Bin ganz neu hier
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Hallo, ihr Lieben
Jetzt habe ich mich auch mal hier angemeldet und lese mit großem Interesse eure Beiträge.
Mein Name ist Heike, ich bin 40 Jahre alt und leide seit meinem 12. Lebensjahr an einer BWS Skoliose. KG habe ich immer verschrieben bekommen, aber wenn man nichts merkt macht man es ja nicht so wirklich ( heute weiß ich es besser, aber jetzt ist es zu spät ). Seit etwa einem Jahr nehmen die Beschwerden deutlich zu. Ich kann nicht lange stehen, komme nur noch schlecht aus dem Bett und fühle mich unbeweglich. Hinzu kommen die Schmerzen jeden Tag.
Ich bin mitlerweile bei 45 Grad angekommen. Mein Orthopäde hat nun das erste mal mit mir über eine OP gesprochen. Ich würde mich gerne in einer Skoliosesprechstunde vorstellen. Essen wäre für mich vom Weg her am günstigsten.
Aber die meisten ,die hier schreiben sind ja deutlich jünger, deshalb scheue ich ein bischen. Nehmen die mich alte Tante ernst, wo ich doch zum großen Teil selber dran schuld bin, das es soweit gekommen ist? Welche Alternativen gibt es noch?
Würde mich über Antworten freuen.
Heike
Jetzt habe ich mich auch mal hier angemeldet und lese mit großem Interesse eure Beiträge.
Mein Name ist Heike, ich bin 40 Jahre alt und leide seit meinem 12. Lebensjahr an einer BWS Skoliose. KG habe ich immer verschrieben bekommen, aber wenn man nichts merkt macht man es ja nicht so wirklich ( heute weiß ich es besser, aber jetzt ist es zu spät ). Seit etwa einem Jahr nehmen die Beschwerden deutlich zu. Ich kann nicht lange stehen, komme nur noch schlecht aus dem Bett und fühle mich unbeweglich. Hinzu kommen die Schmerzen jeden Tag.
Ich bin mitlerweile bei 45 Grad angekommen. Mein Orthopäde hat nun das erste mal mit mir über eine OP gesprochen. Ich würde mich gerne in einer Skoliosesprechstunde vorstellen. Essen wäre für mich vom Weg her am günstigsten.
Aber die meisten ,die hier schreiben sind ja deutlich jünger, deshalb scheue ich ein bischen. Nehmen die mich alte Tante ernst, wo ich doch zum großen Teil selber dran schuld bin, das es soweit gekommen ist? Welche Alternativen gibt es noch?
Würde mich über Antworten freuen.
Heike
- Eichhörnchen
- aktives Mitglied

- Beiträge: 197
- Registriert: Fr, 25.04.2008 - 18:37
- Wohnort: Oldenburg (Oldenburg)
Hallo Heike
Hallo Heike. erst einmal willkommen hier im Forum.
Ich bin auch noch nicht lange hier, aber Du bist nicht zu alt um noch etwas zu erreichen. Ich bin 50 Jahre alt und fühle mich noch lange nicht zu alt etwas für mich und meine Skoliose zu machen.
Wenn Du schmerzen hast empfehle ich Dir Eine "Reha" einzureichen.
Natürlich nur in eine "Schroth-Klinik" Bei einer Skoliose sollte man unbedingt nach Schroth trainieren. Es gibt zwei Kliniken ,Sobernheim oder Bad Salzungen. In Sobernheim sind sehr viele Kinder und Jugendliche, ich war in Bad Salzungen im Sommer. Es war sehr gut.
Du mußt nur mit Deinem Orthopäden reden. Leider kann ich Dir keinen Arzt in Deiner Nähe nennen aber es werden sich bestimmt noch mehr Leute bei Dir melden.
Ich hoffe das Dir bei dieser Frage jemand weiter helfen kann.
Liebe Grüße
Marion
Ich bin auch noch nicht lange hier, aber Du bist nicht zu alt um noch etwas zu erreichen. Ich bin 50 Jahre alt und fühle mich noch lange nicht zu alt etwas für mich und meine Skoliose zu machen.
Wenn Du schmerzen hast empfehle ich Dir Eine "Reha" einzureichen.
Natürlich nur in eine "Schroth-Klinik" Bei einer Skoliose sollte man unbedingt nach Schroth trainieren. Es gibt zwei Kliniken ,Sobernheim oder Bad Salzungen. In Sobernheim sind sehr viele Kinder und Jugendliche, ich war in Bad Salzungen im Sommer. Es war sehr gut.
Du mußt nur mit Deinem Orthopäden reden. Leider kann ich Dir keinen Arzt in Deiner Nähe nennen aber es werden sich bestimmt noch mehr Leute bei Dir melden.
Ich hoffe das Dir bei dieser Frage jemand weiter helfen kann.
Liebe Grüße
Marion
- Klaus
- Moderator/in

