Habt ihr Probleme im Kopf durch die Skoliose?
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Tanni
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Habt ihr Probleme im Kopf durch die Skoliose?
Hallo!
Habe ja seit 3 Monaten Probleme mit meinem Ohr bzw. mittlerweile mit meinem Kopf (siehe ältere Berichte von mir). Habt ihr auch durch die Skoliose Kribbeln im Kopf, oder Kopfdruck oder ein Taubheitsgefühl im Ohr etc.? Seit 3 Monaten renn ich von einem Arzt zum nächsten und niemand findet etwas. Hatte ja gleich die Befürchtung, dass es von der Skoliose aus kommt. Das ist so unangenehm, hab Angst, dass ich mich damit abfinden muss und dass es gar nicht mehr weggeht. Habt ihr auch ähnliche Beschwerden?
Kann es sein, dass durch die Skoliose im Kopf nicht mehr alles richtig versorgt wird und das man irgendwelche "Aussetzer" bekommen kann. z. B. hab ich seit Jahren - mal mehr mal weniger - so ein leichtes Flimmern vor den Augen oder auch so Flusen vor den Augen. Kein Arzt fand was, kann es auch vom Rücken her kommen? Hab Angst, dass ich mal irgendwann blind, taub oder vergesslich etc. werde durch die Skoliose. Gibts sowas überhaupt? Sorry der Fragen - aber ich hab im Moment echt Angst, was noch alles passieren könnte...
Habe ja seit 3 Monaten Probleme mit meinem Ohr bzw. mittlerweile mit meinem Kopf (siehe ältere Berichte von mir). Habt ihr auch durch die Skoliose Kribbeln im Kopf, oder Kopfdruck oder ein Taubheitsgefühl im Ohr etc.? Seit 3 Monaten renn ich von einem Arzt zum nächsten und niemand findet etwas. Hatte ja gleich die Befürchtung, dass es von der Skoliose aus kommt. Das ist so unangenehm, hab Angst, dass ich mich damit abfinden muss und dass es gar nicht mehr weggeht. Habt ihr auch ähnliche Beschwerden?
Kann es sein, dass durch die Skoliose im Kopf nicht mehr alles richtig versorgt wird und das man irgendwelche "Aussetzer" bekommen kann. z. B. hab ich seit Jahren - mal mehr mal weniger - so ein leichtes Flimmern vor den Augen oder auch so Flusen vor den Augen. Kein Arzt fand was, kann es auch vom Rücken her kommen? Hab Angst, dass ich mal irgendwann blind, taub oder vergesslich etc. werde durch die Skoliose. Gibts sowas überhaupt? Sorry der Fragen - aber ich hab im Moment echt Angst, was noch alles passieren könnte...
Hallo Tanni,
ist denn schon ein MRT von Deiner Halswirbelsäule gemacht worden? Auch wenn sie lt. Röntgenbild „relativ gerade“ aussieht, kann es auch z.B. ein Bandscheibenvorfall sein, und den sieht man wohl nur im MRT. Mit diesen Beschwerden solltest Du auf jeden Fall zum Neurologen bzw. Neurochirurgen gehen . Ich war kürzlich bei einer Reha und habe von mehreren anderen Wirbelsäulenpatienten gehört, dass Orthopäden bei ihnen nichts entdecken konnten , während Neurologen bzw. Neurochirurgen MRTs gemacht haben und z.B. schwere Bandscheibenvorfälle gesehen haben, die sofort operiert werden mussten.
Von anderen WS-Patienten und Therapeuten erfuhr ich auch, dass von HWS-Problemen auch Kopfschmerzen und sogar Ohnmachtsanfälle kommen können. Es gehen nun mal sämtliche Nerven – auch die vitalen zur Steuerung von Kreislauf/Atmung - durch die HWS. Die Beschwerden können also ganz vielfältig sein, es sind bei der HWS nicht immer nur die „klassischen“ taubwerdenden Arme.
Bei Dir sind die Symptome erst wie „Anzeichen“, da lässt sich sicherlich, falls es von der HWS kommt, chiropraktisch o.ä. etwas machen.
