Triggerpunkt Therapie nach Dr. Bauermeister
- Klaus
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Hallo Volkmar,
danke für die INFO.
Ich denke, dass es in den meisten Fällen hier um den Rückenbereich gehen wird und den hast Du als Beispiel nicht genannt.
Wenn ich mir vorstelle, dass ich damit den Druck ausübe, der vom rechten Pfeil in meinem avatare markiert wird, habe ich eher eine kurzfristige "Korsett-Wirkung" und weniger eine tiefe Muskelwirkung.
Abgesehen davon, wird es für mich sehr schwer sein, über die Seitlage rückengerecht wieder aufzustehen. Anders komme ich sowieso nicht wieder hoch, insbesondere wenn ich auf harten Unterlagen gelegen habe.
Gruss
Klaus
danke für die INFO.
Ich denke, dass es in den meisten Fällen hier um den Rückenbereich gehen wird und den hast Du als Beispiel nicht genannt.
Wenn ich mir vorstelle, dass ich damit den Druck ausübe, der vom rechten Pfeil in meinem avatare markiert wird, habe ich eher eine kurzfristige "Korsett-Wirkung" und weniger eine tiefe Muskelwirkung.
Abgesehen davon, wird es für mich sehr schwer sein, über die Seitlage rückengerecht wieder aufzustehen. Anders komme ich sowieso nicht wieder hoch, insbesondere wenn ich auf harten Unterlagen gelegen habe.
Gruss
Klaus
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Genau so sehe ich es auch. Allerdings: einer meiner Rückraumspieler schwört auf die Hartschaumrolle. Er hat einen Handwerksberuf und muss sich sehr viel bücken, was die Rückenmuskulatur stark belastet. Abends nach der Arbeit legt er sich mit dem Rücken auf die Rolle und macht die vorgeschlagenen Rollübungen - mit besten Erfahrungen.... und weniger eine tiefe Muskelwirkung
Zu deinem Fall eine Frage: ist deine Bauchmuskulatur verkürzt? Wenn es so ist, dass verkürzte Muskeln wie eine Sehne den Bogen spannen, müsste es doch so sein. Mit der Drucktechnik an den Bauchmuskeln habe ich auch gute Erfahrungen gemacht.
Grüße
Volkmar
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Hallo volkmar,
Wenn ich versuche, die zu dehnen, habe ich allerdings nicht das Gefühl einer Verkürzung. Auch beim Rückentraining mit dem Nautilus "Lower back" (siehe unten) merke ich in der Endstellung der Aufrichtung nichts.
Ich werde aber mal verstärkt darauf achten.
Was ist bei Dir dabei konkret passiert?
Gruss
Klaus
Könnte man vermuten.Zu deinem Fall eine Frage: ist deine Bauchmuskulatur verkürzt? Wenn es so ist, dass verkürzte Muskeln wie eine Sehne den Bogen spannen, müsste es doch so sein.
Wenn ich versuche, die zu dehnen, habe ich allerdings nicht das Gefühl einer Verkürzung. Auch beim Rückentraining mit dem Nautilus "Lower back" (siehe unten) merke ich in der Endstellung der Aufrichtung nichts.
Ich werde aber mal verstärkt darauf achten.
Also mit dem Triggosan Stab habe ich eben mal abgetastet, ein paar Punkte habe ich gefunden. Ich bin ehrlich gesagt bislang noch nicht auf die Idee gekommen.Mit der Drucktechnik an den Bauchmuskeln habe ich auch gute Erfahrungen gemacht
Was ist bei Dir dabei konkret passiert?
Gruss
Klaus
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Hallo Klaus
Grüße
Volkmar
Das habe ich auch nicht. Denkbar ist, dass unsere Probleme im Lendenwirbelbereich uns daran hindern, in den schmerzenden Dehnbereich der Bauchmuskulatur zu kommen. Ich werde diese Frage mal bei "Gesunden" meiner Mannschaft austesten.Wenn ich versuche, die zu dehnen, habe ich allerdings nicht das Gefühl einer Verkürzung.
Ich spüre den typischen ziehenden Schmerz einer verhärteten Muskulatur, der bis in den Bereich des Schambeins reicht. Ich habe mich aber noch nicht systematisch mit diesem Bereich befaßt, was ich in der nächsten Zeit tun werden. Der Avatar hat mich auf dieses Thema gestossen.Was ist bei Dir dabei konkret passiert?
Grüße
Volkmar
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Hallo volkmar,
Gruss
Klaus
Bei mir ist ja die Wirbelsäule "geklappt" und damit ist wohl auch eine Grenze gesetzt. Theoretisch könnte man das nur mit einem Korsett verändern, aber da ich Spangenbildungen zwischen zwei Wirbeln habe ("natürliche Fixierung"), ist mir das momentan zu risikoreich.Denkbar ist, dass unsere Probleme im Lendenwirbelbereich uns daran hindern, in den schmerzenden Dehnbereich der Bauchmuskulatur zu kommen
Da ich grundsätzlich neugierig bin, werde ich mal diese Rolle testen. Ist ja nicht besonders teuer. Im Augenblick muss ich aber gucken, dass ich mich nicht verzettele, diese Geschichte mit dem Holzstab auf der Platte in Rückenlage steht ja auch noch an.Ich spüre den typischen ziehenden Schmerz einer verhärteten Muskulatur
Gruss
Klaus
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Hallo Klaus,
der Gedanke auf Grundlage deines Avatar ist offenbar ein Volltreffer. Einige Tage Druck auf meinen geraden Bauchmuskel haben schon fühlbare Entlastung im Lendenwirbelbereich gebracht. Folgende Technik habe ich angewendet: an eine Wand oder Türpfosten stellen, ins Holzkreuz gehen/Bauch raus, tief einatmen (das macht den Muskel erreichbar, der gerade Bauchmuskel ist vor allem für die Atmung zuständig) und den Muskel mit einem abgerundeten Holzstab (der TriggoSan Stab light ist auch hier zu spitz) unter Druck setzen, bis zum Beginn der Entspannung halten.
