Nach Versteifung 1995,sollen die Rippen durchtrennt werden

Fragen zum Thema Wirbelsäulen OP's
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Yvonne

Nach Versteifung 1995,sollen die Rippen durchtrennt werden

Beitrag von Yvonne »

Hallo!

Ich habe eine Skoliose, 110 und 90 grad. Wurde 1995 in Emmerich/nrw versteift, mit gutem Erfolg. Nun tritt vermehrt Luftnot ein und der Rippenbuckel wird immer schlimmer(ca. seit 2 Monaten). Ohne ersichtlichen Grund, die Stangen sind noch fest. Jetzt soll ich nach Bad Wildungen zur OP, die Rippen sollen an der Wirbelsäule durchgetrennt werden. Hat einer schon mal davon gehört? Für jeden Tip wäre ich ausgesprochen dankbar.

Yvonne


:eek:
Amali
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Beitrag von Amali »

Hallo Yvonne!
Ich bin vor 2 1/2 Jahren in der WWK operiert worden. Ich meine dabei sind die Rippen kurzzeitig abgetrennt worden von der WS. Das wurde meine ich nur links gemacht, da hatte ihc auch eine Thoraxdrainage. Aber 100% sicher bin ich mir nicht.
Wieso soll das denn gemacht werden? welchen erfolg versprechen sich die?
Liebe Grüße

Tanja
Amali
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Beitrag von Amali »

Ach so, als P.s.:
bei mir wird der rippenbuckel mal mehr mal weniger, erklären kann das niemand. Man meinte lediglich eine Rippenresektion (wohl brechen der rippen, verkürzen indem man ein stück reseziert (entfernt) und dann wieder zusammenwachsen lassen) könne da etwas richten, das ist kosmetisch größtenteils, würde aber auch meine probleme beim anlehnen an harte stühle z.b. beheben.
aber noch ne op muss eigentlich net sein,

in dem sinne: frag in der WWk nach und vielleicht noch in ner anderen klinik und alles gute
Liebe Grüße

Tanja
patje
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Beitrag von patje »

Hallo Yvonne,

wieviele ärzte haben denn empfholen diesen eingriff machen zu lassen?

vielleicht hast du bereits mehrere expertenmeinungen eingeholt, falls nicht wäre dies meine empfehlung...

die teilnehmer des forums empfehlen schwer dr. hoffmann in leonberg und dr. halm in neustadt an der ostseeküste....

viel glück..
patje
Allegra
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Beitrag von Allegra »

Eins verstehe ich nicht, aber es interessiert mich schon: Wie kann sich der Rippenbuckel nach der OP noch verändern? Ich denke, da ist doch der entscheidende Abschnitt der WS versteift, so dass zumindest der Status Quo gehalten wird! Oder kann trotz Versteifung eine Verschlechterung eintreten? Wie ist das möglich?

Jenny
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Jenny Tina,

Variante des Krankheitsbild, Balance, Physiologie.

Viele Grüße
Gast
Yvonne

Danke erstmal für euere Hilfe! :D

Beitrag von Yvonne »

Danke erstmal für euere Hilfe! :D

Auf die Frage von Jenny Tina möchte ich gerne zuerst antworten.

Hallo Jenny Tina,

warum das so ist weiß ich auch nicht, mir ging es besser wenn ich es wüsste! Die Ärzte können mir das auch nicht erklären. Oder Raten nur rum.

Also wie gesagt, die Stangen sind noch fest. "Nur" der Buckel wird immer mehr. Aus diesem Grund verziehen sich die Rippen vorne und ich kriege immer schlechter Luft. Mehr weiß ich leider auch nicht!



Hallo Patje,

ein Arzt, der mich auch damals versteift hat, hat mir diese Möglichkeit der OP genannt. Zwei andere Ärzte haben unabhängig voneinander zugestimmt, nach dem ich ihnen die Meinung des ersten Arztes erzählt hatte. Ich vertraue ihnen schon, bis jetzt haben sie alles ausgesprochen gut hinbekommen. Danke für deine Arzt Empfehlung.


Hallo Amali,

was du da in deinem Beitrag schilderst ist in etwa das was bei mir auch gemacht werden soll. Du schreibst " könnte etwas richten. Mir haben die Ärzte gesagt, das die Erfolge heute schon sehr gut sind und damit einer Verschlimmerung entgegen getreten wird und die Luftnot soll auch besser werden. Ich habe am 22.7. einen Termin in Bad Wildungen, mal schauen was die mir da so erzählen.

Danke für alle Beiträge :juggle:

Für weitere Beitäge wäre ich dankbar. So ne Op ist ja schon was, wo man mit bedacht dran gehen sollte.