Ich habe durch meine fehlgestellte HWS mein Hörvermögen auf einem Ohr verloren, und hatte früher manchmal beim Einschlafen plötzliche abgrundtiefe Übelkeitsanfälle (Grüße vom verlängerten Rückenmark, Steuerung Kreislauf+Atmung); nun brauche ich ständig muskelrelaxierenden Medikamente für die verspannten Nackenmuskeln.
Viele Grüße,
Nurai
ist denn schon ein MRT von Deiner Halswirbelsäule gemacht worden? Auch wenn sie lt. Röntgenbild „relativ gerade“ aussieht, kann es auch z.B. ein Bandscheibenvorfall sein, und den sieht man wohl nur im MRT. Mit diesen Beschwerden solltest Du auf jeden Fall zum Neurologen bzw. Neurochirurgen gehen . Ich war kürzlich bei einer Reha und habe von mehreren anderen Wirbelsäulenpatienten gehört, dass Orthopäden bei ihnen nichts entdecken konnten , während Neurologen bzw. Neurochirurgen MRTs gemacht haben und z.B. schwere Bandscheibenvorfälle gesehen haben, die sofort operiert werden mussten.
Von anderen WS-Patienten und Therapeuten erfuhr ich auch, dass von HWS-Problemen auch Kopfschmerzen und sogar Ohnmachtsanfälle kommen können. Es gehen nun mal sämtliche Nerven – auch die vitalen zur Steuerung von Kreislauf/Atmung - durch die HWS. Die Beschwerden können also ganz vielfältig sein, es sind bei der HWS nicht immer nur die „klassischen“ taubwerdenden Arme.
Bei Dir sind die Symptome erst wie „Anzeichen“, da lässt sich sicherlich, falls es von der HWS kommt, chiropraktisch o.ä. etwas machen.
Ich habe durch meine fehlgestellte HWS mein Hörvermögen auf einem Ohr verloren, und hatte früher manchmal beim Einschlafen plötzliche abgrundtiefe Übelkeitsanfälle (Grüße vom verlängerten Rückenmark, Steuerung Kreislauf+Atmung); nun brauche ich ständig muskelrelaxierenden Medikamente für die verspannten Nackenmuskeln.
Viele Grüße,
Nurai
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Weyersdorf
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Also ich hab das auch!
Kopfschmerzen hab ich sowieso und zeitweise so kleine Aussetzer, wo ich glaub, dass ich jetzt für einen Bruchteil einer Sekunde ein black out hatte!
So ein schummriges Gefühl wie du es beschreibst kenn ich auch, da dachte ich, ich kipp jeden Moment um!
Ohrenschmerzen hab ich auch auf der linken Seite, aber ich geh schon nimma zum Arzt, weil der eh nichts findet! Aber Gott seis gedankt fahr ich am Mi zu Dr. Hoffmann
Kopfschmerzen hab ich sowieso und zeitweise so kleine Aussetzer, wo ich glaub, dass ich jetzt für einen Bruchteil einer Sekunde ein black out hatte!
So ein schummriges Gefühl wie du es beschreibst kenn ich auch, da dachte ich, ich kipp jeden Moment um!
Ohrenschmerzen hab ich auch auf der linken Seite, aber ich geh schon nimma zum Arzt, weil der eh nichts findet! Aber Gott seis gedankt fahr ich am Mi zu Dr. Hoffmann
- Klaus
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Also dazu hat mir ein Augenarzt mal gesagt, dass das auch von verspannter Nackenmuskulatur (Ursache Skoliose/Kyphose?) kommen kann. Ich habe das bislang bei mir immer mit einer unspezifischen Viruserkrankung verbunden, weil das relativ selten auftritt.Tanni hat geschrieben:...so ein leichtes Flimmern vor den Augen...
Das sind Glaskörpertrübungen, von denen ich seit sehr langer Zeit ein Lied singen kann. Hat allerdings in letzter Zeit deutlich zugenommen....oder auch so Flusen vor den Augen.
Ich habe im Internet aber noch keine Hinweise dazu gefunden, dass hier Skoliose/Kyphose einen Einfluss haben kann.
Bislang immer noch eine Geschichte, mit der man leben muss oder eine teure und risikoreiche Operation (Austausch der Glaskörperflüssigkeit) machen kann.
