mel-LeaJane »

Hallo,

es mag sein, dass die OP glatt lief, und das ist auch alles super toll, keine Frage.

Ich war nach meiner Operation genauso super zufrieden wie du.

Die Zufriedenheit und das Wohlgefühl hielt ganze 10 Jahre!!!

Manche meinen, dass sei besonders lange, aber nach den 10 Jahren war ich erst 24!

Jetzt, nach dieser Zeit und einer Schwangerschaft, gehen die ganzen Probleme nochmal von vorn los! Mir wird vor Augen geführt, dass diese Glück nicht von Dauer ist.

Ich bin jetzt 25, hab eine sehr starke Lordose - wie lange wird die LWS diese Belastungen noch mitmachen? Was kommt danach?
Genau! Versteifung der LWS. Das hält wieder 10 Jahre. Dann bin ich vllt 40 oder 50. Bedeutet, dass dann mit 60 die HWS abkackt.

Und dieser Gedankengang macht mich einfach fertig! Die Probleme werden einen ein Leben lang trotzallem begleiten.

Nunja, muss ja nicht bei jedem so laufen.

Alles Gute
Mel
renata32

Beitrag von renata32 »

Ich habe mich falsch ausgedrückt.

Zu Dr. Heise bin ich gekommen, als mein alter orthopäde verstorben war.
Dr. Heise hat mich behandelt als die Skoliose bei 45° stand
.
Dann erst bekam ich ein Korsett da war ich aber schon 14 Jahre.

Ich weiß nicht was mich in 10 Jahren erwartet aber ich hoffe das ich nie wieder unter das Messer muß.

Aber wenn es keinen anderen Weg gibt dann muß das wohl sein.

lieben gruß Renata
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OP '08: dorsale Korrekturspondylodese TH5-TH12, Restkrümmung: 26°
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Beitrag von BlümchenRose »

Hi Renata!
renata32 hat geschrieben:Ich bin Renata, und ich bin auch die, die bei RTL Punkt 12 war mit der Skoliose OP
Hast du diesen Beitrag vielleicht zufällig noch irgendwo rumliegen? (auf DVD oder am PC oder so...)? Viele von uns hätten ihn super gern gesehen, aber leider verpasst. Und bei RTL beschaffen ist extrem überteuert...

vlg

Bettina
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Beitrag von Klaus »

renata32 hat geschrieben:Dr. Heise hat mich behandelt als die Skoliose bei 45° stand
.
Dann erst bekam ich ein Korsett da war ich aber schon 14 Jahre.
Mit dem richtigen Korsett kann man auch mit 14 noch jede Menge machen!
Das nützt Dir jetzt nichts, aber das ist generell wichtig zu wissen, weil es immer noch zu viele OT's gibt, die schlechte Korsette bauen und die Träger das leider nicht wissen.

Man sollte in den Medien mehr solche konservativen Methoden bringen!

Gruss
Klaus
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