Medizinische Kräftigungstherapie (Medx) oder FPZ Therapie?

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wulff
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Medizinische Kräftigungstherapie (Medx) oder FPZ Therapie?

Beitrag von wulff »

Hallo,
mich würde interessieren, ob jemand bereits Erfahrungen mit o.g. beiden Rückenkräftigungs-Therapien gemacht hat.
Ich selbst mache zzt. die Aufbauphase FPZ24 und habe nach bisher 18 Einheiten (bis auf den Muskelkater :lach: ) positive Erfahrungen gemacht, d.h. verbesserte Körperhaltung und Beweglichkeit, jedoch noch keine Schmerzfreiheit erreicht.
Da ich unter einer (leichten) Skoliose im BWS und LWS Bereich in Verbund mit Beckenschiefstand leide und zusätzlich HWS Beschwerden habe, sind die in der Therapie eingesetzten Geräte die effektivsten an denen ich bisher trainiert habe, da sie durch Fixierung die segmentielle WS (Tiefen)Muskulatur isoliert kräftigen.

Gewissermassen als Konkurenz hierzu steht die MKT, die u.a. von Therapeuten in Kooperation mit Kieser Training angeboten wird.
Hier habe ich positive Erfahrungsberichte in 2 Fällen gehört bzw. bei Focus TV wurde drüber berichtet.

:confused: Meine Fragen: :confused:
Mich würde interessieren ob irgendjemand schon beide Therapieformen gemacht hat und vergleichen kann?
Welche hat besser gegen Schmerzbeseitigung geholfen?

Von dem was ich bisher herausfinden konnte, scheint die Analyse beim FPZ ganzheitlicher zu sein (es werden Dysbalancen, Bewegungseinschränkung und Kraft der gesamten WS gemessen und das Training zwischendurch angepasst). Es gibt insg. 4 spezielle Therapie-Geräte der Firma Schnell und 1 HWS Gerät (David)
Bei der MKT gibt es wohl nur 2 spez. Therapie-Geräte, eines für die HWS (MEDX CE) und eines für die LWS (MEDX LE), bei denen scheinbar eine noch bessere Isolation der Rückenstrecker- bzw. Nackenstreckermuskulatur (errector spinae) möglich ist ? :confused:
(jedenfalls wird man in diese beiden Geräte noch mehr fixiert und gegengewichtet, als bei den beiden ähnlichen Geräten die beim FPZ dafür zuständig sind)
Es scheint mir so, dass FPZ eine andere Philosophie verfolgt als die MKT. Während ersteres ein ganzheitliches Konzept darstellt, welches die ges. WS anspricht, scheint die MKT mehr auf die Schmerzbehandlung der HWS und LWS spezialisiert zu sein. Ist diese nach 18 Einheiten erreicht , soll durch "normales" regelmäßiges Präventionstraining (bei Kieser)die Haltungs/Bewegungsverbesserung erreicht und gehalten werden.
Im Vergleich hierzu baut das FPZ nach den 24 Einheiten Aufbauphase auf eine 9 monatige (kostspielige) Anschlussphase auf, bei der die ges. WS noch weiter gekräftigt wird.
Die Aussagen von behandelnden Orthopäden/Therapeuten sind ebenso unterschiedlich wie einige Berichte im Inet.
A ist Verfechter von MKT und Kieser (kooperiert mit ihnen), sein Kollege B ist Kieser feindlich gesinnt und schört auf KG mit rückengerechtem Krafttraining, C ist vom FPZ überzeugt, da wissenschaftlich fundierter und bekannter.

Ferner würde mich interessieren, welche Erfahrungen mit gesetzlichen Krankenkassen gemacht wurden?
Bei mir wurde die MKT bei Kieser-Training (in Trier) vorab geprüft und abgelehnt, mit dem FPZ hat die GEK zwar einen Vertrag, doch nur wenn man an der Integrierten Versorgung für chron. Rückenschmerz teilnimmt. Und die gibt es in RLP leider noch nicht. ;(
Daher bleibe ich vermutlich selbst auf den Kosten sitzen, obwohl lt. Arztbefunden und Eingangsdiagnose durch FPZ eine Behandlung in Frage kommt. :wall:

Daher interessiert mich auch der Kostenaspekt
FPZ 24 Aufbauphase: 1100-1200 Euro +FPZ 9 Monate 35 Einheiten: ca. 1000 Euro
oder alternativ MKT 18 Einheiten: ca. 800 Euro.+ anschließendes Gerätetraining bei Kieser: 450 Euro/jahr

theoretisch ist die MKT billiger, sofern sie die gleiche Wirkung hätte.

