Schäden bei Erwachsenen noch zu korrigieren? / Osteopathie?

Ärzte, Therapieformen, Physiotherapeuten, ...
Antworten
Kelly

Schäden bei Erwachsenen noch zu korrigieren? / Osteopathie?

Beitrag von Kelly »

Hallo!

In einem Thread in diesem Forum ( viewtopic.php?t=7478) habe ich (von der Benutzerin "virtuelle" ) die These gelesen, dass erwachsene Rücken noch dauerhaft zu korrigieren seien. So wie ich es verstanden habe, ging es dort um Osteopathie.

Ist hier noch jemand, der diese Meinung vertritt? Kann ich wirklich dauerhaft etwas wieder aufrichten? Bisher habe ich immer nur gehört, dass dies nicht geht... Ich wäre so glücklich, wenn es funktionieren würde!

Eine weitere Frage bezieht sich auf die Osteopathie. Ist diese nicht auch unter Umständen gefährlich für den Rücken? Wer hat Erfahrungen?

Viele Grüße!
Kelly
Wolm
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 140
Registriert: Fr, 18.05.2007 - 15:54

Beitrag von Wolm »

Osteopathie wird sehr wenig eingesetzt und das ist äußerst Schade.

Ich kann dir nur mal empfehlen zu einem Rolfer(Rolfing) zu gehen.

Ich bin zwar noch im Wachstumm aber laut meinem Rolfer kann man immer was biegen.
Super, aber teuer und übernimmt die Krankenkasse nicht.

Gruß

Wolm
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15278
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

Kelly hat geschrieben:Kann ich wirklich dauerhaft etwas wieder aufrichten? Bisher habe ich immer nur gehört, dass dies nicht geht... Ich wäre so glücklich, wenn es funktionieren würde!
Da jeder Rücken anders ist und Du das für Deine individuelle Situation wissen möchtest, ist die Frage im Detail nicht zu beantworten.

Wir wissen noch nicht mal, wie alt Du bist und um was es bei Dir konkret geht!

Gruss
Klaus
Benutzeravatar
Schnecke007
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 1987
Registriert: Mi, 21.02.2007 - 22:41
Geschlecht: weiblich
Diagnose: Skoliose 4-bogig rechts
Therapie: ambulantes Schroth
Wohnort: Landkreis KA

Beitrag von Schnecke007 »

Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass Osteopathie für den Rücken (oder für irgendwas anderes) jemals gefährlich werden kann. Osteopathie hilft ja nur dem Körper, überflüssige Spannungen loszuwerden - das Wort "überflüssig" sagt hoffentlich alles!

Gruß, Schnecke
Kelly

Beitrag von Kelly »

Klaus hat geschrieben: Da jeder Rücken anders ist und Du das für Deine individuelle Situation wissen möchtest, ist die Frage im Detail nicht zu beantworten.

Wir wissen noch nicht mal, wie alt Du bist und um was es bei Dir konkret geht!
Erst einmal danke für die Antworten!

Ich habe eine Thorakolumbalskoliose und einen Rundrücken (wobei ich bei letzterem nicht genau weiß, wie das heute wirklich heißt - hatte früher einen Scheuermann). Leider kann ich keine Angaben über die Gradzahl machen. Also, es ist nicht soo stark ausgeprägt.
Ich bin 24, also leider nicht mehr in der Wachstumsphase :(

Viele Grüße,
Kelly
Benutzeravatar
Klaus
Moderator/in
Moderator/in
Beiträge: 15278
Registriert: Mi, 23.06.2004 - 18:36
Geschlecht: männlich
Wohnort: Hannover

Beitrag von Klaus »

Hallo Kelly,

das sieht nach einem typischen Rundrücken mit begleitender Skoliose aus.
Ob der Rundrücken (Hyperkyphose) durch Morbus Scheuermann ausgelöst wurde oder unbekannter Art ist, spielt für die Therapie erst mal keine Rolle.

Mit 24 kannst Du noch jede Menge machen!
Dabei sollte es keine Rolle spielen, erst dann mit einer kompetenten Therapie zu beginnen, wenn eine Korrektur persönlich zufriedenstellend in Aussicht gestellt werden kann.

Leider wissen wir nicht die Winkel, aber man muss mit einer Verschlechterung pro Jahr rechnen. Schon deswegen sollte man auch ohne Schmerzen etwas dagegen tun.

1. kompetente Diagnose mit Röntgen-Ganz-Aufnahmen frontal und seitlich mit Angabe der Winkel und Ermittlung der Beweglichkeit
2. Schroth KG REHA
3. evtl. Korsett (stützend oder korrigierend)

Es wäre ganz schön, wenn Du Dich hier mit Wohnort anmelden würdest, dann wird die Kommunikation leichter und die Tipps konkreter.

Gruss
Klaus
Antworten