Hast du es nicht bemerkt?Rainer hat geschrieben:Hattest Du Gelegenheit?
Bad Salzungen Januar 2008 – Mein Bericht :-)
- chilli-pepper
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- Klaus
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Den Punkt hatte ich auf meiner Liste leider vergessen zu notieren.Rainer hat geschrieben:Hattest Du Gelegenheit?
Am Mittagstisch mit 3 Therapeuten hatte ich allerdings nach weiteren Fällen von Sitzkyphosen (Kyphose im unteren BWS Bereich) gefragt, die waren aber nicht bekannt.
Ich selber habe ja auch eine Sitzkyphose, die ist allerdings mit mindestens zwei Knochenspangen fixiert, deswegen kann ich den ganzen Vorgang schlecht nachvollziehen.
Von der Korsett-Korrektur her habe ich mir aber von Dr. Cheneaux bestätigen lassen, dass tiefe nicht fixierte Kyphosen tatsächlich besser zu korrigieren sind, als normale.
Gruss
Klaus
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Dr. Steffan
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Man muß bei der Beurteilung und Therapie immer unterscheiden ob eine fixierte, teilfixierte oder voll ausgleichbare Krümmung vorliegt. Bei dem oben geschilderten Fall handelte es sich um eine voll ausgleichbare Fehlhaltung. Wenn diese Patienten ein bisschen Muskulatur trainieren und etwas Haltungsschulung bekommen ist die Fehlhaltung oft nach einigen Tagen vollkommen weg. Anders verhält es sich bei teil- oder ganz fixierten Krümmungen. Hier ist eine langjährige Therapie notwendig. Bei ausgewachsenen Patienten ist eine vollständige Korrektur der Krümmung meist nicht möglich.
Dr. K. Steffan
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Nein, der war um die 30.Klaus hat geschrieben:Es ging also um einen jugendlichen Patienten mit Fehlhaltung und damit auch nicht um Sitzkyphose ?
Wenn er aufrecht gestanden hat, hat man eigentlich überhaupt keine Kyphose gesehen (weder im oberen Brustbereich, noch weiter unten), auch kein Hohlkreuz. Im Sitzen hat sich jedoch die WS an der Stelle, wo normalerweise die Lordose sein müßte, ziemlich stark nach hinten gewölbt.
Ulli fand es von Anfang an seltsam, daß er als normaler Rundrücken eingestuft worden war, und ließ ihn bei vielen Übungen beide Varianten (also zu 50% gegen Kyphose und zu 50% gegen Flachrücken) machen.
Dieser Patient hat (nach eigenen Angaben und auch nach den Angaben einiger Physiotherapeuten) von dem Klinikaufenthalt nicht profitiert. Er war zum Arzt gegangen wegen Schmerzen (von denen wir – d.h. seine Mitpatienten – allerdings vermuteten, daß sie psychosomatischer Ursache sind). Dieser hatte fälschlicherweise eine Skoliose diagnostiziert (in Bad Salzungen hat niemand verstanden, wie der da drauf gekommen ist), woraufhin der Patient nach Bad Salzungen geschickt worden war. Er konnte den Klinikaufenthalt nicht vorzeitig abbrechen, weil er befürchtete, in diesem Fall später keine weitere Reha genehmigt zu bekommen.
VG, Anne
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Syra
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Re: Bad Salzungen Januar 2008 – Mein Bericht :-)
Danke für deinen ausführlichen Bericht, es war total interessant, das alles zu lesen. 