Studien und Therapieergebnisse für die Adult-Korsetttherapie
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W.Beermann
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Studien und Therapieergebnisse für die Adult-Korsetttherapie
Hallo Forum-TeilnehmerInnen!
Kennt jemand von Ihnen Studien zur Adult-Korsetttherapie?
Ich würde gerne wissen, wieviele Adult-Korsette angefertigt werden im Jahr von der Rahmouni GmbH?
Wieviele Patienten tragen ihre Korsette regelmäßig und führen damit ihre Therapie zu einem erfolgreichen oder weniger erfolgreichem Ende?
Wieviele Patienten können als Therapieabbrecher gewertet werden und welche Gründe führen dazu?
Wie sieht es mit etwaigen Schmerzen aus?
Hintergrund meiner Fragen ist, ob die Form der Adult-Korsetttherapie vergleichbar ist mit anderen Therapieformen.
HG, W.B.
Kennt jemand von Ihnen Studien zur Adult-Korsetttherapie?
Ich würde gerne wissen, wieviele Adult-Korsette angefertigt werden im Jahr von der Rahmouni GmbH?
Wieviele Patienten tragen ihre Korsette regelmäßig und führen damit ihre Therapie zu einem erfolgreichen oder weniger erfolgreichem Ende?
Wieviele Patienten können als Therapieabbrecher gewertet werden und welche Gründe führen dazu?
Wie sieht es mit etwaigen Schmerzen aus?
Hintergrund meiner Fragen ist, ob die Form der Adult-Korsetttherapie vergleichbar ist mit anderen Therapieformen.
HG, W.B.
Re: Studien und Therapieergebnissefür die Adult-Korsettthera
Es gibt kein "Ende", es gibt nur "Therapieabbrecher".W.Beermann hat geschrieben:Wieviele Patienten tragen ihre Korsette regelmäßig und führen damit ihre Therapie zu einem erfolgreichen oder weniger erfolgreichem Ende? Wieviele Patienten können als Therapieabbrecher gewertet werden und welche Gründe führen dazu?
Wie sieht es mit etwaigen Schmerzen aus?
Ziel der Korsett-Therapie im Erwachsenenalter ist Reduktion von Schmerz und das Aufhalten einer Progredienz. Ohne Wachstum sind keine Korrekturen mehr möglich, die nach vollständigem ablegen des Korsetts haltbar wären, was soviel bedeutet, daß die positiven Effekte einer Korsett-Therapie im Erwachsenenalter nur über die Zeit der Korsett-Therapie vorhanden sind.
Es ist zum Beispiel möglich mit einem nachts getragenen Korsett tagsüber 8 Grad gerader zu sein, ohne das man das Korsett anhat. Dies bietet einem dann einen gewissen Schutz vor Verschlechterungen (die ab einer gewissen Gradzahl auch im Erwachsnenalter möglich sind) weil man dadurch weniger oft bzw. intensiv in seiner Krümmung hängt. Die Verschlechterung im Erwachsenenalter entsteht durch die ständige einseitiege Belastung, der dadurch entgegengewirkt wird. Hört man auf das Korsett zu tragen, ist auch der temporär haltbare Korrektureffekt weg, und einer Verschlechterung wird nicht mehr entgegengewirkt. Als Erfolg könnte man dann höchstens werten, sich über den Zeitraum der Korsett-Therapie nicht verschlechtert zu haben, wenn man es mit größter Wahrscheinlichkeit ansonsten getan hätte. Es bietet einem aber keinen Schutz vor Verschlechterungen nach vollkommenem ablegen des Korsetts noch davor, daß evtl. geminderte oder beseitigte Schmerzen wieder auftauchen können, wenn die korrigierend / entlastende Funktion des Korsetts fehlt.
Die Korsett-Therapie im Erwachsenenalter zielt nicht auf ein Ende ab. Das Ziel ist der während dessen erreichte Effekt.
Ich würde sagen es ist vergleichbar mit Elementen von Schroth: Haltungsverbesserung (ohne Korsett) durch (teil-)passive Korrektur im Korsett.W.Beermann hat geschrieben:Hintergrund meiner Fragen ist, ob die Form der Adult-Korsetttherapie vergleichbar ist mit anderen Therapieformen.
