Hallo,
vor ca 3 Jahren habe ich von einem Orthopäden die Diagnose Skoliose erhalten. Ich hatte zu dem Zeitpunkt keine Probleme und es ist wohl auch nur eine leichte Skoliose. Ich vermute dadurch das ich viel sitzen musste sind die Probleme erst zutage getreten.
Ich habe auf der Seite die Tiefer ist im Hals und Schulterbereich ein unangenehmes verspanntes gefühl. Dazu kommt ein leichts kribbeln/Taubheitsgefühl was in den rechten Arm zieht und auch teilweise Schmerzen im Knie ziemlich genau am schienbein.
Ich habe keine ahnung obs mit der Skoliose zusammenhängt oder ob es nur verkürzte sehen sind k.a. Auf jeden fall hat der 1. Orthopäde eine CT von meinem Kopf gemacht um einen Tumor auszuschliessen. Natürlich war da nichts. Der 2. Othopäde bei dem ich jetzt war hat eine Röntgenaufnahme von meiner Schulter und hals gemacht (nicht die komplette wirbelsäule) und ich musste mich auf einen stuhl setzen ohne die beine Aufzusetzen dann hat er irgendwie die beweglichkeit oder so getestet.
Ich musste mich dann so eine art fussabdruck machen und er verschrieb mir einlagen einmal für sport und für normalen alltag. Er meinte mein Becken wäre Schief (dafür gibt es doch gar keinen Beweis oder?) Dann hab ich ihn gefragt was man denn noch so dagegen machen könnte. Er meinte nichts... das kann doch nicht ?!? Ich hab zwar noch nicht so viel drüber gelesen aber ich hab da schon so einiges gehört von Schroth usw.
Donnerstag soll ich die Einlagen abholen, soll ich ihn noch mal drauf ansprechen?
Florian
Alle Orthopäden unwissend?
- Klaus
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Vielleicht beruhigt es Dich ein bischen, dass Dein Thema mit den unwissenden Orthopäden in diesem Forum alltäglich ist.Florian hat geschrieben:Er meinte mein Becken wäre Schief (dafür gibt es doch gar keinen Beweis oder?) Dann hab ich ihn gefragt was man denn noch so dagegen machen könnte. Er meinte nichts... das kann doch nicht ?!? Ich hab zwar noch nicht so viel drüber gelesen aber ich hab da schon so einiges gehört von Schroth usw.
Donnerstag soll ich die Einlagen abholen, soll ich ihn noch mal drauf ansprechen?
Bei Skoliose/Kyphose ist es leider so, dass es nur wenige wirklich komptente Orthopäden gibt!
Dein Beckenschiefstand muss genau abgeklärt werden!
Einlagen sind kontraproduktiv, wenn die Skoliose den Beckenschiefstand auslöst. Nur in den relativ seltenen Fällen, wenn die Beine tatsächlich verschieden lang sind, machen Einlagen einen Sinn.
Schroth KG ist eine sehr effektive Methode gegen Skoliose/Kyphose vorzugehen. Dazu ist es aber erst mal erforderlich, eine genaue Diagnose mit Winkelangaben zu erstellen.
Röntgen-Ganz-Aufnahmen von vorn und von der Seite.
Es könnte durchaus sein, dass bei einer relativ geringen Skoliose auch evtl. eine Kyphose (Rundrücken) vorhanden ist.
Melde Dich bitte mit Wohnort/Region und Alter hier an, dann können wir gezielter auf Dich eingehen.
Gruss
Klaus