:stop: Ich möchte hervorheben, daß es mir hier in erster Linie darum geht, welche der beiden Verfahren dauerhaft effizienter ist (Schwerpunkt Schmerzreduktion), nicht um die Vor/Nachteile die beide generell haben mögen.

Ich freue mich vorab auf Resonanz, auch generelle Erfahrungsberichte sind willkommen.
Sagte der Bundeswehrarzt zu Beginn der Grundausbildung: "Ihre Rückenbeschwerden sind Gewöhnungsschmerzen."
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BZebra
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Beitrag von BZebra »

Hallo Wulff,

willkommen im Forum.

Ich kann leider wenig über die Therapiemethoden sagen, weil ich eine richtige Skoliose habe, und die ein Ausschlussgrund, eine Kontraindikation für diese Behandlungsmethoden darstellt (über 30 Grad).

FPZ ist ein Krafttrainings-Programm gegen Rückenschmerzen, nicht aber gegen Skoliose. Bei geringgradigen Skoliosen kann man es aber TROTZ Skoliose machen, man würde es aber natürlich nicht primär wegen der Skoliose einsetzen, dafür gibt es präzisere, zielgerichtetere Methoden wie z.B. Schroth.

Nichtsdestotrotz, vielleicht finden sich ja hier zu deiner speziellen Fragestellung Leute ein, die praktische Erfahrung haben. Unter den Kyphose-/Lordose-Patienten vielleicht noch eher.

Lieben Gruß,
BZebra
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

wulff hat geschrieben:Ich möchte hervorheben, daß es mir hier in erster Linie darum geht, welche der beiden Verfahren dauerhaft effizienter ist (Schwerpunkt Schmerzreduktion), nicht um die Vor/Nachteile die beide generell haben mögen.
Hallo wulff,

mit dieser Fragestellung begibst Du Dich als Skoliose/Kyphose?-Patient in eine Einbahnstrasse.

Es ist leider grundsätzlich so, dass alle Fitness Studios und medizinischen Kräftigungstherapien in erster Linie auf die Probleme eines normalen Rückens ausgerichtet sind.
Bei Deiner "leichten" (wieviel Grad?) Skoliose, bei der ich automatisch auch nach einem möglichen Rundrücken (Kyphose) frage, besteht der Ansatz nicht nur in einem Aufbau von Muskeln, sondern auch in der Korrektur der veränderten Struktur, d.h. Formung von Muskulatur, Bänder und Sehnen.

Mit falschen Geräten bzw. Bewegungsausführungen kannst Du nämlich Deine Skoliose/Kyphose verstärken, obwohl Du Muskeln aufbaust.

Bei einer sogenannten Schroth REHA lernst Du das richtige Körpergefühl, um auch mit den Fitness Geräten richtig umzugehen. Das kann Dir in der Regel kein Trainer vermitteln.

Mit Medx meinst Du wahrscheinlich die entsprechende Gerätemarke.
An solchen Geräten trainiere ich auch (zusätzlich noch Nautilus)und zwar in eigener Kompetenz nach einer REHA in 2005.

Für 25€ im Monat!!

Das Prinzip FPZ wird auch von Novotergum angwendet, dazu gibt es hier im Forum eine sehr umfangreiche Diskussion (und auch andere) mit einem Leiter eines Studios. Benutze dazu die Suchfunktion, Stichwort Novotergum.

Ich empfinde diese Therapien bei Skoliose/Kyphose als Geldschneiderei, insbesondere weil man durch eine Schoth REHA viel billiger durch die erworbene eigene Kompetenz in ein Fitness Studio gehen kann, dass allerdings solche Geräte wie MedX und Nautilus haben sollte.

Bedenke bitte, dass die Skoliose/Kyphose sehr oft der Auslöser der Schmerzen ist (auch indirekt über einen auslösenden Bandscheibenvorfall)und einer Korrektur bedarf.

Gruss
Klaus
Karlson vom Dach
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Beitrag von Karlson vom Dach »

Hallo Wulf,

ich teste z. Zt. die MEDX LE! Ich habe erst 3 Einheiten hinter mir, wobei das für einen Erfahrungsbericht noch zu wenig ist. Ich werde aber darüber berichten.

Hallo Klaus,
bist Du sicher, daß Du an einer solchen Maschine trainierst? Man kann diese nicht allein bedienen, Du wirst komplett eingespannt. Die Beine und der Po werden "stillgelegt" ;) .