Zuletzt geändert von BZebra am Do, 16.02.2006 - 16:43, insgesamt 1-mal geändert.
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W.Beermann
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"Keine Korrekturen über die Zeit des Korsetttragens&quo
Hallo BZebra!
Ich habe es immer wieder als Therapeut am Patienten erlebt, wie die Wirbelsäule des Patienten sich während "unserer" Therapie über eine verbesserte segmentale Stabilisierung aufrichtete. Zusätzlich verbesserte sich die Facettengelenksfunktion vor allem in der BWS in Richtung Extension (Streckung). Deswegen mussten die Geräte ständig an die neue Aufrichtung angepasst werden. Meistens war die verbesserte Körperhaltung dem Patienten gar nicht bewusst. Wurde der Patient zusätzlich dazu aufgefordert, auch im Alltag zu versuchen, seine Haltung bewusster wahrzunehmen, waren die "Längenzunahmen" noch eindeutiger.
Diese Effekte hielten nach 1-jähriger Therapie relativ lange (mehrere Monate) auch bei Therapiepausen an.
Zu diesen Patienten gehörten auch Skoliotiker und Hyperkyphotiker.
Schade, dass es offensichtlich noch keine Therapieevualation bzgl. adulter Korsetttherapie gibt.
HG, W.B.
Ich habe es immer wieder als Therapeut am Patienten erlebt, wie die Wirbelsäule des Patienten sich während "unserer" Therapie über eine verbesserte segmentale Stabilisierung aufrichtete. Zusätzlich verbesserte sich die Facettengelenksfunktion vor allem in der BWS in Richtung Extension (Streckung). Deswegen mussten die Geräte ständig an die neue Aufrichtung angepasst werden. Meistens war die verbesserte Körperhaltung dem Patienten gar nicht bewusst. Wurde der Patient zusätzlich dazu aufgefordert, auch im Alltag zu versuchen, seine Haltung bewusster wahrzunehmen, waren die "Längenzunahmen" noch eindeutiger.
Diese Effekte hielten nach 1-jähriger Therapie relativ lange (mehrere Monate) auch bei Therapiepausen an.
Zu diesen Patienten gehörten auch Skoliotiker und Hyperkyphotiker.
Schade, dass es offensichtlich noch keine Therapieevualation bzgl. adulter Korsetttherapie gibt.
HG, W.B.
Re: "Keine Korrekturen über die Zeit des Korsetttragens
Die Frage wäre auch, welchen Sinn es denn machen würde, eine Korsett-Therapie zu unterbrechen, wenn man nicht gerade dazu gezwungen ist.W.Beermann hat geschrieben:Diese Effekte hielten nach 1-jähriger Therapie relativ lange (mehrere Monate) auch bei Therapiepausen an.
Zu diesen Patienten gehörten auch Skoliotiker und Hyperkyphotiker.
Schade, dass es offensichtlich noch keine Therapieevualation bzgl. adulter Korsetttherapie gibt.
HG, W.B.
Auf kruzfristige Sicht so etwas anzulegen, ist denke ich nicht gerade lohnenswert, wenn man bedenkt, daß man sich ja schließlich erst mal an das Korsett gewöhnen muss, was einige Zeit dauern kann.
Es geht auch nicht nur um Schmerzen sondern auch um Progredienz. Letzteres sollte man nie so einfach riskieren oder in Kauf nehmen. Das ist ein ganzes Stück gefährlicher als "bloß" Schmerzen zu haben.
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Karlson vom Dach
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Re: Studien und Therapieergebnissefür die Adult-Korsettthera
Hallo BZebra,BZebra hat geschrieben:Ziel der Korsett-Therapie im Erwachsenenalter ist Reduktion von Schmerz und das Aufhalten einer Progredienz. Ohne Wachstum sind keine Korrekturen mehr möglich, die nach vollständigem ablegen des Korsetts haltbar wären, was soviel bedeutet, daß die positiven Effekte einer Korsett-Therapie im Erwachsenenalter nur über die Zeit der Korsett-Therapie vorhanden sind.
ich glaube, Du gehst hier bezüglich Therapieerfolg sehr stark von Deiner eigenen Tragezeit aus (Nachts, oder?). Ich trage mein Korsett 23h, richte mich immer weiter auf und komme auch ohne Korsi immer besser zurecht.
