Jahrelang falsch behandelt?! Jetzt Diagnose:Skoliose???

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N1NA

Jahrelang falsch behandelt?! Jetzt Diagnose:Skoliose???

Beitrag von N1NA »

Hallo zusammen,

mehr als 6 Jahre in denen ich regelmäßig verschiedene Ärzte aufgesucht habe weil ich immer unter unerträglichen Kopf- und Rückenschmerzen litt, wurde ich immer nur mit anderen Schmerzmitteln wieder nach hause geschickt. Neurologen, Ortophäden, Allgemeinmediziner behaupteten die Scheidung meiner Eltern wäre der Grund für die Kopfschmerzen und die Rückenschmerzen wären vermutlich stressbedingt.... Nur selten bekam ich ein Rezept für KG...Lediglich mein Kopf wurde einmal gründlicher untersucht: Computer-Tomographie, Kernspintomographie und in zwei Wochen folgen wieder ein Besuch beim neurologen und einer beim Radiologen für eine MRT (Kopf)...


Ich bin 22 Jahre alt und kann nicht glauben das ich ständig nur andere Schmerzmittel verschrieben bekomme und niemand mir hilft diesen furchtbaren Schmerzen auf den Grund zu gehen!

Vor zwei Wochen bekam ich immer häufiger auch Schmerzen in den untersten Rippen auf der rechten Seite. Ich hatte von Tag zu Tag mehr das Gefühl meine Rippen würden verschwinden...Jetzt am Wochenende wurde es so schlimm das ich sogar Atembeschwerden bekam! Ein totales Engefühl!

Ich bin also Samstag abend noch ins Krankenhaus gefahren und habe darum gebeten das sich mal jemand meine Rippen ansieht (selbst Freunden war inzwischen aufgefallen das die unteren rechten rippen irgendwie weg sind!)

Die Ärztin guckte nur blöd, sah Ihren Assistenten komisch an, als säße vor ihr ein patient der sie verar***** wolle und sagte nur das es ja wohl nicht der richtige zeitpunkt wäre das im notdienst zu klären, es sei ja gar nicht außergewöhnliches zu sehen?! Ich bestand allerdings auf eine genauere untersuchung und wurde letztendlich widerwillig geröngt!

Und dann dachte ich ich fall vom Glauben ab! Die Ärztin stand vor den Bildern, riss die Augen auf und meinte soetwas hätte sie in zwanzig jahren berufserfahrung noch nicht gesehen! Nach und nach kamen mehr ärzte ins zimmer bis sie schließlich zu 5! dort standen und über das was sie sahen diskutierten! Zwischen dem ganzen Fachchinesich verstand ich nur die frage ob ich als kind alle impfungen bekommen hätte und irgendwas von osteuropäischen krankheiten die es so gar nicht mehr gibt....

mir wurden die bilder gezeigt und ich sah deine meine rippen tatsächlich ziemlich komisch aussahen. Meine Rippenverknorpelung hört nicht wie normal auf sondern gleicht den wurzeln eines baums...

in der diagnose steht irgendwas von persistenz der rippenverknorpelung?!

Naja, jedenafllas kam dann irgendwann der oberarzt hinzu und sah sich als erstes meinen rücken an. Er sagte dann, dass das mit der rippenverknorpelung auf jeden fall noch genauer untersucht werden muss, aber das die schmerzen in meinen rippen auf eine rechtskonvexe skoliose zurückzuführen sind!

Mir wurden wieder neue schmerzmittel mitgegeben und eine orthopädische behandlung sowie eine vitamin d bestimmung als auch eine hormonbestimmung empfohlen....

Nachdem was ich nun schon alles über skoliose gelesen habe, habe ich wirklich große angst! Denn wie gesagt leide ich schon seid jahren unter starken schmerzen und wenn die auf dieses krankheitsbild zurückzuführen sind könnte es für eine erfolgsversprechende behandlung doch schon fast zu spät sein oder????


