Bad Salzungen oder Bad Sobernheim
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Nelli91
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Bad Salzungen oder Bad Sobernheim
Abgespalten vom Thread
"Schon mal gefrag welche klinik besser/geeignet?" Gruss Klaus
Also ich war im September/Oktober diesen Jahres vier Wochen in Bad Salzungen, und es hat mir dort sehr gut gefallen.
Die Seeklinik (speziell für Skoliose und ähnliches....es gibt noch die Parkklinik, die für Atemwegserkrankungen zuständig ist) ist recht klein, aber gerade das macht es so persönlich. Denn das, was ich über Bad Sobernheim gehört habe, war größtenteils negativ. Sehr unpersönlich, hektisch, in großen Gruppen...das genaue Gegenteil zur Seeklinik in BaSa.
Die Therapeuten haben sich dort richtig um einen gekümmert. Aber ich denke mal, die Wirkung ist bei beiden Kliniken die gleiche. Mir hat es auf jeden Fall etwas gebracht.
Mein Arzt empfahl mir allerdings Bad Sobernheim....nun bin ich froh, dass ich doch noch BaSa im Internet gefunden habe.
Liebe Grüße
Nelli
"Schon mal gefrag welche klinik besser/geeignet?" Gruss Klaus
Also ich war im September/Oktober diesen Jahres vier Wochen in Bad Salzungen, und es hat mir dort sehr gut gefallen.
Die Seeklinik (speziell für Skoliose und ähnliches....es gibt noch die Parkklinik, die für Atemwegserkrankungen zuständig ist) ist recht klein, aber gerade das macht es so persönlich. Denn das, was ich über Bad Sobernheim gehört habe, war größtenteils negativ. Sehr unpersönlich, hektisch, in großen Gruppen...das genaue Gegenteil zur Seeklinik in BaSa.
Die Therapeuten haben sich dort richtig um einen gekümmert. Aber ich denke mal, die Wirkung ist bei beiden Kliniken die gleiche. Mir hat es auf jeden Fall etwas gebracht.
Mein Arzt empfahl mir allerdings Bad Sobernheim....nun bin ich froh, dass ich doch noch BaSa im Internet gefunden habe.
Liebe Grüße
Nelli
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Warst du denn schon in Bad Sobernheim?Nelli91 hat geschrieben:Denn das, was ich über Bad Sobernheim gehört habe, war größtenteils negativ. Sehr unpersönlich, hektisch, in großen Gruppen...das genaue Gegenteil zur Seeklinik in BaSa.
Ich selbst kann das nicht beurteilen, ich war nur mal in Sobi, aber das ist schon eeewig her und kein Maßstab mehr.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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- lisalein
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also ich war schon 2 mal in salzungen und ALLE leutz die ich kennen gelernt hab,die scho ma in Sobernheim waren fanden es in Salzungen viiiiiiiiiiiiiel besser...in sobern Heim soll es sehr streng sein und ausserdem machen die das Kurhaus glaub ich macht auch schon früher zu und für Jugendliche ist es NOCH strenger wie in BaSa
ich sag nur ich hatte 2Flügel (Verwarnungen) nur weil ich einmal bei ner Freundin übanachten wollt die Nachtschwester aber spalier gestanden hat un halt noma in en andres zimma bin...joooooo un in Sobernheim solls noch radikaler sein...un aussadem glaub ich gibts in Sobernheim keinen see vorm haus (= übrigens ist das Stadtzentrum mit Geschäften und so auch unmittelbar in der nähe (5minuten wenn man NORMAL oder eher zügig läuft)
glg Lisalein
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Lisalein, man sollte eine Reha-Klinik nicht nach "Strengsein mit Teenies" oder "Nicht-Strengsein mit Teenies", sondern nach der Qualität der Therapie auswählen.
Zur Auswahl der Klinik siehe auch Diskussion zum Thema: viewtopic.php?t=6370&start=20
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- lisalein
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des ist jetz nich nur insgesamt für teenies so: das ist meine sicht . weil ich ja teenie bin und von daher achte ich da auch darauf und wenn ich wo 6 wochen!!!!!! bin dann möchte ich mich daja wohl auch wohlfühlen. in baSa warn auch erwachsene die auch lieber nach baSa wieder gehn wollen weil sie die Therapie und alles insgesamt viel zu streng fanden und die Therapie als Folter angesehen haben. und ich denke es kommt auch nicht nur auf die Therapeuten sondern vor allen dingen auf einen SELBST an was man für Ziele erreicht.
glg
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Also Dalia ich muss sagen für mich pers. spielt, natürlich wenn sich die Qualität der Gymnastik in beiden Kliniken etwa auf dem gleichen Niveau befindet, was ohne Frage vorrangig ist, das Umfeld eine ziemlich große Rolle und 6 Wochen sind eine verdammt lange Zeit, wenn man sich da wie im Knast fühlt (überspitzt!), ist das auch nicht so das Wahre. Und einige andere Faktoren spielen sicherlich auch eine Rolle, wie z.B. die Entfernung zur Stadt und die Stadt selbst. Ich pers. tendiere momentan zu Sobernheim wegen der kürzeren Entfernung.