Da durch den einseitigen Druck in der Fehlhaltung die Keilung der Wirbel bei einer Kyphose zunimmt, müßte es im umgekehrten Fall doch möglich sein, daß die Zunahme der Keilung "umgekehrt" zunimmt bzw. sich die Keilwirbel um einen gewissen Grad regenerieren. Ferner müßte sich doch das gesamte Bindegewebe an die neue Situation anpassen, so daß man nicht mehr automatisch in die Fehlhaltung zurücksinkt.
Ist es nicht so, daß die Kyphose mit dem Alter auch bei einer gesunden Wirbelsäule nicht unerheblich zunimmt? Ich hab mal ein Diagramm von Toni angehängt...
Auch das sind natürlich nur Überlegungen, die ich nicht belegen kann. Wir haben ja keine Studien... Ich glaube, daß die tägliche Tragezeit über mehrere Jahre im Erwachsenenalter eine entscheidende Rolle spielt und das nach Jahren eine Reduzierung der Tragezeit um ? Stunden möglich ist, ohne das damit eine Verschlechterung einhergeht.
Viele Grüße,
Karlson
P.S.: Und wenn ichs ewig tragen darf, auch kein Problem...
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Kein Mensch muß müssen
Reinhard K. Sprenger
Reinhard K. Sprenger
Re: Studien und Therapieergebnissefür die Adult-Korsettthera
Nein, die Intensität der Korrektur ist zwar unterschiedlich stark, je nach Tragezeit, nur wenn man das Korset dann ganz weglässt, ist es so gut wie nicht haltbar. Nur wenn man während der Korsett-Therapie auch gewachsen ist.Karlson vom Dach hat geschrieben:ich glaube, Du gehst hier bezüglich Therapieerfolg sehr stark von Deiner eigenen Tragezeit aus (Nachts, oder?).
Ich kenne viele Rahmouni-Korsett-Träger aus meiner Zeit in der alten K-S-K, die "erst" mit 15 angefangen haben ihr Korsett zu tragen, alle mit guten bis sehr guten Korrekturen im Korsett, wie wir das ja auch von den Rahmouni-Korsett-Trägern unseres Forums kennen. Nach Abschulung mit 19 - 21 Jahren (also nach einigen Jahren ganztags tragen) lagen die Korrekturen bei 5 Grad und weniger.
Sie haben zwar eine weitere Verschlechterung verhindert, aber kaum Korrektur mehr rausholen können (das betraf Skoliosen von 50 Grad und mehr die mit 15 Jahren oder später ein Rahmouni-Korsett bekommen haben).
Hoffnung bezüglich der Wirbel würde ich mir keine machen, wenn Du Dir auf Rahmouni's Webseite anschaust, in welcher Größenordnung die Korrekturen von Halbwirbel bei Kindern und Jugendlichen lagen, die ihre Korsette während des Wachstums getragen haben.Da durch den einseitigen Druck in der Fehlhaltung die Keilung der Wirbel bei einer Kyphose zunimmt, müßte es im umgekehrten Fall doch möglich sein, daß die Zunahme der Keilung "umgekehrt" zunimmt bzw. sich die Keilwirbel um einen gewissen Grad regenerieren. Ferner müßte sich doch das gesamte Bindegewebe an die neue Situation anpassen, so daß man nicht mehr automatisch in die Fehlhaltung zurücksinkt.
Was die Wirbelzwischenräume angeht (die Bandscheiben) wäre das schon eher möglich.
Ja, das scheint realistisch, daß man dies reduzieren kann ohne Einbußen in Kauf nehmen zu müssen. Es ist ja eine Frage des Trainings. Am Anfang kann man die Korrektur gar nicht halten und mit der Zeit dann immmer besser. Aber zumindest bei Skoliose ist das nicht bei einer Vollständigen Abschulung möglich.Ich trage mein Korsett 23h, richte mich immer weiter auf und komme auch ohne Korsi immer besser zurecht. [... ] Ich glaube, daß die tägliche Tragezeit über mehrere Jahre im Erwachsenenalter eine entscheidende Rolle spielt und das nach Jahren eine Reduzierung der Tragezeit um ? Stunden möglich ist, ohne das damit eine Verschlechterung einhergeht.