Ich fühle mich echt tierisch verar****! Ich meine jahrelang wurde ich behandelt als sei ich jemand der sich alles nur einbildet oder so?!
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Silas
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Schroth KG

Beitrag von Silas »

Hallo Nina,

nun lass mal den Kopf nicht hängen.

Hier im Forum sind viele Erwachsene, die Deine Eltern oder Großeltern sein könnten und denen auch in diesem Alter noch geholfen werden konnte, gib die Hoffnung nie auf, auch wenn das Leben manchmal verdammt hart ist.

Ich selbst bin fast 28 und habe seit 2 Jahren ein wunderbares Rahmouni-Korsett, was eine hervorragende Begradigung meiner Wirbelsäule bewirkt.

Allerdings hört sich Dein Bericht bzw. die Reaktion der Ärzte, die Du beschrieben hast doch so an, als ob u. U. eine Grunerkrankung die Skoliose ausgelöst hat (z. B. Rachitis, Tuberkulose, Kinderkrankheit, Infektionskrankheit).
Das sollte auf jeden abgeklärt werden, damit das eigentlich Problem beseitigt wird.

Ist schon einmal ein MRT von Deinem Oberkörper gemacht worden?

Viele Grüße
Silas
"Man kann nicht beweisen, dass Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig."
(Stephen Hawking)
it-dev
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Beitrag von it-dev »

Hallo Nina,

das was du beschrieben hast tritt sehr häufig auf, man wird falsch behalndelt, die ärzte haben keine ahnung und beruhigen dich mit irgendwelchen anderen sachen um evtl auch abzulenken von der unwissenheit.

Ich war auch 5 Jahre in behandlung und habe gedacht mein arzt wäre der beste, er hat mir immer alle schmerzen weggezaubert (osteopath). Er sagte mir auch das meine beine unterschiedlich lang seien und mein becken schief, aber getan hat er nichts dagegen. Ich habe ja auch nicht gewusst das es sowas wie skoliose überhaupt gibt. Nun ich bin umgezogen und habe einen neuen arzt der mir nicht so gut bei den erneut auftretenden scherzen helfen konnte. Kopfschmerzen waren eher das angenehmere übel, denn sie waren mit diclac und ibuprofen weg zu bekommen. Kommen aber von den verspannungen, die sich von der falschen haltung, bis in den kopf hoch ziehen.

Ich war dann auch bei anderen ärzten und auch bei verschiedenen physiotherapeuten. Keiner hat erkannt das es skoliose ist. Erst der Physiotherapeuth nachdem Röntgenbilder gemacht wurden. Vor 3 Wochen ist mir auch wie bei dir eine Rippe rausgesprungen, den schmerz kannte ich schon. Das hatte ich schon mal bei meinem osteopathen. Aber da ich jetzt 500km weit weg wohne kann der mir schlecht helfen. Naja der physiotherapeuth sagte auch er könnte nichts machen. Bei mir sah das auch so aus wie du bescheibst, auf der einen Seite stehen die rippen höher als auf der anderen. Und ich meine auch es käme von der wirbeldrehung.
Wenn man auf die seiten drückt zieht es auch ganz schön.

Mein verlauf:
Schmerzen->Osteopath->Umzug->Schmerzen->Röntgen->Skoliose ->Schock->Physio->Forum ->noch mehr Schock->Dr. Hoffmann -> wieder beruhigt.

Es ist schlimmer als man es ließt und denkt. Man darf sich davon nicht so runter ziehen lassen. Auch von den Ärzten nicht, die keine ahnung haben und dann wie ein Auto gucken. Tatsache ist, das man es mit den richtigen ärzten gut hinbekommt, es braucht natürlich zeit aber man sollte sich nicht so verrückt machen.

Wo wohnst du denn? Hier im Forum stehen Adressen von guten Ärzten drin.
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