Warte übrigens immernoch verzweifelt auf die Genehmigung.
Also auch wenn es das Teenie-Klischee trifft, ich denke ich spreche für die meisten in meinem Alter wenn ich behaupte, dass diese Faktoren auch eine große Rolle in der Wahl der Klinik spielen...
Also auch wenn es das Teenie-Klischee trifft, ich denke ich spreche für die meisten in meinem Alter wenn ich behaupte, dass diese Faktoren auch eine große Rolle in der Wahl der Klinik spielen...
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ich schätze mal das es ÜBERALL unter den Therapeuten ein ´schwarzes schaaf ´gibt und man sollte nicht auf grund deswegen nicht gleich behaupten das die Therapie schlechter seie... ich schätze mal man kann von der Therapie her das nur sagen wenn man so insgesamt sich die meinung von 20 leuten einholt, die dann dies beurteilen.
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ja 6 wochen sind scho ne sau lange zeit...und wenn ich weiß das die Therapie bei beiden Klinkiken gleich gut ist dann wähle ich NATÜRLICH die jenige wo es mir besser gefällt. ABER wenn ich jetzt wüsste das in BaSa die Therapeuthen keine ahnung haben würd ich au nach sobi. aber so ist es nun mal nicht.glg
Also, meine Meinung zum Thema (welches Lisalein anspricht).
Zunächst mal war ich 48 Wochen in Sobernheim, insgesamt 9 Mal, und von daher kommt Bad Salzungen von der Ausbildungs-Qualität der Therapeuten für mich leider nicht in Frage. Da kann ich davon ausgehen, dass ich da meine Übungen mache und die Therapeuten nichts zu korrigieren finden (ist schon oft genug in Sobernheim so der Fall) und ich am Ende denen noch was beibringen muss anstelle die mir.
Ärgerlich an Sobernheim ist, dass die Gruppen (bis auf das Krümmungsmuster) komplett gemischt werden, dass nach der ersten Einführungswoche die Anfänger, Leute die schon X Mal da waren, Kinder und Jugendliche die eigentlich lieber in der Übungsstunde Spielchen machen wollen mit Schmerzpatienten die eigentlich viel langsamer machen wollen alle zusammen sind.
Der Grund ist derjenige, dass Leute wie ich mit mehr Erfahrung viel weniger Zeit von den Therapeuten in Anspruch nehmen, weniger stressig sind, und diese Zeit nehmen die Therapeuten dann für diejenigen, die sie nötiger brauchen, sprich die, die Probleme haben oder die permanent motiviert werden müssen, was zu machen etc. pp.
Das geht bei vielen Therapueten gut, die genügend Erfahrung haben und unterscheiden können zwischen denen, die was leisten wollen und können und denen, die eben nicht so viel machen wollen und können. Aber bei einer ganzen Menge geht es schief, denn so erfahrene Therapueten fallen nunmal nicht vom Himmel, und die eine oder die andere Partei kommt dabei dann zwangsläufig zu kurz und ist dann (zu Recht) unzufrieden oder alle sind unzufrieden wenn keiner von den Patienten das bekommen hat, was er wollte.
Wenn jemand sagen würde, ich möchte als Anfänger oder Schmerzpatient lieber in eine Gruppe mit fortgeschrittenen Schrothern, um davon zu profitieren, dass meine Mitpatienten mehr Zeit für mich übrig lassen, und ich traue mir gleichzeitig aber auch zu, mich einfach auszuklinken wenn es mir zu viel wird und die anderen derweil ihr Pensum fertig bringen lasse, sprich es ist ein beidseitiger Kompromiss, dann ist das für mich vollkommen O.K., dann gebe ich gerne von meiner Zeit an andere ab. Mach ich ja hier im Forum auch gerne.
Anders sieht es aber aus, wenn in Folge dessen, dass ich Zeit an andere abgeben soll, dann am Ende noch das lasche Trainingsprogramm der anderen aufgedrückt bekomme und mir dann die Therapeuten im Weg herum stehen, weil sie mal eben zu Gunsten der weniger Leistungsfähigen und weniger Motivierten entscheiden, dass jetzt anstelle von Schroth mal ein Spiel gespielt wird. Dann fühle ich mich komplett ausgenutzt und dann bleibt für mich auch nichts mehr übrig, und mir stehen als Erwachsene regulär nur noch 3-4 Wochen Reha in 4-5 Jahren zu und da möchte ich - glaube ich für jeden verständlich - kein Freizeitprogramm anstelle Übungszeit haben, denn meine Freizeit und meinen Urlaub verbringe ich nicht in Sobernheim sondern wo anders.