Bei Kyphose, denke ich, ist es auch abhängig davon, wie groß der Anteil an nicht fixierter Haltungsschwäche war.
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W.Beermann
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Fähigkeit der stabilisierenden Muskulatur
Hallo BZebra und Karlson...!
Ich stimme ausdrücklich Karlsson zu, dass die Fähigkeit des Bindegewebes (am wenigsten jedoch des knöchernden Bindegewebes) in seinen Möglichkeiten zur Veränderung total unterschätzt wird, gerade bei Erwachsenen.
Letzten Endes muss die segmental stabilisierende Muskulatur so kräftig sein, um die durch das Korsett erreichte Aufrichtung zu halten. Deswegen die Schroth-Übungen etc. und die muskuläre Aktivität im Korsett.
Im Laufe eines Tages ermüdet die Muskulatur, dadurch kommt es bei vielen Menschen (nicht nur bei Skoliotikern und Hyperkyphotiker) zu einem "Haltungsverfall".
Da die segmental stabilisierende Muskulatur extrem gut trainierbar ist (gerade in "unseren Geräten") und das Bindegewebe so verformbar ist, kommt es zu den Verbesserungen (Aufrichtungen, Längenzunahmen), von denen ihr sprecht sowohl durch das Korsett, durch Schroth-Übungen oder durch unsere Geräte.
Die dadurch verbesserte Haltung führt zu weniger Skoliose (Skoliosewinkel nach Cobb), worauf Ihr Fokus (BZebra) liegt, und zu weniger Schmerzen, worauf mein Fokus liegt.
Ich glaube, in unseren Zentren (Novotergum) helfen wir sehr dem chronischen Rückenschmerz-Patienten, der auch ein Skoliotiker oder Hyperkyhotiker sein kann, der sich zusätzlich aufrichtet.
Durch die Korsettversorgung mit Schroth-Übungen zusätzlich wird schwerpunktmäßig die Aufrichtung angestrebt, die auch mit einer Schmerzreduzierung einhergeht.
Optimal wären alle Therapieansätze gemeinsam.
HG, W.B.
PS: Warum sind die Skoliosepatienten, die Schroth-Übungen regelmäßig machen, genauso schlapp, wie andere, die sie nicht machen (Ergebnisse von jetzt annähernd 200 SkoliosepatientInnen in unseren diagnostischen Eingangsanalysen).
Ich stimme ausdrücklich Karlsson zu, dass die Fähigkeit des Bindegewebes (am wenigsten jedoch des knöchernden Bindegewebes) in seinen Möglichkeiten zur Veränderung total unterschätzt wird, gerade bei Erwachsenen.
Letzten Endes muss die segmental stabilisierende Muskulatur so kräftig sein, um die durch das Korsett erreichte Aufrichtung zu halten. Deswegen die Schroth-Übungen etc. und die muskuläre Aktivität im Korsett.
Im Laufe eines Tages ermüdet die Muskulatur, dadurch kommt es bei vielen Menschen (nicht nur bei Skoliotikern und Hyperkyphotiker) zu einem "Haltungsverfall".
Da die segmental stabilisierende Muskulatur extrem gut trainierbar ist (gerade in "unseren Geräten") und das Bindegewebe so verformbar ist, kommt es zu den Verbesserungen (Aufrichtungen, Längenzunahmen), von denen ihr sprecht sowohl durch das Korsett, durch Schroth-Übungen oder durch unsere Geräte.
Die dadurch verbesserte Haltung führt zu weniger Skoliose (Skoliosewinkel nach Cobb), worauf Ihr Fokus (BZebra) liegt, und zu weniger Schmerzen, worauf mein Fokus liegt.
Ich glaube, in unseren Zentren (Novotergum) helfen wir sehr dem chronischen Rückenschmerz-Patienten, der auch ein Skoliotiker oder Hyperkyhotiker sein kann, der sich zusätzlich aufrichtet.
Durch die Korsettversorgung mit Schroth-Übungen zusätzlich wird schwerpunktmäßig die Aufrichtung angestrebt, die auch mit einer Schmerzreduzierung einhergeht.
Optimal wären alle Therapieansätze gemeinsam.
HG, W.B.
PS: Warum sind die Skoliosepatienten, die Schroth-Übungen regelmäßig machen, genauso schlapp, wie andere, die sie nicht machen (Ergebnisse von jetzt annähernd 200 SkoliosepatientInnen in unseren diagnostischen Eingangsanalysen).