Trotzdem kann es ja einen Zusammenhang geben, den noch keiner herstellen konnte.
Gruss
Klaus
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Tanni
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Danke für die vielen lieben Antworten. Erstmal zu den Fragen von Nurai. Ich muss Montag zum CT, aber nur für den Kopf. Der Hausarzt will gucken, wenn dort alles okay ist, kann es nur von einem Nerv im Kopf-/Nackenbereich kommen, meint er. Ich verstehe es ja auch nicht, warum nicht gleich der Hals mitgeröntgt wird... Warst du aufeinmal von heute auf Morgen taub? Hätte man das Hörvermögen nicht durch operieren etc. retten können? Aber du bist schon einmal operiert worden, oder? Wieviel Grad hast du jetzt noch?
Nun zu "Weyersdorf". Hast du immer dieses schwummrige Gefühl und Ohrenschmerzen? Wieviel Grad hast du denn?
Und jetzt zu Klaus. Ich glaube ja auch langsam, dass das mit dem Augenflimmern und Flusen vor den Augen von der Wirbelsäule kommt. Aber das ist im Moment auch noch mein kleinstes Problem. Das mit dem Ohr/Kopf ist wesentlich schlimmer.
Gerade so "Brummgeräusche" wie z. B. jetzt vom PC - kann ich nicht ab. Das ist doch nicht normal... möchte endlich mal eine Diagnose haben und hoffe, dass mir dann noch geholfen werden kann. Hab das Gefühl kein Arzt kennt sich wirklich mit Skoliose aus...
Was meint ihr denn, falls man etwas dagegen tun kann, was dann gemacht werden könnte? Gynastik etc.? Vorm "Einrenken" hätte ich ja auch Schiss - gerade wenn das jemand macht, er keine Ahnung von Skoliose hat.
Nun zu "Weyersdorf". Hast du immer dieses schwummrige Gefühl und Ohrenschmerzen? Wieviel Grad hast du denn?
Und jetzt zu Klaus. Ich glaube ja auch langsam, dass das mit dem Augenflimmern und Flusen vor den Augen von der Wirbelsäule kommt. Aber das ist im Moment auch noch mein kleinstes Problem. Das mit dem Ohr/Kopf ist wesentlich schlimmer.
Gerade so "Brummgeräusche" wie z. B. jetzt vom PC - kann ich nicht ab. Das ist doch nicht normal... möchte endlich mal eine Diagnose haben und hoffe, dass mir dann noch geholfen werden kann. Hab das Gefühl kein Arzt kennt sich wirklich mit Skoliose aus...
Was meint ihr denn, falls man etwas dagegen tun kann, was dann gemacht werden könnte? Gynastik etc.? Vorm "Einrenken" hätte ich ja auch Schiss - gerade wenn das jemand macht, er keine Ahnung von Skoliose hat.
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Weyersdorf
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also das schwummrige Gefühl hab ich nicht ständig!
Heute habe ich meine erste Schroth Therapie gehabt und die hat folgendes gesagt:
Ich strecke bzw. schiebe meinen Hals immer so vor, sodass ich mir hinten im Nacken mehr oder weniger die Blutzufuhr etwas abschneid und mir dadurch halt immer wieder schwindlig wird!
Meine Grade: 12 und 25, 4 bogige Skoliose!
Heute habe ich meine erste Schroth Therapie gehabt und die hat folgendes gesagt:
Ich strecke bzw. schiebe meinen Hals immer so vor, sodass ich mir hinten im Nacken mehr oder weniger die Blutzufuhr etwas abschneid und mir dadurch halt immer wieder schwindlig wird!
Meine Grade: 12 und 25, 4 bogige Skoliose!
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Tanni
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Hallo!
Nun war ich inzwischen im CT - alles okay (wurde natürlich nur der Kopf untersucht). Dann war ich nochmal beim Orthopäden, weil mein Hausarzt meinte, dass es dann eigentlich nur noch ein Nerv im Hinterkopf- oder Halswirbelsäulenbereich sein kann. Der Orthopäde meinte, wenn es im Halswirbelsäulenbereich ist, dann hätte man kribbelnde Arme oder Schmerzen im Nacken, was ich ja nicht habe. Er hat mir aber trotzdem
6 x Krankengymnastik aufgeschrieben - mir aber gleich gesagt, dass es nicht viel bringen wird.