Euch bis dahin alles Gute,

Yvonne
Kaethelschen
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Beitrag von Kaethelschen »

Hallo!

Also, ich frag mich ja auch, warum sich die WS nach der OP noch verschlechtern kann.
Yvonne, wenn du Infos aus WWK hast, dann musst du sie uns hier unbedingt mitteilen!

Über eure "Rippendurchtrennung" weiß ich auch net so bescheid.
Hattet ihr nicht gleich bei eurer OP zwei OP`s?? Bei mir war das nämlich so, dass ich das erste Mal operiert wurde, von der seite, wobei mir eine Rippe entfernt wurde, und eine Woche später bin ich dann versteift worden.
Aber ich weíß eben auch net, ob mein Buckel jetzt wieder mehr geworden ist. Manchmal hab ich eben schon so das Gefühl!!

Vielleicht war ich nach meiner Op vom kosmetischen Ergebnis so begeistert, dass mir ja evtl. damals gar nicht aufgefallen ist, dass der Buckel immer noch zu sehen ist.
Ach ich weiß auch nicht, sind ja im Prinzip dann doch nur Spekulationen, die wir uns ausdenken können, um eine Antwort zu finden!

Schönen Abend

Kaethelschen :juggle:
Amali
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Beitrag von Amali »

Hallo Kaethelschen!
Nein, bei mir wurde nur einmal operiert. wenn ich den unterschied zwischen der op, die bei mir gemacht wurde und der, die bei dir gemacht wurde damals richtig verstanden habe, liegt das an der form der skoliose. ich hab 12 wirbel versteift. bws und lws. da macht man von "hinten" in einer op, weil es auch die lws ist und ich eine großflächige, zweibogige skoliose hatte. und wenn es nur wenige wirbel oder nur bws ist, dann gehts wohl von der seite, dabei dann wohl 2 ops und der rippenbuckel kann dabei auch verbssert werden. nur kann der seiteneingriff wohl nihct bei lws versteifung genutzt werden.
bei mir fing die verschlechterung schon an, als ich noch das 24-h korsett nach der op trug (knapp 3 monate später)
Liebe Grüße

Tanja
Alex

Rippenbuckel

Beitrag von Alex »

Hallo,

bin zum ersten Mal hier. Wurde selbst vor nahezu 15 Jahren in WWK versteift und habe mir ca. 5 Jahre später auf eigenen Wunsch die Rippen brechen lassen, um den Buckel loszuwerden. Das ist jetzt 9 Jahre her und bin seit dem beschwerdefrei und es sieht sehr viel besser aus als vorher.

Medizinisch notwendig war die OP nicht, sondern rein kosmetischer Natur. Bin halt ein wenig eitel ;-)

alex
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Beitrag von Amali »

Hallo alex!
warst du für die 2. OP auch in der WWK? und wie lange warst du dort und auf der Intensiv? war dein rippenbuckel sehr stark und gab es komplikationen? was ist mit der nachbehandlung??
oje, oje, da hab ich dich aber mit fragen überschüttet.
:lol:
hoffe,du stellst dich trotzdem tapfer den fragen *g*

Danke dir schon mal
Liebe Grüße

Tanja
Alex

Rippenbuckel

Beitrag von Alex »

Hallo Tanja,

kein Problem;-)

Ich habe beide OPs in Wildungen machen lassen. Mein Buckel war zumindest gross genug, dass er das Ego eines damals 18 jährigen Jungen gestört hat. Das Ergebnis ist aber gut und ich bereue es nicht. Medizinisch war es nicht notwendig. Wenn ich mich recht entsinne habe ich damals die Sommerferien dort verbracht, also 5-6 Wochen. Komplikationen gab es keine - ich fand es auch weniger schlimm als die erste OP. Aber es tut nach der OP trotzdem ein paar Tage weh und es ist schon ein ziemlicher Eingriff. Allerdings nach der Entlassung ging es auch schon wieder. Bis jetzt (9 Jahre) keinerlei Probleme. Ich schwimme aber regelmässig und mache Übungen.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

Gruss
Alex
Amali
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Beitrag von Amali »

Hallo Alex!
Danke dir für deine antworten.
5-6wochen ist ja mehr als ich für die erste OP verbracht hab. eine die damals bei mir auf der intensiv war, war 4 wochen, aber an sich hätte sie nach 3 wochen nach hause gehen können, nur waren ihre blutwerte nicht ok. 3 wochen klingt besser als 6, oder? :rolleyes:
danke dir nochmal,
Liebe Grüße

Tanja
Alex

Dauer

Beitrag von Alex »

Hallo Tanja,

bestimmt dauert das jetzt alles weniger Zeit. Die Medizin schreitet da voran. Bei meiner ersten OP war ich sehr viel länger da.
Über die Dauer werden Dir die Ärzte mehr sagen können. Ich wollte Dir keine Angst machen;-)

Damals gab es ja immerhin schon fliessend Wasser in Wildungen (im Gegensatz zum Rest der Republik) ;-)

Alex
Kaethelschen
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Beitrag von Kaethelschen »

Hallo Tanja!!