Re: Fähigkeit der stabilisierenden Muskulatur
Stimme ich ihnen zu. Das wäre optimal!W.Beermann hat geschrieben:Optimal wären alle Therapieansätze gemeinsam.
Weiß nicht was die Parameter für "schlapp" sind und welche Kriterein man erfüllen muss, um als "fit" zu gelten, der Unterschied zwischen regelmäßigen Schrothern und "Normalos" dürfte der Anteil der nichtfixierten Haltungsschwäche bei der WS-Deformität sein.Warum sind die Skoliosepatienten, die Schroth-Übungen regelmäßig machen, genauso schlapp, wie andere, die sie nicht machen (Ergebnisse von jetzt annähernd 200 SkoliosepatientInnen in unseren diagnostischen Eingangsanalysen).
Ein Schroth-Patient hat gelernt zu unterschieden zwischen krummer Haltung und gerader Haltung und hat die Korrktur zu einem gewissen Grad in seinen Alltag integriert, so daß er in der Regel niemals sehr schädliche Bewegungen ausführt, wo er sie vermeiden kann.
Das heißt, Patienten die Schroth machen bzw. es gelernt haben sind gerader, als sie es ohne Schroth-Kenntnisse wären. Sie hätten eine schlechtere Haltung.
Schroth trainiert weder den Kreislauf noch drehende oder neigende Bewegungen (die Sie sehr wahrscheinlich getestet haben?), weil man damit in die Krümmung hineintrainieren würde. Ein regelmäßiger Schrother dürfte bessere wirbelsäulenstabilisierende Muskulatur haben. Er dürfte sich besser aktiv strecken und aufrichten können und besser die Oberkörpermuskulatur fest machen und die äußere Einflüsse stabilisieren können (das getestet?).
Schroth kann man zusammenfassen als die wahrscheinlich intensivste Haltungsschulung die es gibt. Die Übungen dienen zur Haltungsverbesserung, zum Training der korrigierten Haltung und der korrigierten Alltagsbewegungen (nicht ausschließlich statisch).
Re: Fähigkeit der stabilisierenden Muskulatur
Das ist im Übrigen sehr zu begrüßen. Sie wagen sich da an ein Gebiet ran, daß die meisten anderen meiden wie der Teufel das Weihwasser, weil man dabei so viele Mißerfolge hat.W.Beermann hat geschrieben:Die dadurch verbesserte Haltung führt zu weniger Skoliose (Skoliosewinkel nach Cobb), worauf Ihr Fokus (BZebra) liegt, und zu weniger Schmerzen, worauf mein Fokus liegt.
Schmerztherapie ist furchtbar kompliziert. Was bei einem funktioniert, geht beim anderen nicht ... und insbesondere wenn der genaue Grund der Schmerzen nicht zu finden ist und man ins Blaue hinein therapiert.
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W.Beermann
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Schlapp?
Hallo BZebra!
Mittlerweise betrachte ich nur noch die LWS/BWS-Extension (Aufrichtung ohne Seitneigung und ohne Drehung) in der maximalen Kraft und in der Leistungsfähigkeit.
Ich beschreibe einmal die Messung der Leistungsfähigkeit für Frauen:
Es wird die Hälfte der errechneten Oberkörpermasse (z.B.20kg) als Widerstand aufgelegt. Die Patientin bewegt die Last so lange, bis sie die muskuläre Ermüdung subjektiv als Schmerz empfindet oder sie sich unter der Last nicht weiter aufrichten kann.
Die errechnete Leistungsfähigkeit berücksichtigt die Größe der Bewegungsamplitude, die Bewegungsgeschwindigkeit etc.
Die "Durchschnittsfrau" erreicht in der Eingangsanalyse ca. 40 Sek.
Und das ist für chronische RückenschmerzpatientInnen, SkoliotikerInnen mit und ohne Schroth annähernd gleich.
Auch für mich erstaunlicherweise!!
HG, W.B.
Mittlerweise betrachte ich nur noch die LWS/BWS-Extension (Aufrichtung ohne Seitneigung und ohne Drehung) in der maximalen Kraft und in der Leistungsfähigkeit.