Warum wird das so gemacht? Nicht weil die Patienten es unbedingt so wollten, sondern weil es weniger stressig für die Therapeuten ist gemischte Gruppen mit erfahreneren und leistungsfähigeren Patienten drin zu haben die ausgleichen können, und keine Gruppe von 16 Schmerzpatienten, die alle nur jammern, dass sie dies oder jenes nicht können, oder Gruppen von Kindern, bei denen ständig irgendeiner aus der Reihe tanzt.
Wer sich als Patient in so einer Gruppe unter Gelichen wohler fühlt, warum sollte er da nicht hingehen, aber danach wird nicht gefragt, weil die THERAPEUTEN solche Gruppen, die ihnen zu stressig sind, nicht haben wollen.
Insofern, geht nach Salzungen wenn ihr weniger tun möchtet und mit weniger erfahrenen Therapueten auskommt, weil die Schroth-Ausbildung der Therapueten dort leider nicht besonders fundiert ist, und bleibt dann lieber weit weg von Sobernheim, denn keiner von den Beteiligten, ob er viel tun möchte oder wenig, hat in Sobernheim die Möglichkeit sich voneinander fern zu halten um sich nicht gegenseitig zu auf die Füße zu treten und sich zu behindern, weil die Therapeuten es eben nicht so wollen.
Ihr könnt euch in Sobernheim beschweren über was ihr wollt, es hilft euch gar nichts! Den Therapeuten und die Gruppe behaltet ihr bis zum Ende der Woche, vorher kann nicht gewechselt werden, und danach ist vollkommen frei und zufällig, wer die nächste Woche die Gruppe bekommt und Einheitsgruppen unter seines Gleichen kommen von vorne herein nicht in die Tüte.
Wenn ihr unzufireden seid mit der Therapie und Eure ganze Reha dadurch versaut wird ist das allein euer Problem. In Sobernheim hilft euch keiner daran etwas zu ändern und natürlich gibnt es neben den erfahrenen Therapeuten in Sobernheim, wegen denen ich da hingehe, auch die Schwarzen Schaafe, in praktisch jeder erdenklichen Fasson.
Zunächst mal war ich 48 Wochen in Sobernheim, insgesamt 9 Mal, und von daher kommt Bad Salzungen von der Ausbildungs-Qualität der Therapeuten für mich leider nicht in Frage. Da kann ich davon ausgehen, dass ich da meine Übungen mache und die Therapeuten nichts zu korrigieren finden (ist schon oft genug in Sobernheim so der Fall) und ich am Ende denen noch was beibringen muss anstelle die mir.
Ärgerlich an Sobernheim ist, dass die Gruppen (bis auf das Krümmungsmuster) komplett gemischt werden, dass nach der ersten Einführungswoche die Anfänger, Leute die schon X Mal da waren, Kinder und Jugendliche die eigentlich lieber in der Übungsstunde Spielchen machen wollen mit Schmerzpatienten die eigentlich viel langsamer machen wollen alle zusammen sind.
Der Grund ist derjenige, dass Leute wie ich mit mehr Erfahrung viel weniger Zeit von den Therapeuten in Anspruch nehmen, weniger stressig sind, und diese Zeit nehmen die Therapeuten dann für diejenigen, die sie nötiger brauchen, sprich die, die Probleme haben oder die permanent motiviert werden müssen, was zu machen etc. pp.
Das geht bei vielen Therapueten gut, die genügend Erfahrung haben und unterscheiden können zwischen denen, die was leisten wollen und können und denen, die eben nicht so viel machen wollen und können. Aber bei einer ganzen Menge geht es schief, denn so erfahrene Therapueten fallen nunmal nicht vom Himmel, und die eine oder die andere Partei kommt dabei dann zwangsläufig zu kurz und ist dann (zu Recht) unzufrieden oder alle sind unzufrieden wenn keiner von den Patienten das bekommen hat, was er wollte.
Wenn jemand sagen würde, ich möchte als Anfänger oder Schmerzpatient lieber in eine Gruppe mit fortgeschrittenen Schrothern, um davon zu profitieren, dass meine Mitpatienten mehr Zeit für mich übrig lassen, und ich traue mir gleichzeitig aber auch zu, mich einfach auszuklinken wenn es mir zu viel wird und die anderen derweil ihr Pensum fertig bringen lasse, sprich es ist ein beidseitiger Kompromiss, dann ist das für mich vollkommen O.K., dann gebe ich gerne von meiner Zeit an andere ab. Mach ich ja hier im Forum auch gerne.
