Seite 3
Da dort mehrere Themen sich ergeben haben, habe ich das Thema der Qualitätssicherung und Methoden der statistischen Auswertung bei Korsett-Primärkorrekturen hierher verschoben.
BZebra:
Das stimmt nicht.Und dann haben wir doch überhaupt nicht die Primärkorrekturen von allen, das war doch das Problem. Es sind nur die Primärkorrekturen von bestimmten Krümmungsmustern gewesen. Alles was nicht in diese Schemata reingepasst hat, wurde ja von vorne herein aus der Untersuchung rausgelassen.
Und es gab keine Auskunft darüber, wieviel Prozent aller Korsettversorgten denn durch diese Zahlen repräsentiert werden. Insofern kann man auf die Zahlen nicht wirklich was geben, die sind ja auch nur für interne Qualitätskontrollen und nicht nach wissenschaftlichen Standards angefertigt.
Zu der Methoden, wie im Behring die Korsettsqualitätssicherung ist folgendes in Stichpunkten zu sagen.
>> Getragene Korrektur, in die Statistik werden alle Patienten, die eine mindest Tragedauer von 16 h aufweisen (ca. 98 % ) aufgenommen.
>> Das Kontroll-Röntgenbild wird ca. 6 – 12 Wochen nach der Korsettversorgung gemacht.
>> Die Statistik wird verfeinert, in dem die versorgten Patienten in vier Gruppen aufgeteilt werden. Hier wird differenziert zwischen z. B. einer relativ leicht mit Korsett zu korrigierenden C-Form-Skoliose und einer S-Form-Skoli (Doppelbogen).
Es werden, also, keine Krümmungsmuster ausgewählt oder aussortiert, Du kannst die Zahlen, die Dir vorliegen hier im Forum reinstellen.