Ich beschreibe einmal die Messung der Leistungsfähigkeit für Frauen:
Es wird die Hälfte der errechneten Oberkörpermasse (z.B.20kg) als Widerstand aufgelegt. Die Patientin bewegt die Last so lange, bis sie die muskuläre Ermüdung subjektiv als Schmerz empfindet oder sie sich unter der Last nicht weiter aufrichten kann.
Die errechnete Leistungsfähigkeit berücksichtigt die Größe der Bewegungsamplitude, die Bewegungsgeschwindigkeit etc.
Die "Durchschnittsfrau" erreicht in der Eingangsanalyse ca. 40 Sek.
Und das ist für chronische RückenschmerzpatientInnen, SkoliotikerInnen mit und ohne Schroth annähernd gleich.
Auch für mich erstaunlicherweise!!
HG, W.B.
Re: Schlapp?
Wäre die Frage, ob ein bestehender Unterschied vielleicht zu klein ist, um mit dieser Methode nachgeweisen werden zu können. Mal das selbe mit Patienten versuchen, die frisch von einer Schroth-Reha heim kommen! Oder vorher-nachher Tests machen!W.Beermann hat geschrieben: Und das ist für chronische RückenschmerzpatientInnen, SkoliotikerInnen mit und ohne Schroth annähernd gleich.
Auch für mich erstaunlicherweise!!
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W.Beermann
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Frisch nach einer Schroth-Kur
Hallo liebe Forum-Teilnehmer!
Hiermit lade ich jeden "fitten" aktiven Skoliotiker, der seine Übungen auch regelmäßig macht zu einer kostenlosen Überprüfung der max. Kraft und der Leistungsfähigkeit in ein Novotergum-Zentrum seiner Wahl ein
Denkt bitte an die Kontraindikationen!!
W.B.
Hiermit lade ich jeden "fitten" aktiven Skoliotiker, der seine Übungen auch regelmäßig macht zu einer kostenlosen Überprüfung der max. Kraft und der Leistungsfähigkeit in ein Novotergum-Zentrum seiner Wahl ein
Denkt bitte an die Kontraindikationen!!
W.B.
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Gast
Schroth als beste Haltungsschulung
Hallo BZebra!
Ich glaube, dass es wirklich so ist, dass Schroth-Übungen die Körperwahrnehmung extrem verbessern.
Um dies auch in unseren Zentren zu schulen, erweitern wir nach und nach die Zentren mit einem "Posturomed" (teilweise mit Messsoftware).
"Schmerztherapie" ist wirklich ein schwieriges Gebiet, weil jeder Patient ganz individuell dort abgeholt werden muss, wo er gerade steht. Aber diese Schmerzpatienten sind auch die dankbarsten.
Mein Angebot zu einer kostenlosen Kurzanalyse bitte nicht als Werbeversuch missverstehen!
Es ist wirklich erstaunlich, dass einige Patienten, die denken, dass sie durch ihre Schroth-Übungen segmental stabilisiert sind, im Test dies nicht bestätigen können.
Wahrscheinlich sind sie stabiler auf dem Posuromed!?
HG, W.B.
Ich glaube, dass es wirklich so ist, dass Schroth-Übungen die Körperwahrnehmung extrem verbessern.
Um dies auch in unseren Zentren zu schulen, erweitern wir nach und nach die Zentren mit einem "Posturomed" (teilweise mit Messsoftware).
"Schmerztherapie" ist wirklich ein schwieriges Gebiet, weil jeder Patient ganz individuell dort abgeholt werden muss, wo er gerade steht. Aber diese Schmerzpatienten sind auch die dankbarsten.
Mein Angebot zu einer kostenlosen Kurzanalyse bitte nicht als Werbeversuch missverstehen!
Es ist wirklich erstaunlich, dass einige Patienten, die denken, dass sie durch ihre Schroth-Übungen segmental stabilisiert sind, im Test dies nicht bestätigen können.
Wahrscheinlich sind sie stabiler auf dem Posuromed!?
HG, W.B.
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W.Beermann
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Posturomed
Falls sich einige für den Posturomed interessieren:
www.bioswing.de/bi/pdf/posturomed_therapieanleitun.pdf
HG, W.B.
www.bioswing.de/bi/pdf/posturomed_therapieanleitun.pdf
HG, W.B.
