Hi! Ich bin 20 Jahre alt und bei mir wurde schon mit 13 eine Skoliose diagnostiziert, aber anscheinend war sie nie so schlimm, dass ich außer mal hier und da ein bisschen Krankengymnastik etwas unternehmen musste.
Seit ich jedoch häufiger wieder unter Rückenschmerzen und Verspannungen leide, habe ich mich wieder bei einem Orthopäden in Behandlung begeben.
Dieser hat festgestellt, dass ich eine "mittelschwere" (was auch immer das heißt) Skoliose habe, aber außer ein paar Massagen, Fango, Schuheinlagen (für Halux und Spreizfuß) und aparativer Krankengymnastik wollte er mir nichts verschreiben oder raten. Also soweit keine skoliosespezifische Behandlung.
Ich weiß leider nicht welchen Cobb'schen Winkel er gemessen hat, sofern er das überhaupt getan hat.
Ich bin mir sicher, dass ich "gegensteuern" muss und auf jeden Fall meine ganze Muskulatur kräftigen muss. Als ich ihn nach Schroth gefragt hab, war er gar nicht überzeugt, sondern meinte, dass sei pseudowissenschaftliche und wenig nützende Geldmacherei. Allerdings konnte er mir auch keine Alternativen aufzeigen.
Ich bin verunsichert, weil ich einerseits schon einen gehörigen Becken-, Schulter- und Rippenbogenschiefstand habe und mein Orthopäde mir gleichzeitig vermittelt ich bräuchte nichts besonderes dagegen zu unternehmen, weil es sowieso nichts bringt.
Könnt Ihr mir weiterhelfen? Ab welchen (Cobb'schen) Winkeln muss ich mir Sorgen machen und mich ggf. an einen Orthopäden wenden, der mehr Ahnung hat?
Liebe Grüße
Marlene
Skoliose-Befund - Was nun?
- raider-twix
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- Registriert: Fr, 21.03.2008 - 10:58
- Wohnort: Viersen NRW
Hallo Marlene87
Ich würde an deiner Stelle sofort bei einem zweiten Orthopäden einen Termin machen.
Wenn du den Eindruck hast "schief" zu sein ist es wichtig genau abklären zu lassen was Sache ist.
Dazu muß auch eine Röntgenaufnahme der ganzen Wirbelsäule gemacht werden.
Lass dich nicht vertrösten wenn du den Verdacht hast das etwas nicht stimmt.
LG
raider-twix
Ich würde an deiner Stelle sofort bei einem zweiten Orthopäden einen Termin machen.
Wenn du den Eindruck hast "schief" zu sein ist es wichtig genau abklären zu lassen was Sache ist.
Dazu muß auch eine Röntgenaufnahme der ganzen Wirbelsäule gemacht werden.
Lass dich nicht vertrösten wenn du den Verdacht hast das etwas nicht stimmt.
LG
raider-twix
- Klaus
- Moderator/in

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- Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
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- Wohnort: Hannover
Der Orthopäde hat offensichtlich, wie die meisten anderen auch, noch nie gesehen, was Schroth bewirken kann. Ausserdem sind nach einer dazu erforderlichen Schroth REHA die Übungen selbstständig zuhause zu machen.Marlene87 hat geschrieben:Als ich ihn nach Schroth gefragt hab, war er gar nicht überzeugt, sondern meinte, dass sei pseudowissenschaftliche und wenig nützende Geldmacherei.
Es wäre schön, wenn Du Dich hier mit Wohnort und Alter im Profil anmelden würdest. Das erleichtert die sicher noch ausführliche Kommunikation.
Gruss
Klaus
- Toni
- Profi

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- Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
- Geschlecht: männlich
- Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup - Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Hallo Marlene 87
Willkommen!
Der Orthopäde an den Du geraten bist, hat wieder mal bewiesen, daß die Mehrzahl dieser Zunft von Skoliose keinen blassen Schimmer hat. Nicht mal eine Ahnung!
1. (Wahrscheinlich) KEIN Ganz-WS-Röntgen.
2. Keine Vermessung der COBB-Grade.
3. Keine Beratung oder Therapieempfehlung.
4. Totale Falschaussagen über Schroth-KG.
Ich schätze, daß es Dir bei 95-98 % aller Orthopäden so ergehen würde.
Die Skoliose heist deshalb idiopathisch, weil die Mehrzahl aller Orthopäden auf den Anblick einer Skoliose idiotisch oder apathisch oder idiotisch und apathisch reagieren.
Es gibt leider viel zu wenige auf Wirbelsäulendeformationen spezialisierte Orthopäden, die sich auch noch um erwachsene Skoliosen und Kyphosen richtig kümmern.
Es ist schon richtig, daß Du gegensteuern musst.
Die beste Methode des Gegensteuerns ist eine Schroth-Reha.
Das setzt aber erst mal eine sorgfältige Diagnose voraus.
Ansonsten kann ich nur in die gleiche Kerbe hauen wie Klaus.
Gruß Toni
Willkommen!
Der Orthopäde an den Du geraten bist, hat wieder mal bewiesen, daß die Mehrzahl dieser Zunft von Skoliose keinen blassen Schimmer hat. Nicht mal eine Ahnung!
1. (Wahrscheinlich) KEIN Ganz-WS-Röntgen.
2. Keine Vermessung der COBB-Grade.
3. Keine Beratung oder Therapieempfehlung.
4. Totale Falschaussagen über Schroth-KG.
Ich schätze, daß es Dir bei 95-98 % aller Orthopäden so ergehen würde.
Die Skoliose heist deshalb idiopathisch, weil die Mehrzahl aller Orthopäden auf den Anblick einer Skoliose idiotisch oder apathisch oder idiotisch und apathisch reagieren.
Es gibt leider viel zu wenige auf Wirbelsäulendeformationen spezialisierte Orthopäden, die sich auch noch um erwachsene Skoliosen und Kyphosen richtig kümmern.
Es ist schon richtig, daß Du gegensteuern musst.
Die beste Methode des Gegensteuerns ist eine Schroth-Reha.
Das setzt aber erst mal eine sorgfältige Diagnose voraus.
Ansonsten kann ich nur in die gleiche Kerbe hauen wie Klaus.
Gruß Toni
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!