Anders sieht es aber aus, wenn in Folge dessen, dass ich Zeit an andere abgeben soll, dann am Ende noch das lasche Trainingsprogramm der anderen aufgedrückt bekomme und mir dann die Therapeuten im Weg herum stehen, weil sie mal eben zu Gunsten der weniger Leistungsfähigen und weniger Motivierten entscheiden, dass jetzt anstelle von Schroth mal ein Spiel gespielt wird. Dann fühle ich mich komplett ausgenutzt und dann bleibt für mich auch nichts mehr übrig, und mir stehen als Erwachsene regulär nur noch 3-4 Wochen Reha in 4-5 Jahren zu und da möchte ich - glaube ich für jeden verständlich - kein Freizeitprogramm anstelle Übungszeit haben, denn meine Freizeit und meinen Urlaub verbringe ich nicht in Sobernheim sondern wo anders.
Warum wird das so gemacht? Nicht weil die Patienten es unbedingt so wollten, sondern weil es weniger stressig für die Therapeuten ist gemischte Gruppen mit erfahreneren und leistungsfähigeren Patienten drin zu haben die ausgleichen können, und keine Gruppe von 16 Schmerzpatienten, die alle nur jammern, dass sie dies oder jenes nicht können, oder Gruppen von Kindern, bei denen ständig irgendeiner aus der Reihe tanzt.
Wer sich als Patient in so einer Gruppe unter Gelichen wohler fühlt, warum sollte er da nicht hingehen, aber danach wird nicht gefragt, weil die THERAPEUTEN solche Gruppen, die ihnen zu stressig sind, nicht haben wollen.
Insofern, geht nach Salzungen wenn ihr weniger tun möchtet und mit weniger erfahrenen Therapueten auskommt, weil die Schroth-Ausbildung der Therapueten dort leider nicht besonders fundiert ist, und bleibt dann lieber weit weg von Sobernheim, denn keiner von den Beteiligten, ob er viel tun möchte oder wenig, hat in Sobernheim die Möglichkeit sich voneinander fern zu halten um sich nicht gegenseitig zu auf die Füße zu treten und sich zu behindern, weil die Therapeuten es eben nicht so wollen.
Ihr könnt euch in Sobernheim beschweren über was ihr wollt, es hilft euch gar nichts! Den Therapeuten und die Gruppe behaltet ihr bis zum Ende der Woche, vorher kann nicht gewechselt werden, und danach ist vollkommen frei und zufällig, wer die nächste Woche die Gruppe bekommt und Einheitsgruppen unter seines Gleichen kommen von vorne herein nicht in die Tüte.
Wenn ihr unzufireden seid mit der Therapie und Eure ganze Reha dadurch versaut wird ist das allein euer Problem. In Sobernheim hilft euch keiner daran etwas zu ändern und natürlich gibnt es neben den erfahrenen Therapeuten in Sobernheim, wegen denen ich da hingehe, auch die Schwarzen Schaafe, in praktisch jeder erdenklichen Fasson.
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Klaus, vielleicht sollten wir bei Gelegenheit die Diskussionsstränge abspalten. (habe ich heute Do 30.11. 9.45 Uhr gemacht, Gruss Klaus)
@DerMensch:
@lisalein:
Ich verweise auf den Link in meinem letzten Posting, wo genau diese Frage diskutiert wird. Ich will damit nicht sagen, dass BaSa schlechtere Therapie macht, aber es scheint so, als würde man in Sobi ausschließlich Schroth machen, während man in BaSa auch noch andere Therapieformen macht. Ich selbst kann das nicht beurteilen, aber ich höre zu und lese sehr aufmerksam, wenn jemand was über eine der beiden Reha-Kliniken erzählt. Dabei interessiert mich nicht, wie viel Spaß man hatte, sondern wie effektiv die Therapie war.
BTW, in Sobi kann man garantiert auch Spaß haben, es hängt nur von einem selbst ab.
Und was ich hier so lese, trauern viele Teenies der Sobi-Reha nach. 
@DerMensch:
Ja, darin stimme ich dir zu. Ich selbst würde trotzdem zu Sobernheim tendieren, obwohl das für mich weiter weg ist, weil dort anscheinend intensiver Schroth gemacht wird. Trotzdem würde mich auch BaSa sehr interessieren.DerMensch hat geschrieben:Und einige andere Faktoren spielen sicherlich auch eine Rolle, wie z.B. die Entfernung zur Stadt und die Stadt selbst.
Darin stimme ich dir zu, dass der Fun-Faktor auch wichtig ist. Doch es ist für mich eine Irreführung der Forumsleser, wenn Lisalein behauptet, dass BaSa viel besser als Sobi ist und dabei nicht sagt, dass damit nicht die Therapien gemeint sind, sondern das "Drumherum" und der Fun-Faktor. Nur darum geht es mir.Also auch wenn es das Teenie-Klischee trifft, ich denke ich spreche für die meisten in meinem Alter wenn ich behaupte, dass diese Faktoren auch eine große Rolle in der Wahl der Klinik spielen...