Hallo zusammen,
es scheint so zu sein, daß man mit dieser Methode die tiefsitzende Muskulatur ISOLIERT ansprechen kann. Eine Einheit dauert ca. 3min, der Rücken ist danach "fertig". Vom zeitlichen Aufwand genial.
Schaut mal hier rein, die Studie ist sehr interessant:
http://www.hoogland-spine.de/de/hooglan ... x-training
Habe gerade wenig Zeit, werde aber später über diesen Selbstversuch und das Warum ausführlich berichten. Ganz kurz: da ich nicht mehr schrothe, habe ich nicht das Gefühl, daß durch das Korsett Muskeln im Bereich der gesamten WS aufgebaut werden. Das Korsett ist im Bereich der LWS relativ "angenehm" zu tragen, es gibt keine Pelotten, von denen man sich aktiv wegbewegt. Für die BWS mit den entsprechenden Pelotten gilt das nach meiner Wahrnehmung nicht, hier müßte ich auch weiterhin Muskeln aufgebaut oder zumindest gehalten haben. In der LWS bin ich steifer geworden, Bewegung empfinde ich dort als unangenehm bis schmerzhaft. Angenommer Grund: Nach meinem Gefühl hat sich die Muskulatur dort abgebaut, meine nicht mehr vorhandenen Entzündungsschmerzen "fühlten" sich anders an. Da meine LWS inzwischen absolut gerade ist, bei mir ein Bechterew vorliegt, wage ich einen Versuch. Die WS wird in diesem Bereich eindeutig mobilisiert, beim Bechterew nicht kontraindiziert!

Ob zu dieser Methode bei Hyperkyphose/-lordose in Verbindung mit Morbus Scheuermann geraten werden kann, kann ich nicht sagen. Mich würde dazu die Meinung von BZebra oder Toni interessieren...

Viele Grüße,

Karlson

PS: Für die, die mich nicht kennen: Kyphose, Bechterew, steinalt, Korsett 23h seit Sept. 04
Kein Mensch muß müssen
Reinhard K. Sprenger
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Karlson hat geschrieben:bist Du sicher, daß Du an einer solchen Maschine trainierst?
Ich trainiere genau genommen an einer Nautilus Maschine (hängt mit MedX zusammen), die "nur" durch 2 Gurte fixiert, d.h. Becken und Oberschenkel. Das bedeutet zunächst mal, dass die Füsse durchaus gegen die Fußplatte drücken und somit einen Teil der Kraft in die "falsche" Richtung gibt.

Guckt man sich jetzt die dazugehörige Schroth Übung bei Kyphose an, so muss man in der geordneten Rückenlage mit Schulter(gegen)zug und leichtem Druck auf die angewinkelten Füsse arbeiten.
Auf die Maschine übertragen brauche ich lediglich den Schulterzug zusätzlich anwenden und bin genau in der 1:1 Übertragung der Schroth Übung. Nur eben nicht mehr nur isometrisch, sondern auch in der nach meiner Meining wichtigen Muskelbewegung.
Da scheiden sich noch die Geister, wie weit man denn nun den Rücken einrollt. Zumindest Novotergum macht das ganz, ich denke, das ist nur gerechtfertigt, wenn die Korrekturbewegung (Rücken strecken) auch intensiv als Ausgleich gemacht wird.

Die Philosophie meines Studios (Eisenhauer) ist die Ein-Satz Ausführung in ganz langsamer Geschwindigkeit, was den Muskel effektiv in kurzer Zeit zum Wachstum anregt. Zusammen mit dem Schulterzug ist das verdammt anstrengend und greift auch an der tiefliegenden Muskulatur an.
Allerdings könnte ich bei meiner besonderen Kyphose (sie ist ja sozusagen um 180 Grad geklappt) vorstellen, dass ich zusätzlich durch eine absolute Fixerung noch mehr erreichen könnte.

Das mit dem Korsett ist ja eine andere Diskussion.
Ich denke, dass man die Muskelaufbauende Komponente sowieso nicht überschätzen sollte. Es ist doch eher die formende und der temporäre oder sogar völlige Verzicht eines Erwachsene Korsetts steht und fällt mit der intensiven "Muskelpflege" in Form von Schroth und/oder angepassten Fitness Trainings.

Die Betrachtungen, die wir hier anstellen, sind am besten bei Kyphose zu veranschaulichen.
Bei Skoliose ist die richtige Haltung und Bewegungsausführung noch viel wichtiger, weil ich denke, dass die richtige Haltung oft gar nicht mehr wahrgenommen wird. Und da müsste ein solches Gerät in der Lage sein, den Rücken auch seitlich so einzuspannen, dass eine tatsächlich symetrische Bewegungsausführung möglich wird.
Nur das wäre eine Art Korsett, das dann die Muskelarbeit wieder behindern würde.