Ich war jetzt inzwischen 2 x bei der Krankengymnastik und sie meint schon, dass es von der Halswirbelsäule durch die ständige Fehlhaltung (heb die rechte Schulter immer hoch) kommen kann und sie war ganz positiv gestimmt mir helfen zu können. Bin da etwas skeptisch - war jetzt 2 x da und es ist immer noch das Gleiche. Aber wahrscheinlich kann man keine Wunder erwarten... oder was meint ihr?
Würdet ihr euch mit der Diagnose zufrieden geben - oder was würdet ihr noch unternehmen? Kann man das nicht irgendwie feststellen, ob es wirklich von der Halswirbelsäule kommt? Muss in 2 Wochen nochmal zum Neurologen - kann er nicht eingeklemmte Nerven sehen? Glaube meine Krankengymnastik hat mehr Ahnung als der Orthopäde - das ist doch traurig, oder? Bin echt am überlegen den Orthopäden zu wechseln - aber ich bin jetzt schon 9 Jahre dort und er hat alle Röntgenbilder etc. Aber andersrum, was nützt es mir, wenn er mir doch nicht hilft?
Hat jemand von euch ähnliche Probleme?
Nun war ich inzwischen im CT - alles okay (wurde natürlich nur der Kopf untersucht). Dann war ich nochmal beim Orthopäden, weil mein Hausarzt meinte, dass es dann eigentlich nur noch ein Nerv im Hinterkopf- oder Halswirbelsäulenbereich sein kann. Der Orthopäde meinte, wenn es im Halswirbelsäulenbereich ist, dann hätte man kribbelnde Arme oder Schmerzen im Nacken, was ich ja nicht habe. Er hat mir aber trotzdem
6 x Krankengymnastik aufgeschrieben - mir aber gleich gesagt, dass es nicht viel bringen wird.
Ich war jetzt inzwischen 2 x bei der Krankengymnastik und sie meint schon, dass es von der Halswirbelsäule durch die ständige Fehlhaltung (heb die rechte Schulter immer hoch) kommen kann und sie war ganz positiv gestimmt mir helfen zu können. Bin da etwas skeptisch - war jetzt 2 x da und es ist immer noch das Gleiche. Aber wahrscheinlich kann man keine Wunder erwarten... oder was meint ihr?
Würdet ihr euch mit der Diagnose zufrieden geben - oder was würdet ihr noch unternehmen? Kann man das nicht irgendwie feststellen, ob es wirklich von der Halswirbelsäule kommt? Muss in 2 Wochen nochmal zum Neurologen - kann er nicht eingeklemmte Nerven sehen? Glaube meine Krankengymnastik hat mehr Ahnung als der Orthopäde - das ist doch traurig, oder? Bin echt am überlegen den Orthopäden zu wechseln - aber ich bin jetzt schon 9 Jahre dort und er hat alle Röntgenbilder etc. Aber andersrum, was nützt es mir, wenn er mir doch nicht hilft?
Hat jemand von euch ähnliche Probleme?
- Eichhörnchen
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Hallo Tanni
Hallo Tanni 
Ich war vor kurzem erst in der "Röhre". Bei mir wurde ein MRT der gesammten Wirbelsäule gemacht (dauerte ca 80 Minuten), danachnoch ein CT der BWS. Beim CT sollte der Bereich der Untersucht wird nicht zu weiträumig sein weil die Strahlenbelastung sonst zu groß. Ich habe starke Schmerzen in der gesammten Wirbelsäule. Bei mir hat der Röntgen-Arzt festgestellt das sich meine Wirbelsäüle in den vergangenen 3 Jahren sehr verschlechtert hat, Tendenz steigend. Man sagte mir das jede Belastung meine Wirbelsäule mehr kippen läst. Der Röntgen-Arzt hat grob den Grad ausgerechnet HWS ca30° oberer Bogen ca. 60° unter großer Bogen über 70°. Nächste Woche bin ich in Neustadt.