@lisalein:
Bist du denn jedes Mal 6 Wochen dort?lisalein hat geschrieben:ja 6 wochen sind scho ne sau lange zeit...
Das ist es ja: Weißt du denn wirklich, ob die Therapien wirklich gleich gut sind, wenn du noch nie in Sobi warst?und wenn ich weiß das die Therapie bei beiden Klinkiken gleich gut ist dann wähle ich NATÜRLICH die jenige wo es mir besser gefällt.
BTW, in Sobi kann man garantiert auch Spaß haben, es hängt nur von einem selbst ab.
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Wirbelwind
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Ja, warst du denn angesprochen, Wirbelwind?Wirbelwind hat geschrieben:Ich finde es auch unfair von dir zu unterstellen, ich wollte weniger tun und war daher in Basa. Dies definitiv nicht! Meine Meinung bzgl. Ausbildung habe ich schonmal früher dargelegt, keine Lust das nochmal aufzuwärmen.
Also lisalein hat definitiv folgendes geschrieben:
Da steht eindeutig, dass diese Patienten weniger tun wollen und deshalb BaSa bevorzugen! Da habe ich garnichts unterstellt!lisalein hat geschrieben:in baSa warn auch erwachsene die auch lieber nach baSa wieder gehn wollen weil sie die Therapie und alles insgesamt viel zu streng fanden und die Therapie als Folter angesehen haben. und ich denke es kommt auch nicht nur auf die Therapeuten sondern vor allen dingen auf einen SELBST an was man für Ziele erreicht.
Zur Ausbildung wäre es mal interessant die Therapeuten in BaSa zu befragen, wie lange jeder von denen die dort gerade tätig sind in Bad Sobernheim zur Schroth-Ausbildung waren, und wenn garnicht, wie lange denn diejenigen, von denen sie es gelernt haben, dann in Sobernheim waren. Das sind Details, auf denen Dr. Steffan sitzt wie ne Glucke aufm Ei und sie nicht rausrücken will. Warum wohl?
Von den Bad Salzungern hat gar keiner eine richtige Schroth-Ausbildung, zumindest keine, die ich unter den Sobernheimer Therapeuten als ausreichend bezeichnen würde. Meinst du mich reißen da die Neulinge vom Hocker? Da müsste ich ja an den Weihnachtsmann glauben, in Bad Salzungen für mich was finden zu können.
Witzig aber, dass du so ein großes Problem damit hast, diese eine Meinung von mir nicht vertreten zu haben, zumal ja auch du garnicht ich bist. Was spielt es denn für dich für eine Rolle, ob für mich das Angebot dort ausreicht oder nicht? Du wirst doch selber wissen müssen, ob es für dich O.K. ist. Gibt nicht für alles ein "BZebra-Siegel", was du gut findest, schon garnicht wenn ich dort nicht bekomme, was ich selbst haben will.
Dr. Steffan hat sich bisher halt noch keine Mühe gegeben, mir eine adäquate Schroth-Ausbildung unter seinen Therapueten bereitzustellen, zumindest hat er keinen Erfolg gehabt. Insofern also noch schlimmer als das, was die Sobernheimer fabrizieren. Leider! Ich würde auch lieber richtige Konkurrenz sehen, denn ich bin halt eben nicht an einem noch lascheren Programm interessiert sondern genau an dem Gegenteil.
Würde er mir Herrn Karch zurückbringen und den dort als therapeutischen Leiter einstellen und seine Therapeuten ausbilden lassen, ich würde mit fliegenden Fahnen nach BaSa kommen.
Da ihr euch aber alle so billg an Bad Salzungen verkauft, kriege ich dann leider eben auch keine Qualität. Ihr seid schuld!
Zuletzt geändert von BZebra am Do, 30.11.2006 - 12:30, insgesamt 2-mal geändert.
- Klaus
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Hallo ula,
Es ist doch nur die persönliche Meinung von BZebra, die nur durch die "markante Wortwahl" in den Mittelpunkt gerückt wird.
Wir kennen doch ihre Einstellung, die sich nicht auf eine praktische Erfahrung in BaSa bezieht!
Für mich hat sich durch den Post zu den Details in Sobi nur bestätigt, dass ich in BaSa gut aufgehoben war.
Insofern brauche ich auch keine praktischen Erfahrungen in Sobi sammeln, da stimme ich BZebra's Argumentation sogar zu.
Ich brauche keine "strenge Form" von Schroth, ich muss mich lediglich als mündiger Patient verhalten, der entsprechend nachfragt und sich auch im "gelben Buch" ausführlich informiert. Mal abgesehen von diesem Forum!
Die Schroth Therapie ist nicht so geheimnisvoll, dass man sie nicht mit entsprechenden Körpergefühl nach der ersten REHA weiter ausbauen kann.
Bad Salzungen oder Bad Sobernheim kann immer nur eine persönliche Entscheidung sein und selbst, wenn jemand in beiden Klinken war, ist es auch nur eine ganz persönliche Geschichte!