Also bleibt nur, das richtige Körpergefühl und die entsprechene Korrekturhaltung in einer Schroth REHA zu lernen oder zumindest für Korsett Träger beim Training das Korsettgefühl im Hinterkopf zu haben. :)

Gruss
Klaus
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wulff
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Beitrag von wulff »

@Klaus:
das ist die "normale" Variante, quasi die "Erhaltungsmaschine" bzw. Präventionsmaschine. Ähnliche Varianten gibts auch im Fitnesstudio bzw. Vorgänger davon beim FPZ. Dort kann jedermann trainieren, bei der FPZ Variante und auch der Medx LE wird man unter Therapeutenbetreuung fixiert, wodurch die Rückenstreckermuskulatur noch mehr isoliert trainiert werden kann. Bei der FPZ Variante wird man nur unterhalb der Knie fixiert, die Füsse stehen NICHT auf. Und das merkt man auch, es zieht deutlich stärker und tiefer durch, als bei den Standardgeräten.
Letze Woche ließ ich mich im Rahmen eines Beratungsgespräches in die MedxLE probeweise "einspannen". Hier fühlt man sich noch fixierter, der Rücken wirkt, als würde er frei schweben.

Skoliose Grad weiß ich grad nicht, ist aber nur eine leichte Skoliose. Kyphose ist mir nicht bekannt, auch ein Korsett brauche ich nicht.
Dennoch der Schmerz ist da, insb. im Übergang Wirbel zum Becken.
KG nach Schroth hatte ich mal bekommen, allerdings nur mit mäßigem Erfolg, eher nur Schmerzlinderung, eine Rehe soll da effektiver sein, ich glaube dafür komme ich jedoch noch nicht in Frage.
Insgesamt glaube ich aber ist die Skoliose selbst nur ein Teil in meinem Puzzle. Selbst ohne wäre die Muskulatur wohl zu schwach ausgebildet. Hinzu kommen noch psychosomatische Ursachen.

@ Karslson:
Auch beim FPZ geht es zunächst mit wenig Gewicht los, man merkt aber trotzdem sehr schnelle Erschöpfung, aber auch sehr schnelle Fortschritte.

@alle
Mich würden Erfahrungen zur Medx LE Maschine interessieren, hierzu erhielt ich auf Anfrage eine Mail von Kieser:
>
Die computergestützten MedX-Therapiegeräte wurden ausdrücklich für den medizinischen / therapeutischen Gebrauch entwickelt. Die Feinbestimmung der schmerzfreien Bewegungsamplitude, die dosierte und modifizierte Belastungsmöglichkeit, das Austarieren des Kopfgewichtes um wegen der Achsenüberschreitung die Schwerkraft auszuschalten, die Isolation des Erector Spinae-System und damit die Möglichkeit einer gezielten Kräftigung beschreiben nur einen Teil der sehr komplexen und hocheffizienten Therapiemaschine.
Es ist schon einmal positiv zu verzeichnen, dass Ihre Schmerzen bei jetziger Therapie temporär besser werden. Nun sollte mit dem Arzt vor Ort eruiert werden, warum die schmerzhaften Verspannungen zurückkommen..... Laut unserer Statistik ist bei chronisch rezidivierenden HWS-Problematiken in ca 75 % der Fälle nach 18 bis max 24 Sitzungen eine signifikante Besserung eingetreten.
>


Auch zur MedxLE Maschine erhielt ich eine Info:
>
Skoliosepatienten sprechen sehr gut auf die LE an. Hier macht es aber Sinn, via eines Tests festzustellen, ob die Schmerzen durch folgende Risikofaktoren ausgelöst sein könnten (eingeschränkte Beweglichkeit der LWS, zu schwaches Kraftniveau, Muskeldysbalance).
<

Kann dies jemand bestätigen? Hat die Med. Kräftigungstherapie auch bei BWS Problemen geholfen?
Sagte der Bundeswehrarzt zu Beginn der Grundausbildung: "Ihre Rückenbeschwerden sind Gewöhnungsschmerzen."
wulff
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Zwischenbericht FPZ und MKT u. Vergleichsversuch Skoliose

Beitrag von wulff »

Hallo,
ich möchte an dieser Stelle berichten was mir das FPZ nach 24 Einheiten nun gebracht hat und versuchen der MKT gegenüberzustellen. Alles mit dem Versuch mich an dieser Stelle auf das Forumsthema Skoliose zu beschränken.

FPZ hat bei mir durchaus innerhalb von 3 Monaten eine wesentliche Besserung meiner Beschwerden geführt, insb. die Körperhaltung hat sich verbessert. Doch Schmerzfreiheit habe ich nicht in dem gewünschten Maße erlangt, so dass mir empfohlen wurde weiter zu machen. Im HWS Bereich habe ich hingegen kaum Fortschritte gemacht.