Gruß
Volkmar
der Gedanke auf Grundlage deines Avatar ist offenbar ein Volltreffer. Einige Tage Druck auf meinen geraden Bauchmuskel haben schon fühlbare Entlastung im Lendenwirbelbereich gebracht. Folgende Technik habe ich angewendet: an eine Wand oder Türpfosten stellen, ins Holzkreuz gehen/Bauch raus, tief einatmen (das macht den Muskel erreichbar, der gerade Bauchmuskel ist vor allem für die Atmung zuständig) und den Muskel mit einem abgerundeten Holzstab (der TriggoSan Stab light ist auch hier zu spitz) unter Druck setzen, bis zum Beginn der Entspannung halten.
Gruß
Volkmar
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Hallo volkmar,
es wird hier immer interessanter.
Gruss
Klaus
es wird hier immer interessanter.
Also erreichbar ist der bei mir ziemlich schnell, gottseidank, denn mit dem Hohlkreuz geht es einerseits nicht, andrerseits darf ich ein "kurzes Hohlkreuz" (Hyperlordose) unterhalb meiner Kyphose (sieht man im avatare nicht so) nicht noch verstärken.ins Holzkreuz gehen/Bauch raus, tief einatmen (das macht den Muskel erreichbar....)
Was passiert dabei mit der Atmung?...unter Druck setzen, bis zum Beginn der Entspannung halten.
Gruss
Klaus
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Hallo Klaus,
Der gerade Bauchmuskel ist für das Atmen zuständig. Beim tiefen Ein- und Ausatmen wird er stark beansprucht. Wenn ich ihn gleichzeitig im verhärteten Bereich unter Druck setzte spüre ich den typischen ziehenden Schmerz verhärteter Muskulatur vom Hals- /Brustkorbansatz bis zum Schambein. Nach wenigen Tagen Übungen hat sich der schmerzfreie Bewegungsumfang in meinem Lendenwirbelbereich bereits merkbar erweitert.
Das "ins Hohlkreuz gehen" halte ich jetzt für überflüssig.
Grüße
Volkmar
Du sprichst damit einen weiteren wichtigen Aspekt meiner Erfahrungen mit den Selbsthilfedrucktechniken an. Offenbar wird der Entspannungsprozeß im Muskel beschleunigt, wenn man Druck und Bewegung kombiniert (das ist beim Rücken nur begrenzt möglich).Was passiert dabei mit der Atmung?
Der gerade Bauchmuskel ist für das Atmen zuständig. Beim tiefen Ein- und Ausatmen wird er stark beansprucht. Wenn ich ihn gleichzeitig im verhärteten Bereich unter Druck setzte spüre ich den typischen ziehenden Schmerz verhärteter Muskulatur vom Hals- /Brustkorbansatz bis zum Schambein. Nach wenigen Tagen Übungen hat sich der schmerzfreie Bewegungsumfang in meinem Lendenwirbelbereich bereits merkbar erweitert.
Das "ins Hohlkreuz gehen" halte ich jetzt für überflüssig.
Grüße
Volkmar
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Hallo Leidensgenossen,
dieser Thread liegt jetzt einige Zeit unbeantwortet in der Sackgasse. Ich möchte Euch aber meine Erfahrungen der letzten Zeit mit diesen Methoden schildern, denn es geht stetig voran mit der Rückgewinnung meiner körperlichen Leistungsfähigkeit.
Schwerpunkt ist weiterhin die Muskulatur im Lendenwirbelbereich (von hier gehen alle Kräfte aus!). Die Kombination von Druckmassage und gezielten Bewegungsübungen hat dazu geführt, dass die Beweglichkeit im Becken- und Lendenwirbelbereich weiter zugenommen hat. Die Reaktivierung tieferer Muskelbereiche hat allerdings bewirkt, dass die Anfälligkeit für hexenschussartige Anfälle auch wieder da ist. Bei Belastung mit längerem Sitzen und schweren Heben muss ich regelmäßig gegensteuern mit der Druckmassage, was allerdings sofort wirksam ist. Ich verstehe deshalb heute meinen ehemaligen Orthopäden, der die "natürliche, altersbedingte" Versteifung der Gelenke als Schutzfunktion bezeichnet, nach dem Motto "wer steif ist bekommt keinen Bandscheibenvorfall mehr". Dieser Weg der Schulmedizin zum trippelnden Greis ist allerdings für mich keine Alternative, auch wenn er noch so schmerzfrei ist.
Ich bin gespannt darauf, wie lange ich brauche, bis diese akute Anfälligkeit überwunden ist. Ich werde Euch weiter berichten.