Für mich ist das Sequenztraining, die klare Abgrenzung der Einführungsgruppe von den speziellen Gruppen, die gesamte Atmosphäre und ein umgänglicher kompetenter Chefarzt ein entscheidender Punkt für Bad Salzungen.
Deswegen werde ich mich aber hüten, als "BaSa Fan" Sobi generell negativ darstellen zu wollen, auch wenn ich manchmal mein Vorurteil bezüglich Tonfall in die Runde werfe.
Es spricht doch für sich, wenn man als "Sobi Fan" gegen BaSa "wettert".
Die Praxis ist doch entscheidend und wenn ich mich nicht wohlfühle, dann nützt auch die angeblich beste Schroth-Therapie nichts.
Gruss
Klaus
Du musst das mal so sehen, wir wollen und können doch nicht Mitglieder abwählen, oder?Schade, dass man dich, B-Zebra, nicht auch einfach abwählen kann .
Es ist doch nur die persönliche Meinung von BZebra, die nur durch die "markante Wortwahl" in den Mittelpunkt gerückt wird.
Wir kennen doch ihre Einstellung, die sich nicht auf eine praktische Erfahrung in BaSa bezieht!
Für mich hat sich durch den Post zu den Details in Sobi nur bestätigt, dass ich in BaSa gut aufgehoben war.
Insofern brauche ich auch keine praktischen Erfahrungen in Sobi sammeln, da stimme ich BZebra's Argumentation sogar zu.
Ich brauche keine "strenge Form" von Schroth, ich muss mich lediglich als mündiger Patient verhalten, der entsprechend nachfragt und sich auch im "gelben Buch" ausführlich informiert. Mal abgesehen von diesem Forum!
Die Schroth Therapie ist nicht so geheimnisvoll, dass man sie nicht mit entsprechenden Körpergefühl nach der ersten REHA weiter ausbauen kann.
Bad Salzungen oder Bad Sobernheim kann immer nur eine persönliche Entscheidung sein und selbst, wenn jemand in beiden Klinken war, ist es auch nur eine ganz persönliche Geschichte!
Für mich ist das Sequenztraining, die klare Abgrenzung der Einführungsgruppe von den speziellen Gruppen, die gesamte Atmosphäre und ein umgänglicher kompetenter Chefarzt ein entscheidender Punkt für Bad Salzungen.
Deswegen werde ich mich aber hüten, als "BaSa Fan" Sobi generell negativ darstellen zu wollen, auch wenn ich manchmal mein Vorurteil bezüglich Tonfall in die Runde werfe.
Es spricht doch für sich, wenn man als "Sobi Fan" gegen BaSa "wettert".
Die Praxis ist doch entscheidend und wenn ich mich nicht wohlfühle, dann nützt auch die angeblich beste Schroth-Therapie nichts.
Gruss
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- Charp
- Vielschreiber

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Hallo,
ich war ja nur einmal in BaSa. Fand es auch gut und es hat mir wirklich geholfen.
Allerdings durfte ich als 3bogige Thorakolumbalskoliose keine Thorakolumbalübungen machen, obwohl das in Sobi wohl gehen soll. In BaSa ging das per Defintion nicht, basta. Fand ich doof, weil ich echt Schwierigkeiten mit vielen Übungen hatte und nur wenig übrig blieben, mit denen ich klarkam. Andrerseits ist es auch fast egal, denn für daheim sind die Thorakolumbalübungen eh größtenteils etwas aufwendig (viel Zubehör und Platzbedarf).
Trotzdem will ich das nächste Mal nach Sobi. Was mich abschreckt, ist Dr. Weiß und seine neuen komische Scolilogic-Methoden??! Muss das jeder machen? Das sah so nach Hohlkreuz aus auf den Bildern und das habe ich doch schon (und was für eins!!).
Lasch fand ich das BaSa-Programm nicht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wann man mehr Schroth hätte machen können, essen und schlafen muss man ja auch mal
Die Schroth-Qualität kann ich schlecht beurteilen, habe eben keinen Vergleich.
BaSa bietet, glaube ich, mehr Wohlfühlfaktor, aufgrund der Lage zur "Innenstadt" etc. Wäre mir allerdings nicht übermäßig wichtig.
Womit ich ein Problem habe, ist, wenn ich genauso behandelt werde wie ein störrischer Teenie, ich bin erwachsen und wenn ich mal bei ner Übung sage, ich kann das nicht so machen, dann ist das auch so gemeint. Oft wird von einer Art militärischem Drill in Sobi berichtet. Da würde ich mich dann einfach nicht ernst genommen fühlen. Ich "brauche" auch keinen Druck oder so. Aber es gab auch in BaSa Therapeuten, die sich seltsam aufgeführt haben, mal rumgebrüllt haben etc.