Also machte ich unmittelbar nach dem FPZ einen Test an der Medx LE und CE in der Praxis für MKT bei Kieser. Das Ergebnis war ernüchternd, da die Lumbalextensoren (WS Streckmuskulatur) je nach Messposition immer noch bis 40% Kraftdifferenz aufwiesen!
Und auch bei der CE ergab sich eine Bewegungseinschränkung und somit Behandlungsbedarf an der HWS.

Daher habe ich jetzt mein Training jetzt an der MEDX LE (LWS) und CE (HWS) Therapiemaschine begonnen und kann nach 7 Einheiten durchaus behaupten, daß diese beiden Maschinen dort anfangen wo die beiden FPZ Pendants aufhörten.
Es ist auch so das an der Medx LE im Ggs. zum FPZ deutlich langsamer trainiert wird und der Rücken während der gesamten Bewegung gerade gehalten wird und von Beginn an möglichst bis zur lokalen Erschöpfung trainiert wird. Bei der LE wirds in der Tat bereits nach 15-20 Wiederholungen richtig brutal schwer, daß einem der Puls hochschiesst und der Schweiß runterläuft. Hier arbeitet wirklich nur noch der Rücken, die Beine wollen zwar mithelfen, werden aber von den Fixierungen regelrecht abgequetscht, so daß deren Hilfe nicht durchkommt. Beim FPZ verwendete LE mag zwar auch gut sein, doch den Medx sind sie hier deutlich unterlegen und meines Wissens auch wesentlich teurer. Bei der CE sieht es ähnlich aus.

Im Bereich der BWS allerdings scheint das FPZ (bisher) besser geholfen zu haben. Allerdings kann ich mir schon vorstellen das gerade die Rotationsübungen bei starker Skoliose ungeeignet sind, da sie bereits in meinem Falle schonmal "zwickten", wenngleich auch halfen.
Bei der MKT gibt es hierfür keine speziellen Therapiemaschinen, sondern hierfür sind die normalen Medx Präventionsmaschinen im Kiesertraining vorgesehen, da die Rotationssachen angeblich nicht das Entscheidende für eine Therapieerfolg seien.

Bezogen auf meine u.a. vorhandende leichte Skoliose im LWS und BWS Bereich habe ich bisher keine schwerwiegenden Probleme beim Training an beiden Varianten gehabt.

Da bei der MKT jedoch die Wirbelsäulenstreckmuskulatur wesentlich stärker im Vordergrund der Therapie steht, könnte ich mir vorstellen das ein Test auf der LE Maschine bei vorhandener Skoliose mit chron. Rückenschmerzen sinnvoll ist um zu prüfen ob diese geschwächt ist (denn nur diese werden hier isoliert angesprochen) bzw. vorher einmal unverbindlich beraten zu lassen. Dort sollten mögliche Hinderungsgründe, wie die beim FPZ bereits vor den Tests besprochen werden.

Ein Urteil ob und was nun besser hilft kann ich mir nicht erlauben, ich kann nur sagen das FPZ und MKT beide ihre Vor und Nachteile zu haben scheinen. Beides hatte in meinem Falle seine Nutzen, woebei bei mir jedoch noch Faktoren wie Beckenschiefstand und jahrelange schlechte Körperhaltung eine Rolle spielen, die zu einer Schonhaltung in der LWS und HWS führten. Aus diesem Grunde kann ich auch nicht sagen ob nun speziell Probleme beseitigt wurden die durch die Skoliose bedingt sind, oder aber von den anderen Problemen her rühren.
Natürlich ist mir hierbei klar, daß sich damit keine Skoliose beseitigen lässt, aber wenn gerade bei der MKT die WS Strecker gezielt angesprochen werden, sollte sich die WS theoretisch besser halten können und somit Blockierungen und Bandscheibenvorfällen etc. vorbeugen. Und gerade Blockierungen liegen bei mir vor und angeblich ist die MKT die einzigste Methode mit der sich innerhalb der Therapiedauer deren Auftreten verringern lässt, da Blockaden der verzweifelte Versuch der WS sind, sich selbst zu stüzten wenn die Musulatur zu schwach ist. Hierauf bin ich aber selbst noch gespannt, jedenfalls die HWS fühlt sich bereits stabiler an.