Es wäre interessant, Neues von denen aus diesem Thread zu hören, die ähnliche Wege gehen.
Grüße
Volkmar
dieser Thread liegt jetzt einige Zeit unbeantwortet in der Sackgasse. Ich möchte Euch aber meine Erfahrungen der letzten Zeit mit diesen Methoden schildern, denn es geht stetig voran mit der Rückgewinnung meiner körperlichen Leistungsfähigkeit.
Schwerpunkt ist weiterhin die Muskulatur im Lendenwirbelbereich (von hier gehen alle Kräfte aus!). Die Kombination von Druckmassage und gezielten Bewegungsübungen hat dazu geführt, dass die Beweglichkeit im Becken- und Lendenwirbelbereich weiter zugenommen hat. Die Reaktivierung tieferer Muskelbereiche hat allerdings bewirkt, dass die Anfälligkeit für hexenschussartige Anfälle auch wieder da ist. Bei Belastung mit längerem Sitzen und schweren Heben muss ich regelmäßig gegensteuern mit der Druckmassage, was allerdings sofort wirksam ist. Ich verstehe deshalb heute meinen ehemaligen Orthopäden, der die "natürliche, altersbedingte" Versteifung der Gelenke als Schutzfunktion bezeichnet, nach dem Motto "wer steif ist bekommt keinen Bandscheibenvorfall mehr". Dieser Weg der Schulmedizin zum trippelnden Greis ist allerdings für mich keine Alternative, auch wenn er noch so schmerzfrei ist.
Ich bin gespannt darauf, wie lange ich brauche, bis diese akute Anfälligkeit überwunden ist. Ich werde Euch weiter berichten.
Es wäre interessant, Neues von denen aus diesem Thread zu hören, die ähnliche Wege gehen.
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Volkmar
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Na ja, es ist in erster Linie ein Dialog zwischen uns beiden gewesen.Trainer hat geschrieben:dieser Thread liegt jetzt einige Zeit unbeantwortet in der Sackgasse
Und bei mir ist die Weiterentwicklung irgendwie stecken geblieben, was auch an den relativ geringen Schmerzen liegt.
Allerdings lasse ich mich 1x in der Woche mit dem Triggosan Stab behandeln, an Stellen, wo ich selbst nicht hinkomme.
Auf dem Skoliose Forum in Bad Salzungen ist mir diese Geschichte mit Stabilsierung und Mobilisierung bei Skoliose/Kyphose wieder mal ins Bewusstsein gekommen.hat dazu geführt, dass die Beweglichkeit im Becken- und Lendenwirbelbereich weiter zugenommen hat. Die Reaktivierung tieferer Muskelbereiche hat allerdings bewirkt, dass die Anfälligkeit für hexenschussartige Anfälle auch wieder da ist. .......Ich verstehe deshalb heute meinen ehemaligen Orthopäden, der die "natürliche, altersbedingte" Versteifung der Gelenke als Schutzfunktion bezeichnet, nach dem Motto "wer steif ist bekommt keinen Bandscheibenvorfall mehr".
Diese Stabilisation ist eine notwendige Fixierung der Situation, weil eine mobilisierte Muskulatur (Struktur) die Skoliose/Kyphose-Wirbelsäule nicht so ohne weiteres halten kann! Es sei denn, es handelt sich um geringe Fehlwinkel oder es gelingt, die Muskulatur extrem aufzubauen, was bislang nur eine theoretische Vermutung ist.
Bislang ist es nämlich keinem Erwachsenen-Korsett-Träger gelungen, die erreichte Korrektur dauerhaft ohne Korsett zu halten. Das ist auch so eine Art Mobilisation, die durch Stabilisation der Muskulatur offenbar nicht mehr abgefangen werden kann.
Es gibt aktuell Berichte, nach denen solche Korsett Träger Probleme bekommen, die Dr. Steffan vor längerer Zeit hier schon geschildert hat.
Übertragen auf die natürliche Fixierung von Wirbelkörpern als körperliche Selbsthilfe ist da schon was wahres dran....die "natürliche, altersbedingte" Versteifung der Gelenke als Schutzfunktion
Die Drucktechnik ist schon ein sehr gutes Mittel gegen Schmerzen.
Im Augenblick bin ich mal wieder beim Thema, was ist in den Strukturen verkürzt und was ist überdehnt.
Entspechend reagiere ich auch bei Training.
Und ansonsten gibt es bei mir genügend relativ unproblematische Beweglichkeit. Ich muss nur aufpassen, dass ich in der richtigen Stellung Belastungen vornehme, aber das lässt sich nicht immer vermeiden.
Gruss
Klaus
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Hallo Klaus,
Auf jeder Stufe dieser „Abwärtsspirale“ zum sich nur noch in Trippelschritten bewegenden Greis stellt unser sich selbst regulierender Körper ein Gleichgewicht her, das schmerzfreies Bewegen auf der jeweiligen Stufe der Leistungsfähigkeit ermöglicht. Jede dauerhafte Bewegungsreduzierung bewirkt eine dauerhafte Reduzierung des aktiven Anteils der Muskulatur, bewirkt aber auch (in langsamerer Anpassungsgeschwindigkeit) eine Schwächung der Sehnen, Bänder und Knochen. Bindegewebe, Durchblutung, Kreislauf, Herz (und nicht zuletzt das Gehirn als Steuerungszentrale!) usw. passen sich ebenfalls an die reduzierten Anforderungen an.
