JUHU, mein Lieblingsthema...
Hallo,
guck doch noch mal in der Rubrik "Gesucht & Gefunden" nach einem einigermaßen Skoliose-kompetenten Arzt in Berlin. Ich bin übrigens die, die immer gegen Einlagen-verschreibungswütige Orthopäden schimpft
Hier mal wieder meine Geschichte zum Thema Einlagen
Ich habe vor ein paar Jahren, als ich leider noch nicht so gut informiert war und z.B. dieses Forum noch nicht kannte, diese 3D-Vermessung machen lassen, weil der Orthopäde das empfahl (natürlich privat bezahlt, damals 190 DM). Oft wird das gemacht, um dem Patienten ne Schuherhöhung zu verpassen... Ich bekam auch eine, da ich auf einem Bein 12 kg mehr Gewicht trage und das sollte unbedingt "ausgeglichen" werden. Die Einlage trug ich fast vier Jahre. Vor einem einem Jahr hab ich sie rausgenommen, weil ein junger Orthopäde (Assistenzarzt in ner Klinik) völlig irritiert meinte, dass meine Beine völlig gleich lang sind und mein Becken verdreht und nicht etwa schief ist. Bei meiner Reha in Bad Salzungen erfuhr ich dann von dem dortigen Orthopädietechniker, dass diese Einlage der größte SCH... war und mich noch weiter in die Krümmung reingezogen hat (7° Zunahme in den vier Jahren übrigens). Das also zu diesen tollen teuren Vermessungen. Die sind eher zur Verlaufskontrolle, wenn man nicht immer röntgen will, geeignet.
Die Tatsache, dass Du noch nicht mal geröntgt wurdest, spricht nicht grade für den Orthopäden. Und wie Räkelkönigin schon schrieb, ein verdrehtes (> "echte" Skoliose) und ein schiefes Becken (> Beinlängendifferenz, daraus resultierende funktionelle Skoliose) ist offenbar für viele Orthopäden schwer zu unterscheiden
Liebe Grüße und alles Gute für Dich,
Charp