Beim FPZ scheint man einen ganzheitlicheren Ansatz zu verfolgen, während die MKT noch gezielter bei vorhandenden LWS und HWS Beschwerden ansetzt. Hier kommen die Maschinen durch wesentlich aufwendigere Fixierungen viel besser ran, was ich sowohl in der oberen HWS, als auch im unteren LWS Bereich spüre, was beim FPZ nicht der Fall war. Außerdem kann je nach Beschwerdebild auch nur an einer Medx Maschine trainiert werden, wodurch sich die Kosten halbieren. In meinem Falle ist jedoch bereits beides nötig. (durch Schonhaltung/Fehlhaltung der HWS)

Beiden Therapien gemein ist das sie zügig Besserung bringen können, was bei mir mit ärztlich empfohlenen Gerätekrafttraining in Verbindung mit Krankengymnastik nicht gelang.
Auch spürt man wirklich das diese Geräte dort hingehen, wo es normale Präventionsgeräte nicht können und man sicher auch mit Gymnastik Übungen nur schwer hinkommt, geschweige denn die Kraft dort gezielt und gleichmäßig über die WS aufbauen zu können.
Demnach sollten sich auch Auswirkungen der Skoliose bekämpfen lassen bzw. deren Fortschreiten vermindert werden, aber wie bereits oben erwähnt, spielen in meinem Falle auch andere Ursachen eine Rolle, die jedoch das Thema Skoliose an dieser Stelle sprengen würden.

Gerne reiche ich aber hier auch noch abschliessende Erfahrungen nach.
U.a. werde ich noch einen ausführlicheren Bericht hierzu in einem anderen, allgemeinerem Forum veröffentlichen.

bis dahin

Gruss Wulff
Zuletzt geändert von wulff am Do, 02.08.2007 - 11:17, insgesamt 2-mal geändert.
Sagte der Bundeswehrarzt zu Beginn der Grundausbildung: "Ihre Rückenbeschwerden sind Gewöhnungsschmerzen."
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo wulff,

das ist sicherlich ein hochinteressanter Bericht, der aber eher Spezialisten anspricht, die sich mit unterschiedlichen Wirkungen auf unterschiedliche Muskelgruppen bei unterschiedlichen Geräten beschäftigen.
Im Grunde genommen hat es Dir jede Menge Erfahrungen gebracht, aber so wirklich viel weiter bist Du nicht gekommen, ausser dass Du wahrscheinlich eine Menge Geld los gworden bist. :)
wulff hat geschrieben:KG nach Schroth hatte ich mal bekommen, allerdings nur mit mäßigem Erfolg, eher nur Schmerzlinderung, eine Reha soll da effektiver sein, ich glaube dafür komme ich jedoch noch nicht in Frage.
Ich würde mich an Deiner Stelle erst mal um eine kompetente Diagnose mit Winkelangaben kümmern. Dann kann man eindeutig sagen, was denn diese "leichte Skoliose" überhaupt ist.
-->Röntgen-Ganz-Aufnahmen von vorn und von der Seite

Gruss
Klaus
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Beitrag von wulff »

Hallo Klaus,

ein Spezialist bin ich nicht, allerdings möchte ich nur versuchen Leuten mit ähnlichen Beschwerden, die vor gleicher Frage stehen, einen Erfahrungsbericht zu geben. :)

Geld kostet es leider genug, da die Kassen sich hier quer stellen, meiner Meinung nach zu Unrecht, da es ja wirklich helfen kann und mir auch bereits Besserung gebracht hat, insofern hat es mich schon ein gutes Stück weiter gebracht, vor allem in so kurzer Zeit.
Allerdings bin ich mit dem Ergebnis des FPZ nur so zur Hälfte zufrieden und froh dann dort nicht weiter gemacht zu haben, sondern zur MKT gewechselt zu sein mit der ich bereits jetzt schon zufrieden bin.
Als Rausgeworfen würde ich das Geld aber nicht sehn, sogar sinnvoller als von Kassen bezahlte Massage bzw. KG, die dann auch noch spärlich verordnet wird. (anderes Thema) :nein:

Aber was die Skoliose an sich betrifft so mag es mich wirklich nicht viel weiter gebracht zu haben, diese ist ja damit nicht geheilt. :/

Es ist aber schon als Erfolg zu werten, wenn ich nach der MKT nicht mehr ständig an mir rumrenken lassen muß und Verspannungsschmerzen die durch Blockierungen ausgelöst werden können, nachliessen. Insbesondere in der HWS macht mir das sehr zu schaffen. Nach dem Medx Training fühlt sich diese auch viel lockerer und befreiter an, Ziel wäre es wenn ich diesen Zustand später durch Erhaltungsübungen halten und mich auch wieder länger konzentrieren könnte ohne das sich gleich alles verspannt bzw. ständig wieder blockiert.... allerdings hat die HWS jetzt weniger mit der Skoliose zu tun.
Dennoch glaube ich das sofern Blockierungen durch Skoliose begünstigt werden, es schon einen gewissen Heilungseffekt an der Ursache darstellt. (kräftige WS Strecker = mehr Halt für die Wirbel)
Und wenn die MKT wirklich angeblich die einzigste Chance ist dies zu erreichen, dann wäre sie hierin in der Tat besser als FPZ. Bisher sieht es auch wirklich danach aus... die Behauptung von meinem FPZ Institut besser als MedX zu sein, ist für mich ohnehin schon hinfällig, wenn überhaupt direkt zu vergleichen.