Wenn man also gesund sterben will geht es nicht um Schmerzfreiheit, sondern um Wiedergewinnung von verloren gegangener Leistungsfähigkeit. Ich gehöre zu den seltenen Exemplaren (mir ist bisher kein anderer Fall bekannt), die mit 60 Jahren von der Stufe „austherapiert und Tabletten bis ans Lebensende“ zur Stufe „60 min Handball spielen können“ gekommen sind.
Es liegt also an der Zielstellung: Schmerzfreiheit oder Bewegungsfreiheit. Im neuen Buch von Ruge/Dekkers „Das Geheimnis eines gesunden Rückens“ bringt Lilarot van Almsick die zweite Alternative auf den Punkt:: „Während der akuten, schmerzhaften Phase hat man nur einen Gedanken: Bloß nicht bewegen, nicht belasten, nur entlasten. Doch das ist nicht richtig! Mein Geheimrezept: Hineintrainieren! Dann hilft man dem Körper, sich selbst zu heilen.“
Der Schmerz hat doppelte Funktion:
1. er hindert uns daran, geschädigte Körperteile weiter zu belasten, um größere Schäden zu verhindern
2. er gibt uns Hinweise auf reparaturbedürftige Bereiche unseres Körpers, die wir besonders behandeln müssen, um wieder den alten Zustand zu erreichen.
Das „Hineintrainieren“ in die schmerzhaften Bewegungen muss kombiniert werden mit Massagetechniken der betroffenen Muskeln. Der normale Mensch kann sich allerdings dafür keine „hervorragenden Therapeuten“ in ständiger Betreuung wie Frau van Almsick leisten. Er ist auf Selbsthilfetechniken angewiesen, wobei die Erfahrungen dabei um ein vielfaches wertvoller sind: man wird dabei vom "eingebildeten Kranken" zum "ausgebildeten Kranken" und das ist letztendlich der beste Weg zur Gesundheit!
Grüße
Volkmar
Hierin liegt ein Kernpunkt der ganzen Problematik verborgen! In unserer heutigen Zeit wird nur noch ein Bruchteil des Bewegungsumfangs abgerufen, den unser Körper als Ergebnis der Evolution bereithält (man sagt z.B. 10%). Die Fähigkeit der Anpassung an wechselnde Anforderungen ist eine besondere Eigenschaft des Menschen, die ihn gegenüber den anderen Tieren auszeichnet. Dauerhafte Unterforderung führt zur Stilllegung von nicht mehr benötigten Teilen der Muskulatur! Wer rastet, der rostet: Und Rost im Körper tut weh!Und bei mir ist die Weiterentwicklung irgendwie stecken geblieben, was auch an den relativ geringen Schmerzen liegt.
Auf jeder Stufe dieser „Abwärtsspirale“ zum sich nur noch in Trippelschritten bewegenden Greis stellt unser sich selbst regulierender Körper ein Gleichgewicht her, das schmerzfreies Bewegen auf der jeweiligen Stufe der Leistungsfähigkeit ermöglicht. Jede dauerhafte Bewegungsreduzierung bewirkt eine dauerhafte Reduzierung des aktiven Anteils der Muskulatur, bewirkt aber auch (in langsamerer Anpassungsgeschwindigkeit) eine Schwächung der Sehnen, Bänder und Knochen. Bindegewebe, Durchblutung, Kreislauf, Herz (und nicht zuletzt das Gehirn als Steuerungszentrale!) usw. passen sich ebenfalls an die reduzierten Anforderungen an.
Wenn man also gesund sterben will geht es nicht um Schmerzfreiheit, sondern um Wiedergewinnung von verloren gegangener Leistungsfähigkeit. Ich gehöre zu den seltenen Exemplaren (mir ist bisher kein anderer Fall bekannt), die mit 60 Jahren von der Stufe „austherapiert und Tabletten bis ans Lebensende“ zur Stufe „60 min Handball spielen können“ gekommen sind.
Es liegt also an der Zielstellung: Schmerzfreiheit oder Bewegungsfreiheit. Im neuen Buch von Ruge/Dekkers „Das Geheimnis eines gesunden Rückens“ bringt Lilarot van Almsick die zweite Alternative auf den Punkt:: „Während der akuten, schmerzhaften Phase hat man nur einen Gedanken: Bloß nicht bewegen, nicht belasten, nur entlasten. Doch das ist nicht richtig! Mein Geheimrezept: Hineintrainieren! Dann hilft man dem Körper, sich selbst zu heilen.“
Der Schmerz hat doppelte Funktion:
1. er hindert uns daran, geschädigte Körperteile weiter zu belasten, um größere Schäden zu verhindern
2. er gibt uns Hinweise auf reparaturbedürftige Bereiche unseres Körpers, die wir besonders behandeln müssen, um wieder den alten Zustand zu erreichen.
Das „Hineintrainieren“ in die schmerzhaften Bewegungen muss kombiniert werden mit Massagetechniken der betroffenen Muskeln. Der normale Mensch kann sich allerdings dafür keine „hervorragenden Therapeuten“ in ständiger Betreuung wie Frau van Almsick leisten. Er ist auf Selbsthilfetechniken angewiesen, wobei die Erfahrungen dabei um ein vielfaches wertvoller sind: man wird dabei vom "eingebildeten Kranken" zum "ausgebildeten Kranken" und das ist letztendlich der beste Weg zur Gesundheit!