Liebe Grüße,
Charp
ich war ja nur einmal in BaSa. Fand es auch gut und es hat mir wirklich geholfen.
Allerdings durfte ich als 3bogige Thorakolumbalskoliose keine Thorakolumbalübungen machen, obwohl das in Sobi wohl gehen soll. In BaSa ging das per Defintion nicht, basta. Fand ich doof, weil ich echt Schwierigkeiten mit vielen Übungen hatte und nur wenig übrig blieben, mit denen ich klarkam. Andrerseits ist es auch fast egal, denn für daheim sind die Thorakolumbalübungen eh größtenteils etwas aufwendig (viel Zubehör und Platzbedarf).
Trotzdem will ich das nächste Mal nach Sobi. Was mich abschreckt, ist Dr. Weiß und seine neuen komische Scolilogic-Methoden??! Muss das jeder machen? Das sah so nach Hohlkreuz aus auf den Bildern und das habe ich doch schon (und was für eins!!).
Lasch fand ich das BaSa-Programm nicht. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wann man mehr Schroth hätte machen können, essen und schlafen muss man ja auch mal
BaSa bietet, glaube ich, mehr Wohlfühlfaktor, aufgrund der Lage zur "Innenstadt" etc. Wäre mir allerdings nicht übermäßig wichtig.
Womit ich ein Problem habe, ist, wenn ich genauso behandelt werde wie ein störrischer Teenie, ich bin erwachsen und wenn ich mal bei ner Übung sage, ich kann das nicht so machen, dann ist das auch so gemeint. Oft wird von einer Art militärischem Drill in Sobi berichtet. Da würde ich mich dann einfach nicht ernst genommen fühlen. Ich "brauche" auch keinen Druck oder so. Aber es gab auch in BaSa Therapeuten, die sich seltsam aufgeführt haben, mal rumgebrüllt haben etc.
Liebe Grüße,
Charp
Heißt das also ihr seid nicht nur Dritt-Klassen-Billig-Patienten die den Markt/die Konkurrenz/die allgemeine Qualität kaputt machen, an den Studiengebühren bist du also auch noch Schuld?Ulaschatz hat geschrieben:Irgendwie denk ich grad an den alten Kanzler Schröder. Schade, dass man dich, B-Zebra, nicht auch einfach abwählen kann.
Ich glaub du kannst hier gleich anfangen Teller zu waschen! Wie sind deine Erfahrungen mit PHP-Code? Kannst du MODs einbauen?
Da wären noch zwei MODs einzubauen: Geburtstags-MOD und Gender-MOD
Aufstiegschancen vom Tellerwäscher wären auch gegeben.
Zuletzt geändert von BZebra am Do, 30.11.2006 - 12:46, insgesamt 1-mal geändert.
EDIT: ich nehme Abstand von meiner weiter unten durch B-Zebra zitierten Aussage.
(Übrigens bin ich FÜR Studiengebühren)
(Übrigens bin ich FÜR Studiengebühren)
Zuletzt geändert von Lynn am Do, 30.11.2006 - 12:55, insgesamt 1-mal geändert.
~ ehemals Ulaschatz ~
Hallo,
ich war schon in beiden Kliniken. Bad Salzungen ist als Ort Sobernheim sicher vozuziehen, allein schon weil die Klinik zentraler liegt. Aber wie schon gesagt, sollte das nicht der ausschlaggebende Punkt sein. Außerdem kann man in Sobi trotzdem eine tolle Zeit haben. Auch zum "Drumherum" gehört für mich die wirklich persönlichere Atmosphäre in Salzungen, die definitiv sehr angenehm ist. Mit mir kamen sieben Leute an, ich war am Ankunftstag dementsprechend die (beinahe) einzige Patientin beim Arzt, der sich dementsprechend viel Zeit genommen hat. Die Bedienung im Speisesaal, die Schwestern, alle kennen einen mit Namen. Das ist schon angenehm.
Trotzdem finde ich Sobernheim besser, weil die Therapie für mich besser ist:
Dort wird nur Schroth gemacht und ich persönlich finde das am wichtigsten, ich brauche kein Sequenztraining. Darüber kann man jetzt auch diskutieren, ich weiß. Sport ist bei Skoliose natürlich wichtig, aber ob man ins Fitnessstudio, zum Schwimmen o.ä. geht, sollte doch jedem selbst überlassen sein.
Der Durchschnitt der Therapeuten hat in Sobi mehr Erfahrung. Meiner Meinung liegt das Problem in Salzungen aber darin, dass die Therapeuten in der Gruppe nicht wechseln. Es gibt in beiden Kliniken Anfänger, klar, aber in Salzungen hatte ich vier Wochen lang einen nicht so erfahrenen Therapeuten in der Gruppe und denselben und noch einen Azubi in der freien Übungszeit. Außer Samstags hat mich kein anderer Therapeut gesehen. Ich finde eher das problematisch.