Ich würde versuchen das ein MRT der Wirbelsäule oder mindestens die/der betreffende Teil(e) Wirbelsäule machen zu lassen. Man kann dabei schon sehr viel sehen .
Ich wünsche Dir alles Gute und viel Geduld.
Liebe Grüße
Marion
Ich war vor kurzem erst in der "Röhre". Bei mir wurde ein MRT der gesammten Wirbelsäule gemacht (dauerte ca 80 Minuten), danachnoch ein CT der BWS. Beim CT sollte der Bereich der Untersucht wird nicht zu weiträumig sein weil die Strahlenbelastung sonst zu groß. Ich habe starke Schmerzen in der gesammten Wirbelsäule. Bei mir hat der Röntgen-Arzt festgestellt das sich meine Wirbelsäüle in den vergangenen 3 Jahren sehr verschlechtert hat, Tendenz steigend. Man sagte mir das jede Belastung meine Wirbelsäule mehr kippen läst. Der Röntgen-Arzt hat grob den Grad ausgerechnet HWS ca30° oberer Bogen ca. 60° unter großer Bogen über 70°. Nächste Woche bin ich in Neustadt.
Ich würde versuchen das ein MRT der Wirbelsäule oder mindestens die/der betreffende Teil(e) Wirbelsäule machen zu lassen. Man kann dabei schon sehr viel sehen .
Ich wünsche Dir alles Gute und viel Geduld.
Liebe Grüße
Marion
- Klaus
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Natürlich nicht!Tanni hat geschrieben:Würdet ihr euch mit der Diagnose zufrieden geben
Du sprichst bei Dir von Skoliose.
Was sind denn bislang für Röntgenaufnahmen gemacht worden?
Wahrscheinlich nur kleine Teile?
Dann wird es höchste Zeit, die gesamte Wirbelsäule incl. HWS von vorn und von der Seite mit Röntgenbildern zu erfassen, am besten mit Ganz-Aufnahmen, um die Strahenbelastung gering zu halten.
Ich wundere mich, dass offenbar bislang keiner auf die Idee gekommen ist, die HWS mal per Röntgenbild zu erfassen, ehe man mit KG "herumprobiert".
Es muss nicht immer ein Kribbeln sein, was auf entsprechende Probleme hinweist.
Bei mir hat sich aktuell eine HWS Kyphose herausgestellt, eine Fehlstellung, die durchaus diverse andere Probleme hervorrufen kann.
siehe auch hier:
viewtopic.php?t=12223
Gruss
Klaus
Hallo Tanni,
war leider eine Weile nicht im Forum, darum antworte ich erst jetzt. Bei mir war das Hörvermögen auf dem linken Ohr mal früh am Morgen fast weg , das war in einer Zeit, wo ich auf Arbeit eine Weile viele Überstunden machen musste (war da zuerst beim HNO). Dass solche „Hörstürze“ auch von der HWS kommen können, habe ich später im Internet gelesen.
Ich hatte dann auch wenig später eine extreme Verspannung im Nacken, Knacken und Knirschen in der HWS, und bei langem Sitzen leichte Schmerzen, musste mich krankschreiben lassen und konnte abends kaum noch einschlafen. Der Orthopäden meinte, dass meine Nackenmuskulatur verkürzt ist, das sei eigentlich untypisch für Skoliose und käme wohl vom vielen Sitzen vorm Computer, und ich solle Dehnübungen machen – er hat noch nicht mal ein Röntgenbild gemacht!
Durch die Dehnübungen ist aber die Nackenverspannung überhaupt nicht weggegangen, auch das Hören auf dem linken Ohr war wieder weg. Ich war wieder krankgeschrieben, wusste nicht, wie es weitergehen soll, und auf Grund meiner seelischen Krise habe ich vom Nervenarzt für eine Weile Diazepam verschrieben bekommen (Benzodiazepin, Beruhigungsmittel, das auch muskelrelaxierend wirkt). Dadurch hat sich meine Nackenmuskulatur entspannt, und so ging es bei gelegentlicher Diazepam-Einnahme noch eine ganze Weile gut.