Grüße
Volkmar
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Hallo volkmar,
Ich kann Deine Betrachtungen nur unterstreichen, nur Du musst bedenken, dass es in diesem Forum nicht um einen "normalen" Rücken mit all den bekannten Problemen geht!!
Die "spina curvata" (gernerell die verbogene Wirbelsäule) muss in bestimmten Punkten anders betrachtet werden und dazu gehört die von mir schon angesprochene Stabilisierung, die unbedingt vor einer Mobilisierung steht.
Bei einer normalen Wirbelsäule kann ich Schäden z.Bsp. durch Bewegungsmangel oder falschen Belastung wieder ausgleichen, indem ich Bewegungstherapie mit Schmerztherapie durch Drucktechnik kombiniere.
Und da kann ich sozusagen für das ganz Leben vorsorgen, indem ich ständig so weitermache. Fitnesstraining und diverse Techniken sowie Sport generell helfen dabei.
Bei einer spina curvata muss ich in erster Linie dafür sorgen, dass ich erst mal einen stabilen Zustand erreiche, den die normale WS natürlichweise gibt.
Bei Kindern und Jugendlichen kann man mit einem Korsett in den normalen WS-Zustand kommen, bei Erwachsenen ist das schwierig bis unmöglich. Da muss dann die Kombination WS, Muskeln, Bänder und Sehnen in einen stabilen Zustand gebracht werden, damit die Situation sich nicht weiter verschlechtert.
Ab 20 Grad Skoliose z.Bsp. kann bis zu 1 Grad Verschlechterung pro Jahr eintreten, wenn ich nicht intensiv dagegen wirke. Und das ist nicht einfach Bewegung und Muskelstärkung, sondern ganz konkret auch Korrektur in Form von Schroth KG und evtl. Korsett.
Die WS zieht nun mal weiter in die falsche Richtung! Das sind die Wirbelkörper, die fixiert sein können oder Keile ausgebildet haben, das ist die gesamte Struktur aus Muskeln, Sehnen und Bänder, die sich in dieser Kombination nicht beliebig bis zum Normalzustand bringen lassen, was natürlich sehr vom Grad der Veränderung abhängig ist.
Geringe Abweichungen werden sich bei Erwachsenen und nicht fixierten Wirbelkörpern erfolgreicher behandeln lassen, als grössere Veränderungen.
Gruss
Klaus
Ich kann Deine Betrachtungen nur unterstreichen, nur Du musst bedenken, dass es in diesem Forum nicht um einen "normalen" Rücken mit all den bekannten Problemen geht!!
Die "spina curvata" (gernerell die verbogene Wirbelsäule) muss in bestimmten Punkten anders betrachtet werden und dazu gehört die von mir schon angesprochene Stabilisierung, die unbedingt vor einer Mobilisierung steht.
Bei einer normalen Wirbelsäule kann ich Schäden z.Bsp. durch Bewegungsmangel oder falschen Belastung wieder ausgleichen, indem ich Bewegungstherapie mit Schmerztherapie durch Drucktechnik kombiniere.
Und da kann ich sozusagen für das ganz Leben vorsorgen, indem ich ständig so weitermache. Fitnesstraining und diverse Techniken sowie Sport generell helfen dabei.
Bei einer spina curvata muss ich in erster Linie dafür sorgen, dass ich erst mal einen stabilen Zustand erreiche, den die normale WS natürlichweise gibt.
Bei Kindern und Jugendlichen kann man mit einem Korsett in den normalen WS-Zustand kommen, bei Erwachsenen ist das schwierig bis unmöglich. Da muss dann die Kombination WS, Muskeln, Bänder und Sehnen in einen stabilen Zustand gebracht werden, damit die Situation sich nicht weiter verschlechtert.
Ab 20 Grad Skoliose z.Bsp. kann bis zu 1 Grad Verschlechterung pro Jahr eintreten, wenn ich nicht intensiv dagegen wirke. Und das ist nicht einfach Bewegung und Muskelstärkung, sondern ganz konkret auch Korrektur in Form von Schroth KG und evtl. Korsett.
Die WS zieht nun mal weiter in die falsche Richtung! Das sind die Wirbelkörper, die fixiert sein können oder Keile ausgebildet haben, das ist die gesamte Struktur aus Muskeln, Sehnen und Bänder, die sich in dieser Kombination nicht beliebig bis zum Normalzustand bringen lassen, was natürlich sehr vom Grad der Veränderung abhängig ist.
Geringe Abweichungen werden sich bei Erwachsenen und nicht fixierten Wirbelkörpern erfolgreicher behandeln lassen, als grössere Veränderungen.
Gruss
Klaus
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Hallo Klaus,
Im Alter von 16 bis 20 Jahren hatte ich "verschobene Wirbel" (damalige Diagnose), heute nennt man sie wohl Gleitwirbel. Die Symptome der Rückenschmerzen waren damals aber die gleichen wie in den folgenden Jahrzehnten.
Ich habe (zum Glück) keine Erfahrungen mit Skoliose und auch noch keinen Sportler mit Skoliose trainiert, aber: der grundsätzliche Unterschied, wie du ihn siehst, geht mir noch nicht in den Kopf.