Es stimmt aber nicht, dass man in Bad Salzungen nicht intensiv arbeiten kann, denn wie ich meine Übungen mache, mein Freies Üben gestalte, ist ja mir selbst überlassen.
Problematisch ist vielleicht, dass Anfänger in Salzungen keine wirklich intensiven Gruppenstunden kennenlernen, sie also gar nicht erfahren, wie intensiv man schrothen kann. Denn zumindest bei meinem Therapeuten waren die Gruppenstunden doch eher lasch. Dafür habe ich dann eben im Freien Üben härter gearbeitet, aber wer es nicht anders kennt, wer die Steigerungsmöglichkeiten und Variationen von Übungen nicht kennt, kann es dann schlecht selbständig tun!
@Charp:
Ich fand die Schroth-Übungen schon lasch. Damit meine ich gar nicht die Dauer der Krankengymnastik (mit allem Drum und Dran, also Sequenztraining, Fango, Ergometer,..) ist das ja nicht weniger als in Sobi. Ich habe mich nur in den Gruppenstunden nicht besonders gefordert gefühlt. Hängt aber vielleicht auch davon ab, wie oft man schon zur Kur war.
Ich habe in Salzungen übrigens viele Horror-Gerüchte über Sobi gehört, Kasernendrill und was weiß ich was, was so überhaupt nicht stimmt.
So, ich hoffe, ich habe jetzt nicht gegen Salzungen gewettert, auch wenn ich Sobi-Fan bin!
Liebe Grüße,
Vera
ich war schon in beiden Kliniken. Bad Salzungen ist als Ort Sobernheim sicher vozuziehen, allein schon weil die Klinik zentraler liegt. Aber wie schon gesagt, sollte das nicht der ausschlaggebende Punkt sein. Außerdem kann man in Sobi trotzdem eine tolle Zeit haben. Auch zum "Drumherum" gehört für mich die wirklich persönlichere Atmosphäre in Salzungen, die definitiv sehr angenehm ist. Mit mir kamen sieben Leute an, ich war am Ankunftstag dementsprechend die (beinahe) einzige Patientin beim Arzt, der sich dementsprechend viel Zeit genommen hat. Die Bedienung im Speisesaal, die Schwestern, alle kennen einen mit Namen. Das ist schon angenehm.
Trotzdem finde ich Sobernheim besser, weil die Therapie für mich besser ist:
Dort wird nur Schroth gemacht und ich persönlich finde das am wichtigsten, ich brauche kein Sequenztraining. Darüber kann man jetzt auch diskutieren, ich weiß. Sport ist bei Skoliose natürlich wichtig, aber ob man ins Fitnessstudio, zum Schwimmen o.ä. geht, sollte doch jedem selbst überlassen sein.
Der Durchschnitt der Therapeuten hat in Sobi mehr Erfahrung. Meiner Meinung liegt das Problem in Salzungen aber darin, dass die Therapeuten in der Gruppe nicht wechseln. Es gibt in beiden Kliniken Anfänger, klar, aber in Salzungen hatte ich vier Wochen lang einen nicht so erfahrenen Therapeuten in der Gruppe und denselben und noch einen Azubi in der freien Übungszeit. Außer Samstags hat mich kein anderer Therapeut gesehen. Ich finde eher das problematisch.
Es stimmt aber nicht, dass man in Bad Salzungen nicht intensiv arbeiten kann, denn wie ich meine Übungen mache, mein Freies Üben gestalte, ist ja mir selbst überlassen.
Problematisch ist vielleicht, dass Anfänger in Salzungen keine wirklich intensiven Gruppenstunden kennenlernen, sie also gar nicht erfahren, wie intensiv man schrothen kann. Denn zumindest bei meinem Therapeuten waren die Gruppenstunden doch eher lasch. Dafür habe ich dann eben im Freien Üben härter gearbeitet, aber wer es nicht anders kennt, wer die Steigerungsmöglichkeiten und Variationen von Übungen nicht kennt, kann es dann schlecht selbständig tun!
@Charp:
Ich fand die Schroth-Übungen schon lasch. Damit meine ich gar nicht die Dauer der Krankengymnastik (mit allem Drum und Dran, also Sequenztraining, Fango, Ergometer,..) ist das ja nicht weniger als in Sobi. Ich habe mich nur in den Gruppenstunden nicht besonders gefordert gefühlt. Hängt aber vielleicht auch davon ab, wie oft man schon zur Kur war.
Ich habe in Salzungen übrigens viele Horror-Gerüchte über Sobi gehört, Kasernendrill und was weiß ich was, was so überhaupt nicht stimmt.
So, ich hoffe, ich habe jetzt nicht gegen Salzungen gewettert, auch wenn ich Sobi-Fan bin!
Liebe Grüße,
Vera