Ich habe 45° BWS, 35° LWS, Versteifungs-OP nach der kaum noch bekannten Knochenspan-Anlagerungs-Methode (1981 in Leipzig), und mittlerweile ist meine HWS deutlich fehlgestellt und um 20° verbogen. Von Orthopäden war immer nur zu hören, das seien nun Folge- und Verschleißerscheinungen und man kann da nichts machen.
Dass Dein Orthopäde meint, Du müsstest kribbelnde oder taubwerdende Arme bekommen, wenn an der HWS ernsthaft was ist, ist ganz typisch, denn das sind die häufigsten Beschwerden auf Grund der HWS, aber eben nicht immer! Es kommt ganz darauf an, wie die Fehlstellung ist und wo es „klemmt“!
Hast Du denn verspannte Muskeln im Nacken? Die können sich ja außerdem auf Grund der seelischen Belastung noch verstärken.
Wenn ja, kann Dir kurzfristig, so lange wie keine andere Hilfe eintritt, vielleicht auch ein Muskelrelaxantium helfen, hast Du das schon mal probiert?
LG
Nurai
war leider eine Weile nicht im Forum, darum antworte ich erst jetzt. Bei mir war das Hörvermögen auf dem linken Ohr mal früh am Morgen fast weg , das war in einer Zeit, wo ich auf Arbeit eine Weile viele Überstunden machen musste (war da zuerst beim HNO). Dass solche „Hörstürze“ auch von der HWS kommen können, habe ich später im Internet gelesen.
Ich hatte dann auch wenig später eine extreme Verspannung im Nacken, Knacken und Knirschen in der HWS, und bei langem Sitzen leichte Schmerzen, musste mich krankschreiben lassen und konnte abends kaum noch einschlafen. Der Orthopäden meinte, dass meine Nackenmuskulatur verkürzt ist, das sei eigentlich untypisch für Skoliose und käme wohl vom vielen Sitzen vorm Computer, und ich solle Dehnübungen machen – er hat noch nicht mal ein Röntgenbild gemacht!
Durch die Dehnübungen ist aber die Nackenverspannung überhaupt nicht weggegangen, auch das Hören auf dem linken Ohr war wieder weg. Ich war wieder krankgeschrieben, wusste nicht, wie es weitergehen soll, und auf Grund meiner seelischen Krise habe ich vom Nervenarzt für eine Weile Diazepam verschrieben bekommen (Benzodiazepin, Beruhigungsmittel, das auch muskelrelaxierend wirkt). Dadurch hat sich meine Nackenmuskulatur entspannt, und so ging es bei gelegentlicher Diazepam-Einnahme noch eine ganze Weile gut.
Ich habe 45° BWS, 35° LWS, Versteifungs-OP nach der kaum noch bekannten Knochenspan-Anlagerungs-Methode (1981 in Leipzig), und mittlerweile ist meine HWS deutlich fehlgestellt und um 20° verbogen. Von Orthopäden war immer nur zu hören, das seien nun Folge- und Verschleißerscheinungen und man kann da nichts machen.
Dass Dein Orthopäde meint, Du müsstest kribbelnde oder taubwerdende Arme bekommen, wenn an der HWS ernsthaft was ist, ist ganz typisch, denn das sind die häufigsten Beschwerden auf Grund der HWS, aber eben nicht immer! Es kommt ganz darauf an, wie die Fehlstellung ist und wo es „klemmt“!
Hast Du denn verspannte Muskeln im Nacken? Die können sich ja außerdem auf Grund der seelischen Belastung noch verstärken.
Wenn ja, kann Dir kurzfristig, so lange wie keine andere Hilfe eintritt, vielleicht auch ein Muskelrelaxantium helfen, hast Du das schon mal probiert?
LG
Nurai
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Tanni
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Danke für eure Antworten.
Eichhörnchen, wie kommt es dass sich deine Skoliose in den letzten 3 Jahren verschlechtert hat? Hat sie sich über die ganze Zeit vorher auch schon verschlechtert?
Zu Klaus: Die Halswirbelsäule wurde ja jetzt das 1. Mal geröntgt und der Orthopäde meint, sie sei relativ gerade. Aber heißt dass, dass man dann auch keine Probleme damit haben kann? Er sieht auf dem Röntgenbild nichts und lässt sich auch nicht weiter darauf ein. Wenn die Massagen und Lockerungsübungen jetzt auch nichts bringen, wird er sagen - es liegt da nicht dran. Aber kann man das dann glauben?