Grüße
Volkmar
Eine grundsätzliche Frage: aktiv ziehen kann doch nur der Muskel, der Knochen bzw. die Wirbelsäule und auch das Bindegewebe haben überwiegend passive, statische Funktion. Dass durch die Skoliose ungünstigere Kraftverhältnisse für die Muskulatur und damit eine erhöhte Anfälligkeit für Überlastungen entstehen ist völlig logisch.Die WS zieht nun mal weiter in die falsche Richtung
Im Alter von 16 bis 20 Jahren hatte ich "verschobene Wirbel" (damalige Diagnose), heute nennt man sie wohl Gleitwirbel. Die Symptome der Rückenschmerzen waren damals aber die gleichen wie in den folgenden Jahrzehnten.
Ich habe (zum Glück) keine Erfahrungen mit Skoliose und auch noch keinen Sportler mit Skoliose trainiert, aber: der grundsätzliche Unterschied, wie du ihn siehst, geht mir noch nicht in den Kopf.
Grüße
Volkmar
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Hallo Volkmar,
zu machen.
Aber genau wie Du geschrieben hast, es gibt dadurch Überlastungen in der Muskulatur.
Wer bereits als Kind mit der richtigen Behandlung angefangen hat und Korsett mit richtigem Muskeltraining verbunden hat, kommt grundsätzlich wieder in die Normal-Lage, mit Ausnahmen natürlich.
Wer das nicht getan hat, muss sich mit einer Situation auseinander setzen, in der nicht nur die Muskulatur, sondern auch Bänder, Sehnen sowie Wirbelkörperfixierungen und Keilwirbel berücksichtigt werden müssen.
Bei meiner tiefen Kyphose z.Bsp. komme ich ganz schlecht an die untere Rückenmuskulatur heran, allein die natürliche Fixierung von 2 Wirbeln (1 Keilwirbel!) lässt gar nicht die volle Bewegung zu, die für ein gutes Ansprechen der Muskeln erforderlich ist. Jedenfalls nicht im normalen Alltagsleben und auch nicht beim normalen Fitness Training. Dazu kommt, dass die WS in diesem Bereich sozusagen um 180 Grad geklappt ist, statt einer Lordose gibt es eine Kyphose.
Das ist eine ständige grundsätzliche Überlastung!
Hier setzt Schroth KG an und versucht gezielt die Muskulatur (Bänder und Sehnen) aufzubauen und so zu formen, dass sie der Kyphose entgegenwirken. Bei meiner Wirbelkörper-Teil-Fixierung hat das natürlich Grenzen. Bei einem Keilwirbel sollte das auch so sein, denn sonst besteht schon die Gefahr des Abkippens.
Der Muskel bleibt dadurch aber weiter in höchster Beanspruchung, die auch davon abhängig ist, wie Bänder und Sehnen sich korrigieren lassen.
Es ist einfach eine andere Situation, als bei einer normalen WS!
Man kann nun darüber diskutieren, wie weit sich eigentlich ein Muskel so weit beeinflussen lässt, dass er diese "Schieflage" ohne Probleme bewältigen kann.
Ab und zu gibt es hier im Forum heftige Diskussionen über das Abschulen von Korsetten bei Erwachsenen, bzw. über diese Korsette allgemein, weil die meisten "Neueinsteiger" natürlich wissen wollen, wielange man das tragen muss. Die Ernüchterung, lebenslang, kommt dann relativ schnell.
Bei allen Diskussionen, auch neulich in Bad Salzungen, kommt eigentlich immer die Praxis in den Vordergrund. Wieviel "Power-Schroth" und "Power-Fitness-Training" kann man eigentlich wirklich machen, um die Situation dramatisch zu verändern, vorausgesetzt, die Wirbelkörper lassen sich genügend beeinflussen.
Man kämpft gegen eine Gesamt-Struktur an, die z.Bsp. am Musterbeispiel @Toni mit Korsett und Schroth wirklich sehr viel gebracht hat, aber dauerhaft abschulen kann er nicht.
Könnte er wirklich noch intensiver Schroth machen um auch das zu erreichen?
Gibt es nicht Grenzen der Muskulatur, die einfach nicht überschritten werden können? Und wenn ja, ginge das in der Praxis wirklich dauerhaft?
Unsere Musterbeispiele haben es bislang nicht geschafft und bei Toni ist es so, dass er ein Großteil seines Lebens nur auf dieses Problem gelenkt hat!!
Anderseits gibt es aber auch Leute, die keine Probleme mit ihrer Situation haben, das ist auch sehr individuell unterschiedlich. Leider kann das in jungen Jahren auch sehr trügerisch sein, weil zumindestens ab 20 Grad Skoliose sich die Situation ganz langsam über die Jahre so verändern kann, dass erst sehr viel später Schmerzen auftreten, die dann umso schwerer anzugehen sind.
Gruss
Klaus
Das ist nur ein Begriff gewesen, um die Sache "in Laienart anschaulicher"Die WS zieht nun mal weiter in die falsche Richtung
Aber genau wie Du geschrieben hast, es gibt dadurch Überlastungen in der Muskulatur.
Wer bereits als Kind mit der richtigen Behandlung angefangen hat und Korsett mit richtigem Muskeltraining verbunden hat, kommt grundsätzlich wieder in die Normal-Lage, mit Ausnahmen natürlich.
