Erfahrungsaustausch Eltern/Übernahme Kosten Raster-Stereog.

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kira
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Erfahrungsaustausch Eltern/Übernahme Kosten Raster-Stereog.

Beitrag von kira »

Hallo !!!

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand von Euch Infos geben könnte.

Kurz zur Erklärung:

Meine Mutter hat eine starke Skoliose und war eine der ersten, die damals in Heidelberg operiert wurde (totale Versteifung fast aller Wirbel).

Ich habe auch Skoliose und musste zwischen dem 12. und 16. Lebensjahr ein Korsett tragen.

Meine Tochter hatte von Geburt an einen Schiefhals mit Tendenz zur Skoliose. Jedes Jahr ging ich dann 2 Mal mit ihr zur Kontrolle. Letztes Jahr vor den Sommerferien war ich mit ihr wieder in der Klinik ... alles o.k. Nach den Sommerferien hatte sich dann innerhalb von 6 Wochen eine Skoliose gebildet. Ich ging mit ihr zur Krankengymnastik und im Frühjahr meinte dann die Krankengymnastin, dass sich der Rücken verschlimmert habe.

Ich ging dann mit Ihr zu Dr. Hoffmann in Leonberg, der mir als Spezialist empfohlen wurde. Er war auch echt nett. Heraus stellte sich, dass sie bereits mit 9 Jahren eines Skoliose von 10° hat.

Er machte dann auch eine Raster-Stereografie, deren Kostenübernahme jedoch von der meiner Krankenkasse (IKK) abgelehnt wurde. Diese soll jetzt zunächst alle 6 Monate wiederholt werden.

Nun meine Frage: Hat jemand von Euch Erfahrungen mit der Kostenübernahme (eventuell auch nur zum Teil) durch die KK?

Außerdem hab ich total die Panik, dass meine Kleine auch so einen "Panzer" tragen muss wie ich damals. Das war echt furchtbar für mich.

Es wäre schön, wenn sich Eltern melden würden, die selbst Skoliose haben und mir mitteilen könnten, wie sie mit der Skoliose ihrer Kinder umgehen.

Viele Grüße

Andi
Ulli
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Beitrag von Ulli »

Hallo,
bei meiner Tochter wurde die Soliose festgestellt, als sie 4 war. Sie hatte 28° oben und 24° unten. Der Schock war groß, auch ich hatte so ein Plastikding in meiner Jugend. Ich war wie im Trance und brauchte erstmal 2-3 Monate, bis ich handeln konnte. Katrina bekam das Korsett, ich habe geglaubt, ich bekomme keine Luft mehr, als ich es ihr zum ersten Mal anzog. Doch für meine Tochter war es gar nicht so schlimm. Sie hat es nun seit 4 Jahren, sie muss es nur nachts tragen. Es ist mittlerweile so selbstverständlich, wie das tägliche Zähneputzen.
Kinder - vor allem kleine - gehen damit erstaunlich gelassen um.
lg
ulli
kira
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Erfahrungsaustausch

Beitrag von kira »

Hallo Ulli !!!

Vielen Dank, dass du geantwortet hast.

Habe noch ne Frage: Macht deine Tochter Krankengymnastik und wie oft muss sie das machen?

Dr. Hoffmann sagte mir, dass ich sie nicht in die Krankheit "hineintreiben" soll, da das oft bei Eltern passiert, die selbst Skoliose hatten. Das ist aber gar nicht so einfach. Ich schicke sie nun momentan 3 x pro Woche in die KG, da Katharina, wenn sie die KG zuhause macht, nicht konzentriert arbeitet.

Das ist natürlich für ein Kind zuviel verlangt, KG selbständig zu machen (hab ich ehrlich gesagt trotz "Panzer" auch nicht regelmäßig gemacht).

Ich bin jetzt auch im Zweifeln, was richtig ist. Von einer Mutter, deren Kinder ebenfalls beide Skoliose haben, die aber schon 15 und 18 Jahre alt sind, wurde mir empfohlen, auf jeden Fall nach Bad Sobernheim zu gehen. Außerdem habe ich gehört, dass man jetzt schon bei 10° Verschiebung unbedingt mit "Schroth" beginnen sollte, da dies die einzig wirkende Methode zur Bekämpfung der Sk. wäre.

Eine Gymnastik nach "Schroth" sei jedoch nach Ansicht von Dr. Hoffmann völlig unnötig, da diese Gymnastik eine hohe Intelligenz voraussetzt und ein Kind im Alter von 9 Jahren diese noch nicht besitzt.

Ich möchte aber das Beste für Katharina!!!

Bitte teile mir deine Erfahrungen dahingehend mit.

Gruß

Andi
Ulli
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Beitrag von Ulli »

Hallo,
ich war mit Katrina in Salzungen, da war sie gerade mal 6 geworden. Sie hatte keine Probleme mit den Übungen. Die Konzentration war natürlich noch kurz! Doch ich habe das "Glück" die gleiche Skoliose zu haben. Ich war selbst auch in Behandlung und konnte so all das Gelernte auch mit Katrina machen.
Ich denke, dass es sehr gut wäre, wenn du mit deiner Tochter zur Kur fahren könntest. Mit 9 ist das sicher kein Problem mehr.

Heute macht sie keinerlei Übungen, was aber mit ihrer Erkrankung des Herzens zu tun hat.
lg
ulli
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Beitrag von kira »

Hallo Ulli !!!

Wollt mich mal wieder melden.

Das mit der Kur trau ich mich noch nicht richtig in Angriff zu nehmen ... keine Ahnung warum.

Ich hab jetzt erst mal mit Katharina einen Termin in Bad Sobernheim gemacht, will mal wissen, was die da so sagen, vielleicht raten die mir ja zur Kur.

Unsere Krankengymnastin hier hat auch vorgeschlagen, dass ich die Gym. ruhig mitmachen könnte, was ich auch schon ein paar Mal getan habe (hat mich allerdings ganz schön geschlaucht !!! ... arme Katharina). Aber Spass macht ihr die Gymnastik in der Praxis schon.... sie lernt gerade bis 100 auf Englisch zählen während sie Übungen macht. Unsere Krankengymnastik ist auch echt super.

Es tut gut, sich mit anderen Eltern austauschen zu können. Danke nochmals !!!

Es würde mich freuen, wenn wir in Verbindung bleiben könnten.

Viele Grüße


Andrea

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Ulli
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Beitrag von Ulli »

Hallo Andrea!

Das ist ja toll, wenn ihr die Physiotherapie Spaß macht.

Mir ging es damals wie dir, was die Kur betrifft. Ich habe total lang gezögert. Katrina war ja erst 5. Doch irgendwann dachte ich mir, ich versuchś einfach. Ich hab mit vorgenommen, nicht darüber nachzudenken, sondern einfach zu handeln. Dann bin ich zu Arzt und danach mit den Anträgen zur Krankenkasse. Nach 2 Stunden bin ich mit der Bewilligung und dem Termin rausgegangen. Das Schlimmste für mich war, dass der Termin schon 3 Wochen später war. Aber was sollś. Ich hatte soviel zu organisieren, dass ich gar nicht zum Nachdenken gekommen bin. Und schon war der Abreisetag da!

Katrina hat es gut gefallen, obwohl sie grad mal 6 war. Sie würde jederzeit wieder hinfahren! Villeicht versuchst du es auch einfach mal! Denk dir einfach, es kann ja nicht viel passieren. 3 Wochen sind ja schnell rum!
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