Würde man, wenn man ein MRT von der Halswirbelsäule machen würde, die Ursache finden, wenn es von der Halswirbelsäule kommt? Kenn mich da nicht so aus.
Zu Nurai´s Frage: Meine Halswirbelsäule ist meines Erachtens nicht verspannt - tut zumindest nicht weh. Aber meine Krankengymnastin meint, dass der letzte Wirbel zum Kopf hin, nicht richtig beweglich sei. Kann man ihn eurer Meinung nach beweglich machen? Hab auch etwas Angst, dass nachher mehr kaputt gemacht wird, wie gut.
Was ist denn ein Muskelrelaxantuim? Kennt ihr euch mit Schüssler-Salze aus? Gibts da auch was für die Skoliose bzw. gegen Folgen der Skolise - Verspannungen etc.?
Eichhörnchen, wie kommt es dass sich deine Skoliose in den letzten 3 Jahren verschlechtert hat? Hat sie sich über die ganze Zeit vorher auch schon verschlechtert?
Zu Klaus: Die Halswirbelsäule wurde ja jetzt das 1. Mal geröntgt und der Orthopäde meint, sie sei relativ gerade. Aber heißt dass, dass man dann auch keine Probleme damit haben kann? Er sieht auf dem Röntgenbild nichts und lässt sich auch nicht weiter darauf ein. Wenn die Massagen und Lockerungsübungen jetzt auch nichts bringen, wird er sagen - es liegt da nicht dran. Aber kann man das dann glauben?
Würde man, wenn man ein MRT von der Halswirbelsäule machen würde, die Ursache finden, wenn es von der Halswirbelsäule kommt? Kenn mich da nicht so aus.
Zu Nurai´s Frage: Meine Halswirbelsäule ist meines Erachtens nicht verspannt - tut zumindest nicht weh. Aber meine Krankengymnastin meint, dass der letzte Wirbel zum Kopf hin, nicht richtig beweglich sei. Kann man ihn eurer Meinung nach beweglich machen? Hab auch etwas Angst, dass nachher mehr kaputt gemacht wird, wie gut.
Was ist denn ein Muskelrelaxantuim? Kennt ihr euch mit Schüssler-Salze aus? Gibts da auch was für die Skoliose bzw. gegen Folgen der Skolise - Verspannungen etc.?
- Klaus
- Moderator/in

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Die HWS darf gar nicht gerade sein! Sie hat eine natürliche Lordose, also eine leichte Kurve nach vorn in Blickrichtung.Tanni hat geschrieben:Die Halswirbelsäule wurde ja jetzt das 1. Mal geröntgt und der Orthopäde meint, sie sei relativ gerade
Ein Orthopäde sollte das allerdings sehen und vermutlich hat er das für dich als Laien nur so formuliert, weil er ausdrücken wollte, das alles in Ordnung sei.
Hast Du die Möglichkeit das Röntgenbild hier einzustellen?
Mit Digitalkamera auf hellem Untergrund abfotografieren.
Ein MRT gibt dann mehr Aufschluss darüber, ob es z.Bsp. Einengungen gibt, die schon Probleme bereiten können.Würde man, wenn man ein MRT von der Halswirbelsäule machen würde, die Ursache finden, wenn es von der Halswirbelsäule kommt?
Das ist die Aufgabe eines Manualtherapeuten, Ostheopathen oder Chiropraktiker.Aber meine Krankengymnastin meint, dass der letzte Wirbel zum Kopf hin, nicht richtig beweglich sei. Kann man ihn eurer Meinung nach beweglich machen? Hab auch etwas Angst, dass nachher mehr kaputt gemacht wird, wie gut.
Hierbei muss aber immer untersucht werden, ob es Dauerauslöser für solche Dinge gibt, wie z.Bsp. Fehlstellungen der HWS, sonst ist das nur ein "Herumfummeln" an den Symptomen, was sicherlich auch nur noch die einzige Möglichkeit sein kann.
Vor vielen Jahren war ich wegen Kopfblockaden (seitliche Drehung eingeschränkt) bei einem Arzt, der nur so was behandelte.