Dennoch werde ich deinen Rat befolgen und nach der MKT auf jeden Fall das Thema Skoliose beim Arzt nochmal anzusprechen. Ich vermute nämlich auch das diese dafür sorgen wird, daß die WS Muskulatur sich durch damit verbundene Fehlbelastung/Schonhaltung etc. wieder abbaut, und sofern zwar an die Ursache von Schmerzen durch schwache Muskulatur erfolgreich rangegangen wird, nicht aber an die Ursache der Skoliose, die widerum für eine Schwächung dieser Muskeln sorgt?

Man sieht, auch ich spekuliere hier über Dinge von denen ich wenig Ahnung habe und doch eigentlich nur verzweifelt eine schnelle Lösung wollte. Die ständigen Beschwerden stören mich besonders auf der Arbeit und begünstigen meine depressive Erkrankung. Damit sinkt dann rasch die Hemmschwelle viel Geld für Heilung zu investieren, da das was drei Orthopäden bisher geraten haben nicht so recht und effektiv hilft. Ab und zu ein Rezept für KG oder Massage, Ratschläge noch mehr Rückengerechtes Krafttraining als ein normaler Mensch schon macht, Skoliose quasi als Nebensächlichkeit einzustufen... zeugen eher davon das die Ärzte entweder alle keine Ahnung haben, oder ihnen die MIttel so geknapst werden, daß sie sonst nix mehr tun können, ausser bis es sich so weit verschlechtert bis operiert bzw. eine Reha beantragt werden kann/darf.
Das ist mir jedoch zu spät! In diesem Sinne würde mich interessieren, ob man, wenn Schroth das Mittel der Wahl ist, dies irgendwie auch selbst kostengünstig unter Anleitung erlernen kann und nicht nur mittels Betteln um ein Rezeptchen pro Quartal. :/
Wenigstens einer dieser Ärzte hat mir die MKT verordnet (muß sie dennoch selbst zahlen), da er glaubt, daß sie für mich eine der besten Möglichkeiten darstellt.

Da es zu diesem Thema viel zu schreiben gäbe, weite ich das jetzt nicht weiter aus. Ich denke wer was gegen seine Beschwerden tun möchte muss auch Eigeninitiative zeigen, sich nicht nur auf Kassenleistungen verlassen, sondern auch o.g. Therapien in Betracht ziehn, deren Wirksamkeit nicht weniger erwiesen ist als bei von anerkannten Kassenleistungen. Zumindest die Tests sollte man in Betracht ziehen, ob eine Behandlung überhaupt sinnvoll/möglich ist. Ich denke das eine Behandlung dann auch für Skoliosepatienten schon sinnvoll sein kann (wenn auch diese nicht gezielt behandelt) und keineswegs nur Geldmacherei darstellt. :juggle:


Grüsse
Wulff
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Beitrag von Klaus »

wulff hat geschrieben:.....ausser bis es sich so weit verschlechtert bis operiert bzw. eine Reha beantragt werden kann/darf.
Das ist mir jedoch zu spät!
Das verstehe ich nicht!
Was hast Du eigentlich für eine Vorstellung von der Schroth REHA?

Die geht über alle Altersstufen und ich habe meine erste in 2005 mit 61 Jahren gemacht!
Unter 10 Grad ist sicherlich eine REHA nicht angebracht bzw. für die Solidargemeinschaft nicht tragbar, weil es andere dann nicht machen können. Aber ab 15-20 Grad sollte es möglich sein und ab 20 Grad sowieso, weil hier dann mit dem Alter eine Verschlimmerung eintreten kann.

Deswegen dränge ich auf eine konkrete Winkelangabe!

Gruss
Klaus
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Beitrag von wulff »

Hallo,

das war mir so garnicht recht bewußt.
Allerdings wunderten sich bereits mehrere Pysiotherapeuten, warum ich nicht grundsätzlich mehr Verordnungen erhalte, bei der Menge an Beschwerden. 12x KG pro Quartal, wenn überhaupt, waren bei mir eher Schadensbegrenzung, und reichen sicher nicht um die gesamten Beschwerden anzugehn.