Nochmal zu meiner ersten OP- bei mir wurde dabei die Ws gelockert, es wurden schon ein paar Bänder und Muskeln gelockert und eben die eine Rippe entfernt.
Ich bin vom 6.Bw- 2.LW versteift, also neun Wirbel.

Im Moment fühl ich mich schon schlecht wegen meinem Rücken.
Ich versteh einfach nicht, warum nach der OP der Buckel nicht wegbleiben kann und es nervt zu wissen, dass ich jetzt automatisch wieder die Zeit habe, mit langen Haaren, Kapuzenpullis, usw. nur um wenigstens a bißerl was verstecken zu können. Und das war ja genau das, worüber ich nach der Op vor drei Jahren froh war, dass das alles vorbei war.
Es ist zwar natürlich nicht soo schlimm wie früher, aber es nervt trotzdem.
Ich hab auch eigentlich kein zu geringes Selbstbewusstsein, aber ich fühl mich trotzdem unwohl.

Haben eure Ärzte denn wirklich keine Ahnung davon? ich will nämlich gar nirgendwo zum Arzt hingehen. Naja.

habt ihr eigentlich auch mal bei euch bemerkt, dass der Schulterknochen, der "schieferen Seite" bei euch nach einiger zeit mal wieder mehr hochstand. Also da mein ich den Schlüsselbein-Knochen- naja, hab ich wohl etwas wirr erklärt!!!

Schönen Abend

Kaethelschen :juggle:
Amali
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Beitrag von Amali »

Hallo kaethelschen!
Ja, ich bemerke immer wieder, dass bei meinem rücken was anders ist. das mit dem schlüsselbeinknochen habe ich bei mir auch schon beobachtet. was mich verwundert ist, dass ich nicht nur den rippenbuckel wiedr so stark habe sondern dass auch der restliche oberkörper unheimlich verformtz ist. die linke seite der rippen ist nicht rundgebogen wie normal, sondern fast eckig und die rippen rechts scheinen zur seite zu weichen (war vor der OP beides nicht). ich hab keine ahnung, nur fühle ich mich zunehmend unwohler. ich werde in den sommer oder herbstferien mal in die WWK und auch noch in eine andere klink fahren und mir mal deren urteil anhören. derzeit konnte man mir nur sagen, dass man es lediglich mit einer OP richten kann. keine ahnung, aber auf gut deutsch: es ko.. mich an. :abgelehnt: :schimpf: :intrigant: :motz: :aerger: :wall: :angry:
Liebe Grüße

Tanja
Kaethelschen
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Beitrag von Kaethelschen »

Hallo Tanja!

Ja, das kann ich gut verstehen, dass es dich ank..

Mich nämlich auch!!

Vorallem bekomme ich so eine "lendenwulst" (so heißt das doch, oder??) links und das nervt total. Als wenn mich meine WS oben nicht schon genug nerven würde.
Ich dachte die letzten Tage erst, dass es wohl eine verspannung ist, als ich bemerkt hatte, dass da was "passiert". Aber jetzt merk eich halt wirklich,dass ich das verschiebt.
Man kommt sich dann immer noch schiefer vor, von Tag zu Tag und ich find es einfach unverständlich warum das passiert!
Schließlich kann sich ja die Wirbel über und unter der versteifung verschieben-und das werden sie früher oder später eh tun., aber es kann doch nicht sein, dass da so große Kräfte wirken, dass der versteifte Teil und der Brustkorb auch noch gleich mitverschoben wird!!!

Das mit der Rippenresektion wird bei mir nimmer gehen ,da sie das ja schon gleich beim ersten Mal mitgemacht haben. Aber in den Lenden kann man doch nix anderes machen, oder??

Naja, lass den Kopf nicht hängen

Kaethelschenn :/
Amali
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Beitrag von Amali »

Hallo kaethelschen!
mit den lenden hab ich (noch??) keine probleme und was man da machen kann, weiß ich leider auch nicht. vielleicht fragst du doch mal bei verschiedenen ärzten nach, vielleicht kann man ja doch was machen?? naja, dir auch alles gute und kopf hoch .
Liebe Grüße

Tanja
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