Er hat da viele Möglichkeiten aufgezählt, von psychischen Problemen bis hin zu den Mädchen mit den langen Haaren, die die immer mit einer bestimmten falschen Bewegung aus dem Gesicht geschleudert haben.
Gruss
Klaus
Muskelrelaxantien sind Medikamente, die allgemein die Muskeln entkrampfen bzw. entspannen. Mir sind da nur die Benzodiapine bekannt, z.B. Tetrazepam oder Diazepam (Markenname z.B. Valium), und außerdem Katadolon.
Benzodiazepine kann man nur für wenige Wochen oder nur gelegentlich einnehmen, da sie schnell abhängig machen. Katadolon kann man lange nehmen, es ist aber gleichzeitig ein starkes Schmerzmittel.
Verspannungen in Nacken und Schultern lösen oft nicht gleich Schmerzen aus, belasten aber die HWS. Ob da wirklich Verspannungen sind, müsste ein Physiotherapeut eigentlich leicht feststellen können.
Im MRT sieht man allgemein die „Weichteile“ besser als im CT, d.h. Bandscheiben, Spinalkanal.
LG
Nurai
Benzodiazepine kann man nur für wenige Wochen oder nur gelegentlich einnehmen, da sie schnell abhängig machen. Katadolon kann man lange nehmen, es ist aber gleichzeitig ein starkes Schmerzmittel.
Verspannungen in Nacken und Schultern lösen oft nicht gleich Schmerzen aus, belasten aber die HWS. Ob da wirklich Verspannungen sind, müsste ein Physiotherapeut eigentlich leicht feststellen können.
Im MRT sieht man allgemein die „Weichteile“ besser als im CT, d.h. Bandscheiben, Spinalkanal.
LG
Nurai
Hallo Tanni,
ich stelle mir das so vor, dass bei einer Skoliose der ganze Körper irgendwie ein bischen (ein bischen mehr als "normal") verspannt und verdreht ist. Das können auch tiefere Muskeln sein, die man garnicht so ohne weiteres wahrnimmt.
Diese "Fehlhaltungen" bewirken das Gefäse und Nerven teils etwas eingeengt sind was dann teils zur Minderversogung von verschiedenen Organen führt oder sonst die verschiedensten "Störungen" hervorrufen kann.
Der Körper kann sich da oft recht gut anpassen und es muß nicht alles so schlimm werden aber mit der richtigen Haltung wäre es in jedemn Fall besser.
Ich hatte mal ne Zeit lang auch ab und zu so Flimmern im Gesichtsfeld und danach hatte ich dann oft Kopfschmerzen und es war mir recht schlecht. Das war aber ne Zeit wo ich Prüfungsstress hatte und auch daher zusätzlich (zu meiner Fehlhaltung) recht angespannt war. Das Ganze ging dann aber wieder vorbei. Das Ganze hat wohl auch etwas mit durch Verspannungen eingeengten Blutgefäßen zu tun (meine persönliche Meinung)
Grüße
ich stelle mir das so vor, dass bei einer Skoliose der ganze Körper irgendwie ein bischen (ein bischen mehr als "normal") verspannt und verdreht ist. Das können auch tiefere Muskeln sein, die man garnicht so ohne weiteres wahrnimmt.
Diese "Fehlhaltungen" bewirken das Gefäse und Nerven teils etwas eingeengt sind was dann teils zur Minderversogung von verschiedenen Organen führt oder sonst die verschiedensten "Störungen" hervorrufen kann.
Der Körper kann sich da oft recht gut anpassen und es muß nicht alles so schlimm werden aber mit der richtigen Haltung wäre es in jedemn Fall besser.
Ich hatte mal ne Zeit lang auch ab und zu so Flimmern im Gesichtsfeld und danach hatte ich dann oft Kopfschmerzen und es war mir recht schlecht. Das war aber ne Zeit wo ich Prüfungsstress hatte und auch daher zusätzlich (zu meiner Fehlhaltung) recht angespannt war. Das Ganze ging dann aber wieder vorbei. Das Ganze hat wohl auch etwas mit durch Verspannungen eingeengten Blutgefäßen zu tun (meine persönliche Meinung)
Grüße