Ich hab mir jetzt mal meine bisherigen Befunde ausdrucken lassen, ich finde da keine Winkelangabe, allerdings auch ein Haufen Fachbegriffe. Ich liste es im folgenden mal auf:


Röntgenbefund LWS:
in 2 Ebenen stehend:
Linkskonvexe Seitausbiegung der LWS mit Rotationsfehlstellung bei leichter Beckenabsenkung links- radiologisch gemessen 1,3cm am oberen ISG-Pol.
In der Seitaufnahme Streck Schonhaltung, kein Wirbelgleiten.
Radiologisch zeigt sich eine ausgeprägte Skoliose.

weiterer Befund:
FBA 0cm, Seitneigung u. Rotation deutlich eingeschränkt. Deutliche Asymetrie der Taillendreiecke

Befund des Kollegen ( August 2006, ca. halbes Jahr nach o.g. Befunden)

Druckschmerzhaftigkeit über den Dornfortsätzen der unteren LWS, keine über den Ileosacralgelenken, keine Blockierung. Zeichen nach Lasegue und Bragard war beidseitig negativ, keine dermatomspezif. Sensibilitätsstörungen, Vegetativum o.B.


Röntgenbefund BWS in 2 ebenen stehend:
leichte rechtskonvexe Seitausbiegung der BWS, insb. im mittleren u. unteren BWS Bereich. In der seitlichen Aufnahme harmonische Schwingung der Kypose.
FBA = 5cm , leichte Funktionseinschränkung der WS, haupts. bei der Rotation und Seitneigung.

Röntgenbefund linke Hüfte:
varische Einstellung der linken Hüfte bedingt durch Beckenschiefstand, HüftGelenke sind altersentsprechend.

Zur Vollständigkeit noch Befunde an der HWS:

Röntgenbefund:
Blockierungen über mehrere Etagen, bzw. C6
Gerader Aufbau der HWS, in der seitl. Aufnahme Abflachung der physiol. Lordose, keine dem Alter vorauseilenden Veränderungen

sonstige Befunde:
Rotation re/li 70-0-70, Seitneigung re/li 30-0-30 Grad
begleitend Blockierung C6, bzw. mehrere Etagen
deutlicher Trapeziushartspann, ausgeprägter Druck und Klopfschmerz über der paravertebralen Muskulatur, kein Stauchungsschmerz, keine radiculären Ausfälle

Befund durch Kollegen (August 2006 ca. halbes Jahr später)
verspannte paravertebrale HWS Muskulatur, die grobe Kraft seitengleich erhalten, Vegetativum o.B., keine dermatomspez. Sensibilitätsstörungen.


Als Diagnose wurden festgehalten:
Skoliose, HWS, LWS, BWS Syndrom, Beckenschiefstand, rez. Lumbalgie, FAcettensyndrom LWS, Lumbago, tendomyopathischer Reizzzustand der Cervicalmuskulatur


Vielleicht kannst du hieraus etwas auslesen, was die Skoliose betrifft.
Meines Wissens ist die HWS nicht direkt von der HWS betroffen, sondern eher durch den Versuch des Körpers, den Kopf gerade hoch zu ziehen, da durch den Beckenschiefstand links, der Körper sich versucht gerade zu stellen.

Eine genaue Vorstellung über die Schroth Reha habe ich bisher noch nicht, erst durch dieses Forum erfuhr ich etwas mehr darüber. Vom Orthopäden wurde dies bisher noch nicht erwähnt, KG nach Schroth wurde bisher insg. nur 2x verordnet.

Gruss Wulff
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Beitrag von Klaus »

wulff hat geschrieben:Eine genaue Vorstellung über die Schroth Reha habe ich bisher noch nicht, erst durch dieses Forum erfuhr ich etwas mehr darüber. Vom Orthopäden wurde dies bisher noch nicht erwähnt, KG nach Schroth wurde bisher insg. nur 2x verordnet.
Das ist leider die Situation bei den meisten Orthopäden. Und mit 2x Schroth hast Du noch keine Vorstellung von dieser Therapieform!!

Du hast jetzt so viel Aufwand betrieben, dass ich Dir nur raten kann, zu Dr. Hoffmann nach Stuttgart zu fahren und mit einer kompetenten Diagnose und dem entsprechenden Behandlungsplan einen neuen Weg anzufangen.
Der Antrag auf eine Schroth REHA gehört sicherlich dazu.

Gruss
Klaus
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Beitrag von wulff »

Irgendwie habe ich das schon geahnt, das dies nur so beiläufig behandelt wird.
Ich werde ihn dennoch mal nach Winkeln und Reha fragen, mal sehn wie er drauf reagiert.

Ich schätze mal das es im Raum Trier/Koblenz keinen geeigneten Skoliose Spezialisten gibt, hab jedenfalls noch nichts gefunden?
Bisher nur: Stuttgart, Essen, Bochum

Danke für deine Aufklärarbeit ;)
Thorsten
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Bisher nur: Stuttgart, Essen, Bochum
Für Erwachsene würde ich Stuttgart bevorzugen.

Gruss
Klaus
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