Wer das nicht getan hat, muss sich mit einer Situation auseinander setzen, in der nicht nur die Muskulatur, sondern auch Bänder, Sehnen sowie Wirbelkörperfixierungen und Keilwirbel berücksichtigt werden müssen.
Bei meiner tiefen Kyphose z.Bsp. komme ich ganz schlecht an die untere Rückenmuskulatur heran, allein die natürliche Fixierung von 2 Wirbeln (1 Keilwirbel!) lässt gar nicht die volle Bewegung zu, die für ein gutes Ansprechen der Muskeln erforderlich ist. Jedenfalls nicht im normalen Alltagsleben und auch nicht beim normalen Fitness Training. Dazu kommt, dass die WS in diesem Bereich sozusagen um 180 Grad geklappt ist, statt einer Lordose gibt es eine Kyphose.
Das ist eine ständige grundsätzliche Überlastung!
Hier setzt Schroth KG an und versucht gezielt die Muskulatur (Bänder und Sehnen) aufzubauen und so zu formen, dass sie der Kyphose entgegenwirken. Bei meiner Wirbelkörper-Teil-Fixierung hat das natürlich Grenzen. Bei einem Keilwirbel sollte das auch so sein, denn sonst besteht schon die Gefahr des Abkippens.
Der Muskel bleibt dadurch aber weiter in höchster Beanspruchung, die auch davon abhängig ist, wie Bänder und Sehnen sich korrigieren lassen.
Es ist einfach eine andere Situation, als bei einer normalen WS!
Man kann nun darüber diskutieren, wie weit sich eigentlich ein Muskel so weit beeinflussen lässt, dass er diese "Schieflage" ohne Probleme bewältigen kann.
Ab und zu gibt es hier im Forum heftige Diskussionen über das Abschulen von Korsetten bei Erwachsenen, bzw. über diese Korsette allgemein, weil die meisten "Neueinsteiger" natürlich wissen wollen, wielange man das tragen muss. Die Ernüchterung, lebenslang, kommt dann relativ schnell.
Bei allen Diskussionen, auch neulich in Bad Salzungen, kommt eigentlich immer die Praxis in den Vordergrund. Wieviel "Power-Schroth" und "Power-Fitness-Training" kann man eigentlich wirklich machen, um die Situation dramatisch zu verändern, vorausgesetzt, die Wirbelkörper lassen sich genügend beeinflussen.
Man kämpft gegen eine Gesamt-Struktur an, die z.Bsp. am Musterbeispiel @Toni mit Korsett und Schroth wirklich sehr viel gebracht hat, aber dauerhaft abschulen kann er nicht.
Könnte er wirklich noch intensiver Schroth machen um auch das zu erreichen?
Gibt es nicht Grenzen der Muskulatur, die einfach nicht überschritten werden können? Und wenn ja, ginge das in der Praxis wirklich dauerhaft?
Unsere Musterbeispiele haben es bislang nicht geschafft und bei Toni ist es so, dass er ein Großteil seines Lebens nur auf dieses Problem gelenkt hat!!
Anderseits gibt es aber auch Leute, die keine Probleme mit ihrer Situation haben, das ist auch sehr individuell unterschiedlich. Leider kann das in jungen Jahren auch sehr trügerisch sein, weil zumindestens ab 20 Grad Skoliose sich die Situation ganz langsam über die Jahre so verändern kann, dass erst sehr viel später Schmerzen auftreten, die dann umso schwerer anzugehen sind.
Gruss
Klaus
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Rolando
Triggertechnik
Hallo, bin selbst seit einiger Zeit dabei meinen Heilpraktiker zu basteln. Habe schon seit Jahren mit Triggern zu kämpfen und habe daher schon einige Erfahrungen gesammelt ! Es ist ein Problem des Stoffwechsels und mehrgleisig in den Griff zu bekommen. Bearbeite mitlerweile sehr gut mit der Technik der Dehnung. Nach Bauermeister. Zusätzlich mit Schüsslersalzen und Spagyrik läuft es auch bei meinen Freunden sehr gut .Schmerzfreiheit ist erreichbar auch per Tensgerät oder Moxatherapie.
Bei weiteren Fragen gere bereit zur Info,....Bin in Schleswig Holstein ...Mfg
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Hallo Rolando,
Zu wenig und einseitige Bewegung führt über eingeschränkten Stoffwechsel (Energiebereitsstellung, -verbrennung etc.) zu Verhärtung von Teilen der Muskulatur, das sind die sogenannten "Trigger". Diese Bereiche sind bei Druck schmerzempfindlich, bei Belastung sind sie anfällig gegen Verletzungen wie Muskelfaserrisse.
Wer das Übel an der Wurzel packen möchte, der muß sich vielseitig bewegen! Die Stoffwechselprobleme sind nicht Ursache sondern Folge! Nicht Schmerzfreiheit ist das Ziel, sondern schmerzfreie Bewegungsfreiheit! Dabei ist die Selbsthilfedrucktechik aufbauend auf Dr. Bauermeister eine sehr gute Methode.
Mit den anderen angesprochenen "Gleisen" habe ich keine Erfahrungen.
Grüße
Volkmar
Das Kernstück der Selbsthilfetechnik nach Dr. Bauermeister ist keine Dehnung, sondern eine Drucktechnik. Inzwischen ist aber die gesamte "Trigger-Osteopraktik" mehr den Weg in Richtung Stoßwellentherapie gegangen. Die läßt sich gut abrechnen und ist für den überwiegend passiv denkenden Patienten leichter zu akzeptieren.Bearbeite mitlerweile sehr gut mit der Technik der Dehnung. Nach Bauermeister.