- Beiträge: 15280
- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
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- Wohnort: Hannover
Wenigstens ist hier ersteinmal der Grad der Skoliose ermittelt worden, ich hoffe, dass richtig gemessen wurde.bolle hat geschrieben:Ich bin mitlerweile bei 45 Grad angekommen. Mein Orthopäde hat nun das erste mal mit mir über eine OP gesprochen. Ich würde mich gerne in einer Skoliosesprechstunde vorstellen. Essen wäre für mich vom Weg her am günstigsten.
Mit 45 Grad ist man grundsätzlich noch nicht unbedingt in der OP Indikation. Da sollte man auch mit 40 Jahren (ich habe meine erste REHA mit 61 gemacht!) noch konservativ mit einer Schroth REHA versuchen, die Situation zu verbessern!
Der Tipp von Eichhörnchen, den Orthopäden zu überreden, einen entsprechenden REHA Antrag zu unterstützen, ist gut.
Kann auch jeder andere Arzt (Hausarzt) machen.
Wichtig ist nur, dass die Formulierungen ganz konkret auf die notwendige, stationäre Intensiv Schroth REHA nach Katharina Schroth hinweisen.
Dazu findest Du einiges hier im Forum.
Vorraussetzung für eine REHA ist die Ausschöpfung aller ambulanten Maßnahmen, das ist ja bei Dir der Fall und das sollte auch im REHA Antrag dezidiert aufgeführt werden.
Das Problem ist aber oft, dass die Ärzte Schroth nicht kennen oder nicht davon überzeugt sind. Da wird es dann schwierig.
Hier könnte natürlich die UNI Essen weiterhelfen, wenn diese so etwas im Bericht empfehlen. Einen Antrag werden die aber nicht direkt unterstützen!
Eine weitere Möglichkeit ist die Suche nach einem örtlichen Schroth Therapeuten, der Dir evtl sagen kann, welcher Orthopäde diese Art von KG verordnet.
Wenn man erst mal eine Genehmigung hat, wird die tatsächliche eigene Situation während der REHA genau ermittelt und mit entsprechenden individuellen Schroth Übungen behandelt.
Wenn eine OP angeraten sein sollte, wird man mit Dir darüber sprechen.
Aber dazu sollte man dann mindestens eine zweite Meinung einholen.
Eine weitere Option ist ein Korsett, dass hauptsächlich zur Schmerzbekämpfung eingesetzt wird, dies ist aber bei Erwachsenen eine Sache, die sehr gut überlegt werden sollte und etwas mit der Abwägung der Lebensqualität zu tun hat.
Insbesondere der Versuch, die Skoliose/Kyphose hiermit zusätzlich zu korrigieren, ist nach meiner Meinung eine Sache, die man erst während bzw. nach der REHA angehen sollte, wenn das nicht entscheidend weiterbringen sollte.
Gruss
Klaus
Danke für eure Antworten. Über eine Reha habe ich natürlich auch schon nachgedacht,aber ich wüßte garnicht, wie ich das organisieren sollte. Ich habe 3 Kinder, das jüngste ist 8 Jahre alt. Es wäre echt schwierig für mich, wenn ich 4 Wochen weg wäre. Andererseits weiß ich auch, das ich da ein bischen egoistisch sein muss. Schließlich geht es ja auch für sie darum, das ich lange fit und gesund bleibe. Und das ich um eine OP herumkomme, denn das ist ja wirklich kein Spass. Gibt es denn vielleicht auch die Möglichkeit so eine Reha ambulant zu machen? Dann wäre ich wenigstens einige Stunden am Tag zuhause und könnte die Kinder versorgen. Nochmal zu Essen: mache ich mir dort selber einen Termin oder organisiert das mein Orthopäde?
LG
Heike
LG
Heike
- Klaus
- Moderator/in

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So etwas ist mir nicht bekannt.bolle hat geschrieben:Gibt es denn vielleicht auch die Möglichkeit so eine Reha ambulant zu machen?
Grundsätzlich ist es so, dass ambulante REHAs vor Ort bei "normalen" Beschwerden angeboten werden. Die wirklich optimale Schroth KG ist meistens nicht dabei. Und wenn, dann nur minimal!
Hinzu kommt, dass solche ambulanten REHA's generell nicht die Intensität haben, die allein schon für Schroth nötig ist.
In Bad Salzungen sind das mindestens 20 Wochenstunden reines Schroth und dazu noch viele andere Sachen, die Dich von morgens bis abends auf Trab halten und das 3-4 Wochen lang.
Du musst Dir vorstellen, dass Du durch intensives Üben im ständigen Kontakt mit den Therapeuten auch ein neues Körpergefühl entwickeln musst. Das dauert!
Deshalb ist es auch nicht ratsam, z.Bsp. Schroth bei einer entsprechenden Therapeutin vor Ort erlernen zu wollen.
Keine Krankenkasse würde die erforderlichen Stunden bezahlen, die einer REHA gleich bedeutend wären.
Selbst wenn Du das privat bezahlen würdest, müsstest Du schon sicher sein, dass alle Leistungen einer REHA angeboten werden und die Therapeutin ausserordentlich kompetent ist.
Natürlich gibt es für Notfälle auch nicht vergleichbare Alternativen, die besser sind, als gar nichts. Aber Du hast schon Deinen Egoismus erwähnt, von dem Du Dich hier schon lenken lassen solltest.
Für die UNI Essen brauchst Du eine Überweisung Deines Orthopäden, den Termin musst Du selbst organisieren.Nochmal zu Essen: mache ich mir dort selber einen Termin oder organisiert das mein Orthopäde?
Habe übrigens gerade die Angaben zu dieser Sprechstunde aktualisiert, u.a. neue Telefonnummer.
Gruss
Klaus