Zu wenig und einseitige Bewegung führt über eingeschränkten Stoffwechsel (Energiebereitsstellung, -verbrennung etc.) zu Verhärtung von Teilen der Muskulatur, das sind die sogenannten "Trigger". Diese Bereiche sind bei Druck schmerzempfindlich, bei Belastung sind sie anfällig gegen Verletzungen wie Muskelfaserrisse.
Wer das Übel an der Wurzel packen möchte, der muß sich vielseitig bewegen! Die Stoffwechselprobleme sind nicht Ursache sondern Folge! Nicht Schmerzfreiheit ist das Ziel, sondern schmerzfreie Bewegungsfreiheit! Dabei ist die Selbsthilfedrucktechik aufbauend auf Dr. Bauermeister eine sehr gute Methode.
Mit den anderen angesprochenen "Gleisen" habe ich keine Erfahrungen.
Grüße
Volkmar
- Klaus
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Grundsätzlich ist erst mal zu sagen, dass wir uns im Skoliose/Kyphose Forum befinden, auch wenn das Googeln zum Begriff Triggerpunkt Therapie schnell hierher führt!Rolando hat geschrieben:Habe schon seit Jahren mit Triggern zu kämpfen und habe daher schon einige Erfahrungen gesammelt !
Hast Du denn eine Verkrümmung?
Die Triggerpunkt Therapie ist wirklich eine gute Drucktechnik-Methode, Schmerzen zu minimieren oder abzuschalten.
Bei einem "normalen" Rücken wird man damit auch gute dauerhafte Erfolge erreichen, aber bei Skoliose/Kyphose wird der Prozess der Muskelverhärtung durch Überbeanspruchung ständig aufrecht erhalten, sodaß hier kontinuierliche Behandlung notwendig ist.
Wie oft das nötig ist, hängt ganz individuell vom Rückenzustand und der aktiven Muskelpflege ab.
Nachdem ich meine spezifierte Stoßwellentherapie über die Sommermonate abgebrochen habe, merke ich das jetzt doch wieder stärker, obwohl ich ca. 1x in der Woche die Triggosan Stab Behandlung bekomme. (Fitness Studio 3x in der Woche sowieso)
Gruss
Klaus
-
Niccijeannie
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Hallo Volkmar und Klaus!
Frage an Volkmar:
habe auch Hartspann im LWS-Bereich seit einien
Wochen. Mache seit ca. 2 Wochen die Behandlung mit Tennisball.
Einen TST-Schlüssel habe ich nicht, nirgendswo erhältlich.
Icz mache die Behandlung meistensvormittags für ca. eine halbe Stunde.
Danach variiert der Muskeltonus immer und abends habe ich immer
das Gefühl, ich habe nichts erreicht. Bin ich zu ungeduldig?
Sollte man nach der Behandlung gleich dehnen? Welchen Sport kann man überhaupt noch machen? Und sollte man danach auch zusätzlich nochmal
eine Druchbehandlung machen
Frage an Klaus:
Kennst Du Personen, bei denen die Stoßwellentherapie zu 100 % geholfen hat?
Gruß Nicole
Frage an Volkmar:
habe auch Hartspann im LWS-Bereich seit einien
Wochen. Mache seit ca. 2 Wochen die Behandlung mit Tennisball.
Einen TST-Schlüssel habe ich nicht, nirgendswo erhältlich.
Icz mache die Behandlung meistensvormittags für ca. eine halbe Stunde.
Danach variiert der Muskeltonus immer und abends habe ich immer
das Gefühl, ich habe nichts erreicht. Bin ich zu ungeduldig?
Sollte man nach der Behandlung gleich dehnen? Welchen Sport kann man überhaupt noch machen? Und sollte man danach auch zusätzlich nochmal
eine Druchbehandlung machen
Frage an Klaus:
Kennst Du Personen, bei denen die Stoßwellentherapie zu 100 % geholfen hat?
Gruß Nicole
- Klaus
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Kenne ich leider nicht. Aber wie Du den bisherigen Posts entnehmen kannst, muss man ja deutlich bei der Ursache der Myogelosen unterscheiden.Niccijeannie hat geschrieben:Kennst Du Personen, bei denen die Stoßwellentherapie zu 100 % geholfen hat?
Bei meiner Kyphose ist der Auslöser ja ständig da und die Stoßwellentherapie konnte zunächst für eine Woche die Beschwerden deutlich reduzieren( wöchentliche Behandlung). Nach 10 Behandlungen hatte ich deutliche Linderung für ca 2 Monate, dann ging es ganz langsam wieder los.
In solchen Fällen muss man wahrscheinlich eine ständige Behandlung in grösseren Intervallen machen.
Ich vermute bei Dir einen "normalen" Rücken, also keine Verkrümmung?
Meine Therapeutin meinte, dass spätestens nach 10 Behandlungen die Beschwerden bei einem solchen Rücken beseitigt sind.
Doch hier:Einen TST-Schlüssel habe ich nicht, nirgendswo erhältlich.
http://www.triggosan.eu/shop/article_1% ... 2520233%26
Gruss
Klaus
-
Niccijeannie
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